Vereinabrung über die Auflösung einer Partnerschaft

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FreiVereinabrung über die Auflösung einer Partnerschaft

Auf einen Blick

Was es ist
Diese Vereinbarung regelt die Auflösung einer Partnerschaft und den Verkauf von Partneranteilen. Sie enthält alle erforderlichen Klauseln zum Anteilsverkauf, zur Festlegung des Kaufpreises und zur Übernahme von Schulden und Verpflichtungen. Das Dokument ist als kostenloser Word-Download verfügbar und kann leicht an Ihre Situation angepasst werden.
Wann Sie es brauchen
Sie benötigen diese Vorlage, wenn Sie aus einer Partnerschaft aussteigen möchten oder wenn ein Partner seine Anteile an einen anderen übertragen will. Sie wird auch dann verwendet, wenn die Partner sich auf die Beendigung der Geschäftstätigkeit einigen und eine geordnete Auflösung dokumentieren möchten.
Was enthalten ist
Das Dokument enthält die Definitionen der beteiligten Parteien, die Erwägungsgründe zur bestehenden Partnerschaft, die Regelung zum Anteilsverkauf mit Kaufpreisfestsetzung und Zahlungsmodalitäten, sowie Klauseln zur Annahme von Schulden und Verpflichtungen durch den Kaufpartner. Außerdem sind Schadloshaltungsbestimmungen enthalten, um beide Parteien vor Ansprüchen zu schützen.

Was ist eine Vereinabrung über die Auflösung einer Partnerschaft?

Diese Vereinbarung regelt die geordnete Beendigung einer Partnerschaft und den Verkauf der Anteile eines ausscheidenden Partners an den verbleibenden Partner oder an die Partnerschaft selbst. Sie dokumentiert, zu welchem Preis die Anteile übertragen werden, in welchen Raten gezahlt wird und welche Schulden der Käufer übernimmt. Das Dokument ist als kostenloser Word-Download verfügbar, online bearbeitbar und kann direkt in Ihren Geschäftsbetrieb integriert werden. Mit dieser Vorlage haben Sie ein professionelles, rechtskonformes Dokument, das alle wesentlichen Klauseln zur Schuldenübernahme, Kaufpreisfestsetzung und gegenseitigen Freistellung enthält.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Ohne eine schriftliche Auflösungsvereinbarung entstehen häufig Missverständnisse und Rechtsstreitigkeiten zwischen den Partnern. Der ausscheidende Partner kann später noch für Altschulden haftbar gemacht werden, wenn nicht explizit dokumentiert ist, welche Verbindlichkeiten der Käufer übernimmt. Auch externe Gläubiger und Vermieter werden unsicher, an wen sie sich nach der Auflösung wenden sollen. Diese Vereinbarung schützt beide Parteien, indem sie eindeutig regelt, wer für welche Schulden verantwortlich ist, wie die Zahlung erfolgt und wer Ansprüche Dritter zu tragen hat. Sie vermeiden damit teure Rechtstreitigkeiten, sichern die Kreditvergabe und dokumentieren die Auflösung gegenüber dem Handelsregister, der Steuerbehörde und allen Geschäftspartnern.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Ein Partner verkauft seine Anteile sofort gegen BarkautionAuflösung mit sofortigem Anteilsverkauf
Der Kaufpreis wird in mehreren monatlichen Raten bezahltAuflösung mit Ratenzahlung
Offene Schulden und Leasingverpflichtungen müssen explizit übernommen werdenAuflösung mit Schuldenregelung
Partnerschaft wird vollständig aufgelöst und Vermögen wird aufgeteiltAuflösung ohne Anteilsverkauf
Beide Partner möchten sich vor zukünftigen Ansprüchen schützenAuflösung mit Schutzklauseln

Häufige Fehler vermeiden

❌ Unvollständige oder fehlerhafte Schuldenliste

Warum es wichtig ist: Der Verkaufspartner kann später noch für unbekannte Altschulden haftbar gemacht werden, wenn diese nicht explizit übernommen oder ausgeschlossen wurden.

