Assoziierungsvertrag 100%ige Zweigstelle

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FreiAssoziierungsvertrag 100%ige Zweigstelle

Auf einen Blick

Was es ist
Der Assoziierungsvertrag 100%ige Zweigstelle ist eine rechtliche Vereinbarung zwischen zwei Unternehmen, die sich zur Gründung einer neuen, gemeinsamen Kapitalgesellschaft zusammenschließen. Das Dokument wird als Word-Download bereitgestellt und kann online bearbeitet sowie als PDF exportiert werden.
Wann Sie es brauchen
Sie benötigen diesen Vertrag, wenn zwei bestehende Unternehmen fusionieren und eine neue 100%ig gemeinsame Tochtergesellschaft oder Zweigstelle gründen möchten. Dies ist typisch bei Unternehmungszusammenschlüssen, Joint Ventures oder strategischen Partnerschaften zwischen Kapitalgesellschaften.
Was enthalten ist
Die Vorlage enthält Definitionen der beteiligten Parteien, Fusionsbedingungen, Regelungen zur neuen Gesellschaft (Name, Sitz, Aktienkapital), Beschränkungen beim Aktientransfer, Vorstandsstruktur und Bestimmungen zur Geschäftstätigkeit. Alle Klauseln sind mit Platzhaltern vorgefertigt.

Was ist eine Vorlage "Assoziierungsvertrag 100%ige Zweigstelle"?

Der Assoziierungsvertrag 100%ige Zweigstelle ist ein juristisches Dokument, das die Fusion zweier Kapitalgesellschaften zur Gründung einer neuen, gemeinsamen Gesellschaft regelt. Die Vorlage ist ein kostenloser Word-Download, der alle notwendigen Klauseln vorformuliert enthält und online bearbeitet werden kann. Sie erleichtert die rechtssichere Dokumentation dieser strategischen Unternehmungsentscheidung und kann als PDF exportiert werden. Das Dokument ist für deutschsprachige Unternehmen konzipiert und folgt den regulatorischen Anforderungen des Fusionsgesetzes.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Eine Fusion ohne dokumentierte Vereinbarung ist rechtlich unsicher und kann zu erheblichen Problemen führen: ungeklärte Eigentumsrechte, Streitigkeiten über Aktienanteile, unklare Geschäftsverantwortung und fehlende Registrierbarkeit beim Handelsregister. Ein schriftlicher Assoziierungsvertrag schützt alle beteiligten Parteien, indem er klare Regeln für die Kapitalstruktur, Vorstandsaufgaben, Aktientransfers und die Geschäftstätigkeit der neuen Gesellschaft festlegt. Ohne dieses Dokument können regulatorische Behörden die Fusion nicht anerkennen und notarisch beglaubigen, was eine Blockade des gesamten Fusionsprozesses bedeutet.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Wenn zwei Unternehmen mit ähnlicher Größe und Struktur fusionieren und die Verwaltung minimalisiert werden sollVereinfachte Zweigstelle-Fusion
Wenn unterschiedliche Aktienklassen (Stamm- und Vorzugsaktien) in der neuen Gesellschaft existierenFusion mit Aktienklassen
Wenn Unternehmen aus verschiedenen Bundesländern oder Ländern fusionierenGrenzüberschreitende Fusion
Wenn die neue Gesellschaft nur eine begrenzte Anzahl von Aktionären haben darfFusion mit begrenzter Shareholder-Anzahl
Wenn Aktientransfers nur mit Zustimmung des Vorstands zulässig sein sollenFusion mit Transferbeschränkungen
Wenn die Gesellschaft nicht an der Börse notiert wird und keine öffentlichen Angebote gemacht werdenFusion ohne öffentliche Kapitalverteilung

Häufige Fehler vermeiden

❌ Platzhalter nicht oder unvollständig auszufüllen

Warum es wichtig ist: Führt zu rechtlicher Unklarheit und kann die Registrierung oder notarielle Beglaubigung verhindern.

Fix: Überprüfen Sie das gesamte Dokument mit der Suchfunktion und füllen Sie alle Platzhalter aus.

