Lizenzvereinbarung lange Version

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FreiLizenzvereinbarung lange Version

Auf einen Blick

Was es ist
Die Lizenzvereinbarung lange Version ist ein umfassendes rechtliches Dokument, das die Nutzung von Computersoftware und zugehöriger Dokumentation regelt. Sie definiert die Rechte und Pflichten zwischen Lizenzgeber (Softwareanbieter) und Lizenznehmer (Nutzer) und steht als kostenlos editierbare Word-Vorlage zum Download bereit.
Wann Sie es brauchen
Sie benötigen dieses Dokument, wenn Sie Software lizenzieren möchten und eine detaillierte, rechtssichere Vereinbarung mit umfangreichen Nutzungsbeschränkungen, Installationsrichtlinien und Schulungsanforderungen festlegen wollen. Die lange Version eignet sich besonders für komplexere Lizenzvergaben mit mehreren Standorten und besonderen Leistungen.
Was enthalten ist
Das Dokument enthält Klauseln zu Lizenzgewährung, Nutzungsbeschränkungen, autorisierten Standorten, Installation und Datenumwandlung, Schulung und Akzeptanztests. Es regelt, wie oft die Software kopiert werden darf, wo sie eingesetzt werden kann, und welche Unterstützungsleistungen der Lizenzgeber erbringt.

Was ist eine Lizenzvereinbarung lange Version?

Die Lizenzvereinbarung lange Version ist ein umfassendes, rechtlich fundiertes Dokument, das die Nutzung von Computersoftware und zugehöriger Dokumentation regelt. Sie definiert die Rechte und Pflichten zwischen dem Lizenzgeber (dem Unternehmen, das die Software entwickelt hat) und dem Lizenznehmer (dem Unternehmen, das diese nutzen darf). Anders als ein Kaufvertrag bedeutet eine Lizenzierungsvereinbarung, dass der Lizenznehmer nicht Eigentümer der Software wird, sondern nur das Recht erhält, diese unter festgelegten Bedingungen zu nutzen. Die lange Version enthält detaillierte Regelungen zu Installation, Datenumwandlung, Schulung und Akzeptanztests und eignet sich besonders für komplexe Softwarevergaben mit mehreren Standorten. Die Vorlage steht als kostenlos editierbare Word-Datei zum Download bereit und kann flexibel an Ihre spezifischen Bedingungen angepasst werden.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Ohne eine schriftliche Lizenzvereinbarung entstehen schnell Missverständnisse darüber, wie viele Computer die Software nutzen dürfen, wo sie installiert sein darf, und was nach Ablauf der Vereinbarung geschieht. Dies führt zu Vertragsstreitigkeiten, unbefugtem Kopieren der Software durch den Lizenznehmer, oder zur Verletzung Ihrer Urheberrechte. Eine klare, schriftliche Vereinbarung schützt Sie rechtlich und schafft Sicherheit für beide Seiten: Sie legen fest, wie viele Lizenzen Sie verkaufen, wo und wie die Software genutzt werden darf, welche Schulungs- und Installationsleistungen Sie erbringen, und unter welchen Bedingungen Sie die Lizenz widerrufen können. Dies spart später Kosten für rechtliche Auseinandersetzungen und verhindert illegale Vervielfältigung. Für komplexere Szenarien mit mehreren Standorten, Netzwerknutzung oder umfangreicher Schulung ist die lange Version unverzichtbar, da sie alle diese Aspekte detailliert regelt.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Für umfangreiche, komplexe Softwarelizenzvergaben mit mehreren StandortenLizenzvereinbarung lange Version
Für einfache Softwarelizenzen mit minimalen NutzungsbeschränkungenLizenzvereinbarung kurze Version
Wenn nur ein Lizenznehmer die Software nutzen darfExklusive Lizenzvereinbarung
Wenn die Software von mehreren Benutzern gleichzeitig genutzt werden sollMehrbenutzer-Lizenzvereinbarung
Für Netzwerkvergabe der Software auf mehreren ComputernNetzwerk-Lizenzvereinbarung
Für zeitlich begrenzte Testphase vor endgültiger LizenzierungEvaluierungs-/Testlizenzvereinbarung

Häufige Fehler vermeiden

❌ Lizenzumfang nicht klar definieren

Warum es wichtig ist: Ohne klare Grenzen entstehen Streitigkeiten darüber, ob der Lizenznehmer die Software auf mehreren Computern oder im Netzwerk nutzen darf.

