1
Geben Sie Ihre Unternehmensdetails ein
Tragen Sie den vollständigen Namen Ihres Unternehmens, das Bundesland/die Rechtsperson, unter der es gegründet wurde, und Ihre vollständige Geschäftsadresse ein. Dies muss mit Ihren offiziellen Registrierungsdokumenten übereinstimmen.
💡 Überprüfen Sie Ihre Eintragung im Handelsregister auf korrekte Formatierung.
2
Detaillieren Sie die Daten des Vertriebsmitarbeiters
Geben Sie den Namen und Wohnsitz der Person oder, falls es sich um ein Unternehmen handelt, den Unternehmensnamen und den Registrierungsort ein. Vergewissern Sie sich, dass alle Angaben korrekt sind.
💡 Wenn der Vertriebsmitarbeiter ein Einzelunternehmer ist, benötigen Sie seinen vollständigen Namen und seine Privatadresse.
3
Definieren Sie das Vertriebsgebiet präzise
Legen Sie das geografische Gebiet fest, in dem der Vertriebsmitarbeiter verkaufen darf. Dies kann ein Land, eine Region, ein Bundesland oder sogar eine Stadt sein. Seien Sie so spezifisch wie möglich, um Missverständnisse zu vermeiden.
💡 Nutzen Sie Postleitzahlenbereiche oder Verwaltungsgrenzen für Klarheit.
4
Listen Sie Produkte und Dienstleistungen auf
Beschreiben Sie deutlich, welche Produkte oder Dienstleistungen der Vertriebsmitarbeiter verkaufen darf. Bei langen Produktpaletten können Sie 'alle aktuellen und zukünftigen Produkte des Unternehmens' festlegen.
💡 Wenn bestimmte Produkte ausgeschlossen sind, nennen Sie diese explizit.
5
Setzen Sie konkrete Kündigungsfristen
Geben Sie an, wie viele Tage vorher eine Kündigung eingereicht werden muss (z.B. 30, 60 oder 90 Tage). Dies gilt für beide Parteien, es sei denn, Sie vereinbaren etwas anderes.
💡 Längere Fristen (60–90 Tage) sind typisch für etablierte Vertriebenenbezieungen; kürzere Fristen (30 Tage) für neue oder provisionsbasierte Vereinbarungen.
6
Passen Sie Pflichten und Berichterstattung an
Definieren Sie, wie oft der Vertriebsmitarbeiter berichten muss (z.B. wöchentlich, monatlich), welche Verkaufsziele erwartet werden und wie Kundenprobleme zu berichten sind. Machen Sie diese Anforderungen messbar.
💡 Verbinden Sie Berichterstattung mit KPIs (Schlüsselleistungsindikatoren) wie Umsatz, Kundenakquise oder Besuchsfrequenz.
7
Überprüfen Sie das Wettbewerbsverbot und die Geheimhaltungsklauseln
Stellen Sie sicher, dass die Wettbewerbs- und Geheimhaltungsklauseln zu Ihrem Geschäftsmodell passen. Zeitlich und räumlich zu breite Verbote können unwirksam sein; konsultieren Sie einen Anwalt für Ihre Rechtsprechung.
💡 In Deutschland ist ein Wettbewerbsverbot nach Vertragsende oft nur für 6–24 Monate durchsetzbar.
8
Lesen Sie den Entwurf sorgfältig durch und lassen Sie ihn von einem Anwalt überprüfen
Vor Unterzeichnung sollte ein Anwalt in Ihrer Rechtsprechung den Vertrag überprüfen, um sicherzustellen, dass alle Klauseln lokal durchsetzbar sind und Ihr Unternehmen geschützt ist.
💡 Eine rechtliche Überprüfung kostet 200–500 EUR und spart oft Tausende EUR in späteren Streitigkeiten.