1
Daten aller Altaktionäre erfassen
Tragen Sie vollständige Namen, rechtliche Struktur und genaue Adressen aller beteiligten Aktionäre ein. Prüfen Sie, dass alle Parteien korrekt geschrieben sind, um späteren Auslegungsproblemen vorzubeugen.
💡 Verwenden Sie die exakten Firmennamen aus dem Handelsregister.
2
Unternehmensdaten ausfüllen
Geben Sie den Namen, das Gründungs-Bundesland und die vollständige Adresse des Unternehmens an, bei dem der Pool gebildet wird. Dies sollte mit den offiziellen Registereintragungen übereinstimmen.
💡 Kontrollieren Sie die Daten im Handelsregister-Eintrag des Unternehmens.
3
Aktienbestand dokumentieren
Nennen Sie für jeden Altaktionär die genaue Anzahl oder den Prozentsatz der gehaltenen Anteile. Stellen Sie sicher, dass die Summen mit dem Kapitalbestand des Unternehmens übereinstimmen.
💡 Vergleichen Sie mit der letzten Kapitalerhhöungsurkunde oder Bilanzbeilage.
4
Referenz zur Hauptaktionärsvereinbarung einfügen
Geben Sie den exakten Namen und das Referenzdatum der übergeordneten Aktionärsvereinbarung ein. Dies verknüpft den Pool mit den dort festgelegten Bedingungen.
💡 Kopieren Sie den Titel genau aus der Urkunde, um Verweise zu vermeiden.
5
Abstimmungszweck und Umfang definieren
Beschreiben Sie präzise, für welche Themen die Poolmitglieder ihre Stimmrechte koordinieren. Nennen Sie konkrete Abstimmungsgegenstände oder grenzen Sie bestimmte Themen aus.
💡 Seien Sie spezifisch: z. B. 'Kapitalmaßnahmen', 'Geschäftsberichte', 'Geschäftsführerwahl'.
6
Bindungsdauer und Kündigungsfristen festlegen
Geben Sie das Startdatum, die Gesamtdauer und die Kündigungsfristen an. Legen Sie fest, ob die Vereinbarung automatisch verlängert wird oder ob sie bei Ablauf endet.
💡 Pools werden oft für 3–5 Jahre vereinbart oder bis zum Verkauf eines Anteils.
7
Beitritte und Austritte regeln
Entscheiden Sie, ob neue Aktionäre dem Pool beitreten können und unter welchen Bedingungen. Legen Sie fest, was bei Verkauf oder Abtretung von Anteilen geschieht.
💡 Sperren Sie die Vereinbarung oft ab, um Unsicherheit bei Veränderungen zu vermeiden.
8
Alle Parteien unterzeichnen lassen
Die Vereinbarung muss von allen Altaktionären unterzeichnet werden, um rechtliche Bindungskraft zu haben. Holen Sie notarielle Beurkundung in Betracht, falls das Unternehmen oder die Anteile besonders wertvoll sind.
💡 Notarielle Beurkundung schafft zusätzliche Rechtssicherheit und ist oft üblich bei Kapitalgesellschaften.