Fix: Definieren Sie deutlich: Einzelplatzlizenz, Mehrplatzelizenzen nach Anzahl, oder Netzwerklizenz mit Benutzerzahl.

❌ Nutzungsbeschränkungen nicht durchsetzen

Warum es wichtig ist: Ohne Kontrollmechanismen kann der Lizenznehmer die Software illegal verbreiten und Sie verlieren Lizenzgebühren.

Fix: Vereinbaren Sie Audit-Rechte und regelmäßige Überprüfung der Installation und Nutzung.

❌ Autorisierte Standorte nicht definieren

Warum es wichtig ist: Der Lizenznehmer kann die Software dann überall installieren, auch in anderen Filialen oder Tochtergesellschaften.

Fix: Nennen Sie konkrete Adressen und Räume (z. B. 'Hauptniederlassung Hamburg, 3. Etage, EDV-Abteilung').

❌ Schulungsleistungen nicht quantifizieren

Warum es wichtig ist: Der Lizenzgeber gibt unbegrenzte Schulungszeit, was zu hohen ungeplanten Kosten führt.

Fix: Legen Sie Schulungstage, Uhrzeiten und Personen-Limits fest (z. B. 'bis zu 40 Arbeitsstunden für max. 10 Mitarbeiter').

❌ Wartung und Support nicht regeln

Warum es wichtig ist: Nach Installation und Schulung ist unklar, ob der Lizenzgeber noch Updates, Bugfixes oder technischen Support leistet.

Fix: Behandeln Sie Wartung und Support in separaten Anhängen und definieren Sie Reaktionszeiten und Umfang.

❌ Rechtsprechung und Jurisdiktion nicht festlegen

Warum es wichtig ist: Im Streitfall ist unklar, welches Gericht zuständig ist und welche Gesetze gelten.

Fix: Ergänzen Sie den Vertrag um eine Klausel zur Wahl des Gerichts (z. B. 'Gerichtstand ist [STADT]') und zum anwendbaren Recht.

Die 11 wichtigsten Klauseln, erklärt

Gewährung der Lizenz

In einfacher Sprache: Der Lizenzgeber räumt dem Lizenznehmer das Recht ein, die Software zu nutzen, aber nur auf einem einzelnen Computer und nur für interne Zwecke.

Beispielformulierung
Der Lizenzgeber gewährt dem Lizenznehmer hiermit eine persönliche, nicht transferierbare und nicht exklusive Lizenz, die Software nur in lauffähigem Objektcodeformat auf einem einzelnen Bildschirmarbeitsplatz zu nutzen.

Häufiger Fehler: Den Umfang der Lizenzrechte nicht klar begrenzen — dies führt zu Streitigkeiten über erlaubte Nutzungsarten.

Nutzungsbeschränkungen — Kopieren

In einfacher Sprache: Der Lizenznehmer darf die Software nur auf die Festplatte des Computers kopieren und eine Sicherungskopie erstellen, nicht mehr.

Beispielformulierung
Der Lizenznehmer darf die Software nicht kopieren, außer um sie auf eine Festplatte zu kopieren, die Teil des Arbeitsplatzes ist, und eine Kopie der Software nur für Backup-Zwecke zu erstellen.

Häufiger Fehler: Die Software unkontrolliert zu vervielfältigen, um sie auf mehreren Computern zu installieren — verstößt gegen das Urheberschutzrecht.

Dokumentation — Kopierschutz

In einfacher Sprache: Die Dokumentation darf gar nicht kopiert werden, außer vom Lizenzgeber auf schriftliche Anfrage hin, dann gegen Bezahlung.

Beispielformulierung
Der Lizenznehmer darf die Dokumentation zu keinem Zweck und in keinem Fall kopieren. Auf schriftliche Anfrage werden zusätzliche Kopien auf Kosten des Lizenznehmers lizenziert.

Häufiger Fehler: Handbücher und Dokumentationen intern zu verteilen, ohne die Lizenzgebühren zu zahlen.

Abtretungs- und Unterlizenzierungsverbot

In einfacher Sprache: Die Lizenz ist persönlich und darf nicht weitergegeben, vermietet oder an andere lizenziert werden, es sei denn, der Lizenzgeber stimmt schriftlich zu.

