Vorstandsbeschluss zur Annahme eines Geschäftsjahres

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FreiVorstandsbeschluss zur Annahme eines Geschäftsjahres

Auf einen Blick

Was es ist
Ein Vorstandsbeschluss zur Annahme eines Geschäftsjahres ist das offizielle Dokument, mit dem der Vorstand einer GmbH oder AG das abgelaufene Geschäftsjahr förmlich anerkennt und annimmt. Diese Vorlage ist ein kostenloser Word-Download, den Sie sofort online bearbeiten und als PDF exportieren können.
Wann Sie es brauchen
Sie benötigen diesen Beschluss am Ende eines jeden Geschäftsjahres, um die ordnungsgemäße Verwaltung Ihres Unternehmens zu dokumentieren. Der Beschluss wird in den Unternehmensunterlagen archiviert und dient als Nachweis der Gültigkeitsprüfung und Akzeptanz des Geschäftsjahres durch die Geschäftsführung.
Was enthalten ist
Das Dokument enthält die formale Beschlussfassung zur Annahme des Geschäftsjahres mit festgelegtem Anfangs- und Enddatum, eine Ermächtigung der Direktoren zur Durchführung aller erforderlichen Maßnahmen und die notwendigen Platzhalter für Unternehmensname und Daten.

Was ist ein Vorstandsbeschluss zur Annahme eines Geschäftsjahres?

Ein Vorstandsbeschluss zur Annahme eines Geschäftsjahres ist das offizielle, schriftliche Dokument, mit dem die Geschäftsführung (bei einer GmbH) oder der Vorstand (bei einer AG) eine Geschäftsperiode förmlich feststellt und anerkennt. Das Geschäftsjahr ist üblicherweise ein Kalenderjahr (1. Januar bis 31. Dezember), kann aber je nach Unternehmensform und Satzung auch abweichen. Diese kostenlose Word-Vorlage können Sie sofort online bearbeiten, mit den notwendigen Daten ausfüllen, unterzeichnen und als PDF exportieren. Der Beschluss dient als rechtsverbindlicher Nachweis, dass der Vorstand die Geschäftsperiode ordnungsgemäß anerkannt hat — ein wesentliches Dokument für die interne Governance und für Behördenkommunikation.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Ohne einen dokumentierten Vorstandsbeschluss zur Annahme des Geschäftsjahres fehlt der formale Nachweis der ordnungsgemäßen Geschäftsverwaltung. Dies kann zu Schwierigkeiten bei Prüfungen, Finanzierungsgesprächen oder Behördenkommunikation führen. Der Beschluss ist Teil Ihrer rechtlichen Compliance und schützt Sie vor Fragen seitens des Finanzamts, von Banken oder Prüfern, ob der festgelegte Zeitraum tatsächlich korrekt ist. Darüber hinaus ermächtigt dieser Beschluss die Direktoren, alle erforderlichen Schritte vorzunehmen, um die Annahme des Jahres praktisch umzusetzen — von der Einreichung von Steuerdokumenten bis zur Benachrichtigung von Behörden. Eine lückenlose Archivierung dieses Beschlusses ist gesetzlich erforderlich und hilft Ihnen, Ihre Unternehmensführung jederzeit nachweisen zu können.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Für die Annahme eines standardmäßigen Geschäftsjahres ohne besondere UmständeBasis-Vorstandsbeschluss
Wenn das Geschäftsjahr vom Kalenderjahr abweicht oder verschoben wurdeVorstandsbeschluss mit geändertem Geschäftsjahr
Bei verspäteter Annahme oder nachträglicher Bestätigung eines abgelaufenen JahresVorstandsbeschluss mit Sonderdatierungen
Wenn mehrere Gesellschaften parallel ihre Geschäftsjahre bestätigen müssenVorstandsbeschluss für Zweitgesellschaft
Wenn Direktoren zusätzliche Befugnisse für die Geschäftsjahrauswertung erhalten sollenVorstandsbeschluss mit erweiterten Vollmachten

Häufige Fehler vermeiden

❌ Falscher oder unvollständiger Unternehmensname

Warum es wichtig ist: Ein nicht korrekt benanntes Unternehmen kann rechtliche Ungültigkeiten oder Verwechslungen mit anderen Gesellschaften zur Folge haben.

Fix: Verwenden Sie immer den exakten, im Handelsregister und in der Satzung eingetragenen Namen.

❌ Datierungsfehler (Beschluss vor Geschäftsjahresende)

Warum es wichtig ist: Ein Beschluss, der vor dem Enddatum des Geschäftsjahres erlassen wird, ist logisch ungültig und wird von Prüfern beanstandet.