❌ Unterschiedliche Firmennamen oder Schreibweisen in verschiedenen Klauseln verwenden

Warum es wichtig ist: Führt zu Interpretationsunsicherheiten und kann rechtliche Mängel zur Folge haben.

Fix: Kopieren Sie die exakten Firmennamen direkt aus den Handelsregisterauszügen.

❌ Das Aktienkapital nicht eindeutig zwischen den beiden ursprünglichen Unternehmen aufzuteilen

Warum es wichtig ist: Kann zu Streitigkeiten über Eigentumsanteile und Stimmrechte führen.

Fix: Dokumentieren Sie klar, wie viele Aktien jede ursprüngliche Partei in die neue Gesellschaft einbringt.

❌ Branchenbezogene Lizenzen oder Genehmigungen nicht zu berücksichtigen

Warum es wichtig ist: Die neue Gesellschaft könnte keine Geschäftstätigkeit aufnehmen, wenn erforderliche Lizenzen fehlen.

Fix: Überprüfen Sie mit den zuständigen Behörden, welche Genehmigungen die neue Gesellschaft benötigt.

❌ Transferbeschränkungen nicht mit den Gesellschaftsmitgliedern zu vereinbaren

Warum es wichtig ist: Verstöße gegen bindende Vereinbarungen können zu Rechtsstreitigkeiten führen.

Fix: Diskutieren Sie die Transferbestimmungen mit allen Gesellschaftern und dokumentieren Sie die Zustimmung.

❌ Die Unterschrift durch notarielle Beglaubigung zu vergessen

Warum es wichtig ist: Fusionen erfordern in Deutschland in der Regel notarielle Beglaubigung; ohne diese ist der Vertrag nicht wirksam.

Fix: Beauftragen Sie einen Notar, den unterzeichneten Vertrag zu beglaubigen, bevor Sie ihn einreichen.

Die 10 wichtigsten Klauseln, erklärt

Definitionen (Klausel 1.1)

In einfacher Sprache: Legt alle verwendeten Begriffe wie Gesetz, Vereinbarung, Fusionierte Gesellschaft und Fusionierende Gesellschaften fest.

Beispielformulierung
In dieser Vereinbarung: (a) bezeichnet 'Gesetz' das jeweils gültige Gesetz zur Regelung von Kapitalgesellschaften von [STAAT]; (b) 'Vereinbarung' bezeichnet diesen Assoziierungsvertrag; (c) 'Fusionierte Gesellschaft' bezeichnet die zukünftige Gesellschaft.

Häufiger Fehler: Platzhalter wie [STAAT] oder [DATUM] nicht vollständig auszufüllen, was zu rechtlicher Unsicherheit führt.

Parteien und Unternehmensangaben

In einfacher Sprache: Identifiziert die beiden fusionierenden Unternehmen, ihren Gründungsstatus, die Bundesländer und vollständigen Adressen.

Beispielformulierung
[NAME IHRES UNTERNEHMENS] (die 'Erste Partei'), ein Unternehmen, gegründet und bestehend unter den Gesetzen von [BUNDESLAND/STAAT], mit Hauptniederlassung in: [IHRE VOLLSTÄNDIGE ADRESSE]

Häufiger Fehler: Abkürzungen oder unvollständige Firmennamen zu verwenden, wodurch die Identität der Parteien unklar wird.

Aktienkapital der fusionierten Gesellschaft (Klausel 3.3)

In einfacher Sprache: Regelt die Struktur des Aktienkapitals der neuen Gesellschaft, einschließlich der Anzahl und Art der Aktien.

Beispielformulierung
Das Aktienkapital der fusionierten Gesellschaft besteht aus einer unlimitierten Anzahl an [BESCHREIBEN] Aktien.

Häufiger Fehler: Die Aktienaufteilung zwischen den beiden ursprünglichen Unternehmen nicht klar festzulegen, was zu Dispute über Eigentumsanteile führt.

Transferbeschränkungen (Klausel 3.4)

In einfacher Sprache: Beschränkt den Verkauf oder die Abtretung von Aktien und fordert Vorstandsgenehmigung für jeden Transfer.

