1
Parteienangaben eintragen
Tragen Sie den vollständigen Namen, die vollständige Adresse und ggf. die Registrierungsnummer des Käufers ein. Gleiches gilt für das Unternehmen. Verwenden Sie alle Platzhalter [NAME DES KÄUFERS], [BUNDESLAND/STAAT] und [VOLLSTÄNDIGE ADRESSE].
💡 Überprüfen Sie, ob Käufer und Unternehmen korrekt identifiziert sind — falsche Angaben führen zu ungültigen Verträgen.
2
Aktienanzahl und Kaufpreis festlegen
Geben Sie die Anzahl der zu zeichnenden Stammaktien in [ANZAHL] ein und den Preis je Aktie in [PREIS]. Die Gesamtinvestitionssumme ergibt sich aus Anzahl × Preis.
💡 Verwenden Sie konsistente Einheiten (z. B. EUR) und vermeiden Sie Schreibfehler bei Zahlen, da diese später zu Auslegungskonflikten führen können.
3
Privatplatzierungsprospekt datieren und referenzieren
Tragen Sie das Datum des Privatplatzierungsprospekts in [DATUM] ein. Dies ist das Dokument, in dem das Unternehmen seine Geschäftstätigkeit, Finanzlage und Risiken offenlegt. Der Zeichner muss diesen erhalten und gelesen haben.
💡 Vergewissern Sie sich, dass der Prospekt vollständig und aktuell ist und alle erforderlichen Offenlegungen enthält — unvollständige Prospekte gefährden die Gültigkeit der Vereinbarung.
4
Wertpapiergesetz und Verordnung auswählen
Tragen Sie die geltende Regelung ein, z. B. 'Wertpapierhandelsgesetz (WpHG)', 'Verordnung (EU) 2017/1129' oder die relevante Regelung Ihres Bundeslandes. Dies bestimmt, welche Registrierungs- und Angebotsbeschränkungen gelten.
💡 Konsultieren Sie einen Rechtsanwalt, um sicherzustellen, dass die richtige Regelung angewendet wird — falsche Gesetze können die Vereinbarung gefährden.
5
Akkreditierungsstatus des Zeichners überprüfen
Stellen Sie fest, ob der Zeichner ein 'akkreditierter Anleger' ist (z. B. mit Nettovermögen > 1 Million EUR oder Jahreseinkommen > 200.000 EUR). Wenn nicht, dokumentieren Sie, dass der Zeichner ein 'erfahrener Anleger' ist und mit Steuer- oder Anlageberatern arbeitet.
💡 Halten Sie Nachweise des Akkreditierungsstatus (Vermögensnachweis, Steuererklärung) bereit, um später Anfechtungen zu vermeiden.
6
Unterzeichnung und notarielle Beglaubigung prüfen
Der Käufer und ein Vertreter des Unternehmens müssen die Vereinbarung unterzeichnen. Prüfen Sie, ob notarielle Beglaubigung erforderlich ist (in der Regel nicht erforderlich, aber empfohlen für größere Transaktionen).
💡 Bewahren Sie unterzeichnete Ausfertigungen für beide Parteien auf. Digitale Signaturen sind zulässig, müssen aber den geltenden Gesetzen entsprechen.
7
Rechtliche Überprüfung durch Anwalt
Lassen Sie die vollständig ausgefüllte Vereinbarung durch einen Wertpapier- oder Gesellschaftsanwalt überprüfen, insbesondere in Bezug auf Wertpapiergesetze und Steuerfragen.
💡 Eine rechtliche Überprüfung kostet Zeit und Geld, ist aber essentiell, um Risiken zu minimieren und beide Parteien zu schützen.