1
Parteienangaben eintragen
Tragen Sie den Namen, die Rechtsfähigkeit (z. B. GmbH, Einzelunternehmer), den Sitz und die vollständige Adresse beider Parteien ein. Diese Angaben müssen exakt mit Registereinträgen oder Verträgen übereinstimmen.
💡 Nutzen Sie den Firmeneintrag aus dem Handelsregister oder Mietvertrag, um Fehler zu vermeiden.
2
Bezug zum ursprünglichen Vertrag herstellen
Geben Sie das Datum des Miet- oder Pachtvertrags an, auf den sich die Stundungsvereinbarung bezieht. Dies schafft Rechtssicherheit und verhindert Verwechslungen.
💡 Notieren Sie das genaue Datum; ein Verweis auf "den geltenden Vertrag" ist zu vage.
3
Verzugssituation und Verfahrensstand dokumentieren
Beschreiben Sie kurz, seit wann der Schuldner in Verzug ist, und ob bereits gerichtliche Verfahren eingeleitet wurden. Geben Sie ggf. das Gericht und das Aktenzeichen an.
💡 Diese Informationen sind wichtig, um später die Einigung nachzuweisen und Missverständnisse auszuschließen.
4
Räumungstermin festlegen
Bestimmen Sie das genaue Datum und die Uhrzeit für die Räumung. Der Termin sollte realistisch sein, aber auch dem Vermieter die Möglichkeit geben, zeitnah zu räumen.
💡 Zwei bis vier Wochen Räumungsfrist ist in der Regel angemessen; besprechen Sie dies mit dem Schuldner.
5
Zahlungsbeträge und Termine eintragen
Listen Sie auf, welche Beträge der Schuldner zahlen muss, bis zu welchem Datum und an welches Konto. Unterscheiden Sie zwischen Stundungs- und Schlussbeträgen.
💡 Tragen Sie die genaue Summe ein und erwähnen Sie die Bankverbindung des Vermieters; dies erleichtert die Zahlung und verhindert Verwechslungen.
6
Haftungsfreistellungsbedingungen klären
Definieren Sie genau, unter welchen Bedingungen der Schuldner von Haftung freigestellt wird (z. B. nach Zahlung aller Beträge und Räumung). Schließen Sie Bedingungen aus, die nicht erfüllt sein können.
💡 Eine Entlastung sollte an die erfolgreiche Erfüllung aller Zahlungen und die Räumung gekoppelt sein.
7
Gericht und laufende Verfahren regeln
Wenn ein Räumungsverfahren läuft, einigen Sie sich darauf, dass das Unternehmen dieses einzieht oder dass es ruht, bis die Bedingungen erfüllt sind. Notieren Sie das zuständige Gericht und das Aktenzeichen.
💡 Dokumentieren Sie, dass das Unternehmen seine Klage ausdrücklich einzieht, um zu verhindern, dass ein Urteil später trotzdem ergeht.
8
Unterschriften einholen und Datum eintragen
Lassen Sie beide Parteien unterzeichnen und tragen Sie das Datum ein. Achten Sie darauf, dass beide Seiten eine beglaubigte oder beweissichere Kopie erhalten.
💡 Notariell beglaubigen ist nicht erforderlich, aber empfohlen bei hohen Summen oder großem Streitpotenzial.