Vereinbarung mit einem Anbieter von Netzwerkservices Kurzform

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FreiVereinbarung mit einem Anbieter von Netzwerkservices Kurzform

Auf einen Blick

Was es ist
Eine Vereinbarung mit einem Anbieter von Netzwerkservices ist ein Kurzvertrag, der die wesentlichen Bedingungen zwischen Ihrem Unternehmen (Anbieter) und einem Geschäftskunden (Benutzer) für die Bereitstellung von Netzwerk- und Hosting-Services regelt. Die Vorlage liegt als bearbeitbare Word-Datei vor und kann kostenlos heruntergeladen werden.
Wann Sie es brauchen
Sie benötigen diese Vereinbarung, wenn Sie Netzwerkservices, Webhosting oder verwandte technische Dienstleistungen einem Geschäftskunden anbieten. Sie dient als rechtliche Grundlage für das Geschäftsverhältnis und schützt beide Parteien durch klare Regelungen zu Zahlung, Haftung und Kündigungsrechten.
Was enthalten ist
Die Vorlage enthält Klauseln zu Geltungsbereich und Wirksamkeit, Änderungsvorbehalt für Geschäftsbedingungen und Preise, Zahlungsbedingungen und Mahnung, Haftungsausschlüsse und Schadensersatzregelungen, Freistellung des Anbieters, Passwortschutz und Kontosicherheit, Bandbreitenbegrenzungen, Kündigungsrecht und Rückerstattungsregelungen.

Was ist eine Vorlage „Vereinbarung mit einem Anbieter von Netzwerkservices Kurzform"?

Eine Vereinbarung mit einem Anbieter von Netzwerkservices ist ein verkürzter Geschäftsvertrag zwischen Ihrem IT-Unternehmen (oder Hosting-Provider) und einem Geschäftskunden. Sie dokumentiert die wesentlichen Bedingungen für die Bereitstellung von Netzwerk-, Hosting- oder technischen Dienstleistungen — darunter Zahlungsfristen, Kündigungsrecht, Haftungsgrenzen und Passwortschutz. Die Vorlage steht als bearbeitbare Word-Datei zum kostenlosen Download bereit und kann nach dem Ausfüllen direkt unterzeichnet werden.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Ohne eine schriftliche Vereinbarung entstehen häufig Missverständnisse über Zahlungspflichten, Kündigungsfristen und die Verantwortung für Datensicherheit. Dies führt zu unbezahlten Rechnungen, unerwartet lange laufenden Verträgen und Streit über Schadensersatz bei technischen Ausfällen. Eine rechtlich dokumentierte Vereinbarung schützt Sie und Ihren Kunden, indem sie klare Grenzen setzt — beispielsweise dass Sie nicht für Datenverluste haftbar sind, dass Gebühren monatlich im Voraus fällig sind und dass der Kunde das Konto nicht an Dritte weitergeben darf. Dies verhindert spätere juristische Konflikte und macht Ihre Geschäftsabläufe transparenter und verlässlicher.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Einfache Netzwerkservices mit standardisierten Bedingungen und moderate Geschäftsvolumen.Kurzform (diese Vorlage)
Komplexe IT-Services, mehrere Service-Level und umfassende Haftungsregelungen erforderlich.Ausführliche Servicevereinbarung
Hochverfügbarkeit und Service-Level-Agreements (SLA) mit Bonusregelungen nötig.Hosting-Vertrag mit SLA
Langzeitbeziehung mit regelmäßigen Erweiterungen und Änderungen geplant.Rahmenvertrag Netzwerkservices
DSGVO-Compliance und Datenverarbeitung im Auftrag des Kunden geregelt werden muss.Datenschutzbeilage zum Service-Vertrag

Häufige Fehler vermeiden

❌ Zu breiter oder zu restriktiver Haftungsausschluss

Warum es wichtig ist: Ein zu breiter Ausschluss kann gegen Verbraucherschutzgesetze verstoßen; zu eng formuliert schützt Sie nicht vor Schadensersatzforderungen.

Fix: Konsultieren Sie einen Anwalt, um Haftungsausschlüsse in Einklang mit deutschem BGB und AGB-Recht zu formulieren.

