Brief zur Vergabe eines Auftrags

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FreiBrief zur Vergabe eines Auftrags

Auf einen Blick

Was es ist
Ein professioneller Geschäftsbrief, mit dem Sie einem Auftragnehmer die Annahme seines Angebots mitteilen und die Beauftragung offiziell bestätigen. Die Vorlage steht als kostenloser Word-Download zur Verfügung und lässt sich schnell mit Ihren Daten und Projektinformationen anpassen.
Wann Sie es brauchen
Verwenden Sie diesen Brief nach dem Angebotsvergleich, wenn Sie sich für einen Auftragnehmer entschieden haben und die Beauftragung formell mitteilen möchten. Der Brief schafft Klarheit über die Auftragserteilung und dokumentiert die Annahme des Angebots.
Was enthalten ist
Der Brief enthält Kopfzeile mit Datum und Adressfeld, eine klare Betreffzeile, die Bestätigung der Auftragsannahme mit Referenznummer und Betrag, eine kurze Begründung für die Auswahl und Hinweise auf beigefügte Dokumente wie Vereinbarungen. Abschließend werden Unterschrift und Kontaktdaten des Unterzeichners aufgeführt.

Was ist eine Vorlage „Brief zur Vergabe eines Auftrags"?

Ein Vergabebrief ist ein professioneller Geschäftsbrief, mit dem Sie einem Auftragnehmer oder Lieferanten die Annahme seines Angebots mitteilen und die Auftragsvergabe offiziell bestätigen. Das Schreiben dokumentiert Ihre Entscheidung, nennt die Auftragssumme und das Projekt und begleitet üblicherweise die unterzeichnungsreife Vereinbarung oder den Vertrag. Die Vorlage steht als kostenloser Word-Download zur Verfügung und lässt sich schnell mit Ihren Daten, Kontaktinformationen und Projektdetails anpassen. Sie können den Brief direkt ausdrucken und unterzeichnen oder per E-Mail als PDF versenden.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Ohne einen formalen Vergabebrief entsteht ein Graubereich zwischen Angebot und Auftrag. Der Auftragnehmer ist sich möglicherweise nicht sicher, ob die Arbeit tatsächlich beginnen soll, welche Summe feststeht oder wann der Auftrag startet. Ein fehlender Vergabebrief führt zu Missverständnissen, Verzögerungen bei Projektstart und möglicherweise zu Zahlungskonflikten. Ein klarer, professionell formulierter Brief schafft Klarheit für beide Seiten, dokumentiert die Entscheidung und bietet eine Grundlage für die nachfolgende Kommunikation und Abrechnung. Zudem signalisiert ein gut geschriebener Vergabebrief Seriosität und Professionalität und stärkt das Vertrauen des neuen Partners zu Ihrem Unternehmen.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Routine-Beauftragung mit klarem Angebot und einfachen BedingungenStandardvariante – Einfache Auftragsbestätigung
Wenn der Auftrag in Teilaufträge aufgegliedert und mehrere Partner beauftragt werdenVariante mit mehreren Aufträgern
Auftragsannahme unter bestimmten Bedingungen oder AuflagenVariante mit Conditional Acceptance
Großere Projekte mit mehreren Zwischenschritten und ZahlungsterminenVariante mit Leistungsmeilen
Aufträge mit sensiblen oder vertraulichen ProjektinformationenVariante mit Vertraulichkeitshinweis

Häufige Fehler vermeiden

❌ Unvollständige oder ungenaue Kontaktinformationen des Empfängers

Warum es wichtig ist: Der Brief erreicht den falschen Empfänger oder kommt nicht an, was zu Verzögerungen und Missverständnissen führt.

Fix: Überprüfen Sie die Adresse und den Namen des Ansprechpartners vor dem Versand in Ihren Unterlagen oder direkt mit dem Auftragnehmer.

