1
Identifizieren Sie die Parteien
Geben Sie den vollständigen Namen, die Gründungsgerichtsbarkeit und die Adresse des Publishers und des Entwicklers ein. Verwenden Sie offizielle Firmennamen und registrierte Adressen.
💡 Überprüfen Sie, ob beide Parteien legal als Unternehmen registriert sind; für Freiberufler benötigen Sie deren vollständigen Namen und Geschäftsadresse.
2
Setzen Sie das Datum und definieren Sie den Titel
Geben Sie das Datum ein, an dem die Vereinbarung wirksam wird (in der Regel das Unterzeichnungsdatum), und beschreiben Sie das Projekt kurz ('der Titel', z. B. 'Webseiten-Redesign 2026').
💡 Das Datum muss bei beiden Parteien identisch sein; verwenden Sie ein zukünftiges Datum, wenn die Unterzeichnung noch ausstehend ist.
3
Erstellen Sie einen detaillierten Lieferzeitplan (Anhang A)
Definieren Sie konkret, welche Liefergegenstände wann fällig sind (z. B. 'Wireframes bis 15.06.', 'Grafiken bis 30.06.'). Geben Sie für jede Phase Fristen und akzeptanzkriterien an.
💡 Berücksichtigen Sie Puffer für Überarbeitungen; unrealistische Fristen führen zu Verzug und Kündigung.
4
Legen Sie die Gesamtgebühr und Zahlungsplan fest
Geben Sie den Gesamtbetrag, die Währung und wie die Zahlungen gestaffelt werden ein (z. B. '25% bei Unterzeichnung, 75% bei Annahme').
💡 Berücksichtigen Sie Steuern (Mehrwertsteuer in DE); definieren Sie, ob Gebühren Umrechnungskurse oder zusätzliche Kosten (Material, Lizenzen) enthalten.
5
Setzen Sie Fristen für Genehmigung und Nachbesserung
Definieren Sie, wie viele Werktage der Publisher hat, um auf Liefergegenstände zu reagieren (z. B. '10 Werktage'), und wie viele Tage der Entwickler hat, um Änderungen einzureichen (z. B. '7 Tage').
💡 Realistische Fristen (2–3 Wochen Genehmigung, 1–2 Wochen Überarbeitungen) verhindern Verzugsstreite.
6
Klären Sie Urheberrechte und Unterauftragnehmer
Bestätigen Sie, dass alle Werke als angemietete Arbeit des Publishers gehören, und definieren Sie, welche Unterauftragnehmer oder Lizenzgeber der Entwickler engagieren darf (oder ob eine Genehmigung erforderlich ist).
💡 Wenn der Entwickler lizenzierten Code oder Grafiken verwendet, muss die Lizenz mit Publisher-Eigentumsrecht kompatibel sein (z. B. keine GPL-Lizenzen, wenn Publisher proprietär bleiben möchte).
7
Definieren Sie Kündigung und Erstattungsregeln
Geben Sie an, wie lange der Entwickler Verzug tolerieren darf, bevor Publisher kündigen darf, und wie Erstattung berechnet wird (z. B. 'Rückzahlung aller Gebühren über tatsächlich nachweisbaren Kosten').
💡 30 Tage Verzug ist Standard; unter 15 Tagen ist für den Entwickler unerträglich; über 60 Tagen zu kulant.
8
Unterschreiben und Austausch
Beide Parteien unterschreiben (oder verwenden digitale Signaturen wie DocuSign) und tauschen unterzeichnete Exemplare aus. Bewahren Sie eine vollständig unterschriebene Kopie auf.
💡 Digitale Signaturen sind in DE/AT/CH rechtskräftig; eine einzelne signierte PDF für beide Parteien ist ausreichend.