❌ Fehlende Kündigungsfrist

Warum es wichtig ist: Benutzer verstehen nicht, wann und wie sie kündigen können; Streit über Weiterzahlung und Datenzugang entstehen.

Fix: Legen Sie eine klare, schriftliche Kündigungsfrist fest (z. B. 30 Tage vor Periodenbeginn) und kommunizieren Sie diese deutlich.

❌ Unklare Bandbreitenbegrenzung und Überschussgebühren

Warum es wichtig ist: Benutzer sind überrascht von zusätzlichen Rechnungen; Missverständnis über Abrechnungsmechanismus führt zu Zahlungsverweigerung.

Fix: Erklären Sie in der Vorlage konkret, wie Bandbreite berechnet wird und unter welchen Bedingungen Überschussgebühren anfallen.

❌ Keine schriftliche Bestätigung bei Änderungen

Warum es wichtig ist: Ändert der Anbieter Preise oder Bedingungen, sind beide Parteien unsicher, ob Zustimmung vorliegt; später entstehen Dispute.

Fix: Dokumentieren Sie Änderungen schriftlich per E-Mail mit angemessener Ankündigungsfrist und lassen Sie Zustimmung schriftlich bestätigen.

❌ Zu mächtige einseitige Kündigungsklausel für Anbieter

Warum es wichtig ist: Der Anbieter kann das Konto ohne Grund löschen; Benutzer verliert Daten und Dienste ohne Vorwarnung.

Fix: Beschränken Sie Kündigungsgründe (z. B. Zahlungsverzug, Missbrauch) und geben Sie dem Benutzer mindestens 30 Tage zur Datenrettung.

❌ Keine DSGVO-Compliance für Datenverarbeitung

Warum es wichtig ist: Falls der Anbieter Benutzerdaten verarbeitet, fehlt die erforderliche Datenschutzbeilage; DSGVO-Bußgelder drohen.

Fix: Ergänzen Sie die Vereinbarung um eine Datenschutzbeilage oder einen Auftragsverarbeitungsvertrag, falls personenbezogene Daten verarbeitet werden.

Die 13 wichtigsten Klauseln, erklärt

Geltungsbereich und Parteien

In einfacher Sprache: Definiert, wer der Anbieter (Ihr Unternehmen) und wer der Benutzer (Geschäftskunde) sind und ab wann die Vereinbarung wirksam ist.

Beispielformulierung
Diese Vereinbarung ist wirksam zum [DATUM], zwischen [NAME IHRES UNTERNEHMENS] (der Anbieter) und [NAME DES BENUTZERS] (der Benutzer).

Häufiger Fehler: Unvollständige oder unpräzise Identifizierung der Parteien führt zu Zweifel über Unterzeichnungsbefugnis.

Vollständige Übereinkunft

In einfacher Sprache: Erklärt, dass diese Vereinbarung alle anderen mündlichen oder schriftlichen Abmachungen ersetzt und gültig ist.

Beispielformulierung
Diese Vereinbarung stellt die komplette Übereinkunft dar und ersetzt alle anderen schriftlichen oder mündlichen Vereinbarungen.

Häufiger Fehler: Frühere E-Mails oder Zusagen werden übersehen und später zu Konflikten.

Änderungsvorbehalt

In einfacher Sprache: Der Anbieter behält sich das Recht vor, Geschäftsbedingungen, Preise und Services mit vorheriger Ankündigung zu ändern.

Beispielformulierung
Nach Mitteilung, welche online übermittelt werden muss, kann der Anbieter die Geschäftsbedingungen modifizieren und die Preise verändern.

Häufiger Fehler: Keine ausreichende Ankündigungsfrist führt zu Ärger und rechtlichen Anfechtungen.

Zustimmung durch Kontobenutzung

In einfacher Sprache: Wer das Konto nutzt, stimmt den Bedingungen zu; widerspruch muss schriftlich erfolgen.

Beispielformulierung
Die Benutzung Ihres Kontos stellt Ihre Zustimmung dar. Falls Sie nicht einverstanden sind, geben Sie der Abrechnungsabteilung Bescheid.

