Vereinbarung über finanzielle Unterstützung für Garantieverpflichtungen

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FreiVereinbarung über finanzielle Unterstützung für Garantieverpflichtungen

Auf einen Blick

Was es ist
Eine Vereinbarung über finanzielle Unterstützung für Garantieverpflichtungen regelt die Gebühren und Zahlungsbedingungen, wenn ein Garant eine Garantie für einen Kreditnehmer ausgibt oder erhält. Dieses Dokument liegt als kostenlos bearbeitbare Word-Vorlage vor und kann online angepasst oder als PDF exportiert werden.
Wann Sie es brauchen
Sie benötigen diese Vorlage, wenn ein Garant finanzielle Unterstützung für eine Garantieverpflichtung leisten muss, Gebührenregelungen festgelegt werden sollen oder die Bonität des Empfängers Auswirkungen auf die Garantiegebühren hat. Sie kommt besonders bei Unternehmenskrediten und Fremdkapitalfinanzierungen zum Einsatz.
Was enthalten ist
Die Vereinbarung enthält Regelungen zur Garantiegebühr, deren Berechnung (prozentual pro Annum oder Monat), Zahlungsbedingungen und Fälligkeitstage. Sie regelt auch die Anpassung der Gebühr basierend auf Bonitätsveränderungen des Empfängers sowie Gebühren für verspätete Zahlungen.

Was ist eine Vorlage „Vereinbarung über finanzielle Unterstützung für Garantieverpflichtungen"?

Eine Vereinbarung über finanzielle Unterstützung für Garantieverpflichtungen ist ein Vertrag zwischen einem Garant (z.B. eine Muttergesellschaft oder eine Bank) und einem Empfänger (Kreditnehmer oder assoziiertes Unternehmen), der die Gebühren und Zahlungsbedingungen für eine Garantie regelt. Dieses Dokument liegt als kostenlos bearbeitbare Word-Vorlage vor und kann online angepasst oder als PDF exportiert werden. Es enthält detaillierte Regelungen zur Gebührenberechnung, Zahlungsfristen, Bonitätsanpassungen und Verspätungsgebühren — alles, was notwendig ist, um die finanzielle Unterstützung transparent und rechtssicher zu dokumentieren.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Ohne schriftliche Vereinbarung entstehen Missverständnisse über Gebühren, Zahlungstermine und Bedingungen einer Garantie, was zu kostspieligen Streitigkeiten führt. Ein fehlender oder unklarer Tilgungsplan führt zu unterschiedlichen Saldoberechnungen und Zahlungsunklarheiten. Bonitätsveränderungen des Empfängers können zu unerwarteten Gebührenerhöhungen führen, wenn diese nicht transparent geregelt sind. Diese Vorlage schützt Sie durch Klarheit: Sie dokumentiert, wie die Gebühr berechnet wird, wann sie fällig ist, wie sie bei Ratingveränderungen angepasst wird und welche Konsequenzen verspätete Zahlungen haben. Damit vermeiden Sie Rechtsrisiken und schaffen Vertrauen zwischen Garant und Empfänger — besonders wichtig bei Unternehmenskrediten, bei denen hohe Summen im Spiel sind.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Wenn Garant und Empfänger monatliche oder halbjährliche Gebühren vereinbarenStandard-Garantiegebührenvereinbarung
Wenn sich die Garantiegebühr automatisch bei Ratingveränderung ändertVereinbarung mit Bonitätsanpassung
Wenn Strafzinsen und Verzugsgebühren geregelt werden sollenVereinbarung mit Verspätungsgebühren
Wenn die Garantie mit strukturiertem Tilgungsplan verbunden istVereinbarung mit Tilgungsplan
Wenn eine maximale Gebühr oder Obergrenze vereinbart werden sollVereinbarung mit Gebührendeckelung

Häufige Fehler vermeiden

❌ Unklare Definition des ausstehenden Saldos

Warum es wichtig ist: Ohne klare Definition entstehen Zahlungsstreitigkeiten, da Garant und Empfänger unterschiedliche Salden berechnen.

