Abfindungsvereinbarung

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FreiAbfindungsvereinbarung

Auf einen Blick

Was es ist
Eine Abfindungsvereinbarung dokumentiert die einvernehmliche Beendigung eines Arbeitsverhältnisses zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Das Dokument regelt die finanzielle Entschädigung, Vertraulichkeitsklauseln und die Rückgabe von Firmeneigentum. Sie erhalten die Vorlage als kostenlosen Word-Download, den Sie einfach mit Ihren Daten anpassen und unterzeichnen können.
Wann Sie es brauchen
Sie benötigen diese Vereinbarung, wenn Sie sich mit einem Mitarbeiter einvernehmlich trennen möchten und dabei Abfindungszahlungen vereinbaren. Sie ist auch sinnvoll, wenn Sie schnell und ohne Rechtsstreit eine Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Beziehung beenden wollen und dabei gegenseitige Rechte und Pflichten klar festhalten möchten.
Was enthalten ist
Das Dokument enthält Bestimmungen zur Abfindungszahlung, zum Zeitpunkt der Zahlung und den üblichen Steuervorbehalt. Es regelt Vertraulichkeitsklauseln und sanktioniert deren Verletzung. Zudem wird die Rückgabe von Firmeneigentum und vertraulichen Dokumenten verankert.

Was ist eine Abfindungsvereinbarung?

Eine Abfindungsvereinbarung ist ein verbindliches Dokument, in dem sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer einvernehmlich auf die Beendigung ihres Arbeitsverhältnisses und eine Abfindungszahlung einigen. Das Dokument regelt die Höhe der Zahlung, den Zahlungstermin, Vertraulichkeitsbestimmungen und die Rückgabe von Firmeneigentum. Sie erhalten die Vorlage als kostenlosen Word-Download, den Sie in wenigen Minuten mit Ihren Daten ausfüllen können. Das Dokument ist sofort einsatzbereit, kann online bearbeitet und als PDF exportiert werden.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Ohne schriftliche Abfindungsvereinbarung entstehen häufig Missverständnisse und Rechtsstreitigkeiten: Der Arbeitnehmer könnte behaupten, eine höhere Summe vereinbart zu haben, oder der Arbeitgeber fürchtet Kündigungsschutzprozesse. Eine klar dokumentierte Vereinbarung schützt beide Seiten. Sie sichert ab, dass die Zahlung geleistet ist, regelt die Vertraulichkeit und gewährleistet, dass Firmeneigentum und sensible Daten zurückgegeben werden. Damit vermeiden Sie teure Rechtsstreitigkeiten und schaffen Sicherheit für eine einvernehmliche Trennung. Besonders wichtig: Eine solche Vereinbarung kann auch Arbeitsgerichtsverfahren verhindern und ist oft günstiger als anwaltliche Beratung.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Einfache einvernehmliche Trennung mit Abfindung und GeheimhaltungStandard Abfindungsvereinbarung
Arbeitnehmer wird sofort freigestellt und erhält AbfindungAbfindungsvereinbarung mit Freistellung
Vollständige Auflösung des Arbeitsvertrags mit AbfindungAbfindungsvereinbarung mit Aufhebungsvertrag
Regelung der Abfindung und ein positives ArbeitszeugnisAbfindungsvereinbarung mit Referenz
Zusätzliche Klausel zur Einschränkung der Tätigkeit für WettbewerberAbfindungsvereinbarung mit Wettbewerbsverbot
Ergänzung um Klauseln zur Behandlung von personenbezogenen DatenAbfindungsvereinbarung mit Datenschutz

Häufige Fehler vermeiden

❌ Keine klare Definition der Abfindungshöhe

Warum es wichtig ist: Vage Beträge wie "angemessene Entschädigung" führen zu Streit und möglichen Rechtsstreitigkeiten.

Fix: Nennen Sie einen konkreten Betrag in Euro und definieren Sie, welche Bestandteile darin enthalten sind (z. B. Gehalt, Urlaub, Provision).

❌ Zahlungsdatum nicht exakt festgelegt

Warum es wichtig ist: Ohne konkretes Zahlungsdatum kann der Arbeitnehmer die Zahlung einklagen und Verzugszinsen fordern.

