Vorstandsbeschluss zum Bezug und zur Vergabe von Aktien

Kostenloser Word-Download • Online bearbeiten • Mit Drive speichern und teilen • Als PDF exportieren

1 seite20–25 min zum AusfüllenSchwierigkeit: StandardUnterschrift erforderlichRechtsprüfung empfohlen
Mehr erfahren ↓
FreiVorstandsbeschluss zum Bezug und zur Vergabe von Aktien

Auf einen Blick

Was es ist
Ein Vorstandsbeschluss zum Bezug und zur Vergabe von Aktien ist ein formales Dokument, das die Beschlüsse des Vorstands oder der Gesellschafter zu Aktienzuteilungen und -käufen dokumentiert. Diese Vorlage steht als kostenloser Word-Download zur Verfügung und kann vollständig an Ihre Unternehmenssituation angepasst werden. Das Dokument ist rechtssicher strukturiert und kann direkt unterzeichnet und archiviert werden.
Wann Sie es brauchen
Sie benötigen diesen Beschluss, wenn Ihr Unternehmen neue Aktien an Mitarbeiter, Investoren oder Gesellschafter ausgeben möchte oder wenn Aktionäre neue Aktien erwerben sollen. Auch bei Kapitalerhöhungen, Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen oder Anpassungen der Aktienstruktur ist dieses Dokument erforderlich.
Was enthalten ist
Die Vorlage enthält die Übergabebestimmungen, die Nennung der beteiligten Parteien, die genaue Anzahl und Art der Aktien, das Datum der Gültigkeit und Unterschriftenblöcke für alle erforderlichen Unterzeichner. Sie können alle Platzhalter mit den spezifischen Daten Ihres Unternehmens und der Transaktion ausfüllen.

Was ist eine Vorlage „Vorstandsbeschluss zum Bezug und zur Vergabe von Aktien"?

Ein Vorstandsbeschluss zum Bezug und zur Vergabe von Aktien ist ein formales Dokument, das die Entscheidung des Vorstands oder der Gesellschafterversammlung zur Zuteilung neuer Aktien rechtlich dokumentiert und bewahrt. Die Vorlage steht als kostenloser Word-Download zur Verfügung und kann vollständig an Ihre individuelle Situation angepasst werden — mit Platzhaltern für Unternehmensname, Aktienart, Menge, Begünstigte und Zahlungsbedingungen. Das Dokument ist sofort einsatzbereit, rechtssicher strukturiert und kann direkt nach Ausfüllen und Unterzeichnung archiviert oder dem Notar vorgelegt werden.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Ohne einen formalen Vorstandsbeschluss ist es schwierig, später nachzuweisen, dass eine Aktienzuteilung tatsächlich genehmigt wurde oder unter welchen Bedingungen sie stattfand. Dies führt zu Streitigkeiten zwischen Gesellschaftern, Problemen mit Banken und Kreditgebern, die den Beschluss sehen möchten, und rechtlicher Unsicherheit bei Steuerprüfungen oder Handelsregistereintragungen. Ein ordnungsgemäß ausgefüllter und unterzeichneter Beschluss schützt alle Beteiligten, dokumentiert die Transaktion transparent und verhindert, dass Unklarheiten später zu kostspieligen Konflikten führen. Insbesondere bei Investorenbeteiligung, Mitarbeiteroptionen oder Generationswechsel ist dieser Beschluss unverzichtbar.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Ein Gesellschafter oder eine Person erhält eine neue AktientrancheVorstandsbeschluss — Einzelne Aktienzuteilung
Mehrere Personen oder Gesellschafter erhalten gleichzeitig AktienVorstandsbeschluss — Mehrere Begünstigte
Mitarbeiter werden über ein strukturiertes Programm beteiligtMitarbeiterbeteiligungsplan — Aktienvergabe
Das Grundkapital wird erhöht und neue Aktien werden ausgegebenKapitalerhöhungsbeschluss
Bestehende Aktionäre haben ein Bezugsrecht auf neue AktienJunge Aktien — Bezugsrecht
Der Vorstand wird durch Aktienausstattung beteiligtAktienvergabe an Geschäftsführer

Häufige Fehler vermeiden

❌ Unvollständige oder fehlende Unterschriften

Warum es wichtig ist: Ohne alle erforderlichen Unterschriften ist der Beschluss nicht gültig und kann vor Gericht angefochten werden.

Fix: Stellen Sie sicher, dass alle gemäß Satzung abstimmungsberechtigten Personen den Beschluss unterzeichnen.

