1
Vertragsbeteiligte eindeutig identifizieren
Tragen Sie in den Blankofeldern [IHR NAME], [NAME DES UNTERNEHMENS] und [BUNDESLAND/STAAT] die korrekten rechtlichen Namen und Adressen ein. Vergewissern Sie sich, dass die Unternehmensform (z. B. GmbH, AG) und der Gründungsort korrekt sind.
💡 Verwenden Sie die Daten aus dem Handelsregister und Unternehmenssatzung.
2
Position und Verantwortlichkeiten der Führungskraft beschreiben
In der Präambel, wo [BESCHREIBEN] steht, nennen Sie die genaue Jobtitel und Schlüsselverantwortlichkeiten der Führungskraft (z. B. 'Geschäftsführer für Vertrieb und Marketing').
💡 Seien Sie so spezifisch wie möglich; allgemeine Beschreibungen führen später zu Auslegungsproblemen.
3
Zeitrahmen nach Kontrolwechsel festlegen
Bestimmen Sie in den [ANZAHL]-Feldern für die Schutzfrist (z. B. 12 oder 24 Monate), wie lange nach einem Kontrolwechsel die Vereinbarung gilt. Dies sollte mit der Integrationsplanung abgestimmt sein.
💡 12 Monate ist ein häufiger Standard; längere Fristen (z. B. 24 Monate) bieten mehr Schutz, erhöhen aber die Kosten.
4
Zusatzleistungs-Details eintragen
Unter Sektion 1 (Zusatzleistungen) tragen Sie konkrete Beträge für Bonus bei Zielerreichung, Anzahl der Monate für beschleunigte Aktienoptionen-Übertragung (z. B. [6] Monate) und Versicherungsleistungen ein.
💡 Diese Zahlen sollten mit Ihrem Finanzberater und Anwalt abgestimmt sein, um Überraschungen nach einer Transaktion zu vermeiden.
5
Schwellenwerte für ‚logisch folgende Kündigung' definieren
In Sektion 3 (Definition der Bedingungen) legen Sie fest, wie weit der Arbeitsplatz verlegt werden darf (z. B. [100] km), wie stark die Gehaltsreduktion sein darf (z. B. [20%]) und wie viele Tage die Führungskraft hat, um freiwillig zu kündigen (z. B. [30] Tage).
💡 Diese Schwellenwerte sollten realistisch und verhandelbar sein; zu strenge Grenzen können Konflikte auslösen.
6
Geheimhaltungs- und Kartellbestimmungen anpassen
In Sektion 4 (Vertrauliche Informationen) und Sektion 5 (falls enthalten) definieren Sie, welche Daten vertraulich sind und wie lange die Geheimhaltungspflicht nach Ende der Anstellung gilt. Passen Sie diese an Ihre Branche an.
💡 Die Geheimhaltungspflicht überlebt normalerweise die Beendigung der Anstellung um mehrere Jahre.
7
Rechtssprache und Gerichtsbarkeit festlegen
Fügen Sie am Ende eine Klausel hinzu, die bestimmt, unter welchen Gesetzen (z. B. deutsches Arbeitsrecht, BGB) die Vereinbarung ausgelegt wird und welche Gerichte zuständig sind (z. B. Amtsgericht München).
💡 Deutsche Arbeitsverträge sind oft an deutsches Recht gebunden; Abweichungen sind begrenzt.
8
Von Anwalt und allen Parteien prüfen und unterzeichnen lassen
Lassen Sie die ausgefüllte Vereinbarung von einem auf Arbeitsrecht spezialisierten Anwalt prüfen, bevor Sie und die Führungskraft unterzeichnen. Alle Änderungen und Ergänzungen sollten von beiden Seiten akzeptiert werden.
💡 Eine rechtliche Prüfung ist bei dieser komplexen Vereinbarung nicht optional; sie schützt beide Seiten vor späteren Anfechtungen.