1
Parteien korrekt identifizieren
Tragen Sie den Namen, die Rechtsform und die vollstĂ€ndige Adresse Ihres Unternehmens sowie aller beteiligten Agenten ein. Vergewissern Sie sich, dass natĂŒrliche Personen und juristische Personen (z. B. Gesellschaften) korrekt unterschieden werden.
đĄ ĂberprĂŒfen Sie die HandelsregistereintrĂ€ge, um Firmennamen und GrĂŒndungsstaaten exakt zu erfassen.
2
GeschÀftsgegenstand und Warenkategorien definieren
Beschreiben Sie prĂ€zise, welche Waren oder Materialien eingekauft werden sollen (z. B. âKakaobohnen', âElektronikkomponenten'). Nennen Sie auch die LĂ€nder oder Regionen, in denen eingekauft wird.
đĄ Seien Sie konkret und messbar â vague Kategorien fĂŒhren spĂ€ter zu Streitigkeiten ĂŒber Provisionen und Einkaufsquoten.
3
Laufzeit und KĂŒndigungsmodalitĂ€ten festlegen
Entscheiden Sie, ob die Vereinbarung 3, 5 oder 10 Jahre gelten soll. Legen Sie die KĂŒndigungsfrist fest (z. B. 3 oder 6 Monate vor Vertragsende) und bestimmen Sie, ob sofortige KĂŒndigung aus wichtigem Grund zulĂ€ssig sein soll.
đĄ LĂ€ngere KĂŒndigungsfristen schĂŒtzen Ihre Investition in die GeschĂ€ftsbeziehung, können aber Agenten abschrecken.
4
Provisionsstruktur kalkulieren und eintragen
Legen Sie den Provisionssatz als Prozentsatz des Netto-Kaufpreises fest (z. B. 2â5%). Bestimmen Sie auch, wie schnell die Provisionen nach Warenabnahme zu zahlen sind (z. B. 30 Tage).
đĄ Kalkulieren Sie die Provisionen so, dass Sie profitabel bleiben â zu hohe SĂ€tze belasten Ihre Gewinnmargen.
5
Einkaufsquoten und jÀhrliche Ziele setzen
Definieren Sie die Mindestmengen oder MindestumsĂ€tze pro Jahr (z. B. 100.000 kg pro Jahr). Legen Sie auch fest, wie und wann Sie die Agenten ĂŒber geĂ€nderte Ziele benachrichtigen (z. B. jĂ€hrlich am 1. Januar).
đĄ Realistisch erreichbare Quoten motivieren Agenten; zu aggressive Ziele fĂŒhren zu Streitigkeiten und möglicherweise zu KĂŒndigungen.
6
KostenĂŒbernahmen und Genehmigungspflichten eintragen
Spezifizieren Sie, welche Kosten das Unternehmen trĂ€gt (z. B. Transportkosten, VorschĂŒsse an Hersteller, Verwaltungskosten). Bestimmen Sie auch, dass alle EinkĂ€ufe vor Platzierung der Bestellung genehmigt werden mĂŒssen.
đĄ Eine strikte Genehmigungspflicht schĂŒtzt Sie vor unkontrollierten EinkĂ€ufen und Budget-ĂberlĂ€ufern.
7
Wettbewerbsverbot und Geheim-haltung regeln
Bestimmen Sie die Geltungsdauer des Wettbewerbsverbots nach KĂŒndigung (z. B. 2â3 Jahre), die geografische Begrenzung (z. B. âin [BUNDESLAND]') und die konkurrierenden AktivitĂ€ten, die untersagt sind.
đĄ Ein zu breites oder zu langes Wettbewerbsverbot ist vor Gericht möglicherweise nicht durchsetzbar â lassen Sie es von einem Anwalt ĂŒberprĂŒfen.
8
Besprechung mit potenziellen Agenten
Teilen Sie den Entwurf mit den Agenten und besprechen Sie deren Bedenken oder GegenvorschlÀge. Achten Sie darauf, dass Agenten die ExklusivitÀts- und Wettbewerbsverpflichtungen akzeptieren.
đĄ Eine frĂŒhe Kommunikation vermeidet Konflikte spĂ€ter und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Vereinbarung unterzeichnet wird.