Fix: Verwenden Sie einen verbindlichen Tilgungsplan und aktualisieren Sie ihn regelmäßig; beziehen Sie sich auf bestimmte Stichtage (z.B. Monatsletzter).

❌ Fehlende oder mehrdeutige Ratingtrigger

Warum es wichtig ist: Wenn nicht klar ist, bei welchem Rating die Gebühr angepasst wird, kann der Garant nicht rechtssicher eingreifen.

Fix: Nennen Sie exakte Schwellwerte (z.B. BB+ nach S&P oder Ba1 nach Moody's) und definieren Sie, wer die Ratings bezieht und dokumentiert.

❌ Bankkontoänderungen nicht rechtzeitig mitgeteilt

Warum es wichtig ist: Zahlungen landen auf falschen Konten, es entstehen Verzögerungen und Streitigkeiten über Schuld.

Fix: Legen Sie fest, dass der Garant das Bankkonto mindestens 5 Arbeitstage vor Fälligkeitsdatum schriftlich mitteilt.

❌ Keine anteilige Gebührenberechnung bei Beendigung

Warum es wichtig ist: Wenn die Garantie vor Ende einer Zahlungsperiode endet, entstehen Über- oder Unterzahlungen, die nicht reklamiert werden können.

Fix: Regeln Sie ausdrücklich, dass bei vorzeitiger Beendigung eine anteilige Gebühr fällig wird und bis wann diese zu zahlen ist.

❌ Zu hohe oder unrealistische Verspätungsgebühren

Warum es wichtig ist: Unerwartete oder unverhältnismäßig hohe Gebühren können zur Anfechtbarkeit des Vertrags oder zu Zahlungsverweigerung führen.

Fix: Orientieren Sie sich an Marktstandards (z.B. Leitzins plus 1–2 %) und prüfen Sie, dass die Gebühr im Rahmen der AGB zulässig ist.

❌ Anhänge A und B sind nicht aktuell oder nicht verbunden

Warum es wichtig ist: Veraltete oder fehlende Anhänge führen zu Unklarheit über die zu Grunde liegende Garantie und den Tilgungsplan.

Fix: Überprüfen Sie regelmäßig, dass Anhänge aktuell sind, und erstellen Sie ein System für Änderungsmitteilungen an beide Parteien.

Die 8 wichtigsten Klauseln, erklärt

Präambel

In einfacher Sprache: Definiert die beteiligten Parteien (Garant und Empfänger), deren Gründung und Sitze sowie den Zweck der Vereinbarung.

Beispielformulierung
Der Garant hat die hierzu als Anhang A angehängte Garantie ausgegeben oder wird diese beibehalten. Der Empfänger stimmt zu, dem Garant eine Gebühr gemäß den folgenden Geschäftsbedingungen zu bezahlen.

Häufiger Fehler: Ungenaue oder unvollständige Angabe von Gesellschaftsform, Gründungsland oder Geschäftssitz der Parteien.

Garantiegebühr

In einfacher Sprache: Legt den Prozentsatz pro Annum oder Monat fest, die Berechnungsweise auf Basis des ausstehenden Saldos und Fälligkeitsdaten.

Beispielformulierung
Die Garantiegebühr beträgt [%] pro [ANNUM/MONAT], wird [MONATLICH/TÄGLICH] berechnet, dem ausstehenden Saldo des Garanten am Monatsletzten angerechnet und [HALB-JÄHRLICH] am [30. JUNI] und [31. DEZEMBER] fällig.

Häufiger Fehler: Unklarheit darüber, ob die Gebühr auf den ausstehenden Saldo oder auf einen Pauschalwert berechnet wird, was zu Zahlungsstreitigkeiten führt.

Anpassung der Garantiegebühr

In einfacher Sprache: Regelt automatische Gebührenerhöhungen, wenn das externe Rating des Empfängers unter bestimmte Schwellwerte (z.B. BBB-/Baa3) fällt.