Häufiger Fehler: Kunden behaupten später, Bedingungen nicht akzeptiert zu haben, obwohl sie das Konto genutzt haben.

Zahlungsbedingungen

In einfacher Sprache: Gebühren müssen vor Beginn jeder Abrechnungsperiode bezahlt werden; Nichtbezahlung befreit nicht von der Zahlungspflicht.

Beispielformulierung
Gebühren für Abrechnungsperioden müssen vor dem Anfang jeder Periode bezahlt werden. Die Nichtbezahlung befreit den Benutzer nicht von seiner Verpflichtung.

Häufiger Fehler: Unklar, wann genau Zahlungen fällig sind; Benutzer verzögern oder verweigern Zahlung.

Rechtsanwaltskosten und Mahngebühren

In einfacher Sprache: Der Benutzer zahlt sämtliche Kosten, die dem Anbieter durch Einzug unbezahlter Gebühren entstehen.

Beispielformulierung
Der Benutzer ist einverstanden, alle Rechtsanwaltskosten, Gerichtskosten und verwandte Gebühren zu bezahlen.

Häufiger Fehler: Keine Regelung führt zu unerwarteten Konflikten bei unbezahlten Rechnungen.

Haftungsausschluss

In einfacher Sprache: Der Anbieter lehnt Garantien ab und übernimmt keine Verantwortung für Datenverluste oder Serviceunterbrechungen.

Beispielformulierung
Der Anbieter lehnt alle Garantien der allgemeinen Gebrauchstauglichkeit ab. Der Anbieter ist in keinem Fall für Datenverluste verantwortlich.

Häufiger Fehler: Benutzer erwarten Schadensersatz; Ausschluss ist nicht deutlich genug formuliert.

Freistellung durch Benutzer

In einfacher Sprache: Der Benutzer schützt und verteidigt den Anbieter vor Ansprüchen Dritter, die aus der Nutzung entstehen.

Beispielformulierung
Der Benutzer vereinbart, den Anbieter vor allen Verbindlichkeiten, Klagen und Schäden sofort zu schützen und schadlos zu halten.

Häufiger Fehler: Zu breite oder zu enge Freistellung führt zu Unklarheiten bei rechtlichen Ansprüchen.

Passwortschutz und Kontosicherheit

In einfacher Sprache: Der Benutzer ist allein verantwortlich für den Schutz von Benutzernamen und Passwörtern und muss diese regelmäßig ändern.

Beispielformulierung
Der Benutzer ist allein dafür verantwortlich, die Benutzernamen und Passwörter des Anbieters zu schützen und nach Bedarf zu ändern.

Häufiger Fehler: Benutzer geben Zugangsdaten weiter oder ändern Passwörter nicht; später behaupten sie Unbefugten Zugriff.

Kein Transfer oder Weitergabe des Kontos

In einfacher Sprache: Das Konto kann nur vom ursprünglichen Abonnenten genutzt werden; Verkauf, Vermietung oder Abtretung an Dritte sind nicht erlaubt.

Beispielformulierung
Die Konten des Anbieters können nur vom Abonnenten genutzt werden. Benutzer dürfen die Verbindung keiner anderen Partei verkaufen oder verleihen.

Häufiger Fehler: Benutzer überlassen das Konto informell an Dritte; Anbieter verliert Kontrolle über Nutzung und Bezahlung.

Bandbreitenbegrenzung und Überschussgebühren

In einfacher Sprache: Netzwerk-Bandbreite ist begrenzt; Überschüsse werden nach Zugriffsprotokollen des Servers berechnet und zusätzlich berechnet.

Beispielformulierung
Gebühren für die Netzwerk-Bandbreite, welche den zugeteilten Betrag überschreiten, werden durch Zugangsprotokolle beurteilt.

Häufiger Fehler: Benutzer verstehen nicht, wie Überschussgebühren berechnet werden; spätere Diskrepanzen bei der Abrechnung.

Kündigungsrecht und Rückerstattung

In einfacher Sprache: Der Benutzer kann schriftlich kündigen; Gebühren für Kontoerstellung und erstes Quartal sind nicht erstattungsfähig.