❌ Vage oder mehrdeutige Angaben zur Aktienzahl oder zum Preis

Warum es wichtig ist: Dies führt zu Zahlungsstreitigkeiten und Unklarheiten über die tatsächliche Beteiligung.

Fix: Geben Sie alle Zahlen und Beträge präzise und in Worten und Ziffern an.

❌ Falsches oder nicht aktualisiertes Unternehmensdatum

Warum es wichtig ist: Das Dokument wird für ungültig befunden oder kann nicht korrekt archiviert werden.

Fix: Nutzen Sie das tatsächliche Datum der Beschlussfassung und überprüfen Sie es vor Unterzeichnung.

❌ Nicht erwähnte Satzungsbestimmungen oder Geschäftsordnungen

Warum es wichtig ist: Der Beschluss könnte gegen interne Regelungen verstoßen und später anfechtbar sein.

Fix: Überprüfen Sie Ihre Satzung und Geschäftsordnung und referenzieren Sie gegebenenfalls auf diese.

❌ Fehlende oder unklare Identifikation von Begünstigten

Warum es wichtig ist: Es könnte unklar sein, wer tatsächlich die Aktien erhalten hat, was zu Rechtsunsicherheit führt.

Fix: Verwenden Sie vollständige Namen, genaue Geburtsdaten (bei Einzelpersonen) oder Registernummern (bei Unternehmen).

❌ Keine Beglaubigung bei größeren Transaktionen

Warum es wichtig ist: Banken, Investoren oder Behörden könnte das Dokument nicht anerkennen.

Fix: Lassen Sie den Beschluss bei größeren Aktienzuteilungen oder bei Bedarf notariell beglaubigen.

Die 8 wichtigsten Klauseln, erklärt

Präambel und Datierungsblock

In einfacher Sprache: Nennt den Namen des Unternehmens, das Beschlussdatum und die beteiligten Parteien.

Beispielformulierung
Vorstandsbeschluss von [NAME IHRES UNTERNEHMENS] zum Bezug und zur Ausgabe von Aktien. Ordnungsgemäss verabschiedet am [DATUM]. Unterzeichnet von den Gesellschaftern von [NAME IHRES UNTERNEHMENS].

Häufiger Fehler: Ungenaue oder fehlende Datumsangaben, die die Gültigkeit des Beschlusses in Frage stellen.

Rechtliche Grundlage und Gültigkeit

In einfacher Sprache: Verweist auf das geltende Gesellschaftsrecht und bestätigt, dass der schriftliche Beschluss gültig ist.

Beispielformulierung
In Einklang mit dem Gesellschaftsrecht von [BUNDESLAND/STAAT], demzufolge ein schriftlicher Beschluss, unterzeichnet von allen zur Abstimmung berechtigten Aktionären, ebenso gültig ist, als wenn er in einer Versammlung verabschiedet worden wäre.

Häufiger Fehler: Fehlende Bezugnahme auf die einschlägigen Gesetze oder Satzungsbestimmungen des Unternehmens.

Aktiengattung und Menge

In einfacher Sprache: Gibt genau an, welche Art und wie viele Aktien bezogen oder vergeben werden.

Beispielformulierung
Dass der Bezug von [NUMMER] [AKTIENGATTUNG] Aktien von [NAME IHRES UNTERNEHMENS] durch [NAME] hiermit akzeptiert wird.

Häufiger Fehler: Ungenaue oder mehrdeutige Angaben zur Aktienzahl oder -art, die zu Streitigkeiten führen können.

Identifikation des Begünstigten

In einfacher Sprache: Nennt alle Personen oder Entitäten, die Aktien bezieht oder empfängt.

Beispielformulierung
Der Begünstigte [VOLLSTÄNDIGER NAME], Anschrift [ADRESSE], erwirbt [ANZAHL] Aktien.

Häufiger Fehler: Unklar identifizierte Begünstigte oder Verwechslung von Eigentümern und Vertretern.

Bezugspreis und Zahlungsbedingungen

In einfacher Sprache: Legt fest, zu welchem Preis die Aktien erworben werden und unter welchen Bedingungen die Zahlung erfolgt.

Beispielformulierung
Der Bezugspreis beträgt [BETRAG EUR] pro Aktie, insgesamt [GESAMTBETRAG EUR]. Die Zahlung erfolgt bis zum [ZAHLUNGSDATUM].

Häufiger Fehler: Fehlende oder irreführende Angaben zu Preisen und Zahlungsmodalitäten, die zu Zahlungsstreitigkeiten führen.