Beispielformulierung
Der Lizenznehmer darf diese Vereinbarung nicht zedieren und keine Unterlizenz an der Arbeit oder der hierin enthaltenen Lizenz an andere Personen transferieren, vermieten, exportieren oder gewähren, außer dies wurde schriftlich vom Lizenzgeber genehmigt.

Häufiger Fehler: Die Software ohne Zustimmung des Lizenzgebers an ein anderes Unternehmen zu verkaufen oder zu vermieten.

Netzwerk- und Mehrplatz-Nutzung

In einfacher Sprache: Die Software darf nicht in einem Netzwerk laufen oder von mehreren Computern aus genutzt werden, es sei denn, dies ist ausdrücklich in Anhang A genehmigt.

Beispielformulierung
Der Lizenznehmer darf die Software nicht vernetzen oder sie auf andere Art auf einem Arbeitsplatz verwenden, der nicht der des Lizenznehmers ist, außer wie ausdrücklich in Anhang A angegeben.

Häufiger Fehler: Software ohne Mehrplatz-Lizenz in einem lokalen Netzwerk bereitzustellen, um Kosten zu sparen.

Reverse-Engineering-Verbot

In einfacher Sprache: Es ist ausdrücklich verboten, die Software zu zerlegen, zu dekompilieren oder auf andere Weise zu analysieren, um den Quellcode herauszufinden.

Beispielformulierung
Der Lizenznehmer darf kein Reverse-Engineering, keine Dekompilierung oder Zerlegung der Software vornehmen.

Häufiger Fehler: Die Software zu dekompilieren, um die Programmierweise zu verstehen und eine ähnliche Software zu schreiben.

Nutzung durch Dritte und Service-Unternehmen

In einfacher Sprache: Der Lizenznehmer darf die Software nicht als Dienstleistung für andere Unternehmen einsetzen, es sei denn, dies ist ausdrücklich genehmigt.

Beispielformulierung
Der Lizenznehmer darf die ganze oder teilweise Arbeit nicht verwenden, um als Serviceunternehmen für andere Personen, inklusive aller Tochtergesellschaften des Lizenznehmers, zu agieren, außer wie explizit in Anhang A angegeben.

Häufiger Fehler: Die Software als Grundlage für ein neues Dienstleistungsangebot zu nutzen, ohne eine entsprechende Erweiterungslizenz erworben zu haben.

Autorisierte Standorte — Wechsel

In einfacher Sprache: Der Lizenznehmer kann den Ort, an dem er die Software nutzt, wechseln, wenn er den Lizenzgeber vorher schriftlich benachrichtigt und die Bedingungen erfüllt (gleiche Gemeinde, Nutzung am alten Ort endet).

Beispielformulierung
Der Lizenznehmer kann von Zeit zu Zeit den/die autorisierten Standort(e) ändern, indem er [ANZAHL] Tage im Voraus eine schriftliche Ankündigung übermittelt, sofern der vorgeschlagene Standort in der selben Gemeinde liegt und die Nutzung am alten Standort mit Beginn der neuen Nutzung endet.

Häufiger Fehler: Den Standort ohne vorherige Benachrichtigung zu ändern oder zwei Standorte parallel zu nutzen.

Installation und Inbetriebnahme

In einfacher Sprache: Der Lizenzgeber ist verpflichtet, die Software an den vereinbarten Standorten zu installieren und zu überprüfen, dass sie gemäß den Spezifikationen funktioniert, bevor Akzeptanztests beginnen.

Beispielformulierung
Der Lizenzgeber muss die Software am autorisierten Standort installieren und schriftlich mitteilen, dass sie korrekt installiert wurde, funktionsfähig ist und die vereinbarten Anforderungen erfüllt.

Häufiger Fehler: Installationen durchzuführen, ohne klar festzuhalten, wann die Software als 'installiert und einsatzbereit' gilt.

Datenumwandlung

In einfacher Sprache: Der Lizenzgeber konvertiert die vorhandenen Daten des Lizenznehmers in ein Format, das die neue Software verarbeiten kann, mit Unterstützung durch den Lizenznehmer.

Beispielformulierung
Der Lizenzgeber ist mit Beratung oder angemessener Unterstützung des Lizenznehmers verantwortlich für die elektronische Umwandlung der Daten, von ihrem derzeitigen elektronischen Format in ein Format, welches sich für die Verarbeitung mit der Software eignet.

Häufiger Fehler: Datenverluste oder Formatierungsfehler bei der Konvertierung nicht vorher zu dokumentieren und zu akzeptieren.

