1
Parteien identifizieren und eintragen
Tragen Sie die vollständigen Namen, Rechtsstatus (GmbH, AG, Einzelunternehmen etc.), Gründungsbundesland und vollständige Adressen des Verkäufers, Kreditgebers und Kreditnehmers ein. Stellen Sie sicher, dass alle Parteien korrekt berechtigt sind, die Vereinbarung zu unterzeichnen.
💡 Verwenden Sie offizielle Firmenauszüge, um die genauen Firmenangaben zu überprüfen.
2
Effektivdatum und Ausrüstungsbeschreibung festlegen
Definieren Sie das Datum, ab dem die Vereinbarung wirksam wird, und hängen Sie als Anlage A eine detaillierte Beschreibung der Ausrüstung an (z. B. Marke, Modell, Seriennummer, Baujahr).
💡 Je präziser die Ausrüstungsbeschreibung, desto weniger Spielraum für Interpretationskonflikte später.
3
Finanzierungsdetails aus Kreditvertrag übernehmen
Entnehmen Sie dem zugrunde liegenden Kreditvertrag und der Hypothek den Finanzierungsbetrag, das Datum der Hypothekeneintragung und die Hypothekennummer aus dem Urkundenbuch. Tragen Sie diese Daten korrekt ein.
💡 Prüfen Sie die Hypothekeneintragung im Urkundenbuch, um sicherzustellen, dass alle Daten aktuell und korrekt sind.
4
Wiedervermarktungsfrist und Mindestpreis definieren
Legen Sie die Anzahl der Tage fest, in denen der Verkäufer die Ausrüstung wiedervermarkten darf (z. B. 30, 60 oder 90 Tage). Definieren Sie auch, wie der 'bereinigte Wert' berechnet wird (marktüblicher Preis, Abschreibungstabelle, Sachverständigengutachten).
💡 Eine längere Wiedervermarktungsfrist gibt dem Verkäufer mehr Zeit, aber erhöht das Ausfallrisiko des Kreditgebers.
5
Zinssätze und Gebührenregelung festlegen
Tragen Sie den Zinssatz für verspätete Erlösüberweisungen ein (z. B. 5–10% p. a.) und definieren Sie klar, wie die Wiedervermarktungsgebühr berechnet wird (z. B. als Prozentsatz des Überschusses oder als Pauschalgebühr).
💡 Dokumentieren Sie die Gebührenstafflung schriftlich, um Missverständnisse zu vermeiden.
6
Unterschriftsblöcke ausfüllen
Fügen Sie die Namen, Titel und Unterschriftszeilen aller drei Parteien (Verkäufer, Kreditgeber, Kreditnehmer) mit Datums- und Initialsfeldern hinzu. Stellen Sie sicher, dass alle Unterzeichner autorisiert sind.
💡 Erwägen Sie, die Unterschriftsblöcke vor dem Ausdrucken und Versand nochmals zu überprüfen.
7
Anlagen und Referenzdokumente anhängen
Erstellen Sie Anlage A (Ausrüstungsbeschreibung), Anlage B (Kreditvertragsdaten) und alle weiteren relevanten Unterlagen (z. B. Fotos der Ausrüstung, Bewertungsgutachten). Diese müssen Teil der Vereinbarung werden.
💡 Nummerieren und datieren Sie alle Anlagen, damit klar ist, welche Version in Kraft ist.
8
Rechtsprüfung und Abzeichnung durch Anwalt
Lassen Sie die ausgefüllte Vereinbarung vor der Unterzeichnung von einem auf Vertragsrecht spezialisierten Anwalt prüfen, um sicherzustellen, dass alle Klauseln mit lokalen Gesetzen konform sind und die Interessen aller Parteien geschützt sind.
💡 Eine Rechtsprüfung kostet in der Regel EUR 300–800, spart aber vielfach höhere Verluste, falls Streitigkeiten entstehen.