Beispielformulierung
Keine Aktien ohne Zustimmung der Direktoren transferiert werden können, welche durch einen Vorstandsbeschluss zum Ausdruck kommt.

Häufiger Fehler: Die Gültigkeitsdauer und Bedingungen für Ausnahmen von der Genehmigungspflicht nicht zu regeln.

Shareholder-Begrenzung (Klausel 3.5)

In einfacher Sprache: Limitiert die maximale Anzahl von Aktionären und behandelt Mehrheitsaktionäre eventuell als einen Aktionär.

Beispielformulierung
Die Anzahl der Aktionäre der fusionierten Gesellschaft ist limitiert auf [ANZAHL], wobei Aktionäre die Angestellte [der fusionierten Gesellschaften sind oder waren] nicht inkludiert.

Häufiger Fehler: Diese Klausel nicht mit den Gesellschaftsform-Anforderungen (z. B. GmbH mit max. 50 Gesellschaftern) abzustimmen.

Verbot öffentlicher Kapitalverteilung (Klausel 3.6)

In einfacher Sprache: Verbietet die öffentliche Verteilung oder den Verkauf von Wertpapieren oder Aktien an Dritte.

Beispielformulierung
Jede öffentliche Verteilung von Wertpapieren zur Zeichnung oder zum Kauf von Aktien der fusionierten Gesellschaft ist untersagt.

Häufiger Fehler: Diese Klausel zu übersehen, wenn die Gesellschaft später expandieren oder Kapital am Markt aufbringen möchte.

Geschäftstätigkeit und Befugnisse (Klausel 3.7)

In einfacher Sprache: Erklärt, dass die neue Gesellschaft uneingeschränkte Befugnisse zur Ausübung ihrer Geschäftstätigkeit hat.

Beispielformulierung
Es gibt keine Einschränkungen betreffend die Geschäftstätigkeit der fusionierten Gesellschaft oder die Befugnisse der fusionierten Gesellschaft.

Häufiger Fehler: Spezielle branchenbezogene Einschränkungen (z. B. Lizenzen, Genehmigungen) nicht zu berücksichtigen.

Vorstandsstruktur (Klausel 3.8)

In einfacher Sprache: Definiert die minimale und maximale Anzahl von Vorstandsmitgliedern und ernennt die ersten Direktoren.

Beispielformulierung
Der Vorstand der fusionierten Gesellschaft besteht aus mindestens [ANZAHL] und maximal [ANZAHL] Mitgliedern. Die unten angeführte Person ist der erste Direktor.

Häufiger Fehler: Die Qualifikationen, Haftung oder Pflichtverletzungen der Direktoren nicht zu regeln.

Fusionierungsklausel (Klausel 2.1)

In einfacher Sprache: Erklärt die gegenseitige Absicht zur Fusion und legt das Datum des Inkrafttretens fest.

Beispielformulierung
Die fusionierenden Gesellschaften vereinbaren hiermit laut Gesetz zum Datum des Inkrafttretens zu fusionieren.

Häufiger Fehler: Das genaue Fusionsdatum nicht verbindlich festzulegen, wodurch Rechtsunsicherheit entsteht.

Name und Sitz der fusionierten Gesellschaft (Klauseln 3.1, 3.2)

In einfacher Sprache: Bestimmt den Namen und den eingetragenen Firmensitz (Stadt und Bundesland) der neuen Gesellschaft.

Beispielformulierung
Der Name der fusionierten Gesellschaft ist [NAME]. Der eingetragenen Firmensitz befindet sich in [STADT], [BUNDESLAND/STAAT].

Häufiger Fehler: Den Sitz in einem Bundesland zu wählen, ohne die steuerlichen und rechtlichen Auswirkungen zu berücksichtigen.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Geben Sie das Fusionsdatum ein

    Tragen Sie das geplante Datum des Inkrafttretens der Fusion ein. Dies sollte mit der notariellen Beurkundung und der Anmeldung ins Handelsregister koordiniert sein.

    💡 Planen Sie ausreichend Zeit für alle Genehmigungen und Registrierungen ein.

  2. 2

    Identifizieren Sie beide fusionierende Unternehmen

    Geben Sie für beide Parteien den vollständigen Firmennamen, das Gründungsdatum, das Bundesland der Gründung und die vollständige Adresse ein.