Wirksamkeitsdatum

In einfacher Sprache: Bestimmt das Datum, ab dem der Beschluss und die Aktienzuteilung gültig werden.

Beispielformulierung
Der vorliegende Beschluss tritt mit Wirkung zum [DATUM] in Kraft.

Häufiger Fehler: Verwirrung zwischen Beschlussfassung und Wirksamkeitsdatum, was zu rechtlicher Unsicherheit führt.

Unterschriftenblock für Aktionäre

In einfacher Sprache: Raum für die Unterschriften aller abstimmungsberechtigten Aktionäre oder Vorstandsmitglieder.

Beispielformulierung
[NAME], Aktionär / Vorstandsmitglied, Unterschrift: _______________, Datum: _______________

Häufiger Fehler: Fehlende oder unvollständige Unterschriften aller erforderlichen Parteien, was die Gültigkeit gefährdet.

Vermerke und Bestätigungen

In einfacher Sprache: Zusätzliche Felder für notarielle Beglaubigung oder interne Genehmigungsvermerke.

Beispielformulierung
Genehmigt durch das Geschäftsführungsteam. Vermerkt durch [NAME], Geschäftsführer, am [DATUM].

Häufiger Fehler: Fehlende erforderliche Genehmigungsvermerke oder notarielle Beglaubigungen, die für bestimmte Transaktionen notwendig sind.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Unternehmensname und Datum eintragen

    Geben Sie den vollständigen Namen Ihres Unternehmens und das Datum der Beschlussfassung ein. Achten Sie auf Konsistenz mit Ihren Unternehmensunterlagen.

    💡 Verwenden Sie den offiziellen Namen aus dem Handelsregister, um Verwechslungen zu vermeiden.

  2. 2

    Rechtliche Grundlage anpassen

    Fügen Sie den korrekten Bundesstaat oder die Justizverwaltung ein, der Ihre Gesellschaft unterliegt. Bei Unsicherheit konsultieren Sie Ihren Steuerberater oder Anwalt.

    💡 Dies ist wichtig für die Gültigkeit des Beschlusses in Ihrer Jurisdiktion.

  3. 3

    Aktiengattung und Menge festlegen

    Tragen Sie ein, welche Art von Aktien (z. B. Stammaktien, Vorzugsaktien) und in welcher Menge bezogen oder vergeben werden. Dies sollte mit Ihrer aktuellen Kapitalstruktur abgestimmt sein.

    💡 Überprüfen Sie Ihre Gründungsurkunde oder aktuelle Satzung, um die korrekten Aktiengattungen zu identifizieren.

  4. 4

    Namen und Adressen der Begünstigten eintragen

    Geben Sie die vollständigen Namen und Adressen aller Personen oder Entitäten ein, die Aktien bezieht. Überprüfen Sie auf Vollständigkeit und Genauigkeit.

    💡 Bei juristischen Personen ist die Registernummer oft hilfreich, um Verwechslungen auszuschließen.

  5. 5

    Bezugspreis und Zahlungsbedingungen festlegen

    Definieren Sie den Preis pro Aktie und die Gesamtkosten. Geben Sie das Zahlungsdatum und die Zahlungsweise an (z. B. Überweisung, Bareinzahlung).

    💡 Ein pauschaler Bezugspreis erleichtert die Administration; berücksichtigen Sie aber steuerliche Implikationen.

  6. 6

    Wirksamkeitsdatum eintragen

    Bestimmen Sie das Datum, ab dem die Aktienzuteilung gültig wird. Dies kann das Beschlussdatum sein oder ein späteren Termin.

    💡 Das Wirksamkeitsdatum sollte nicht vor dem Beschlussdatum liegen.

  7. 7

    Unterschriftenblöcke ausfüllen und unterzeichnen

    Lassen Sie alle abstimmungsberechtigten Aktionäre oder Vorstandsmitglieder den Beschluss unterzeichnen. Achten Sie darauf, dass alle erforderlichen Personen unterschreiben.

    💡 Digital unterzeichnete Dokumente sind in Deutschland zunehmend akzeptiert; achten Sie auf die Anforderungen Ihrer Bank oder des Notars.

  8. 8

    Optionale notarielle Beglaubigung einholen

    Bei größeren Kapitalmaßnahmen oder Streitpotential sollte der Beschluss notariell beglaubigt werden. Koordinieren Sie dies mit Ihrer Notarin oder Ihrem Notar.