Beispielformulierung
Abonnenten müssen den Anbieter schriftlich verständigen, wenn sie den Service beenden möchten. Gebühren für Kontoerstellung sind nicht erstattungsfähig.

Häufiger Fehler: Keine klare schriftliche Kündigungsfrist; Anbieter belastet das Konto weiter, Benutzer verweigert Zahlung.

Kündigung durch Anbieter

In einfacher Sprache: Der Anbieter kann Konten jederzeit ohne Vorankündigung und aus jedem Grund, den er für angemessen hält, löschen.

Beispielformulierung
Der Anbieter behält sich das Recht vor, Konten jederzeit ohne Vorankündigung und aus jedem Grund zu löschen.

Häufiger Fehler: Benutzer behauptet willkürliche Kündigung; zu breite Klausel führt zu Konflikt mit Verbraucherschutz.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Effektivdatum eintragen

    Tragen Sie das Datum ein, ab dem die Vereinbarung wirksam sein soll (z. B. Unterschriftstag oder Kontoerstellungstag).

    💡 Verwenden Sie ein eindeutiges Datumsformat (z. B. 01.01.2024) um Verwechslungen zu vermeiden.

  2. 2

    Name und Adresse des Anbieters eintragen

    Geben Sie den vollständigen Namen Ihres Unternehmens, Bundesland/Staat und vollständige Geschäftsadresse an.

    💡 Stellen Sie sicher, dass der Name mit Ihrem Handelsregister oder Geschäftsbrief übereinstimmt.

  3. 3

    Name und Adresse des Benutzers eintragen

    Tragen Sie den Namen, Bundesland/Staat und vollständige Adresse des Geschäftskunden ein.

    💡 Bestätigen Sie diese Daten vor Unterzeichnung, um Verwechslungen später zu vermeiden.

  4. 4

    Kündigungsfrist und Ankündigungsfrist eintragen

    Ersetzen Sie [ANZAHL] mit der Anzahl der Tage, die der Benutzer zur Kündigung einhalten muss (z. B. 30 Tage).

    💡 30 Tage Vorlauf ist branchenüblich; kürzere Fristen können Missverständnisse verursachen.

  5. 5

    Abrechnungsabteilungs-Kontaktinformation eintragen

    Ersetzen Sie [BESCHREIBEN] mit E-Mail, Telefon oder Adresse Ihrer Abrechnungsabteilung für Kündigungen und Zahlungen.

    💡 Verwenden Sie eine eindeutige Kontaktadresse, damit Kündigungen zuverlässig ankommen.

  6. 6

    Überprüfung und Anpassung an Rechtsprechung

    Lesen Sie alle Klauseln, insbesondere Haftungsausschlüsse und Freistellung, um sicherzustellen, dass sie Ihren Geschäftsmodell entsprechen.

    💡 Konsultieren Sie einen Anwalt, um sicherzustellen, dass der Vertrag mit deutschem und lokalem Recht konform ist.

Häufig gestellte Fragen

Kann der Anbieter die Vereinbarung einseitig ändern?

Ja, der Anbieter kann Geschäftsbedingungen, Preise und Services ändern — muss aber vorher schriftlich ankündigen. Der Benutzer kann daraufhin kündigen, wenn er nicht zustimmt. Die Ankündigungsfrist sollte mindestens 30 Tage betragen, damit der Benutzer Zeit zur Entscheidung hat.

Ist der Anbieter haftbar für Datenverlust?

Nein, diese Vorlage schließt die Haftung des Anbieters für Datenverluste, Verzögerungen und Serviceunterbrechungen aus. Der Benutzer trägt das Risiko und sollte daher regelmäßig Backups machen. Dies ist jedoch abhängig von lokaler Rechtsprechung; ein Anwalt sollte diese Klausel überprüfen.

Kann der Benutzer das Konto an jemand anderen weitergeben?

Nein, das Konto kann nicht verkauft, vermietetet oder an Dritte abgetreten werden. Benutzer dürfen jedoch FTP-Zugang für ihre eigenen Kunden gewähren, solange sie selbst die Verantwortung für Sicherheit und Compliance tragen.