Beispielformulierung
Der Garant hat ein einmaliges Recht, die Garantiegebühr zu erhöhen, wenn Standard & Poor eine Bewertung von [BB+] oder weniger oder Moody eine Bewertung von [Ba1] oder weniger vergibt. Die angepasste Gebühr wird von drei national anerkannten Bankinstitutionen für vergleichbare Kredite bestimmt.

Häufiger Fehler: Keine klare Definition, wie die angepasste Gebühr ermittelt wird, oder unklar, von wem die Ratingberichte zu beschaffen sind.

Zahlungsart und Zahlungsfrist

In einfacher Sprache: Bestimmt den genauen Zahlungstermin nach dem Ende jeder Zahlungsperiode, die Zahlungsmethode (z.B. Banküberweisung) und das Bankkonto.

Beispielformulierung
Die Garantiegebühr ist nicht später als [ANZAHL] Arbeitstage nach dem Ende jeder [HALB-JÄHRLICHEN] Zahlungsperiode fällig und muss per [ZAHLUNGSMETHODE] an ein Bankkonto, welches der Garant dem Empfänger schriftlich mindestens 5 Tage vor dem Fälligkeitsdatum mitteilt, bezahlt werden.

Häufiger Fehler: Zu kurze Ankündigungsfrist für Bankkonten oder mehrdeutige Zahlungstermine, die zu verspäteten Zahlungen führen.

Beendigung und Restzahlung

In einfacher Sprache: Regelt, dass bei Beendigung, Ersatz oder Ablauf der Garantie vor Ende einer Zahlungsperiode die anteilige Gebühr fällig wird.

Beispielformulierung
Im Falle dass die Garantie beendet wird, vom Empfänger ersetzt wird, oder vor dem Ende der [HALB-JÄHRLICHEN] Zahlungsperiode abläuft, wird die Garantiegebühr spätestens [ANZAHL] Arbeitstage nach der Beendigung aller Verpflichtungen des Garanten unter der Garantie, fällig.

Häufiger Fehler: Keine anteilige Berechnung bei vorzeitigem Ablauf führt zu über- oder Unterzahlungen.

Verspätungsgebühren

In einfacher Sprache: Bestimmt eine Strafgebühr (z.B. Leitzins plus Prozentsatz), falls die Garantiegebühr nach dem Fälligkeitsdatum gezahlt wird.

Beispielformulierung
Eine Gebühr für verspätete Zahlungen in Höhe des Betrages der Leitzinsen plus [PROZENTSATZ] wird fällig, wenn die Zahlung nicht rechtzeitig eingegangen ist.

Häufiger Fehler: Zu hohe oder unklare Verspätungsgebühren, die unangemessen wirken oder nicht eintreibbar sind.

Anhang A – Garantie

In einfacher Sprache: Verweist auf die dem Vertrag beigefügte Garantie als Dokument, auf das sich die Gebührenvereinbarung bezieht.

Beispielformulierung
Die hierzu als Anhang A angehängte Garantie ist Bestandteil dieser Vereinbarung und wird durch sie nicht verändert.

Häufiger Fehler: Anhang fehlt oder ist nicht eindeutig referenziert, was zu Rechtsunsicherheit führt.

Anhang B – Tilgungsplan

In einfacher Sprache: Beschreibt den dem Vertrag beigefügten Tilgungsplan, der den ausstehenden Saldo des Garanten über die Zeit zeigt.

Beispielformulierung
Der als Anhang B angehängte Tilgungsplan zeigt die monatliche oder halbjährliche Abnahme des ausstehenden Saldos des Garanten und dient zur Berechnung der Garantiegebühren.

Häufiger Fehler: Tilgungsplan ist fehlerhaft, veraltert oder wird nicht aktualisiert, was zu falschen Gebührenberechnungen führt.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Gültigkeitsdatum und Parteien eingeben

    Geben Sie das Startdatum der Vereinbarung ein und füllen Sie die vollständigen Namen, Rechtsformen, Gründungsländer und Geschäftssitze des Garanten und des Empfängers aus.