    💡 Eine notarielle Beglaubigung erhöht die Rechtssicherheit und kann bei Kreditgebern oder Investoren gefordert werden.

Häufig gestellte Fragen

Wann brauche ich einen Vorstandsbeschluss zum Bezug und zur Vergabe von Aktien?

Sie brauchen diesen Beschluss jedes Mal, wenn Ihr Unternehmen neue Aktien an Aktionäre, Mitarbeiter oder externe Investoren ausgibt. Dies gilt besonders bei Kapitalerhöhungen, Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen, Investor-Runden oder Anpassungen der Aktienstruktur. Der Beschluss dokumentiert die Entscheidung formal und gibt allen Beteiligten Rechtssicherheit.

Muss der Beschluss notariell beglaubigt werden?

Für viele private oder kleinere Transaktionen ist eine notarielle Beglaubigung nicht erforderlich. Jedoch verlangen Banken, Investoren oder Behörden oft eine notarielle Bestätigung, besonders bei bedeutenden Kapitalmaßnahmen. Konsultieren Sie Ihren Steuerberater oder Anwalt, um zu klären, ob eine notarielle Beglaubigung in Ihrer Situation nötig ist. Als Faustregel gilt: Je größer die Transaktion, desto empfehlenswerter ist eine notarielle Beglaubigung.

Können mehrere Personen gleichzeitig Aktien bezieht?

Ja. Sie können die Vorlage anpassen, um mehrere Begünstigte aufzulisten. Achten Sie darauf, dass die Aktienmenge, die Preise und die Zahlungsbedingungen für jede Person oder Entität klar festgehalten werden. Jeder Begünstigte sollte auch separat unterzeichnen, um seine Zustimmung zu bestätigen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Bezugs- und einem Vergabebeschluss?

Ein Bezugsbeschluss befasst sich mit dem Erwerb neuer Aktien durch bestehende oder neue Aktionäre. Ein Vergabebeschluss regelt die Zuteilung von Aktien durch das Unternehmen, oft an Mitarbeiter oder als Belohnung. In der Praxis sind die beiden oft kombiniert: Der Beschluss bestätigt sowohl den Erwerb durch den Käufer als auch die Ausgabe durch das Unternehmen.

Kann ich den Beschluss digital unterzeichnen lassen?

Ja, digitale Unterschriften sind in Deutschland zunehmend rechtlich anerkannt, besonders wenn sie nach der eIDAS-Verordnung (elektronische Signatur) durchgeführt werden. Einfache eingescannte Unterschriften sind weniger rechtssicher. Überprüfen Sie mit Ihrer Bank oder einem Anwalt, ob digitale Unterschriften in Ihrer Situation akzeptiert werden. Bei notarieller Beglaubigung ist oft eine eigenhändige Unterschrift erforderlich.

Muss ich alle Aktionäre unterzeichnen lassen?

Nach deutschem Gesellschaftsrecht müssen grundsätzlich alle Aktionäre, die abstimmungsberechtigt sind, den Beschluss unterzeichnen, wenn er schriftlich gefasst wird. Ausnahmen gelten für Gesellschaften mit formalisierten Vorstandsstrukturen. Überprüfen Sie Ihre Satzung, um zu klären, wer abstimmungsberechtigt ist. Im Zweifelsfall konsultieren Sie einen Anwalt.

Was passiert, wenn ich den Bezugspreis nicht festlege?

Ohne einen klaren Bezugspreis ist der Beschluss möglicherweise ungültig oder anfechtbar. Ein fehlender Preis führt zu Zahlungsstreitigkeiten und Unklarheit über die tatsächliche Beteiligung. Legen Sie immer einen konkreten Preis pro Aktie fest und berechnen Sie den Gesamtkaufpreis. Konsultieren Sie Ihren Steuerberater zur Angemessenheit des Preises.

Wie lange ist ein Vorstandsbeschluss gültig?

Ein Vorstandsbeschluss zum Bezug und zur Vergabe von Aktien ist grundsätzlich unbegrenzt gültig, solange die Transaktion abgeschlossen ist. Jedoch können bestimmte Bedingungen (z. B. ein Zahlungsdatum) die Gültigkeitsdauer begrenzen. Wenn der Bezug nicht bis zu einem vereinbarten Datum erfolgt, kann der Anspruch erlöschen. Überprüfen Sie Ihren spezifischen Beschluss auf zeitliche Bedingungen.