Schulung und Einschulung

In einfacher Sprache: Der Lizenzgeber muss das Personal des Lizenznehmers in der korrekten Bedienung der Software einschulen, über einen vereinbarten Zeitraum an jedem Standort.

Beispielformulierung
Der Lizenzgeber muss angemessen qualifizierte Angestellte, Dokumentation und Handbücher zur Verfügung stellen, um das Personal des Lizenznehmers bezüglich der korrekten Nutzung und täglichen Routine der Software einzuschulen.

Häufiger Fehler: Schulungsleistungen nicht klar zu umfang und dauer zu definieren — führt zu Missverständnissen über Trainingskosten.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Vertragsparteien eintragen

    Füllen Sie die Namen, Rechtsstatus und Adressen Ihres Unternehmens (Lizenzgeber) und des Kunden (Lizenznehmer) ein. Tragen Sie das Gründungsbundesland und die Gründungsgesetze ein.

    💡 Stellen Sie sicher, dass die Firmennamen und Adressen exakt mit den Gründungsdokumenten übereinstimmen.

  2. 2

    Software beschreiben

    Beschreiben Sie die Software, die Sie lizenzieren, mit ihrem Namen, dem Betriebssystem, auf dem sie läuft, und geben Sie eine Kurzbeschreibung ihrer Funktionen an.

    💡 Seien Sie spezifisch — nennen Sie die Versionsnummer und das Betriebssystem (z. B. Windows 11, macOS 13).

  3. 3

    Lizenzumfang in Anhang A definieren

    Legen Sie in Anhang A fest, wie viele Kopien der Software der Lizenznehmer erhält, wo diese installiert werden (autorisierter Standort), und welche besonderen Nutzungsrechte gelten.

    💡 Unterscheiden Sie zwischen Einzelplatz-, Mehrplatz- und Netzwerklizenzen deutlich.

  4. 4

    Installation und Datenumwandlung in Anhang B regeln

    Beschreiben Sie in Anhang B, welche Installationsleistungen Sie erbringen, welche Datenumwandlung stattfindet, und wer dafür verantwortlich ist.

    💡 Nennen Sie konkrete Arbeitstage für Installation und Schulung, um später Streitigkeiten zu vermeiden.

  5. 5

    Schulungstage und Inhalte festlegen

    Definieren Sie klar, wie viele Schulungstage am ersten und an jedem weiteren Standort erbracht werden und welche Inhalte abgedeckt sind.

    💡 Unterscheiden Sie zwischen Anfänger- und Aufbauschulung, wenn mehrere Schulungstage vorgesehen sind.

  6. 6

    Änderungsstand und Unterschriften eintragen

    Tragen Sie das aktuelle Datum, den Ort und die Unterschriften beider Vertragsparteien ein. Lassen Sie den Vertrag durch einen Vertreter mit Zeichnungsbefugnis unterzeichnen.

    💡 Verwenden Sie ein separate Unterschriftsseite, um sicherzustellen, dass nicht versehentlich Klauseln durchgestrichen oder geändert werden.

  7. 7

    Rechtsprüfung durchführen

    Lassen Sie den vollständigen Vertrag von einem auf Softwarelizenzen spezialisierten Anwalt überprüfen, besonders wenn der Lizenznehmer in einem anderen Bundesland oder Land sitzt.

    💡 Die Lizenzvereinbarung ist ein rechtlich komplexes Dokument — eine anwaltliche Prüfung spart später Kosten.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Lizenzvereinbarung und Kaufvertrag?

Bei einer Lizenzvereinbarung kaufen Sie nicht die Software selbst, sondern nur das Recht, sie zu nutzen. Der Lizenzgeber behält das Eigentum. Bei einem Kaufvertrag erhalten Sie das Eigentum an der Software. Lizenzvereinbarungen geben dem Lizenzgeber mehr Kontrolle über Nutzungsart, -ort und -umfang.

Kann ich die Software mit dieser Vereinbarung in der Cloud hosten?

Dies ist nicht automatisch erlaubt und hängt von den Bedingungen in Anhang A ab. Cloud-Hosting ist häufig eine spezielle Nutzungsart, die separate Lizenzgebühren erfordern kann. Besprechen Sie dies ausdrücklich mit dem Lizenzgeber und dokumentieren Sie es in der Vereinbarung.

Darf ich die Software an Tochtergesellschaften weitergeben?

