1
GĂŒltigkeitsdatum und Parteiinformationen einfĂŒgen
Tragen Sie das Datum ein, ab dem die Vereinbarung wirksam wird, sowie vollstÀndige Namen, Rechtsformen (GmbH, Einzelunternehmen etc.) und Adressen des Kunden und des Entwicklers ein.
đĄ Verwenden Sie die exakte Firmeneintragung aus dem Handelsregister, um Rechtssicherheit zu gewĂ€hrleisten.
2
Softwareanforderungen beschreiben
Beschreiben Sie in der PrĂ€ambel genau, welche Software der Kunde benötigt. Seien Sie so spezifisch wie möglich ĂŒber Funktionen, Schnittstellen und Ziele.
đĄ Je detaillierter die Beschreibung, desto weniger Raum fĂŒr MissverstĂ€ndnisse spĂ€ter.
3
Zahlungsmodell wÀhlen
Entscheiden Sie, ob Sie nach Arbeitszeit und Materialien (mit oder ohne Obergrenze) oder nach Festpreis abrechnen. Passen Sie den entsprechenden Abschnitt an und löschen Sie den anderen.
đĄ Arbeitszeit ist flexibel bei unsicheren Anforderungen; Festpreis ist sicherer bei klarem Umfang.
4
StundensÀtze, Preise und Zahlungsfristen festlegen
Tragen Sie Ihre StundensÀtze, TagessÀtze oder Gesamtpreise ein. Definieren Sie, innerhalb welcher Tage nach Rechnungsstellung bezahlt werden soll (z. B. netto 14 oder 30 Tage).
đĄ KĂŒrzere Zahlungsfristen (z. B. 14 Tage) verbessern Ihren Cashflow.
5
SĂ€umniszuschlag und Kostenerstattung festlegen
Geben Sie an, welche monatliche Rate fĂŒr Zahlungsverzug gilt (z. B. 1,5 %), und listen Sie auf, welche Ausgaben (Reisen, Kommunikation, Spesen) der Kunde erstattet.
đĄ In Deutschland sind Verzugszinsen von 5â8 % p. a. fĂŒr GeschĂ€fte ĂŒblich; konsultieren Sie einen Anwalt fĂŒr die aktuellen Grenzen.
6
Entwicklungsplan-Prozess und Fristen definieren
Legen Sie fest, bis wann Sie den Entwicklungsplan vorlegen, wie viele Tage der Kunde zum PrĂŒfen und EinwĂ€nde erheben hat, und wie lange Sie fĂŒr Ăberarbeitungen Zeit bekommen.
đĄ Reasonable Fristen sind z. B. 7â14 Tage fĂŒr PrĂŒfung, 10 Tage fĂŒr Ăberarbeitung, 5 Tage fĂŒr erneute PrĂŒfung.
7
Materialien und Einrichtungen des Kunden festhalten
Listen Sie auf, welche Software, Hardware, Daten oder Zugang der Kunde bereitstellen muss, und bis wann diese verfĂŒgbar sein mĂŒssen.
đĄ Klare Liste vermeidet Verzögerungen und klĂ€rt, wer fĂŒr fehlende Ressourcen verantwortlich ist.
8
ĂberprĂŒfung und rechtliche Beratung
Bevor Sie die Vereinbarung mit dem Kunden unterzeichnen, lassen Sie sie von einem auf IT-Recht spezialisierten Anwalt prĂŒfen, insbesondere hinsichtlich Haftung, geistiges Eigentum und lokale Gesetze.
đĄ Eine kurze Anwalt-PrĂŒfung (30â60 Min.) kostet weniger als die Behebung spĂ€terer Rechtsstreitigkeiten.