Im Vergleich zu Alternativen

vs Gesellschafterversammlung / Aktionärsversammlung

Eine Gesellschafter- oder Aktionärsversammlung ist ein Gremium, in dem Aktionäre zusammenkommen, um über wichtige Entscheidungen abzustimmen. Ein Vorstandsbeschluss dagegen ist ein schriftlich gefasstes Dokument, das die konkrete Entscheidung zur Aktienzuteilung festhält. In der Praxis kann ein Vorstandsbeschluss ein Ergebnis einer Versammlung sein, oder er kann (nach geltenden Gesetzen) schriftlich und ohne Versammlung gefasst werden. Der Beschluss ist das formale Dokument, die Versammlung ist das Verfahren.

vs Aktienzeichnungsvertrag

Ein Aktienzeichnungsvertrag ist ein bilateraler Vertrag zwischen dem Unternehmen und dem Käufer, der die Bedingungen des Aktienerwerbs detailliert regelt (z. B. Preis, Zahlungsbedingungen, Lock-up-Fristen, Eintrittsgarantien). Ein Vorstandsbeschluss ist ein einseitiges internes Dokument des Unternehmens, das die Entscheidung zur Aktienausgabe formalisiert. Oft gehen beide Hand in Hand: Der Vorstandsbeschluss genehmigt die Ausgabe, und der Zeichnungsvertrag regelt die Einzelheiten mit dem Käufer.

vs Kapitalerhöhungsbeschluss

Ein Kapitalerhöhungsbeschluss regelt die Erhöhung des Grundkapitals des Unternehmens insgesamt, oft mit gesetzlichen und notariellen Anforderungen. Ein Vorstandsbeschluss zum Bezug von Aktien ist spezifischer und dokumentiert, wer die neuen Aktien tatsächlich bezieht. Der Kapitalerhöhungsbeschluss geht dem Vorstandsbeschluss oft voraus: Erst wird das Grundkapital erhöht, dann wird festgelegt, wer die neuen Aktien erhält.

vs Mitarbeiterbeteiligungsplan

Ein Mitarbeiterbeteiligungsplan ist ein umfassendes Programm, das die Regeln für die Zuteilung von Aktien oder Optionen an Mitarbeiter festlegt (z. B. Bedingungen, Vesting, Rückkaufsoptionen). Ein Vorstandsbeschluss dokumentiert eine einzelne konkrete Aktienzuteilung. Ein Mitarbeiterbeteiligungsplan schafft den Rahmen, und mehrere Vorstandsbeschlüsse setzen ihn um.

Branchenspezifische Hinweise

Finanzdienstleistungen und Banking

Finanzinstitute verwenden solche Beschlüsse zur Dokumentation von Investitionen und zur Regulierungskompliance.

Technologie und Software

Start-ups und Tech-Unternehmen nutzen Aktienbeschlüsse für Investorenrunden und Mitarbeiterbeteiligung.

Mittelstand und Handwerk

KMU dokumentieren hiermit Generationswechsel und Gesellschafterveränderungen.

Immobilien und Projektentwicklung

Projektgesellschaften und Entwickler regeln Investorenbeteiligungen mit solchen formalen Beschlüssen.

Private Equity und Venture Capital

PE-Fonds nutzen Beschlüsse zur Dokumentation von Anteilen an ihren Portfoliounternehmen.

Unternehmensberatung und Rechtsberatung

Berater und Anwälte empfehlen diese Vorlagen ihren Clients zur Dokumentation von Kapitalmaßnahmen.

Hinweise zur Rechtsprechung

In Deutschland ist der Vorstandsbeschluss nach dem Aktiengesetz (AktG) und der Gesellschaftervereinbarung geregelt. Beachten Sie, dass größere Kapitalmaßnahmen notarieller Beurkundung bedürfen können. Konsultieren Sie Ihren Anwalt, wenn Unsicherheit über die Anforderungen besteht.

In Österreich gelten ähnliche Regeln wie in Deutschland, basierend auf dem Aktiengesetz. Der Beschluss sollte an österreichische Besonderheiten angepasst werden. Ein österreichischer Anwalt oder Steuerberater kann die Konformität überprüfen.

