1
Gültigkeitsdatum und Parteien eintragen
Füllen Sie das Startdatum der Vereinbarung aus. Tragen Sie den vollständigen Namen und die Adresse des Beraters bzw. Designbüros sowie des Kunden ein. Geben Sie die Gründungsgesetze (Bundesland/Staat) an, unter denen die Unternehmen registriert sind.
💡 Verwenden Sie die juristisch korrekte Firmenbezeichnung, um Verwechslungen auszuschließen.
2
Leistungsumfang in Anhang A detaillieren
Erstellen Sie einen klaren Anhang A, in dem Sie alle Website-Design- und Beratungsleistungen aufzählen. Nennen Sie konkrete Liefergegenstände (z. B. Mockups, Wireframes, HTML/CSS-Code, Content-Strategie, SEO-Audit) und Fristen für jeden Meilenstein.
💡 Je genauer die Beschreibung, desto weniger Raum für Missverständnisse später.
3
Kompensation und Zahlungsmodalitäten in Anhang B regeln
Definieren Sie in Anhang B das Honorarmodell: Stundensatz, Pauschalpreis oder Retainer. Geben Sie an, wie oft Rechnungen ausgestellt werden (z. B. monatlich) und in wie vielen Tagen sie zahlbar sind (z. B. 15 oder 30 Tage).
💡 Erwägen Sie Meilenstein-Zahlungen bei großen Projekten, um das Risiko zu verteilen.
4
Laufzeit und Enddatum festlegen
Geben Sie das Enddatum der Vereinbarung ein. Dies sollte mit dem Projektabschluss oder einem festgelegten Datum übereinstimmen. Berücksichtigen Sie Puffer für unvorhergesehene Verzögerungen.
💡 Bauen Sie mindestens 10 % Zeitpuffer ein, um realistische Fristen zu halten.
5
Qualitätsstandards und Kommunikationsverpflichtungen anpassen
Passen Sie die Anforderungen an professionelle Standards an Ihre Branche und Ihre Erwartungen an. Legen Sie fest, wie oft und über welche Kanäle (E-Mail, Telefonanrufe, Video-Meetings) der Arbeitsfortschritt besprochen wird.
💡 Definieren Sie klare Eskalationspfade, falls Verzögerungen auftreten.
6
Urheberrechte und Eigentumsrechte überprüfen
Überprüfen Sie die Klausel zu Auftragswerken und Urheberrechten. Stellen Sie sicher, dass sie Ihren Anforderungen entspricht: Soll der Kunde volle Eigentumsrechte erhalten oder nur Nutzungslizenzen? Gibt es Ausnahmen für vorab erstellte Tools oder Templates?
💡 Für Web-Design ist es üblich, dass der Kunde Vollbesitz an den Designs und dem Code erhält.
7
Regelung für wiederverwendete Arbeiten hinzufügen oder anpassen
Falls der Berater bereits vorhandene Codes, Frameworks oder Design-Elemente einbauen möchte, regeln Sie dies explizit. Definieren Sie, welche vorigen Arbeiten eingebaut werden dürfen und unter welchen Lizenzbedingungen.
💡 Dokumentieren Sie alle Drittanbieter-Lizenzen (z. B. Open-Source), um rechtliche Probleme zu vermeiden.
8
Unterschriften und Rechtsprechung
Beide Parteien unterschreiben am Ende der Vereinbarung. Geben Sie an, welche Gerichtsbarkeit gilt (z. B. Gerichte Deutschlands, Österreichs oder der Schweiz) und welches Recht anwendbar ist.
💡 Lassen Sie die Vereinbarung vor Unterzeichnung von einem Rechtsanwalt überprüfen, besonders bei hohen Projektbudgets.