Fix: Erstellen Sie mit allen Gläubigern und dem Vermieter eine vollständige, unterzeichnete Schuldenliste und fügen Sie sie als Anlage bei.

❌ Keine klare Abgrenzung zwischen Kaufpreis und Schuldenübernahme

Warum es wichtig ist: Streitigkeiten über den genauen Wert des verkauften Anteils und die Zahlungsverpflichtungen entstehen, wenn diese Posten nicht voneinander getrennt sind.

Fix: Dokumentieren Sie deutlich: (1) Kaufpreis für die Anteile, (2) Schuldenübernahme durch den Käufer, (3) eventuelle Ausgleichszahlungen für Differenzen.

❌ Ratenzahlung ohne Sicherung oder Zinsen

Warum es wichtig ist: Der Verkaufspartner hat bei Zahlungsausfällen keine Sicherheit und erleidet finanzielle Verluste, wenn der Käufer insolvenz wird.

Fix: Vereinbaren Sie entweder Zinsen auf die Raten, eine Pfandrecht auf Geschäftsvermögen des Käufers oder eine Bankgarantie.

❌ Zeitlich unbegrenzte Schadloshaltung

Warum es wichtig ist: Der Käufer ist zeitlich unbegrenzt haftbar und kann Jahre später noch Forderungen vom Verkäufer erhalten, was Rechtsunsicherheit schafft.

Fix: Setzen Sie eine konkrete Frist für die Schadloshaltung, z. B. zwei Jahre ab Vertragsabschluss, mit Ausnahmen für verborgene Mängel.

❌ Versäumnis, alte Partner oder Gläubiger zu benachrichtigen

Warum es wichtig ist: Alte Geschäftspartner oder Gläubiger wissen nicht, dass der Partner ausscheidet, und können später beim Verkäufer Forderungen geltend machen.

Fix: Informieren Sie alle wichtigen Geschäftspartner, Lieferanten und Kreditgeber schriftlich über die Änderung und den neuen Ansprechpartner.

❌ Fehlende oder undeutliche Unterschriften

Warum es wichtig ist: Das Dokument kann von einer oder beiden Parteien später angefochten werden, wenn Unterschriften fehlen oder undeutlich sind.

Fix: Lassen Sie alle Parteien die Vereinbarung original unterzeichnen und beglaubigen Sie die Unterschriften notariell für höhere Rechtssicherheit.

Die 5 wichtigsten Klauseln, erklärt

Definition der Parteien

In einfacher Sprache: Klare Identifikation des Unternehmens/der Partnerschaft und aller beteiligten Personen mit vollständigen Adressen und rechtlichem Status.

Beispielformulierung
ZWISCHEN: [NAME DES UNTERNEHMENS] (das 'Unternehmen'), ein Unternehmen, gegründet unter den Gesetzen [BUNDESLAND], mit Hauptniederlassung in [ADRESSE], UND: [NAME DER PERSON] (die 'Person'), eine Einzelperson mit Hauptwohnsitz in [ADRESSE]

Häufiger Fehler: Unvollständige oder fehlerhafte Angaben zu den Parteien können später zu Ungültigkeiten oder Durchsetzungsproblemen führen

Erwägungsgründe

In einfacher Sprache: Dokumentation der bestehenden Partnerschaft, des Gründungsdatums, der Geschäftstätigkeit und der Gründe für die Auflösung.

Beispielformulierung
Die Parteien sind Partner in der Firma [NAME], gegründet zum Zwecke der [GESCHÄFTSTÄTIGKEIT] mit Vereinbarung vom [DATUM]. Laut den Bedingungen der Partnerschaftsvereinbarung wurde eine Kaufoption ausgeübt.