Fix: Datieren Sie den Beschluss auf oder nach dem offiziellen Enddatum des Geschäftsjahres.

❌ Fehlende oder ungültige Unterschriften

Warum es wichtig ist: Ohne korrekte Unterzeichnung ist der Beschluss nicht rechtsgültig und kann von Finanzbehörden oder Gesellschaftern angefochten werden.

Fix: Stellen Sie sicher, dass alle erforderlichen Direktoren gemäß Satzung das Dokument unterzeichnet haben.

❌ Vage Ermächtigungsformulierungen

Warum es wichtig ist: Zu allgemein formulierte Vollmachten können zu Streitigkeiten darüber führen, welche Maßnahmen der Vorstand tatsächlich durchführen darf.

Fix: Nennen Sie konkrete Maßnahmen wie die Einreichung von Steuerdokumenten, Bankkonten-Updates oder Behördenmitteilungen.

❌ Fehlende Konsistenz mit der Geschäftsjahres-Neuregelung

Warum es wichtig ist: Wenn das Geschäftsjahr in der Satzung oder beim Finanzamt geändert wird, muss der Beschluss diese Änderung widerspiegeln, sonst entstehen Unstimmigkeiten.

Fix: Gleichen Sie Anfangs- und Enddatum mit allen relevanten Dokumenten und Behördenmitteilungen ab.

❌ Archivierung versäumt

Warum es wichtig ist: Ohne Archivierung kann der Nachweis der Geschäftsjahrfeststellung bei Audits oder Prüfungen nicht erbracht werden.

Fix: Speichern Sie das unterzeichnete Original dauerhaft in Ihren Unternehmensunterlagen, mindestens für 10 Jahre.

Die 4 wichtigsten Klauseln, erklärt

Feststellung des Geschäftsjahres

In einfacher Sprache: Dies ist die Hauptbestimmung, die das Geschäftsjahr mit exaktem Anfangs- und Enddatum definiert.

Beispielformulierung
Es wird beschlossen, dass [NAME IHRES UNTERNEHMENS] das Geschäftsjahr mit Beginn [DATUM] und Ende [DATUM] annimmt.

Häufiger Fehler: Viele Vorstandsmitglieder übersehen, dass die Daten mit der Satzung des Unternehmens und dem Handelsregistereintrag übereinstimmen müssen.

Direktoren-Ermächtigung

In einfacher Sprache: Diese Klausel bevollmächtigt die Direktoren, alle notwendigen Handlungen vorzunehmen, um die Beschlüsse umzusetzen.

Beispielformulierung
Jeder einzelne Direktor dieses Unternehmens ist hiermit ermächtigt, sämtliche Handlungen durchzuführen, einschließlich der Erstellung sämtlicher Dokumente und Bescheinigungen.

Häufiger Fehler: Es ist üblich, die Ermächtigung zu unspezifisch zu formulieren; konkrete Maßnahmen wie Bankrechtskonten oder Behördenmitteilungen sollten explizit genannt werden.

Durchführungsermächtigung

In einfacher Sprache: Dies gibt dem Vorstand die Befugnis, die beschlossenen Maßnahmen praktisch umzusetzen.

Beispielformulierung
Die Direktoren sind ermächtigt, alle notwendigen Maßnahmen einzuleiten, einschließlich der Einreichung von Dokumenten bei Behörden und der Benachrichtigung von Banken.

Häufiger Fehler: Oft wird nicht deutlich gemacht, ob die Ermächtigung einzeln oder nur gemeinsam gilt — dies kann zu Verzögerungen führen.

Beglaubigung und Unterzeichnung

In einfacher Sprache: Der Beschluss muss durch autorisierte Vorstandsmitglieder unterzeichnet und datiert werden, um rechtliche Gültigkeit zu erlangen.

Beispielformulierung
Ordnungsgemäss verabschiedet am [DATUM], unterzeichnet durch die Geschäftsführer [UNTERSCHRIFT DES DIREKTORS].

Häufiger Fehler: Fehlende oder falsche Unterschriften machen den Beschluss ungültig; alle erforderlichen Unterzeichner müssen hinzugefügt werden.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Unternehmensname eintragen

    Ersetzen Sie [NAME IHRES UNTERNEHMENS] mit dem offiziellen, im Handelsregister eingetragenen Namen Ihrer Gesellschaft.

    💡 Nutzen Sie den exakten Namen aus Ihrem Gesellschaftsvertrag oder der Gründungsurkunde.