Fix: Schreiben Sie ein genaues Datum und eine Bankverbindung auf, z. B. "spätestens 5 Werktage nach Unterzeichnung auf Konto [IBAN]".

❌ Vertraulichkeitsklausel zu breit oder zu eng gefasst

Warum es wichtig ist: Zu breite Klauseln sind ungültig; zu enge ermöglichen keine notwendigen beruflichen Gespräche.

Fix: Erlauben Sie explizit Gespräche mit Rechtsberater, Steuerberater und ggf. Arbeitsvermittlern, aber nicht mit Presse oder Konkurrenten.

❌ Steuervorbehalt nicht erwähnt

Warum es wichtig ist: Der Arbeitnehmer könnte erwarten, dass die volle Summe steuerfrei ist, was zu Enttäuschung und Konflikten führt.

Fix: Schreiben Sie deutlich: "Die Zahlung erfolgt unter Vorbehalt der gesetzlich fälligen Einkommensteuer und Sozialversicherungsbeiträge."

❌ Rückgabepflicht von Firmeneigentum nicht konkretisiert

Warum es wichtig ist: Ohne klare Liste können wichtige Daten und Zugangscodes beim Arbeitnehmer bleiben und Sicherheitsrisiken entstehen.

Fix: Listen Sie konkret auf: Laptop, Smartphone, Zugangscodes, Cloud-Zugang, Kundendatenbank, Unterlagen und digitale Kopien.

❌ Keine Kopie oder Originalunterschrift

Warum es wichtig ist: Ohne Originalunterschrift und Kopie kann keine Partei die Vereinbarung später nachweisen oder durchsetzen.

Fix: Fertigen Sie mindestens zwei Ausfertigungen an und lassen Sie beide Parteien auf jeder Kopie unterschreiben. Jede Partei erhält ein Original.

Die 8 wichtigsten Klauseln, erklärt

Präambel und Vertragsparteien

In einfacher Sprache: Identifiziert die Vereinbarung, das Gültigkeitsdatum und die Namen und Adressen beider Parteien.

Beispielformulierung
Diese Abfindungs-Vereinbarung (die "Vereinbarung") wurde verfasst und gilt ab [DATUM], ZWISCHEN: [NAME ANGESTELLTE/R] (der/die "Angestellte"), eine Einzelperson mit folgendem Wohnsitz: [KOMPLETTE ADRESSE] UND: [NAME IHRER FIRMA] (der "Arbeitgeber"), gegründet und bestehend nach den Gesetzen von [BUNDESLAND].

Häufiger Fehler: Unvollständige oder fehlerhafte Adressangaben führen zu Ungültigkeit des Vertrags.

Abfindungszahlung

In einfacher Sprache: Regelt den Betrag, den der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer zahlt und bis wann die Zahlung erfolgt sein muss.

Beispielformulierung
Stimmt der Arbeitgeber zu, dem/der Angestellten [BETRAG] zu zahlen, wenn die Vereinbarung und der Kündigungsbrief unterschrieben werden, und dem/der Angestellten das Geld bis zum/um [DATUM UND UHRZEIT] zukommen lassen.

Häufiger Fehler: Der Zahlungsbetrag wird nicht konkret beziffert oder das Zahlungsdatum wird nicht exakt festgelegt.

Steuervorbehalt

In einfacher Sprache: Bestimmt, dass die Abfindung unter Vorbehalt der gesetzlich fälligen Steuern und Abgaben gezahlt wird.

Beispielformulierung
Die Zahlung, die unter Paragraph 1 geleistet wurde, ist Gegenstand der üblichen Zurückbehaltung der zutreffenden Steuern.

Häufiger Fehler: Es wird nicht klargemacht, wer die Steuerlast trägt, was zu Streitigkeiten führt.

Vertraulichkeitsklausel

In einfacher Sprache: Verpflichtet den Arbeitnehmer, die Vereinbarung nur mit seinem Rechtsberater zu besprechen.