    💡 Verwenden Sie die gleichen Unternehmensbezeichnungen wie in den offiziellen Gründungsdokumenten, um Verwechslungen auszuschließen.

  2. 2

    Garantie als Anhang A hinzufügen

    Fügen Sie das zugrunde liegende Garantiedokument als Anhang A bei oder referenzieren Sie es eindeutig (z.B. Garantienummer, Ausstellungsdatum).

    💡 Das Garantiedokument muss zum Zeitpunkt der Unterzeichnung vorliegen oder kurz nach Unterzeichnung nachgereicht werden.

  3. 3

    Garantiegebühr und Zahlungsperiode festlegen

    Geben Sie den Gebührensatz (z.B. 2,5 % pro Annum) ein, die Berechnungshäufigkeit (monatlich oder täglich) und die Zahlungsperiode (z.B. halbjährlich mit Terminen am 30. Juni und 31. Dezember).

    💡 Vergleichen Sie Marktgebühren für vergleichbare Garantien, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

  4. 4

    Bonitätsschwellwerte und Ratingagenturen eingeben

    Wählen Sie die initiale Bonitätsannahme (z.B. BBB/Baa2) und die Schwellwerte, bei denen die Gebühr angepasst wird (z.B. BB+/Ba1). Geben Sie an, von welchen Ratingagenturen (Standard & Poor's, Moody's) die Ratings herangezogen werden.

    💡 Verwenden Sie weit verbreitete Ratingagenturen und Standard-Schwellwerte, um Streitigkeiten zu minimieren.

  5. 5

    Zahlungsmethode und Bankdaten eintragen

    Geben Sie die bevorzugte Zahlungsmethode (z.B. Banküberweisung) an und referenzieren Sie, dass der Garant das Bankkonto mindestens 5 Tage vor jedem Fälligkeitsdatum mitteilen wird.

    💡 Geben Sie nicht sofort die vollständigen Bankdaten ein; lassen Sie diese durch separate schriftliche Mitteilung übermitteln, um Sicherheit zu erhöhen.

  6. 6

    Zahlungsfristen und Verspätungsgebühren definieren

    Geben Sie an, dass die Gebühr [z.B. 10] Arbeitstage nach Ende der Zahlungsperiode fällig ist, und legen Sie die Verspätungsgebühr (z.B. Leitzins plus 2 %) fest.

    💡 Arbeitstagszählungen sollten Wochenenden und lokale Feiertage ausschließen, um Unklarheiten zu vermeiden.

  7. 7

    Tilgungsplan als Anhang B beifügen

    Erstellen Sie oder fügen Sie den Tilgungsplan bei, der zeigt, wie der ausstehende Saldo des Garanten über die Laufzeit abnimmt. Dies ist Grundlage für die Gebührenberechnung.

    💡 Der Tilgungsplan sollte monatlich oder halbjährlich aktualisiert werden und allen Parteien zur Verfügung stehen.

  8. 8

    Anwalt prüfen und unterzeichnen lassen

    Lassen Sie die ausgefüllte Vereinbarung von einem Anwalt prüfen, besonders die Bonitätsanpassungsklauseln und Verspätungsgebühren. Danach von beiden Parteien unterzeichnen.

    💡 In einigen Fällen müssen Unterzeichner notariell beglaubigt sein; prüfen Sie die jeweilige Kreditvereinbarung.

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Garantieverpflichtung?

Eine Garantieverpflichtung ist eine Zusicherung eines Garanten (z.B. eines Unternehmens oder einer Bank), dass er im Falle des Ausfalls des Hauptschuldners (Kreditnehmers) die Schulden begleicht. Der Garant leistet damit eine Art Bürgschaft für den Empfänger. Die Vereinbarung regelt, welche Gebühren der Empfänger dem Garant für diese Unterstützung zahlen muss. In der Praxis kommt dies oft bei Unternehmenskrediten vor, bei denen eine Muttergesellschaft oder ein Kreditgeber eine Tochter oder ein assoziiertes Unternehmen garantiert.