Häufiger Fehler: Fehlende oder ungenaue Angaben zum ursprünglichen Partnerschaftsvertrag können Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Auflösung aufwerfen

Anteilsverkauf und Kaufpreis

In einfacher Sprache: Spezifikation des zu verkaufenden Anteils, der Vermögenswerte, die mit übergehen, und des vereinbarten Kaufpreises mit Zahlungsmodalitäten.

Beispielformulierung
Der Verkaufspartner verkauft seinen [%]-Anteil an dem Partnerschaftsunternehmen, einschließlich [%] Anteil an Möbeln, Geräten, Lagerware und Forderungen, für [BETRAG], zahlbar in [ANZAHL] gleichen Monatsraten à [BETRAG], fällig am [TAG] jedes Monats, beginnend am [DATUM]

Häufiger Fehler: Unklare Festlegung, welche Vermögenswerte und Schulden mit dem Anteil übergehen, führt zu späteren Streitigkeiten

Annahme von Schulden und Verpflichtungen

In einfacher Sprache: Erklärung, dass der Käufer alle offenen Schulden, Leasingverträge und sonstigen Verpflichtungen der Partnerschaft übernimmt.

Beispielformulierung
Der Kaufpartner erklärt sich einverstanden, alle offenen Schulden und Verpflichtungen der Partnerschaft zu bezahlen, alle Leasingabkommen über die Geschäftsräume zu erfüllen und alle Verträge der Partnerschaft weiterzuführen oder ordnungsgemäß zu beenden

Häufiger Fehler: Unzureichend spezifizierte Schulden können dazu führen, dass der Verkaufspartner später noch für Altverbindlichkeiten in Anspruch genommen wird

Schadloshaltung

In einfacher Sprache: Verpflichtung des Käufers, den Verkaufspartner vor Ansprüchen Dritter zu schützen, die sich aus Schulden oder Verpflichtungen ergeben.

Beispielformulierung
Der Kaufpartner erklärt sich damit einverstanden, den Verkaufspartner in Bezug auf alle Ansprüche, die wegen solcher Schulden, Verpflichtungen oder Abkommen entstehen, schadlos zu halten und freizustellen

Häufiger Fehler: Zu vage oder einseitige Schadloshaltungsklauseln bieten unzureichenden Schutz vor unerwarteten Forderungen

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Parteien identifizieren und Daten eintragen

    Tragen Sie den vollständigen Namen, die Rechtsform und die Adresse des Unternehmens bzw. der Partnerschaft sowie alle Namen und Adressen der beteiligten Personen ein. Überprüfen Sie, ob die Partnerschaft als Einzelunternehmen, Kommanditgesellschaft oder andere Form registriert ist.

    💡 Nutzen Sie die Daten aus dem Handelsregister oder der aktuellen Geschäftslizenz für Genauigkeit.

  2. 2

    Partnerschaftsvertrag und Hintergrund dokumentieren

    Geben Sie den Namen der Partnerschaft, ihr Gründungsdatum, den Ort und die Geschäftstätigkeit an. Beziehen Sie sich auf die ursprüngliche Partnerschaftsvereinbarung und erläutern Sie, warum die Auflösung stattfindet.

    💡 Haben Sie den ursprünglichen Partnerschaftsvertrag zur Hand und überprüfen Sie, ob eine Auflösungsklausel oder Kaufoption darin vorgesehen ist.

  3. 3

    Anteilquoten und Vermögenswerte festlegen

    Definieren Sie genau, welchen Prozentsatz des Unternehmens der ausscheidende Partner verkauft, und listen Sie alle Vermögenswerte auf, die mit dem Anteil übergehen (Einrichtung, Lagerware, Forderungen, Konten).

    💡 Erstellen Sie eine Inventarliste und lassen Sie beide Partner diese unterzeichnen, bevor Sie diese Vereinbarung finalisieren.

