1
Parteien identifizieren und Daten eintragen
Ersetzen Sie [NAME DER ERSTEN PARTEI] durch den vollständigen, rechtlich korrekten Namen des Unternehmens (z. B. GmbH, AG, Einzelunternehmer). Tragen Sie [NAME DER ZWEITEN PARTEI] mit dem Namen des Kaufmanns/Betreibers ein. Geben Sie alle erforderlichen Adressen, Bundesländer und Gründungsdaten an.
💡 Stimmen Sie die Firmenbezeichnungen mit dem Handelsregisterauszug oder der Gewerbeanmeldung ab.
2
Produkte und Geschäftsbereich spezifizieren
Ersetzen Sie [PRODUKTE ANGEBEN, DIE VERKAUFT WERDEN] mit den genauen Produktkategorien oder Waren, die verkauft werden. Beschreiben Sie das Geschäftsmodell präzise, z. B. ‚Einzelhandel mit Elektronik und Zubehör'.
💡 Je präziser die Produktbeschreibung, desto weniger Streitigkeiten über Leistungsumfang später.
3
Geschäftsräume und Standorte eintragen
Ersetzen Sie [ADRESSE] mit den vollständigen Adressen aller Geschäftsräume, an denen der Kaufmann tätig sein darf. Listen Sie jeden Standort separat auf.
💡 Halten Sie eine Übersicht aller genehmigten Standorte schriftlich fest und aktualisieren Sie diese regelmäßig.
4
Verkaufs- und Marketing-Handbuch vorbereiten und referenzieren
Erstellen Sie das detaillierte Verkaufs- und Marketing-Handbuch gemäß Artikel 3.1. Es sollte Verkaufstechniken, Werbungsvorgaben, Qualitätsstandards und Schulungsinhalte enthalten. Referenzieren Sie dieses Handbuch eindeutig in der Vereinbarung.
💡 Das Handbuch ist der Kern der Vereinbarung — investieren Sie Zeit in eine klare, vollständige Dokumentation.
5
Dienste und Support definieren
Führen Sie unter Artikel 2 auf, welche Beratungs-, Schulungs- und Support-Leistungen das Unternehmen konkret erbringt. Erwähnen Sie Häufigkeit und Umfang (z. B. ‚monatliche Schulungen', ‚24/7 Telefonhotsupport').
💡 Seien Sie realistisch — versprechende Leistungen, die Sie nicht erbringen können, führen zu Rechtsstreitigkeiten.
6
Kündigungsrechte und Vertragslaufzeit eintragen
Ersetzen Sie die Informationen in den Artikeln 10 und 17 (sofern in Ihrer Vorlage vorhanden) mit den tatsächlichen Kündigungsfristen, Kündigungsgründen und der Vertragslaufzeit. Geben Sie an, wie lange die Vereinbarung gilt und unter welchen Bedingungen sie beendet werden kann.
💡 Klare Kündigungsbedingungen reduzieren Konflikte bei Vertragsende.
7
Gebühren und Zahlungsmodell festlegen
Verwenden Sie ein separates Anlage-Dokument oder Ändern Sie Artikel 2.2, um die Lizenzgebühren, Schulungskosten, Provisionen oder andere finanzielle Verpflichtungen konkret auszuführen. Geben Sie Zahlungsfristen, Zahlungsweisen und Verzugszinsen an.
💡 Finanzielle Klarheit verhindert später Missverständnisse und Rechnungsstreitigkeiten.
8
Rechtsprüfung und Unterschriften einholen
Lassen Sie die ausgefüllte Vereinbarung von einem Rechtsanwalt prüfen, besonders hinsichtlich Markenrecht und lokaler Bestimmungen. Lassen Sie diese von beiden Parteien (Geschäftsführer, autorisierte Vertreter) vollständig unterzeichnet und beglaubigt fertigen.
💡 Eine rechtliche Prüfung kostet deutlich weniger als Streitigkeiten im Nachhinein zu klären.