Nein, außer dies ist ausdrücklich in Anhang A oder in einer zusätzlichen Klausel genehmigt. Tochtergesellschaften gelten rechtlich als separate Personen und benötigen eigene Lizenzen. Abtretungen sind in dieser Vereinbarung grundsätzlich verboten.

Wie lange ist die Lizenzvereinbarung gültig?

Diese Vorlage regelt nicht die Dauer der Lizenz. Sie müssen eine Klausel zur Laufzeit (z. B. '1 Jahr', '3 Jahre' oder 'unbegrenzt') und zu Kündigungsrechten hinzufügen. Ohne diese Regelung ist unklar, wann der Vertrag endet.

Was passiert mit den Daten nach Ende der Lizenz?

Diese Vorlage regelt nicht, was mit den Daten des Lizenznehmers nach Ablauf oder Beendigung der Lizenz geschieht. Fügen Sie eine Klausel ein, die festlegt, wie lange Sie die Daten speichern und wie der Lizenznehmer diese zurückbekommt (z. B. 'Export in Standard-Format').

Ist diese Vereinbarung für internationale Lizenznehmer geeignet?

Diese Vorlage bezieht sich auf deutsche und europäische Gesetze. Für Lizenznehmer in anderen Ländern (z. B. USA, Asien) benötigen Sie möglicherweise Anpassungen hinsichtlich Währung, Steuern, Datenschutz und Gewährleistung. Lassen Sie den Vertrag von einem lokal qualifizierten Anwalt überprüfen.

Kann ich die Lizenz kündigen, wenn der Lizenznehmer nicht zahlt?

Diese Vorlage enthält keine Zahlungsbedingungen oder Kündigungsrechte wegen Zahlungsverzug. Fügen Sie eine Klausel ein, die Zahlungsfristen, Verzugszinsen und das Recht zur fristlosen Kündigung bei Zahlungsverzug regelt.

Muss ich die Software lizenzieren oder kann ich sie auch verkaufen?

Das ist Ihre Entscheidung. Wenn Sie das vollständige Eigentum an den Käufer übertragen möchten, ist ein Kaufvertrag besser. Mit dieser Lizenzvereinbarung behalten Sie die Kontrolle und können die Nutzung einschränken. Die lange Version ist für professionelle, kontrollierte Softwarevergabe ausgelegt.

Deckt diese Vereinbarung auch Haftung und Gewährleistung ab?

Diese Vorlage enthält keine Haftungs- oder Gewährleistungsklauseln. Ergänzen Sie den Vertrag um Klauseln zu: Haftung für Fehler, Gewährleistung für Funktionalität, Haftungsbegrenzung und Haftungsausschluss für Folgeschäden. Eine anwaltliche Beratung ist dringend empfohlen.

Im Vergleich zu Alternativen

vs Lizenzvereinbarung kurze Version

Die lange Version bietet umfassende Regelungen zu Installation, Schulung, Datenumwandlung und Akzeptanztests — ideal für komplexe Software und mehrere Standorte. Die kurze Version ist schlanker und eignet sich für einfache Lizenzvergaben mit minimalen Dienstleistungen. Wählen Sie die lange Version, wenn Sie umfangreich installieren, schulen und betreuen, die kurze Version für standardisierte, selbst installierbare Software.

vs Open-Source-Lizenzvertrag

Diese proprietäre Lizenzvereinbarung schränkt die Nutzung ein und behält Kontrollrechte beim Lizenzgeber. Open-Source-Lizenzen (z. B. GPL, MIT) erlauben Veränderungen und Weitergabe unter festgelegten Bedingungen. Verwenden Sie diese Vorlage für kommerzielle, proprietäre Software, Open-Source-Lizenzen für freie Software mit Communitybeteiligung.

vs SaaS-Vereinbarung (Software-as-a-Service)

Diese Vorlage regelt lokale Installation und Nutzung auf dem Computer des Lizenznehmers. Eine SaaS-Vereinbarung regelt die Nutzung von Software, die der Lizenzgeber in der Cloud hostet und über das Internet bereitstellt. Verwenden Sie diese Vorlage für lizenzierte Standalone-Software, eine SaaS-Vereinbarung für Cloud-basierte Dienste mit kontinuierlichem Zugriff.

vs Wartungs- und Supportvertrag

Diese Lizenzvereinbarung regelt das Recht zur Nutzung; sie enthält keine detaillierten Support- oder Wartungsleistungen nach der initialen Installation. Ein separater Wartungs- und Supportvertrag regelt laufende Leistungen wie Bugfixes, Updates und technischen Support. Sie können diese Vereinbarung zusammen mit einem Supportvertrag nutzen, um Lizenzierung und Betreuung klar zu trennen.