Beispielformulierung
Der/die Angestellte stimmt zu, die Bestimmungen dieser Vereinbarung mit niemandem außer [SEINEM ODER IHREM] gesetzlichen und finanziellen Rechtsberater zu diskutieren.

Häufiger Fehler: Keine klare Definition, mit wem der Arbeitnehmer sprechen darf, was zu Interpretationskonflikten führt.

Sanktion bei Verletzung der Vertraulichkeit

In einfacher Sprache: Regelt die Konsequenzen, falls der Arbeitnehmer die Vertraulichkeitsklausel bricht (Verlust der Abfindung).

Beispielformulierung
Die Verletzung dieses Teils der Vereinbarung durch den/die Angestellte/n bewirkt den Verlust aller Beträge, die [IHM ODER IHR] von [IHR FIRMENNAME] gezahlt wurden.

Häufiger Fehler: Die Sanktion ist zu vage formuliert oder nicht proportional zur Verfehlung.

Rückgabe von Firmeneigentum

In einfacher Sprache: Verpflichtet den Arbeitnehmer, alle Unterlagen, Dokumente und Informationen an den Arbeitgeber zurückzugeben.

Beispielformulierung
Der/die Angestellte stimmt zu, jegliches Firmeneigentum, Dokumente oder Kopien von Firmendokumenten oder andere vertrauliche Information, die gegenwärtig in [SEINEM ODER IHREM] Besitz ist, an den Arbeitgeber zurückzugeben.

Häufiger Fehler: Nicht spezifiziert, welche Gegenstände zurückzugeben sind oder bis wann dies erfolgen muss.

Gültigkeitserklärung

In einfacher Sprache: Erklärt, dass die Vereinbarung erst gültig wird, wenn beide Parteien unterzeichnet haben.

Beispielformulierung
Diese Vereinbarung wird wirksam und verbindlich, wenn sie von beiden Parteien unterzeichnet worden ist.

Häufiger Fehler: Keine Regelung, ab wann die Vereinbarung gültig ist, was Unklarheiten schafft.

Schlussklausel

In einfacher Sprache: Regelt, dass die Vereinbarung das gesamte Abkommen darstellt und vorherige Absprachen ersetzt.

Beispielformulierung
Diese Vereinbarung stellt die gesamte Vereinbarung zwischen den Parteien dar und ersetzt alle vorherigen mündlichen und schriftlichen Absprachen.

Häufiger Fehler: Fehlende Regelung führt dazu, dass frühere Zusagen noch geltend gemacht werden können.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Datum und Vertragsparteien eintragen

    Geben Sie das Gültigkeitsdatum der Vereinbarung an. Tragen Sie Name, Adresse und Identifikationsdaten des Arbeitnehmers und des Arbeitgebers (Firma, Gründungsort, Hauptsitz) ein.

    💡 Verwenden Sie die im Arbeitsvertrag bereits dokumentierten Adressdaten für Konsistenz.

  2. 2

    Abfindungsbetrag festlegen

    Geben Sie den konkreten Betrag in Euro ein, den der Arbeitnehmer als Abfindung erhält. Beachten Sie branchenübliche Regelungen und lokale Arbeitsmarktbedingungen.

    💡 Eine häufig angesetzte Regel: 0,5 bis 1 Monatsverdienst pro Jahr der Betriebszugehörigkeit.

  3. 3

    Zahlungsdatum und -uhrzeit präzisieren

    Legen Sie das genaue Datum und die Uhrzeit fest, bis zu der die Abfindung auf das Konto des Arbeitnehmers überwiesen sein muss.

    💡 Setzen Sie einen Termin, der beiden Parteien Verarbeitungszeit gibt, z. B. 5–10 Tage nach Unterzeichnung.

  4. 4

    Vertraulichkeitsbestimmungen anpassen

    Definieren Sie, mit wem der Arbeitnehmer über die Vereinbarung sprechen darf (z. B. Rechtsanwalt, Steuerberater). Bestimmen Sie, welche Informationen als vertraulich gelten.

    💡 Nennen Sie konkret: Rechtsberater, Finanzberater, Ehepartner (falls relevant).