Wie werden Überschussgebühren bei Bandbreite berechnet?

Überschussgebühren werden basierend auf den Zugriffsprotokollen des Web-Servers (HTTPD) berechnet, die die tatsächliche Datenübertragung dokumentieren. Der Anbieter sollte dies transparenter kommunizieren und dem Benutzer Beispiele geben, wie Überschüsse entstehen.

Was passiert bei Nichtbezahlung?

Der Benutzer bleibt zur Zahlung verpflichtet, auch wenn er den Service nicht weiter nutzt. Der Anbieter kann Rechtsanwaltskosten und Gerichtskosten für die Eintreibung geltend machen. Der Anbieter kann auch das Konto löschen und den Zugriff sperren.

Kann der Anbieter das Konto ohne Warnung löschen?

Ja, diese Vorlage erlaubt dem Anbieter, Konten jederzeit ohne Vorankündigung zu löschen, wenn dies angemessen ist. Dies ist eine sehr starke Klausel; ein Anwalt sollte prüfen, ob dies mit deutschem Verbraucher- und Gewerbetreibendenrecht konform ist.

Ist eine schriftliche Kündigung notwendig?

Ja, diese Vorlage verlangt, dass der Benutzer den Service schriftlich beendet. Diese Anforderung schützt beide Parteien, da eine E-Mail oder ein Brief dokumentiert, dass die Kündigung erfolgt ist. Legen Sie fest, an welche Adresse oder E-Mail die Kündigung gehen soll.

Sind die Gebühren für das erste Quartal erstattungsfähig?

Nein, diese Vorlage erklärt, dass Gebühren für Kontoerstellung und den Service des ersten Quartals nicht erstattet werden. Dies ist eine häufige Praxis, kann aber unter Umständen gegen Verbraucherschutzgesetze verstoßen; ein Anwalt sollte dies überprüfen.

Im Vergleich zu Alternativen

vs Allgemeine Servicevereinbarung (AGB)

Eine Servicevereinbarung ist spezifisch auf Netzwerkservices zugeschnitten und enthält technische Klauseln (Bandbreite, Passwort, FTP-Zugang). Allgemeine AGBs sind breiter und decken viele Geschäftsfelder ab. Verwenden Sie diese Vorlage, wenn Sie speziell Netzwerk- oder Hosting-Services anbieten; verwenden Sie eine generische AGB, wenn Sie mehrere Dienstleistungen anbieten.

vs Service-Level-Agreement (SLA)

Ein SLA definiert konkrete Verfügbarkeitsziele (z. B. 99,9% Uptime) und Reaktionszeiten mit Bonusregelungen bei Nichteinhaltung. Diese Kurzform verzichtet auf SLA-Details. Verwenden Sie diese Vorlage für einfache Services; nutzen Sie ein SLA, wenn Verfügbarkeit und Performance für Ihren Kunden kritisch sind.

vs Hosting-Vertrag mit erweiterten Bedingungen

Diese Kurzform ist vereinfacht und enthält nur die wesentlichsten Klauseln. Ein ausführlicher Hosting-Vertrag enthält zusätzliche Regelungen zu Sicherheit, Backup, Disaster Recovery und detailliertere Haftungsausschlüsse. Verwenden Sie die Kurzform für unkomplizierte Kundenbeziehungen; nutzen Sie die Langform für komplexe oder teure Services.

vs Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß DSGVO

Diese Vorlage regelt Service-Bedingungen; ein AVV regelt speziell die Verarbeitung personenbezogener Daten. Beide können zusammen verwendet werden, wenn Sie als Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeiten. Ergänzen Sie diese Vorlage um einen AVV, falls notwendig.

Branchenspezifische Hinweise

IT-Services und Hosting

Diese Vorlage ist optimal für Web-Hosting-Provider, IT-Service-Provider und Netzwerk-Administrator, die Services unter standardisierten Bedingungen anbieten.

Telekommunikation und Internet-Provider

Nützlich für Internet-Provider und Telekommunikationsunternehmen, um Geschäftsbedingungen mit Unternehmenskunden zu regeln.