Branchenspezifische Hinweise

Software und IT-Dienstleistungen

Softwareentwickler und IT-Unternehmen nutzen diese Vereinbarung, um ihre Produkte zu lizenzieren und ihr geistiges Eigentum zu schützen.

Finanzdienstleistungen

Banken und Versicherungen lizenzieren spezialisierte Softwarelösungen unter strikten Sicherheits- und Compliance-Bedingungen.

Fertigung und Industrie

Produktionsbetriebe lizenzieren ERP- und CAD-Softwarelösungen, oft mit besonderen Anforderungen an Datensicherheit und Netzwerkvergabe.

Gesundheitswesen

Krankenhäuser und Arztpraxen lizenzieren Patientenverwaltungs- und Abrechnungssoftware unter strengen Datenschutz- und Compliance-Vorgaben.

Bildung und Forschung

Universitäten und Forschungseinrichtungen lizenzieren Analyse- und Simulations-Software, oft mit besonderen Bedingungen für akademische Nutzung.

Einzelhandel und E-Commerce

Einzelhandelsketten und Online-Shops lizenzieren POS-, Bestandsverwaltungs- und E-Commerce-Plattformen mit Mehrplatz-Anforderungen.

Hinweise zur Rechtsprechung

Diese Vereinbarung basiert auf deutschem Recht und ist für Lizenznehmer mit Sitz in Deutschland geeignet. Beachten Sie das Urheberrechtsgesetz (UrhG) und das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB), insbesondere zu Gewährleistung und Haftung.

In Österreich gelten ähnliche Regelungen wie in Deutschland. Überprüfen Sie die Vereinbarung mit einem österreichischen Anwalt, um sicherzustellen, dass sie dem Urheberrechtsgesetz (UrhG) und dem ABGB (Allgemeines Bürgerliches Gesetzbuch) entspricht.

Vorlage oder Anwalt — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenEinfache Lizenzvergaben mit standardisierten Bedingungen, wenn Sie bereits Lizenzierungserfahrung haben.0–50 EUR (nur Template-Kosten)2–4 Stunden zum Ausfüllen und Anpassen
Vorlage + RechtsprüfungLizenzvereinbarungen mit mehreren Standorten oder besonderen Schulungs-/Installationsleistungen — Sie benötigen anwaltliche Kontrolle.300–800 EUR (Template + 2–4 Stunden anwaltliche Prüfung)1–2 Wochen (Bearbeitung + Anwaltsprüfung)
MaßgeschneidertHochkomplexe Lizenzvergaben mit internationalen Bedingungen, Cloud-Nutzung, Sublizenzvergabe oder speziellen Branchenvorgaben.1.500–3.000 EUR (vollständige Neuerstellung durch Anwalt)2–4 Wochen (Beratung, Neuerstellung, Verhandlung)

Glossar

Lizenzgeber
Das Unternehmen, das die Software entwickelt hat und das Recht besitzt, diese zu lizenzieren.
Lizenznehmer
Das Unternehmen oder die Person, die das Recht erhält, die Software gemäß den Bedingungen zu nutzen.
Objektcode
Die ausführbare, in Maschinensprache vorhandene Form der Software, nicht der menschlich lesbare Quellcode.
Autorisierter Standort
Der räumliche Ort, an dem der Lizenznehmer die Software verwenden darf.
Nicht übertragbar
Die Lizenz darf nicht an andere Personen oder Unternehmen weitergegeben oder verkauft werden.
Reverse-Engineering
Das Zerlegen oder Dekompilieren der Software, um ihren internen Aufbau zu entdecken — ist in dieser Vereinbarung verboten.
Dokumentation
Die Benutzerhandbücher und technischen Dokumentationen, die zur Bedienung der Software notwendig sind.
Datenumwandlung
Die elektronische Konvertierung von Kundendaten aus ihrem bisherigen Format in ein Format, das die neue Software verarbeiten kann.
Akzeptanztest
Die Phase, in der der Lizenznehmer prüft, ob die Software die vereinbarten Anforderungen erfüllt.

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