    💡 Verwenden Sie die exakt im Handelsregister eingetragenen Namen und Adressen.

  3. 3

    Beschreiben Sie das Aktienkapital beider Parteien

    Tragen Sie die Anzahl, Art und Klassifizierung der ausgegebenen Aktien bei beiden Unternehmen ein (z. B. Stammaktien, Vorzugsaktien).

    💡 Beziehen Sie sich auf die aktuellen Satzungen und Gesellschafterdokumente beider Unternehmen.

  4. 4

    Definieren Sie die neue Gesellschaft

    Wählen Sie einen Namen für die fusionierte Gesellschaft, legen Sie den Sitz fest und bestimmen Sie die Struktur des neuen Aktienkapitals.

    💡 Überprüfen Sie, ob der geplante Name bereits registriert ist.

  5. 5

    Regeln Sie Aktientransfers und Shareholder-Beschränkungen

    Entscheiden Sie, ob Aktientransfers Vorstandsgenehmigung benötigen und legen Sie die maximale Anzahl von Aktionären fest.

    💡 Berücksichtigen Sie die Gesellschaftsformvorgaben (z. B. max. 50 Gesellschafter bei GmbH).

  6. 6

    Benennen Sie die Vorstandsmitglieder

    Geben Sie die Namen, Adressen und Nationalitäten der ersten Direktoren/Geschäftsführer ein.

    💡 Stellen Sie sicher, dass die benannten Personen ihre Annahme bereits schriftlich erklärt haben.

  7. 7

    Überprüfen Sie alle Platzhalter

    Durchsuchen Sie das Dokument nach allen verbleibenden Platzhaltern ([ANZAHL], [STAAT], [BESCHREIBEN]) und füllen Sie diese aus.

    💡 Nutzen Sie die Suchfunktion (Strg+F), um kein Platzhalter zu übersehen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einer Fusion und einer Assoziierung?

Eine Fusion ist der rechtliche Zusammenschluss zweier oder mehrerer Unternehmen zu einer neuen oder bestehenden Gesellschaft. Eine Assoziierung ist ein breiterer Begriff, der auch Partnerschaften, Joint Ventures oder Kooperationen ohne vollständigen Zusammenschluss einschließen kann. Dieser Vertrag behandelt eine Fusion im klassischen Sinne, bei der zwei Unternehmen eine neue gemeinsame Kapitalgesellschaft gründen.

Benötige ich einen Anwalt, um diesen Vertrag auszufüllen?

Fusionen erfordern in Deutschland notarielle Beglaubigung und unterliegen strengen Formvorschriften. Obwohl diese Vorlage ein gutes Grundgerüst bietet, ist eine rechtliche Überprüfung durch einen Anwalt oder eine notarielle Beglaubigung stark empfohlen, um sicherzustellen, dass alle Anforderungen erfüllt sind und die Interessen beider Parteien geschützt werden.

Kann ich die Transferbeschränkungen später ändern?

Ja, Transferbeschränkungen können durch Änderung der Satzung oder durch eine Beschlussfassung der Gesellschafter-Versammlung geändert werden. Dies erfordert jedoch typischerweise ein Mehrheitsvotum (oft eine qualifizierte Mehrheit) und muss notariell beglaubigt werden. Die genauen Verfahren sind in der Satzung oder der Geschäftsordnung festgelegt.

Was passiert mit den bestehenden Verträgen der beiden Unternehmen nach der Fusion?

Die bestehenden Verträge beider Unternehmen gehen auf die neue fusionierte Gesellschaft über, es sei denn, der Fusionsvertrag regelt anders. Es ist wichtig, alle externen Vertragspartner (z. B. Lieferanten, Kunden, Kreditgeber) über die Fusion zu benachrichtigen und möglicherweise Zustimmungserklärungen einzuholen, besonders wenn der Vertrag eine Änderungskontrolle enthält.

Muss die neue Gesellschaft eine neue Betriebserlaubnis oder Lizenz beantragen?

