1
Parteienangaben eintragen
Geben Sie den vollständigen Namen, die Gründungsjurisdiktionen und die genauen Geschäftsadressen von Käufer und Verkäufer ein. Überprüfen Sie alle Schreibweisen und Adressen zweimal mit offiziellen Unterlagen.
💡 Verwenden Sie Auszüge aus dem Handelsregister oder Gesellschaftsurkunden als Quelle.
2
Immobilie präzise beschreiben
Fügen Sie die Referenzbuchnummer, den Vermessungsmaßstab, die Straße, Hausnummer, Ort und Bundesland ein. Beziehen Sie auch alle angegliederten Gebäude, Parkplätze und Einrichtungen ein.
💡 Verwenden Sie den Grundbuchauszug und alle vorliegenden Vermessungspläne als Vorlage.
3
Kaufpreis und Zahlungsplan festlegen
Geben Sie den Gesamtkaufpreis ein und beschreiben Sie, wie dieser gezahlt wird (Anzahlung, Treuhandsicherung, Abschlusszahlung). Legen Sie auch fest, welcher Betrag als Kaution zur Sicherung der Gewährleistungen zurückgehalten wird.
💡 Konsultieren Sie einen Anwalt, um sicherzustellen, dass die Zahlungsbedingungen steuerlich und rechtlich sinnvoll strukturiert sind.
4
Abschlussdatum und Ort festlegen
Legen Sie ein realistisches Abschlussdatum fest, das den Inspektionen, der Finanzierungsprüfung und der Dokumentenbeschaffung genug Zeit lässt. Benennen Sie auch den Notar und seinen Büroort.
💡 Planen Sie mindestens 30–60 Tage zwischen dem Angebot und dem geplanten Abschluss ein.
5
Vorbedingungen auflisten
Spezifizieren Sie, welche Unterlagen der Verkäufer in welcher Frist bereitstellen muss (Verbleibsbescheinigung, Mietverträge, finanzielle Aussagen). Legen Sie auch fest, wie lange Sie Zeit für Inspektionen und Due Diligence haben.
💡 Eine klare Liste verhindert später Streitigkeiten über unvollständige Unterlagen.
6
Gewährleistungen des Verkäufers hinzufügen
Schreiben Sie auf, welche Garantien der Verkäufer bezüglich des Zustandes der Immobilie, der Echtheit der Mietverträge und der Abwesenheit versteckter Mängel gibt. Regeln Sie auch, wie lange diese Garantien nach dem Abschluss gültig bleiben.
💡 Bedenken Sie, dass Sie nach dem notariellen Abschluss unter deutschem Recht nur begrenzte Rückgriffsmöglichkeiten haben; daher sollten diese Garantien klar sein.
7
Zugangsrechte und Inspektionsfrist festlegen
Definieren Sie, wann und wie oft Sie die Immobilie inspizieren können, welche Unterlagen Sie einsehen dürfen und bis zu welchem Datum diese Rechte gültig sind.
💡 Geben Sie ein klares Abschlussdatum für die Inspektionsphase an, damit Sie nicht offene Themen hinter sich lassen.
8
Dokument überprüfen und unterzeichnen
Lesen Sie das fertige Angebot gründlich durch. Überprüfen Sie alle Zahlen, Daten, Namen und Formulierungen. Unterzeichnen Sie und senden Sie es an den Verkäufer oder dessen Vertreter.
💡 Ein Anwalt kann die Vorlage auf Aktualität und Angemessenheit für Ihren Fall überprüfen, bevor Sie sie absenden.