  5. 5

    Firmeneigentum konkretisieren

    Listen Sie auf, welche Gegenstände, Dokumente und Informationen zurückzugeben sind (Laptop, Zugangscodes, Kundenlisten, Entwürfe etc.).

    💡 Je konkreter die Liste, desto weniger Streit später — auch Digitales (E-Mails, Cloud-Zugang) eintragen.

  6. 6

    Steuervorbehalt überprüfen

    Vergewissern Sie sich, dass die Regelung zum Steuervorbehalt korrekt ist. Der Arbeitgeber ist gesetzlich verpflichtet, Steuern einzubehalten.

    💡 Informieren Sie den Arbeitnehmer separat, dass die Abfindung versteuert wird und ggf. Sozialversicherungsbeiträge anfallen.

  7. 7

    Unterschriften einholen

    Beide Parteien müssen die Vereinbarung persönlich unterzeichnen. Bewahren Sie signierte Ausfertigungen auf.

    💡 Idealerweise vor Zeuge unterzeichnen; mindestens zwei Ausfertigungen anfertigen (je eine für jede Partei).

  8. 8

    Anwalt oder Steuerberater hinzuziehen (optional)

    Lassen Sie die Vereinbarung vor Unterzeichnung von einem Arbeitsrechtler überprüfen, um sicherzustellen, dass sie rechtsgültig und fair ist.

    💡 Besonders wichtig, wenn hohe Summen oder komplexe Bedingungen vereinbart werden.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einer Abfindungsvereinbarung und einem Aufhebungsvertrag?

Eine Abfindungsvereinbarung regelt in erster Linie die finanzielle Entschädigung bei Beendigung. Ein Aufhebungsvertrag ist ein umfassenderes Dokument, das die komplette Auflösung des Arbeitsvertrags einvernehmlich festlegt und zusätzliche Klauseln enthalten kann (z. B. Zeugnis, Freistellung, Wettbewerbsverbot). Sie können beide Dokumente kombinieren oder eine Abfindungsvereinbarung als eigenständiges Dokument neben dem bestehenden Arbeitsvertrag verwenden.

Ist eine Abfindung steuerpflichtig?

Ja, in Deutschland ist eine Abfindung grundsätzlich Einkommenssteuer unterworfen. Es gibt jedoch Ausnahmen und Besonderheiten: Die sogenannte Fünftelregelung kann zu einer günstigeren Steuerberechnung führen. Zusätzlich können Sozialversicherungsbeiträge anfallen. Empfehlenswertt ist es, vor Unterzeichnung mit einem Steuerberater zu klären, wie die Abfindung versteuert wird und welche Nettosumme übrigbleibt.

Kann ich die Abfindung auch in Raten zahlen?

Ja, Sie können in der Vereinbarung festlegen, dass die Abfindung in Raten gezahlt wird. Dies muss aber klare Zahlungstermine und -beträge enthalten. Beispiel: \"[BETRAG] wird auf zwei Raten aufgeteilt: [BETRAG 1] bis [DATUM 1], [BETRAG 2] bis [DATUM 2].\" Bedenken Sie aber, dass der Arbeitnehmer bei Verzug Verzugszinsen fordern kann.

Was passiert, wenn der Arbeitnehmer gegen die Vertraulichkeit verstößt?

Laut dieser Vorlage verliert der Arbeitnehmer alle bereits gezahlten oder noch ausstehenden Beträge. Das ist eine harte Sanktion, die aber rechtlich zulässig ist. Alternativ können Sie eine Schadensersatzklausel einführen (z. B. \"Verletzung kostet 10.000 Euro Schadensersatz\") oder eine Abmahnung vor Konsequenzen vorsehen. Klären Sie mit einem Anwalt, welche Sanktion in Ihrem Fall angemessen ist.

Muss der Arbeitnehmer ein Arbeitszeugnis erhalten?

Das Recht auf ein Arbeitszeugnis besteht nach deutschem Arbeitsrecht unabhängig davon, ob ein Arbeitsverhältnis gütlich beendet wird. Sie können aber in der Vereinbarung festlegen, dass die Abfindung an die Bedingung geknüpft wird, dass der Arbeitnehmer auf ein umfangreiches Zeugnis verzichtet oder dass Sie nur ein einfaches Zeugnis ausstellen. Dies sollte aber explizit vereinbart und nicht einseitig festgelegt werden.