Das hängt von der Branche ab. Manche Lizenzen und Genehmigungen gehen automatisch auf die neue Gesellschaft über, andere erfordern einen neuen Antrag oder eine Benachrichtigung der zuständigen Behörden (z. B. Berufsgenossenschaften, Handelskammern, Finanzbehörden). Überprüfen Sie die geltenden Bestimmungen für Ihre Branche im Voraus.

Wie lange dauert eine Fusion von der Unterzeichnung bis zur vollständigen Registrierung?

Der Prozess dauert in der Regel 4–12 Wochen, je nach Umfang der Fusion und der Bearbeitungsgeschwindigkeit der zuständigen Behörden. Dies umfasst die notarielle Beglaubigung (1–2 Wochen), die Prüfung durch das Finanzamt (1–2 Wochen) und die Eintragung ins Handelsregister (1–4 Wochen). Unvorhergesehene Verzögerungen sind möglich.

Wer trägt die Kosten für notarielle Beglaubigung und Registrierung?

Dies wird normalerweise in einer separaten Vereinbarung zwischen den beiden Unternehmen geregelt. Typischerweise werden die Kosten entweder geteilt oder proportional zu den Eigentumsanteilen aufgeteilt. Notarkosten hängen vom Geschäftswert ab und können mehrere tausend Euro betragen.

Kann eine 100%ige Zweigstelle später Anteile an Dritte verkaufen?

Ja, wenn die Shareholder-Versammlung dies beschließt und die Satzung geändert wird. Allerdings ist dies normalerweise eine wichtige strategische Entscheidung, die alle bestehenden Gesellschafter absegnen müssen. Die Transferbeschränkungen in Klausel 3.4 würden in solchen Fällen geändert werden müssen.

Welche steuerlichen Auswirkungen hat eine Fusion?

Fusionen können erhebliche Steuerwirkungen haben, einschließlich Erbschaftsteuer, Umsatzsteuer und Ertragsteuer. Es ist dringend empfohlen, einen Steuerberater zu konsultieren, um die steueroptimale Struktur zu planen und potenzielle Steuerersparnisse oder -lasten zu identifizieren.

Im Vergleich zu Alternativen

vs Gesellschaftervereinbarung (Shareholders' Agreement)

Ein Assoziierungsvertrag strukturiert die Fusion und Neugründung einer Gesellschaft; eine Gesellschaftervereinbarung regelt die Beziehungen zwischen bestehenden Gesellschaftern. Die Gesellschaftervereinbarung kann parallel verwendet werden, um Details wie Gewinnauszahlungen oder Austrittsmechanismen zu regeln, wird aber nach einer Fusion oft durch neue Regelungen ersetzt.

vs Kaufvertrag (Share Purchase Agreement)

Ein Kaufvertrag wird verwendet, wenn ein Unternehmen Anteile an einem anderen erwirbt, ohne es zu fusionieren. Ein Assoziierungsvertrag strukturiert dagegen die vollständige Fusion zu einer neuen Gesellschaft. Bei einem Anteilskauf bleibt das Zielunternehmen bestehen; bei einer Fusion entsteht eine neue Struktur.

vs Partnerschaftsvereinbarung (Partnership Agreement)

Partnerschaftsvereinbarungen gelten für Personengesellschaften (z. B. Offene Handelsgesellschaft); dieser Vertrag strukturiert Fusionen von Kapitalgesellschaften (z. B. GmbH, AG). Die rechtlichen Anforderungen, die Haftung und die Vermögensstruktur unterscheiden sich grundlegend.

vs Kooperationsvereinbarung (Joint Venture Agreement)

Eine Kooperationsvereinbarung begründet eine Partnerschaft zwischen Unternehmen, ohne dass diese fusionieren. Ein Assoziierungsvertrag führt dagegen zu einer vollständigen rechtlichen Verschmelzung und der Gründung einer neuen Gesellschaft. Joint Ventures sind weniger bindend und erlauben mehr Flexibilität.

Branchenspezifische Hinweise

Finanzdienstleistungen

Fusionen in diesem Sektor erfordern zusätzliche Genehmigungen von der Finanzaufsicht (BaFin), was diesen Vertrag komplizieren kann.