Datenschutz und Cloud-Services

Muss um eine DSGVO-Datenschutzbeilage ergänzt werden, falls personenbezogene Daten verarbeitet werden.

KMU und Freiberufler

Kleine Unternehmen können diese Kurzform verwenden, wenn sie externe Netzwerkservices von Anbietern in Anspruch nehmen und Klarheit über Bedingungen benötigen.

Finanzdienstleistungen

Finanzunternehmen müssen diese Vorlage um regulatorische Anforderungen (z. B. PCI-DSS, Bankensicherheit) ergänzen, bevor sie mit Finanzinstitutionen verhandelt.

Bildungseinrichtungen

Schulen und Universitäten können diese Vorlage für die Vereinbarung mit Hosting-Providern verwenden, müssen aber Datenschutz und Datenverfügbarkeit besonders beachten.

Hinweise zur Rechtsprechung

Diese Vorlage folgt deutschem Recht und ist in Deutschland gültig. Das BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) regelt Vertragsrecht und Haftung. Beachten Sie insbesondere AGB-Kontrolle (§ 307-309 BGB), wonach zu breite Haftungsausschlüsse unwirksam sein können.

In Österreich gelten ähnliche Regeln wie in Deutschland, mit Unterschieden im ABGB (Allgemeines Bürgerliches Gesetzbuch). Die Vorlage ist grundsätzlich anwendbar, sollte aber von einem österreichischen Anwalt überprüft werden.

In der Schweiz gelten das Obligationenrecht (OR) und Regeln des Schweizerischen Zivilgesetzbuches. Diese Vorlage ist in die Schweizer Rechtslage anzupassen; konsultieren Sie einen Schweizer Anwalt.

Vorlage oder Anwalt — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenEinfache Netzwerkservices mit standardisierten Bedingungen, moderate Vertragsvolumen, lokale oder regionale Kundenbeziehungen.0 bis 100 EUR (Vorlage)1 bis 2 Stunden zum Ausfüllen und Anpassen
Vorlage + RechtsprüfungSie verwenden die Vorlage, lassen einen Anwalt oder Jurist sie überprüfen und an Ihre spezifischen Geschäftsbedingungen anpassen.100 bis 500 EUR (Anwaltliche Überprüfung)2 bis 4 Stunden (Vorlage + Anwalt)
MaßgeschneidertKomplexe Services, internationale Kunden, umfassende SLAs, hohe Vertragsvolumen oder branchenspezifische regulatorische Anforderungen.500 bis 2000 EUR (maßgeschneiderte Redaktion)4 bis 6 Wochen (inkl. Verhandlung)

Glossar

Anbieter
Das Unternehmen, das Netzwerkservices erbringt; in dieser Vorlage die eine Partei des Vertrags.
Benutzer
Das Geschäftsunternehmen, das Netzwerkservices in Anspruch nimmt; die andere Partei des Vertrags.
Abrechnungsperiode
Der Zeitraum (z. B. ein Monat oder ein Jahr), für den die Gebühren berechnet werden.
Bandbreite
Die Datenmenge, die über die Netzwerkverbindung übertragen werden kann; wird in dieser Vorlage begrenzt.
FTP-Zugang
File Transfer Protocol — Zugang zum Server, mit dem Benutzer Dateien hochladen und verwalten können.
Haftungsausschluss
Klausel, in der der Anbieter Verantwortung für bestimmte Schäden (z. B. Datenverlust) ablehnt.
Freistellung
Verpflichtung des Benutzers, den Anbieter vor rechtlichen Ansprüchen und Kosten zu schützen.
Kündigungsfrist
Zeitraum, den der Benutzer einhalten muss, um den Vertrag vor Ablauf einer Periode zu beenden.
Service Level Agreement (SLA)
Detaillierte Vereinbarung über Verfügbarkeit, Reaktionszeiten und Qualität der Services.
Passwortschutz
Maßnahme, mit der der Benutzer sein Konto vor unbefugtem Zugriff schützt.

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Dieses Dokument ist eine von 3,000+ Geschäfts- und Rechtsvorlagen, die in Business in a Box enthalten sind.

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