Was sollte der Arbeitnehmer alles zurückgeben?

Der Arbeitnehmer sollte alle körperlichen Gegenstände zurückgeben (Laptop, Handy, Schlüssel, Ausweis, Parkplatzticket) sowie alle digitalen Zugriffe sperren oder Passwörter zurückgeben (E-Mail, Cloud, VPN, Datenbanken). Auch Kundenlisten, Verträge, Entwürfe und andere vertraglich geschützte Informationen müssen zurück. Je konkreter Sie diese Liste machen, desto weniger Streit später.

Wer zahlt die Gebühren für die anwaltliche Prüfung?

Das ist Verhandlungssache. In der Regel zahlt jede Partei ihre eigenen Rechtsanwaltsgebühren. Manchmal einigt man sich darauf, dass der Arbeitgeber die Kosten ganz oder teilweise trägt, insbesondere wenn die Abfindung relativ klein ist. Dies sollte separat vereinbart werden und nicht in der Abfindungsvereinbarung selbst stehen.

Ist eine Abfindung auch bei einer Kündigung ohne wichtigen Grund erforderlich?

Nein, eine Abfindung ist nicht automatisch erforderlich. Sie wird gezahlt, um eine schnelle und reibungslose Beendigung zu sichern oder als Ausgleich für einen Verzicht auf Weiterbeschäftigung. Sie können aber auch ohne Abfindung kündigen. Die Abfindung ist hier ein Instrument, um Streit zu vermeiden und dem Arbeitnehmer einen sanften Übergang zu ermöglichen.

Im Vergleich zu Alternativen

vs Aufhebungsvertrag

Ein Aufhebungsvertrag hebt den gesamten Arbeitsvertrag auf und kann weitere Aspekte regeln (Zeugnis, Freistellung, Konkurrenzverbot). Eine Abfindungsvereinbarung fokussiert primär auf die finanzielle Entschädigung. Nutzen Sie die Abfindungsvereinbarung, wenn Sie nur die Zahlung regeln wollen; einen Aufhebungsvertrag, wenn Sie eine umfassende Neuordnung brauchen.

vs Kündigungsschreiben

Ein Kündigungsschreiben beendet das Arbeitsverhältnis einseitig und gesetzliche Kündigungsfristen gelten. Eine Abfindungsvereinbarung ist eine gegenseitige Vereinbarung ohne Fristen. Nutzen Sie das Kündigungsschreiben für rechtlich einfache Trennungen; die Abfindungsvereinbarung, wenn Sie schneller und einvernehmlich trennen wollen.

vs Trennungsvereinbarung

Eine Trennungsvereinbarung ist ein Oberbegriff für alle einvernehmlichen Beendigungen. Eine Abfindungsvereinbarung ist eine spezifische Form davon, die die Zahlung zentral stellt. Verwenden Sie diesen Begriff synonym; sie sind rechtlich identisch, nur unterschiedlich akzentuiert.

vs Arbeitszeugnis

Ein Arbeitszeugnis bewertet die Leistung des Arbeitnehmers, ist aber gesetzlich unabhängig von der Beendigung des Vertrags. Eine Abfindungsvereinbarung regelt finanzielle und logistische Aspekte. Sie können beide Dokumente kombinieren oder das Zeugnis in der Abfindungsvereinbarung als Bedingung festlegen.

Branchenspezifische Hinweise

Mittelstand und KMU

Kleinere Unternehmen nutzen Abfindungsvereinbarungen, um kostengünstig und schnell Personalabbau oder Umstrukturierungen durchzuführen.

Startups und Tech

Early-Stage Unternehmen müssen oft schnell Team-Anpassungen vornehmen und profitieren von standardisierten Vorlagen ohne Anwaltshonorare.

Handwerk und Handelsgewerbe

Handwerksbetriebe regeln mit dieser Vorlage die einvernehmliche Trennung von Mitarbeitern ohne Kündigungsschutzprozesse.