  2. 2

    Beschlussdatum festlegen

    Geben Sie das Datum an, an dem der Vorstand diesen Beschluss tatsächlich fasst — in der Regel am Ende des Geschäftsjahres oder kurz danach.

    💡 Das Datum sollte nach dem Ende des Geschäftsjahres liegen, da der Beschluss rückblickend die Annahme bestätigt.

  3. 3

    Anfangs- und Enddatum des Geschäftsjahres festlegen

    Ersetzen Sie die Platzhalter mit dem tatsächlichen Anfangs- und Enddatum des angenommenen Geschäftsjahres (meist 1. Januar bis 31. Dezember).

    💡 Stellen Sie sicher, dass diese Daten mit Ihrer Satzung und den Unterlagen bei Ihrem Finanzamt übereinstimmen.

  4. 4

    Direktoren-Namen überprüfen

    Listen Sie alle Mitglieder des Vorstands oder der Geschäftsführung auf, die durch diesen Beschluss ermächtigt werden.

    💡 Bei einer GmbH sind das typischerweise die Geschäftsführer; bei einer AG die Vorstandsmitglieder.

  5. 5

    Unterschriften anbringen

    Alle erforderlichen Vorstandsmitglieder müssen das Dokument eigenhändig unterzeichnen und das Datum hinzufügen.

    💡 Prüfen Sie Ihre Satzung, ob die Unterschrift eines einzelnen Direktors oder mehrerer erforderlich ist.

  6. 6

    Dokument archivieren

    Speichern Sie das unterzeichnete Original in Ihren Unternehmensunterlagen und fügen Sie eine Kopie zu den Geschäftsunterlagen des Jahres hinzu.

    💡 Halten Sie das Dokument mindestens 10 Jahre auf — es ist ein wichtiger Nachweis für Prüfungen und Behördenkommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen der Annahme eines Geschäftsjahres und der Genehmigung des Jahresabschlusses?

Die Annahme eines Geschäftsjahres ist die formale Feststellung, dass ein bestimmter Zeitraum (z. B. 1. Januar bis 31. Dezember 2024) als Geschäftsjahr gilt. Die Genehmigung des Jahresabschlusses ist ein späterer Schritt, bei dem die Gesellschafterversammlung die Bilanz und Gewinn-Verlust-Rechnung für dieses Jahr prüft und billigt. Der Vorstandsbeschluss zur Annahme erfolgt zuerst und dokumentiert den Zeitrahmen.

Muss dieser Beschluss der Gesellschafterversammlung mitgeteilt werden?

Bei einer GmbH ist es üblich, den Vorstandsbeschluss zur Annahme des Geschäftsjahres später in der Gesellschafterversammlung zu bestätigen, wenn der Jahresabschluss genehmigt wird. Bei einer AG wird die Genehmigung des Geschäftsjahres in der Hauptversammlung diskutiert. Der Vorstandsbeschluss selbst ist jedoch kein separater Mitteilungsgegenstand und wird in den Unternehmensunterlagen archiviert.

Was passiert, wenn kein Vorstandsbeschluss zur Annahme des Geschäftsjahres vorliegt?

Ohne einen dokumentierten Beschluss fehlt der formale Nachweis, dass der Vorstand das Geschäftsjahr ordnungsgemäß anerkannt hat. Dies kann zu Beanstandungen durch Prüfer, Finanzbehörden oder Gesellschafter führen. Im Extremfall könnte in Frage gestellt werden, ob die Bilanz für das betreffende Jahr gültig ist.

Kann ich einen Vorstandsbeschluss zur Annahme eines Geschäftsjahres nachträglich erlassen?

Ja, Vorstandsbeschlüsse können nachträglich gefasst werden, allerdings sollten sie mit einem rückdatierten oder korrekt vermerkt zeitlichen Bezug versehen sein. Wenn beispielsweise das Geschäftsjahr 2024 im Jahr 2025 formal angenommen wird, sollte das Datum der Annahme (2025) deutlich werden, während die Gültigkeit für das Jahr 2024 rückwirkend gilt. Informieren Sie einen Anwalt, um sicherzustellen, dass dies korrekt dokumentiert ist.

Brauche ich mehrere Kopien dieses Beschlusses?

Ja, Sie sollten mindestens folgende Kopien anfertigen: (1) Original für die Unternehmensunterlagen, (2) Kopie für die Geschäftsjahres-Dokumentation im Buchhaltungssystem, (3) ggf. eine beglaubigte Kopie für Behörden, falls angefordert. Die meisten Unternehmen archivieren das Original sicher und halten mehrere signierte Kopien zur Hand.