Wie wird die Garantiegebühr berechnet?

Die Garantiegebühr wird typischerweise als Prozentsatz des ausstehenden Saldos pro Jahr (oder Monat) berechnet. Sie wird täglich oder monatlich auf den aktuellen ausstehenden Betrag angerechnet und dann zu festen Terminen (z.B. halbjährlich) fällig. Wenn der Saldo abnimmt (weil der Hauptschuldner zurückzahlt), sinkt auch die Gebühr proportional. Dies wird über einen Tilgungsplan dokumentiert, der zeigt, wie sich der Saldo über die Zeit verringert.

Was ist eine Bonitätsanpassung und wann greift sie?

Eine Bonitätsanpassung bedeutet, dass sich die Garantiegebühr automatisch erhöht, wenn das externe Rating des Empfängers sinkt (z.B. von BBB auf BB+). Dies berücksichtigt, dass ein Empfänger mit schwächerer Bonität ein höheres Ausfallrisiko darstellt und der Garant daher mehr Gebühr rechtfertigen kann. Die Vereinbarung legt fest, ab welchen Ratingswellen die Anpassung greift und wie die neue Gebühr berechnet wird (z.B. anhand von Bankgebühren für vergleichbare Kredite).

Wer bestimmt die angepasste Gebühr?

In der Regel bestimmt der Garant die angepasste Gebühr, indem er die durchschnittlichen Gebühren von drei national anerkannten Bankinstitutionen für einen Kredit mit der aktuellen Bonität des Empfängers vergleicht. Dies soll sicherstellen, dass die neue Gebühr marktgerecht und nicht willkürlich ist. Der Garant muss dem Empfänger die Änderung schriftlich mitteilen, bevor sie in Kraft tritt.

Was passiert, wenn ich die Gebühr zu spät zahle?

Wenn die Garantiegebühr nach dem vereinbarten Fälligkeitsdatum gezahlt wird, fällt in der Regel eine Verspätungsgebühr an. Diese wird oft als Leitzins plus ein prozentualer Zuschlag (z.B. 2 %) berechnet. Die Verspätungsgebühr wird fällig, bis die rückständige Gebühr vollständig bezahlt ist. Wiederholte Verspätungen können auch zum Grund für Vertragsbeendigung geben.

Kann die Vereinbarung vor Ablauf der Garantie beendet werden?

Ja, die Vereinbarung kann beendet werden, wenn die Garantie endet, abgelöst wird oder vor dem regulären Termin ausläuft. In diesem Fall wird die anteilige Gebühr für den Zeitraum bis zur Beendigung berechnet und ist dann meist innerhalb von 10–15 Arbeitstagen fällig. Dies soll sicherstellen, dass der Garant auch bei vorzeitiger Beendigung die für den geleisteten Zeitraum erbrachte Leistung vergütet erhält.

Muss diese Vereinbarung von einem Anwalt überprüft werden?

Ja, eine rechtliche Überprüfung ist empfohlen, besonders wenn hohe Gebührsätze, Bonitätsanpassungen oder automatische Erhöhungen beteiligt sind. Ein Anwalt stellt sicher, dass Klauseln mit lokalen Gesetzen (Deutschland, Österreich, Schweiz) konform sind, dass die Verspätungsgebühren nicht übertrieben sind und dass beide Parteien ihre Rechte und Pflichten verstehen.

Wie wird die Vereinbarung unterzeichnet und wirksam?

Die Vereinbarung wird von beiden Parteien (Garant und Empfänger) unterzeichnet. Je nach Kreditvereinbarung oder Garantiedokument können auch notarielle Beglaubigungen erforderlich sein. Sobald beide Parteien unterschrieben haben, wird die Vereinbarung wirksam und regelt alle künftigen Gebührenzahlungen. Manche Vereinbarungen sehen auch vor, dass die Unterzeichnung mit einem bestimmten Datum in Kraft tritt (z.B. dem Datum der Garantieausstellung).