Finanzdienstleistungen und Versicherungen

Diese Branchen haben komplexe Vertraulichkeitsanforderungen; die Vorlage lässt sich gut an strikte Datenschutz- und Schweigepflichten anpassen.

Einzelhandel und Gastgewerbe

Saisonale oder häufige Personalwechsel erfordern schnelle, faire Trennungsregelungen, die diese Vorlage bietet.

Bildung und gemeinnützige Organisationen

Schulen, Verbände und NGOs nutzen Abfindungsvereinbarungen, um ethisch vertretbare und nachvollziehbare Trennungsprozesse sicherzustellen.

Hinweise zur Rechtsprechung

Diese Vorlage beruht auf deutschem Arbeitsrecht. Abfindungen unterliegen der Einkommensteuer; die Fünftelregelung kann günstigere Besteuerung ermöglichen. Konsultieren Sie einen deutschen Arbeitsrechtler, besonders wenn Fragen zum Kündigungsschutz oder zur Invalidität von Vereinbarungen entstehen.

In Österreich ähnelt das Recht dem deutschen, aber Abfindungen und Steuern sind anders geregelt. Das österreichische Arbeitsrecht kennt andere Bestimmungen zu Kündigungsfristen und Schadensersatz. Eine Anpassung durch einen österreichischen Arbeitsrechtler wird empfohlen.

In der Schweiz ist Arbeitsrecht Sache der Kantone und unterliegt dem Obligationenrecht (OR). Abfindungen sind nicht zwingend erforderlich, können aber verhandelt werden. Diese Vorlage sollte von einem Schweizer Arbeitsrechtler an das kantonale Recht angepasst werden.

Vorlage oder Anwalt — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenEinfache Fälle mit kleinen bis mittleren Abfindungen und unkompliziertem Verhältnis zwischen den Parteien.0 Euro (Vorlagenkosten bei Business in a Box)1–2 Stunden zum Ausfüllen und Unterzeichnen
Vorlage + RechtsprüfungMittlere Fälle mit komplexeren Bedingungen oder etwas höherer Abfindung, bei denen ein Anwalt die Vorlage prüft.200–500 Euro für anwaltliche Prüfung1–2 Stunden für Anpassung, 2–3 Tage für anwaltliche Rückmeldung
MaßgeschneidertKomplexe Fälle mit hohen Abfindungen, speziellen Klauseln (z. B. Konkurrenzverbot, besondere Geheimhaltung) oder bei Risiken von Kündigungsschutzprozessen.1.000–3.000 Euro für individuellen Entwurf eines Arbeitsrechtlers1–2 Wochen vom Auftrag bis zur fertigen Vereinbarung

Glossar

Abfindung
Geldbetrag, den der Arbeitgeber an den Arbeitnehmer bei Beendigung des Arbeitsvertrags zahlt, um die Beendigung auszugleichen.
Einvernehmliche Beendigung
Auflösung des Arbeitsvertrags durch gegenseitige Zustimmung beider Parteien.
Vertraulichkeitsklausel
Vereinbarung, dass Inhalte der Vereinbarung nur mit Rechtsberater diskutiert werden dürfen.
Firmeneigentum
Alle materiellen und immateriellen Vermögensgegenstände, die dem Arbeitgeber gehören.
Steuervorbehalt
Regelung, dass die Abfindungszahlung unter Vorbehalt der gesetzlich fälligen Steuern erfolgt.
Aufhebungsvertrag
Vertrag, durch den Arbeitgeber und Arbeitnehmer ihr Arbeitsverhältnis einvernehmlich beenden.
Freistellung
Regelung, dass der Arbeitnehmer nicht mehr zur Arbeit verpflichtet ist, aber Vergütung erhält.
Geheimhaltungsplicht
Rechtliche Verpflichtung, vereinbarte Informationen nicht an Dritte weiterzugeben.
Arbeitszeugnis
Dokument des Arbeitgebers, das die Tätigkeit und Leistung des Arbeitnehmers bescheinigt.
Wettbewerbsverbot
Klausel, die dem Arbeitnehmer untersagt, für Konkurrenten tätig zu werden.

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