Versicherungswirtschaft

Versicherungsunternehmen unterliegen strengeren regulatorischen Vorgaben und können nicht ohne Genehmigung der Versicherungsaufsicht fusionieren.

Immobilienwirtschaft

Immobilienportfolios müssen explizit in die neue Gesellschaft übertragen werden; Grundbuchänderungen sind erforderlich.

Gesundheitswesen

Medizinische Lizenzen, Kassenverträge und regulatorische Genehmigungen müssen übertragen oder neu beantragt werden.

Einzelhandel und E-Commerce

Diese Branche eignet sich besonders für Fusionen, um Marktanteile zu konsolidieren und Synergien zu nutzen.

Herstellung und Industrie

Produktions-Gesellschaften müssen sicherstellen, dass alle Zertifizierungen (ISO, Qualitätsstandards) übertragen werden.

Hinweise zur Rechtsprechung

In Deutschland regeln das GmbH-Gesetz und das Aktiengesetz (AktG) die Fusionserfordernisse. Fusionen müssen notariell beglaubigt und ins Handelsregister eingetragen werden. Ein Notar ist verpflichtend.

Österreich folgt ähnlichen Fusionsvorschriften wie Deutschland, mit Unterschieden im Gesellschaftsrecht. Das österreichische Unternehmensgesetzbuch (UGB) und das GmbH-Gesetz regeln die Details; notarielle Beglaubigung ist auch in Österreich erforderlich.

Vorlage oder Anwalt — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenKleine bis mittlere Fusionen ohne grenzüberschreitende Aspekte, wo beide Parteien sich einigen und ein standardisiertes Modell verwenden können.EUR 0 (Vorlage); + EUR 500–1.000 für notarielle Beglaubigung2–4 Wochen (mit Ihrem eigenen Projektmanagement)
Vorlage + RechtsprüfungFusionen mit etwas Komplexität, z. B. mehrere Aktienklassen oder Transferbeschränkungen, wo ein Anwalt alle Klauseln überprüft und anpasst.EUR 500 (Vorlage) + EUR 1.500–3.000 (Anwalt + Notar)3–6 Wochen (mit Anwaltsunterstützung)
MaßgeschneidertKomplexe internationale Fusionen, mehrere Parteien, besondere steuerliche oder regulatorische Anforderungen (z. B. Finanzdienstleistungen).EUR 3.000–10.000+ (vollständig vom Anwalt verfasst und verhandelt)6–12 Wochen oder länger

Glossar

Assoziierungsvertrag
Rechtliche Vereinbarung zwischen zwei oder mehr Unternehmen zur Gründung einer neuen gemeinsamen Kapitalgesellschaft.
Fusion
Zusammenschluss von zwei oder mehr Unternehmen zu einer neuen oder bestehenden Gesellschaft.
Fusionierte Gesellschaft
Die neue Kapitalgesellschaft, die aus der Fusion der ursprünglichen Unternehmen entsteht.
Kapitalgesellschaft
Gesellschaftsform (z. B. GmbH, AG) mit eigenem Rechtsvermögen, getrennt von den Gesellschaftern.
Aktienkapital
Gesamtvolumen aller ausgegebenen Anteile (Aktien) einer Kapitalgesellschaft.
Aktienklasse
Unterschiedliche Kategorien von Aktien (z. B. Stamm- oder Vorzugsaktien) mit verschiedenen Rechten und Pflichten.
Transferbeschränkung
Regelung, die den Verkauf oder die Abtretung von Unternehmensanteilen beschränkt oder an Bedingungen knüpft.
Vorstandsbeschluss
Formelle Entscheidung des Vorstands/der Geschäftsführung, dokumentiert in einer Sitzung oder schriftlich.
Gründungsdatum
Datum, an dem die Fusion in Kraft tritt und die neue Gesellschaft legal entsteht.
Eingetragener Sitz
Offizieller Ort der Geschäftstätigkeit, unter dem die Gesellschaft ins Handelsregister eingetragen ist.
Geschäftsführungsbefugnisse
Rechte und Befugnisse der Geschäftsleitung, die neue Gesellschaft zu leiten und zu vertreten.

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