❌ Mehrdeutige oder zu weiche Formulierung der Auftragsbestätigung

Warum es wichtig ist: Der Auftragnehmer ist sich möglicherweise nicht sicher, ob der Auftrag tatsächlich vergeben wurde oder ob noch Bedingungen offenstehen.

Fix: Verwenden Sie klare, direkte Sätze wie ‚Wir bestätigen hiermit die Vergabe des Auftrags' statt vager Formulierungen.

❌ Fehlende oder falsche Auftragssumme oder Auftragsnummer

Warum es wichtig ist: Spätere Rechnungen und Zahlungen können verwirrt werden; es entstehen administrative Probleme und Zahlungsverzögerungen.

Fix: Prüfen Sie die Zahlen nochmals gegen das original akzeptierte Angebot, bevor Sie den Brief versenden.

❌ Keine oder zu kurze Frist für die Rücksendung des unterzeichneten Vertrags

Warum es wichtig ist: Der Auftragnehmer hat nicht genug Zeit zur Prüfung und Unterzeichnung, was zu unnötigen Verzögerungen des Projektstart führt.

Fix: Setzen Sie eine angemessene Frist von mindestens 10 Arbeitstagen, je nach Komplexität des Vertrags.

❌ Nicht vollständig ausgefüllte Platzhalter oder Klammerausdrücke

Warum es wichtig ist: Der Brief wirkt unprofessionell und unfertig; der Empfänger weiß möglicherweise nicht, welche Dokumente beigefügt sind oder wie er kontaktiert werden kann.

Fix: Verwenden Sie die Suchen-und-Ersetzen-Funktion, um alle [PLATZHALTER] systematisch zu durchsuchen und auszufüllen.

❌ Beigefügte Dokumente werden aufgelistet, aber nicht tatsächlich beigelegt

Warum es wichtig ist: Der Auftragnehmer erhält unvollständige Informationen und muss nachfragen; der Prozess wird unnötig verlangsamt.

Fix: Erstellen Sie vor dem Versand eine Checkliste mit den Dokumenten und überprüfen Sie diese nochmals, bevor der Brief versendet wird.

Die 9 wichtigsten Klauseln, erklärt

Kopfzeile und Addressfeld

In einfacher Sprache: Enthält das Datum des Schreibens und die Kontaktdaten des Empfängers.

Beispielformulierung
2022-06-17 Name Adresse Adresse 2 Stadt, Bundesland Postleitzahl

Häufiger Fehler: Unvollständige oder fehlerhafte Adresse führt dazu, dass der Brief nicht den richtigen Empfänger erreicht.

Betreffzeile

In einfacher Sprache: Eine klar formulierte Betreffzeile, die den Zweck des Schreibens zusammenfasst.

Beispielformulierung
BETREFF: ABSICHT ZUR VERGABE DES [name DES AUFTRAGS] AUFTRAGS ODER AUFTRAG #: [NUMMER]

Häufiger Fehler: Zu vage oder unspezifische Betreffzeile kann Verwirrung über den Zweck entstehen lassen.

Anrede

In einfacher Sprache: Höfliche Anrede des Empfängers mit Titel oder korrektem Namen.

Beispielformulierung
Sehr geehrte(r) [ANSPRECHPARTNER],

Häufiger Fehler: Falsche oder informelle Anrede schadet der professionellen Wahrnehmung des Schreibens.

Bestätigungssatz

In einfacher Sprache: Klare Mitteilung, dass das Angebot akzeptiert wurde und die Vergabe erfolgt.

Beispielformulierung
Ihr Gebot für dieses Projekt in Höhe von [EURO-BETRAG ANGEBEN] wurde angenommen.

Häufiger Fehler: Mehrdeutige oder weiche Formulierung kann zu Missverständnissen über die endgültige Entscheidung führen.

Begründung oder Auswahlkriterien

In einfacher Sprache: Kurze Erläuterung, warum dieser Auftragnehmer ausgewählt wurde.