Welche Unterschriften sind erforderlich?

Das hängt von Ihrer Satzung ab. Bei einer GmbH muss in der Regel mindestens ein Geschäftsführer unterschreiben; bei mehreren Geschäftsführern kann die Satzung verlangen, dass alle oder nur einer unterzeichnet. Bei einer AG müssen Vorstandsmitglieder entsprechend den Vorgaben unterzeichnen. Lesen Sie Ihre Satzung oder konsultieren Sie Ihren Anwalt, um die exakten Anforderungen zu klären.

Kann ich diesen Beschluss digital unterzeichnen?

Ja, viele Unternehmen nutzen digitale oder elektronische Signaturen, sofern diese den geltenden Gesetzen (z. B. dem deutschen BGB für eSignaturen) entsprechen. Allerdings ist eine handschriftliche Unterschrift immer noch der rechtlich sicherste Weg. Wenn Sie digital unterzeichnen, nutzen Sie qualifizierte eSignaturen oder ähnliche standardisierte Verfahren und archivieren Sie das signierte Dokument sicher.

Wie lange muss ich diesen Beschluss aufbewahren?

Als wesentliches Geschäftsdokument sollte der Vorstandsbeschluss mindestens 10 Jahre lang aufbewahrt werden — das ist die Aufbewahrungsfrist für Unternehmensunterlagen gemäß deutschem Handelsgesetzbuch. Viele Unternehmen bewahren solche Beschlüsse noch länger auf, insbesondere wenn sie sich auf mehrere Geschäftsjahre beziehen.

Was ist der Unterschied zwischen diesem Beschluss und einem Beschlussprotokoll?

Ein Vorstandsbeschluss ist die formale Entscheidung des Vorstands, während ein Beschlussprotokoll die detaillierte Dokumentation der Sitzung ist, auf der der Beschluss gefasst wurde (einschließlich Diskussionen, Abstimmungen usw.). Dieser Beschluss kann Teil eines Sitzungsprotokolls sein oder auch als eigenständiges Dokument fungieren. Ein eigenständiger Beschluss reicht in der Regel aus, wenn nur die Entscheidung dokumentiert werden soll.

Im Vergleich zu Alternativen

vs Gesellschafterversammlung Beschluss zur Genehmigung des Jahresabschlusses

Der Vorstandsbeschluss zur Annahme eines Geschäftsjahres ist ein interner Managemententscheid des Vorstands, der den Zeitrahmen für die Bilanzierung festlegt. Der Gesellschafterversammlung-Beschluss zur Genehmigung des Jahresabschlusses ist ein später erfolgender Gesellschafterentscheid, bei dem die gesamte Finanzrechnung (Bilanz, G&V) billigt wird. Der Vostandsbeschluss kann ohne Gesellschaftermitwirkung ergehen; die Genehmigung des Jahresabschlusses erfordert eine Abstimmung der Gesellschafter.

vs Satzungsänderung des Geschäftsjahres

Wenn Sie das Geschäftsjahr in Ihrer Satzung ändern möchten (z. B. von Kalenderjahr auf Geschäftsjahr April–März), ist eine formale Satzungsänderung mit Gesellschafterversammlung notwendig. Der Vorstandsbeschluss zur Annahme eines Geschäftsjahres ist hingegen die jährliche Bestätigung des bereits in der Satzung definierten Zeitraums. Nur wenn Sie die Satzung ändern, brauchen Sie einen separaten Änderungsbeschluss.

vs Geschäftsjahres-Vereinbarung zwischen Gesellschaftern

Eine Geschäftsjahres-Vereinbarung ist eine schriftliche Vereinbarung zwischen Gesellschaftern, um den Zeitrahmen zu definieren oder zu ändern. Der Vorstandsbeschluss ist die operative Umsetzung: Der Vorstand führt die vereinbarten Feststellungen durch. Die Vereinbarung ist das „was" und das „warum", der Beschluss ist das „wie" und das „wann" aus Managementperspektive.

vs Zwischenabschluss oder Quartalsberichte

Ein Zwischenabschluss oder Quartalsbericht ist eine Bilanzierung zwischen den regulären Geschäftsjahren, etwa für interne Steuerung oder Investoren. Der Vorstandsbeschluss zur Annahme eines Geschäftsjahres dokumentiert hingegen die formale Feststellung des Jahresrahmens selbst, nicht der Zwischenergebnisse. Sie können zusammen vorhanden sein, aber der Jahres-Beschluss ist primär.