Vorlage oder Anwalt — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenEinfache, interne Aktienzuteilungen unter Gesellschaftern, die sich einig sind.€ 0–50 (Kosten für die Vorlage)1–2 Stunden (Ausfüllen und Unterzeichnung)
Vorlage + RechtsprüfungStandardtransaktionen, bei denen eine Überprüfung durch einen Steuerberater oder Anwalt die Sicherheit erhöht.€ 200–500 (Anwalt oder Steuerberater)1–2 Wochen (Überprüfung und Rücksprachen)
MaßgeschneidertKomplexe Transaktionen mit mehreren Investoren, besonderen Bedingungen oder notariellen Anforderungen.€ 500–2.000+ (umfassende anwaltliche Betreuung)2–4 Wochen (Entwurf, Verhandlung, Unterzeichnung)

Glossar

Vorstandsbeschluss
Eine formale Entscheidung des Vorstands oder der Gesellschafter, dokumentiert schriftlich und unterzeichnet.
Aktie
Ein Wertpapier, das einen Anteil am Eigenkapital und an den Stimmrechten einer Aktiengesellschaft darstellt.
Aktienzuteilung
Die Zuweisung von Aktien an eine Person, in der Regel im Rahmen von Kapitalmaßnahmen oder Mitarbeiterbeteiligung.
Bezug von Aktien
Der Erwerb oder die Zeichnung neuer Aktien durch einen Aktionär oder eine andere berechterte Person.
Gesellschafterversammlung
Das Gremium, in dem die Aktionäre über wichtige Unternehmensentscheidungen abstimmen.
Kapitalerhöhung
Eine Erhöhung des Grundkapitals eines Unternehmens durch die Ausgabe neuer Aktien.
Bezugsrecht
Das Recht bestehender Aktionäre, neue Aktien anteilsmäßig zu erwerben, bevor sie anderen angeboten werden.
Aktienoptionen
Verträge, die dem Inhaber das Recht geben, Aktien zu einem festgelegten Preis zu erwerben.
Stimmrecht
Das Recht des Aktionärs, bei Abstimmungen in der Gesellschafter- oder Aktionärsversammlung zu wählen.
Geschäftsordnung
Das Regelwerk für die Verfahren und Entscheidungsfindung im Unternehmen, oft Teil der Satzung.

Teil Ihres Unternehmens-Betriebssystems

Dieses Dokument ist eine von 3,000+ Geschäfts- und Rechtsvorlagen, die in Business in a Box enthalten sind.

  • Lückenfüller-Format — fertig in Minuten
  • 100 % anpassbares Word-Dokument
  • Mit allen Office-Suites kompatibel
  • Als PDF exportieren und elektronisch teilen

Erstellen Sie Ihr Dokument in 3 einfachen Schritten.

Von der Vorlage zum unterschriebenen Dokument – alles in einem Business Operating System.
1
Laden Sie eine Vorlage herunter oder öffnen Sie sie

Greifen Sie auf über 3,000+ geschäftliche und rechtliche Vorlagen für jede Aufgabe, jedes Projekt oder jede Initiative zu.

2
Bearbeiten und füllen Sie die Lücken mit KI aus

Passen Sie Ihre vorgefertigte Geschäftsdokumentvorlage an und speichern Sie sie in der Cloud.

3
Speichern, Teilen, Senden, Unterschreiben

Teilen Sie Ihre Dateien und Ordner mit Ihrem Team. Erstellen Sie einen Raum für nahtlose Zusammenarbeit.

Sparen Sie Zeit, Geld und erstellen Sie konsequent hochwertige Dokumente.

★★★★★

"Fantastischer Wert! Ich kann nicht mehr darauf verzichten. Es ist Gold wert und hat sich schon vielfach bezahlt gemacht."

Managing Director · Mall Farm
Robert Whalley
Managing Director, Mall Farm Proprietary Limited
★★★★★

"Ich benutze Business in a Box seit 4 Jahren. Es ist die beste Quelle für Vorlagen, die ich je gesehen habe. Ich kann es jedem nur empfehlen."

Business Owner · 4+ years
Dr Michael John Freestone
Business Owner
★★★★★

"Es war so oft ein Lebensretter, dass ich es gar nicht mehr zählen kann. Business in a Box hat mir so viel Zeit gespart und wie Sie wissen, Zeit ist Geld."

Owner · Upstate Web
David G. Moore Jr.
Owner, Upstate Web

Führen Sie Ihr Unternehmen mit einem System — nicht mit verstreuten Tools

Hören Sie auf, Dokumente herunterzuladen. Beginnen Sie, mit Klarheit zu arbeiten. Business in a Box bietet Ihnen das Business Operating System, das von über 250.000 Unternehmen weltweit genutzt wird, um ihr Geschäft zu strukturieren, zu führen und auszubauen.

Für immer kostenloser Plan · Keine Kreditkarte erforderlich