Beispielformulierung
Nach Prüfung der Angebote vieler hochwertiger Auftragnehmer haben wir festgestellt, dass der vorgeschlagene Plan am besten auf die Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Häufiger Fehler: Zu detaillierte oder kritische Begründung kann Unmut bei nicht ausgewählten Bietern auslösen.

Anlagenhinweis

In einfacher Sprache: Verweis auf beigefügte Dokumente wie Vertrag oder Leistungsbeschreibung.

Beispielformulierung
Anbei eine Vereinbarung und [GEBEN SIE ZUSÄTZLICHE DOKUMENTE AN].

Häufiger Fehler: Unvollständige oder nicht korrekt beigebrachte Anlagen können zu Verzögerungen und Missverständnissen führen.

Handlungsaufforderung und Deadline

In einfacher Sprache: Aufforderung zur Unterzeichnung und Rücksendung des Vertrags mit einem konkreten Rückgabedatum.

Beispielformulierung
Wir freuen uns darauf, die unterzeichnete Vereinbarung spätestens am [DATUM] zu erhalten.

Häufiger Fehler: Eine zu kurze oder unklare Frist kann zu Missverständnissen oder Verzögerungen führen.

Dankesworte und Schlussgruß

In einfacher Sprache: Kurze Dankesworte und höfliche Abschlussfloskel mit Unterschrift.

Beispielformulierung
Vielen Dank für Ihr fortwährendes Interesse, mit [UNTERNEHMEN] Geschäfte zu tätigen. Mit freundlichen Grüßen, [IHR NAME]

Häufiger Fehler: Ein zu kalter oder zu lockerer Ton kann die Beziehung zum neuen Partner beeinträchtigen.

Kontaktdaten des Unterzeichners

In einfacher Sprache: Name, Titel, Telefonnummer und E-Mail-Adresse des Absenders zur schnellen Kontaktaufnahme.

Beispielformulierung
[IHR NAME] [IHR TITEL] [IHRE TELEFONNUMMER] [IHREEMAIL@IHRUNTERNEHMEN.COM]

Häufiger Fehler: Fehlende oder falsche Kontaktdaten erschweren der Gegenseite die Rückkehr zum Absender.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Datum und Adresse des Empfängers eintragen

    Nutzen Sie das aktuelle Datum (oben links) und füllen Sie die vollständige Adresse des Auftragsnehmers oder seines Ansprechpartners aus. Überprüfen Sie auf Vollständigkeit und Korrektheit.

    💡 Verwenden Sie die Adresse aus dem eingegangenen Angebot, um Fehler zu vermeiden.

  2. 2

    Betreffzeile und Auftragsnummer anpassen

    Ersetzen Sie [name DES AUFTRAGS] durch den konkreten Projekttitel und [NUMMER] durch Ihre interne Auftragsnummer oder Referenznummer.

    💡 Eine eindeutige Auftragsnummer hilft bei späteren Abstimmungen und Rechnungen.

  3. 3

    Ansprechpartner und Namen personalisieren

    Ersetzen Sie [ANSPRECHPARTNER] durch den Namen des verantwortlichen Kontakts beim Auftragnehmer und tragen Sie [UNTERNEHMEN] ein.

    💡 Präzise Namen und Titel wirken professioneller und persönlicher.

  4. 4

    Angebotsbetrag und Auswahlkriterien einfügen

    Ersetzen Sie [EURO-BETRAG ANGEBEN] durch die akzeptierte Summe und ergänzen Sie die Begründung, warum dieser Auftragnehmer ausgewählt wurde.

    💡 Nennen Sie konkrete Kriterien wie Erfahrung, Leistungsumfang oder Qualifikation.

  5. 5

    Referenzen zur Ausschreibung hinzufügen

    Tragen Sie das Datum und die Bezeichnung der ursprünglichen Ausschreibung ein, auf die sich das Angebot bezog.

    💡 Dies schafft Klarheit und Kontinuität zwischen Ausschreibung und Vergabe.