Was ist, wenn die Bonitätsagenturen keine Ratings vergeben?

Wenn eine oder beide Ratingagenturen (Standard & Poor's, Moody's) kein Rating für den Empfänger vergeben (z.B. weil das Unternehmen zu klein oder zu jung ist), kann die Bonitätsanpassungsklausel nicht automatisch greifen. In diesem Fall sollte die Vereinbarung einen Fallback regeln, z.B. dass der Garant das Recht hat, die Gebühr aufgrund schlechterer Finanzkennzahlen anzupassen, oder dass die Gebühr auf dem aktuellen Niveau bleibt.

Hinweise zur Rechtsprechung

In Deutschland sind Garantieverpflichtungen durch BGB-Regelungen (§ 765 ff. BGB für Bürgschaften) geschützt. Bonitätsanpassungen sollten mit AGB-Bestimmungen konsistent sein. Verspätungsgebühren dürfen nicht widerrechtlich sein und sollten marktüblich ausfallen.

In Österreich gelten ähnliche Regelungen (ABGB für Garantien und Bürgschaften). Auch hier sollten Verspätungsgebühren angemessen und transparent sein. Die Struktur mit Ratingtriggern ist marktüblich und zulässig.

In der Schweiz sind Garantievereinbarungen durch ZGB und Obligationenrecht geregelt. Bonitätsanpassungen müssen transparent und nachvollziehbar sein. Schweizer Unternehmen bevorzugen oft detaillierte Tilgungspläne und klare Triggerdefinitionen.

Vorlage oder Anwalt — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenEinfache Garantien mit marktüblichen Gebühren und klarem Tilgungsplan, wenn beide Parteien vertraut sind.€ 29–99 für die Vorlage1–2 Stunden zum Anpassen und Unterzeichnen
Vorlage + RechtsprüfungGarantien mit Bonitätsanpassungen oder höheren Gebührsätzen, wenn Sie Rechtssicherheit brauchen.€ 300–800 für Vorlage + anwaltliche Überprüfung2–4 Wochen (Überprüfung + Anpassungen)
MaßgeschneidertKomplexe Garantien mit mehreren Ratingagenturen, Fremdwährungen oder ungewöhnlichen Zahlterminen.€ 1.500–3.500 für anwaltlichen Entwurf4–8 Wochen (Verhandlung, Entwurf, Anpassung)

Glossar

Garant
Die Partei, die die Garantie ausgibt oder aufrechterhält und finanzielle Unterstützung leistet.
Empfänger
Das Unternehmen, das die Garantie nutzt und die Garantiegebühren zahlt.
Garantiegebühr
Der regelmäßige Gebührenbetrag (prozentual pro Annum oder Monat), den der Empfänger für die Garantie zahlt.
Bonitätsanpassung
Automatische Erhöhung der Gebühr, wenn das Rating des Empfängers unter einen vereinbarten Schwellwert fällt.
Tilgungsplan
Zeitplan, der zeigt, wie der ausstehende Saldo des Garanten über die Zeit abnimmt.
Standard & Poor's Rating
Externe Bonitätseinstufung durch die Ratingagentur Standard & Poor's.
Moody's Rating
Externe Bonitätseinstufung durch die Ratingagentur Moody's.
Zahlungsfrist
Die Anzahl von Arbeitstagen, innerhalb derer die Gebühr nach dem Fälligkeitsdatum bezahlt werden muss.
Verspätungsgebühr
Zusätzliche Gebühr, die anfällt, wenn die Garantiegebühr nach dem Fälligkeitsdatum gezahlt wird.
Leitzins
Der von einer Zentralbank festgelegte Referenzzinssatz, auf den sich Verspätungsgebühren beziehen können.

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