Branchenspezifische Hinweise

Finanz- und Versicherungswesen

Banken und Versicherungen sind verpflichtet, strenge Governance-Standards einzuhalten; dieser Beschluss ist ein wesentlicher Bestandteil der Compliance-Dokumentation.

Gesundheitswesen und Pharmazie

Kliniken und Pharmaunternehmen müssen ihre Geschäftsjahre dokumentieren für Audits und behördliche Überprüfungen, besonders bei regulierten Tätigkeiten.

Einzelhandel und Großhandel

Handelsbetriebe nutzen diesen Beschluss, um ihr Geschäftsjahr formal festzustellen, bevor sie den Jahresabschluss erstellen und Steuern zahlen.

Fertigungsindustrie und Handwerk

Produzenten benötigen den Beschluss zur Dokumentation ihrer Geschäftsperiode für interne Planungen, Finanzierungszwecke und Behördenkommunikation.

Gemeinnützige Organisationen und Verbände

Gemeinnützige Organisationen müssen ihre Geschäftsjahre formal beschließen und dokumentieren, um ihre Gemeinnützigkeit und Transparenz nachzuweisen.

Immobilien und Bauwirtschaft

Immobilien- und Baufirmen dokumentieren ihr Geschäftsjahr, um Projekte über mehrere Perioden zu verwalten und komplexe Langzeitverträge zu verfolgen.

Hinweise zur Rechtsprechung

In Deutschland wird der Vorstandsbeschluss nach dem Handelsgesetzbuch (HGB) und den Bestimmungen des BGB reguliert. GmbHs folgen zusätzlich dem GmbHG, AGs dem AktG. Die Aufbewahrungsfrist beträgt 10 Jahre gemäß HGB § 257.

In Österreich gelten ähnliche Regelungen des Unternehmensgesetzbuchs (UGB) und des Aktiengesetzes. Der Vorstandsbeschluss muss ebenfalls dokumentiert und archiviert werden; die Fristenlänge ist vergleichbar.

Vorlage oder Anwalt — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenEinfache GmbHs oder AGs mit standardmäßigem Kalenderjahr, keine besonderen Umstände, keine Satzungsänderungen.Kostenlos (Vorlage)15–30 Minuten zum Ausfüllen und Unterzeichnen
Vorlage + RechtsprüfungUnternehmen, die die Vorlage selbst nutzen möchten, aber unsicher sind, ob alle Klauseln korrekt sind oder ob lokale Besonderheiten zu beachten sind.€150–€300 für eine anwaltliche Prüfung30 Minuten bis 2 Tage (Ausfüllen + Anwaltsreview)
MaßgeschneidertKomplexe Gesellschaften, geänderte Geschäftsjahre, Spezialregelungen in der Satzung, mehrjährige Pläne oder internationale Verflechtungen.€500–€1.500 je nach Komplexität3–7 Tage (Anwalt erstellt individualisiertes Dokument)

Glossar

Vorstandsbeschluss
Eine förmliche Entscheidung des Vorstands einer Kapitalgesellschaft, dokumentiert und protokolliert.
Geschäftsjahr
Der Zeitraum (meist ein Kalenderjahr), für den Unternehmen ihre Bilanz und Gewinn-Verlust-Rechnung erstellen.
Annahme
Die formale Genehmigung und Bestätigung des abgelaufenen Geschäftsjahres durch die Geschäftsführung.
Ermächtigung
Die Bevollmächtigung von Direktoren, alle notwendigen Maßnahmen zur Durchsetzung der Beschlüsse vorzunehmen.
Gesellschafterversammlung
Das höchste Organ einer GmbH, das über Geschäftsjahre und Jahresabschlüsse abstimmt; bei AG als Hauptversammlung bekannt.
Komplementärer
Bei Personengesellschaften die natürliche oder juristische Person, die für die Geschäftsführung verantwortlich ist.
Datierter Beschluss
Ein Beschluss mit genauem Datum der Verabschiedung, das die rechtliche Gültigkeit dokumentiert.
Geschäftsjahrsvertrag
Schriftliche Vereinbarung zwischen Gesellschaftern über Anfang und Ende eines Geschäftsjahres.
Datei des Unternehmens
Die offizielle Sammlung aller rechtlichen Dokumente und Beschlüsse eines Unternehmens.
Jahresabschluss
Die Bilanz, Gewinn-Verlust-Rechnung und der Anhang, die ein Unternehmen am Ende des Geschäftsjahres anfertigt.

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