  6. 6

    Beigefügte Dokumente auflisten

    Ersetzen Sie [GEBEN SIE ZUSÄTZLICHE DOKUMENTE AN] durch die tatsächlichen Dokumente (z. B. Vertrag, Leistungsverzeichnis, Bedingungen), die Sie beifügen.

    💡 Überprüfen Sie vor dem Versand, dass alle genannten Anlagen tatsächlich beigefügt sind.

  7. 7

    Rückgabefrist und Kontaktdaten vervollständigen

    Setzen Sie ein realistisches Datum für die Rücksendung des unterzeichneten Vertrags ein und ergänzen Sie Ihren Namen, Titel, Telefonnummer und E-Mail.

    💡 Eine angemessene Frist (z. B. 10–14 Tage) gibt dem Auftragnehmer Zeit zur Prüfung und Unterzeichnung.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einem Vergabebrief und einem Vertrag?

Der Vergabebrief ist ein Schreiben, das die Entscheidung des Auftraggebers mitteilt und formal mitteilt, dass das Angebot angenommen wurde. Der Vertrag oder die Vereinbarung ist das rechtsverbindliche Dokument, das die genauen Bedingungen, Pflichten und Rechte beider Parteien festlegt. Der Vergabebrief ist meist das Anschreiben, das den Vertrag begleitet. Beide Dokumente sind wichtig, aber der Vertrag ist die rechtlich bindende Vereinbarung.

Muss der Vergabebrief unterzeichnet werden?

Der Vergabebrief ist ein geschäftlicher Schreiben und wird vom Absender unterzeichnet, um die Authentizität und Verbindlichkeit zu unterstreichen. Der Empfänger muss den Brief nicht unterzeichnen; üblicherweise unterzeichnet er den beigefügten Vertrag als Bestätigung, dass er die Bedingungen akzeptiert. Eine Unterschrift des Absenders verleiht dem Brief jedoch zusätzliches Gewicht und Professionalität.

Welche Informationen sind im Vergabebrief unverzichtbar?

Unverzichtbar sind: der Name und die Adresse des Empfängers, das Datum, eine klare Betreffzeile, die eindeutige Bestätigung der Auftragserteilung, die Auftragssumme, eine Auftragsnummer oder Referenznummer, eine Auflistung der beigefügten Dokumente, eine Frist für die Rücksendung des unterzeichneten Vertrags sowie die vollständigen Kontaktdaten des Absenders (Name, Titel, Telefon, E-Mail). Diese Elemente sorgen für Klarheit und ermöglichen eine reibungslose Kommunikation.

Wie lange sollte die Frist für die Rücksendung des Vertrags sein?

Eine Standardfrist liegt zwischen 10 und 14 Arbeitstagen, je nach Komplexität des Vertrags und der internen Prozesse des Auftragsnehmers. Bei sehr großen oder komplexen Projekten kann eine Frist von 3 Wochen angemessen sein. Kommunizieren Sie die Frist klar und realistisch, um den Prozess nicht zu behindern. Wenn eine schnellere Unterzeichnung erforderlich ist, erwähnen Sie dies und begründen Sie es.

Sollte der Vergabebrief den Grund für die Ablehnung anderer Angebote erklären?

Es ist nicht erforderlich, die Gründe für die Ablehnung anderer Angebote im Vergabebrief zu nennen. Dies ist nicht Empfänger des Briefes. Der Vergabebrief sollte sich auf die positive Mitteilung konzentrieren: Das Angebot wurde akzeptiert und der Auftrag wird vergeben. Eine allgemeine Begründung für die Wahl des Auftragsnehmers (z. B. „bestes Preis-Leistungs-Verhältnis", „höchste Qualifikation") ist hilfreich, aber detaillierte Kritik an Konkurrenzangeboten sollte vermieden werden.

Kann der Vergabebrief auch per E-Mail versendet werden?

Ja, der Brief kann per E-Mail versendet werden. Es ist jedoch ratsam, den Brief als PDF-Datei beizufügen, um die Formatierung zu wahren und die Lesbarkeit zu gewährleisten. Am Ende der E-Mail sollte ein Hinweis stehen, dass die Veröffentlichung des Schreibens (falls gewünscht) nach Erhalt erfolgt. Wichtig ist, dass alle Anhänge (Vertrag, Bedingungen, Leistungsverzeichnis) ebenfalls beigefügt sind oder über einen sicheren Link zur Verfügung gestellt werden.

Was sollte ich tun, wenn der Auftragnehmer den Vertrag nicht unterzeichnet zurücksendet?

Wenn der Auftragnehmer die Frist verpasst oder nicht antwortet, senden Sie zunächst eine höfliche Erinnerungs-E-Mail mit einer neuen, etwas längeren Frist. Bieten Sie auch an, offene Fragen zu klären oder Änderungen zu besprechen. Wenn eine zweite Erinnerung erfolglos bleibt, können Sie anrufen und direkt nachfragen, ob es Bedenken gibt. Sollte der Auftragnehmer die Bedingungen ablehnen, müssen Sie möglicherweise nachverhandeln oder den Auftrag zurückziehen und das nächste Angebot in Betracht ziehen.

Muss im Vergabebrief auch die Zahlungsbedingung erwähnt werden?

Der Vergabebrief ist ein Schreiben, das die Auftragserteilung mitteilt. Zahlungsbedingungen gehören üblicherweise in den beigefügten Vertrag oder die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), nicht in den Brief selbst. Wenn Sie jedoch möchten, können Sie in einem kurzen Satz auf die Zahlungsbedingungen hinweisen (z. B. „Die Zahlungsbedingungen sind in dem beigefügten Vertrag dargelegt"). Dies vermeidet Missverständnisse.

Sollte ich unterschiedliche Versionen des Briefes für verschiedene Auftragnehmer nutzen?

Ja, die Vorlage sollte für jeden Auftragnehmer individualisiert werden. Name, Adresse, Projektname, Angebotssumme, Auftragsnummer und spezifische Bedingungen müssen jeweils angepasst werden. Eine generische oder Kopien mit derselben Nummer oder Summe wirken unprofessionell und können zu Verwechslungen führen. Nutzen Sie die Vorlage als Basis und passen Sie sie sorgfältig an jeden Fall an.

Im Vergleich zu Alternativen

vs Angebotsverfolgungsformular

Ein Angebotsverfolgungsformular ist ein internes Verwaltungswerkzeug, das den Status von eingegangenen Angeboten nachverfolgt. Der Vergabebrief ist dagegen ein externer, formaler Schreiben an den ausgewählten Auftragnehmer. Das Verfolgungsformular bleibt intern und dokumentiert den Prozess; der Vergabebrief ist die offizielle Mitteilung an den Partner.

vs Vertrag oder Vereinbarung

Der Vertrag ist das rechtsverbindliche Dokument, das die genauen Bedingungen, Leistungen und Zahlungen definiert. Der Vergabebrief ist eine freundliche, informative Mitteilung, die die Entscheidung des Auftraggebers ankündigt und üblicherweise den Vertrag begleitet. Der Brief ist das Anschreiben; der Vertrag ist der verbindliche Teil. Beide zusammen bilden die vollständige Beauftragung.

vs Anfrage oder Request for Proposal (RFP)

Eine RFP oder Anfrage ist ein Dokument, mit dem der Auftraggeber Angebote anfordert und Interessenten auffordert, ein Angebot einzureichen. Der Vergabebrief ist das Gegenteil: Er mitteilt dem Auftragnehmer, dass sein Angebot akzeptiert wurde. Die RFP startet den Prozess; der Vergabebrief beendet die Auswahlphase und leitet den Auftrag ein.

vs Bestellformular oder Purchase Order

Ein Bestellformular ist ein kurzes, strukturiertes Dokument, das Artikel, Menge und Preis auflistet und unmittelbar zur Bestellung führt. Der Vergabebrief ist ein ausführlicheres Schreiben, das die Entscheidung erklärt, Angebote bestätigt und häufig komplexere Projekte oder Dienstleistungen behandelt. Der Vergabebrief ist formeller und persönlicher; die Bestellung ist schneller und einfacher.

Branchenspezifische Hinweise

Bauwesen und Architektur

Vergabebriefe für Handwerker, Ingenieurbüros und Baubetriebe sind üblich; sie dokumentieren die Auftragsvergabe für Projektplanungen und Bauarbeiten.

Beratung und IT-Services

Consulting-Unternehmen versenden Vergabebriefe an Subunternehmer und Spezialisten, um Projekte zu beauftragen und Leistungen zu buchen.

Produktion und Fertigung

Hersteller nutzen Vergabebriefe zur Vergabe von Unteraufträgen für Komponenten, Teile und Lohnfertigungen an Zulieferer.

Logistik und Transportwesen

Transport- und Logistikunternehmen vergeben Aufträge an Frachtführer, Spediteure und Lagerbetreiber mittels Vergabebriefe.

Marketing und Werbung

Agenturen nutzen Vergabebriefe, um Freiberufler und Spezialisten für Kampagnen, Design und Copywriting zu beauftragen.

Gemeinnützige Organisationen und Behörden

Öffentliche Einrichtungen nutzen Vergabebriefe, um nach formalen Ausschreibungen Aufträge an Dienstleister oder Lieferanten zu vergeben und Transparenz zu gewährleisten.

Hinweise zur Rechtsprechung

In Deutschland muss die Auftragserteilung dem BGB-Standard entsprechen. Bei größeren Aufträgen kann eine Anwaltsprüfung sinnvoll sein. Beachten Sie die geltenden AGB und VOB/A bei öffentlichen Aufträgen.

In Österreich entspricht die Vorlage dem ABGB. Größere Aufträge können von einem Anwalt geprüft werden. Behörden müssen die österreichische Vergabeverordnung (ÖVergV) beachten.

Vorlage oder Anwalt — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenStandardaufträge mit klarem Angebot und einfachen Bedingungen, die kein besonderes Risiko bergen.Kostenlos (Vorlage) + 0–30 Minuten Eigenzeitca. 15–30 Minuten zum Ausfüllen und Versand
Vorlage + RechtsprüfungGrößere oder komplexere Aufträge, bei denen Sie sichergehen möchten, dass keine wichtigen Elemente fehlen und die Kommunikation rechtssicher ist.Vorlage kostenlos + 200–400 Euro für anwaltliche Prüfung30 Minuten Ausfüllen + 2–5 Arbeitstage für Anwaltsprüfung
MaßgeschneidertSehr großvolumige, hochriskante oder branchenspezifische Aufträge mit besonderen rechtlichen Anforderungen (z. B. öffentliche Vergabe, Schutzklauseln).800–2.000 Euro für vollständige anwaltliche Erstellung und Beratung1–2 Wochen, je nach Komplexität und Abstimmung

Glossar

Auftragnehmer
Die Person oder das Unternehmen, die bzw. das den Auftrag erhält und die vereinbarte Leistung erbringt.
Auftraggeber
Das Unternehmen oder die Person, die den Auftrag vergibt und die Leistung bezahlt.
Angebot oder Proposal
Ein schriftliches Dokument, in dem der Auftragnehmer Leistung, Umfang und Preis für ein Projekt darstellt.
Ausschreibung
Eine öffentliche oder begrenzte Aufforderung zur Abgabe von Angeboten für eine Beauftragung.
Auftragsnummer
Eine eindeutige Kennnummer zur Verfolgung und Verwaltung des Auftrags im internen System.
Angebotssumme
Der Gesamtpreis, den der Auftragnehmer für die Erbringung der vereinbarten Leistung verlangt.
Vereinbarung oder Vertrag
Ein rechtsverbindliches Dokument, das Rechte und Pflichten beider Parteien regelt.
Zahlungsfrist
Der vereinbarte Zeitraum, innerhalb dessen die Bezahlung der Leistung erfolgen soll.

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