  4. 4

    Kaufpreis und Zahlungsbedingungen vereinbaren

    Legen Sie den Gesamtkaufpreis fest und entscheiden Sie, ob dieser in einer Summe oder in Raten gezahlt wird. Geben Sie die genauen Zahlungstermine, Ratenbeträge und das Zahlungsziel (z. B. am 15. jedes Monats) an.

    💡 Wenn Ratenzahlung vereinbart ist, erwägen Sie Zinsen oder eine Sicherheit (z. B. Hypothek auf Geschäftsgeräte) für den Verkäufer.

  5. 5

    Schulden und Verpflichtungen auflisten und übertragen

    Erstellen Sie eine umfassende Liste aller ausstehenden Schulden (Darlehen, Lieferantenkredite), Leasingverträge und vertraglichen Verpflichtungen. Definieren Sie explizit, welche Schulden der Käufer übernimmt und welche durch andere Mittel beglichen werden.

    💡 Holen Sie von der Bank und den Vermietern Bestätigungen der ausstehenden Beträge ein und teilen Sie diese den Parteien mit.

  6. 6

    Schadloshaltung und Freistellung regeln

    Formulieren Sie eine Klausel, in der sich der Käufer verpflichtet, den Verkäufer von zukünftigen Ansprüchen zu befreien, die sich aus den übernommenen Schulden oder Verträgen ergeben. Definieren Sie die Dauer dieser Freistellung (z. B. zwei Jahre nach Abschluss).

    💡 Erwägen Sie eine Haftungsdauer, die über die gesetzliche Verjährung hinausgeht, um beide Parteien zu schützen.

  7. 7

    Unterschriften und Datum eintragen

    Beide Parteien und ggf. Zeugen unterschreiben die Vereinbarung und tragen das Datum ein. Überprüfen Sie, dass alle Platzhalter [IN KLAMMERN] durch echte Daten ersetzt wurden.

    💡 Lassen Sie die Unterschriften vor Zeugen beglaubigen oder beurkunden, um mögliche Einsprüche später auszuschließen.

Häufig gestellte Fragen

Muss diese Vereinbarung notariell beglaubigt werden?

Eine notarielle Beglaubigung ist nicht zwingend erforderlich, wird aber empfohlen, um die Authentizität der Unterschriften und Willenserklärungs zu sichern. Eine notarielle Beurkundung ist besonders dann sinnvoll, wenn das Unternehmen Immobilien oder geschützte Rechte besitzt. Konsultieren Sie einen Notar in Ihrer Region, um die Anforderungen zu klären, da diese je nach Bundesland variieren.

Wie wird der Kaufpreis ermittelt?

Der Kaufpreis wird üblicherweise durch Verhandlung zwischen den Partnern festgelegt und kann auf verschiedenen Methoden basieren: dem Bilanzwert des Unternehmens, einem Vielfachen des Gewinns oder einer unabhängigen Bewertung. Viele Partner nutzen auch den im ursprünglichen Partnerschaftsvertrag vorgesehenen Mechanismus (z. B. Buy-Sell-Klausel). Es ist empfehlenswert, vor der Vereinbarung einen Buchhalter oder einen Betriebswirt zu rate zu ziehen.

Was passiert, wenn der Käufer die Schulden nicht bezahlt?

Wenn die Schadloshaltungsklausel ordnungsgemäß formuliert ist, kann der Verkaufspartner vom Käufer Schadensersatz fordern. Allerdings bleibt der Verkaufspartner gegenüber externen Gläubigern haftbar, wenn diese nicht explizit der Schuldübernahme zugestimmt haben. Um dies zu vermeiden, sollten Sie die wichtigsten Gläubiger und der Bank schriftlich mitteilen, dass der Käufer ab sofort die Schuld trägt.

Wie lange dauert es, bis die Vereinbarung gültig wird?

Die Vereinbarung wird gültig, sobald beide Parteien sie unterzeichnet haben. Das angegebene Datum auf dem Dokument ist das Gültigkeitsdatum. Allerdings können Gläubiger und Geschäftspartner erst von der Änderung profitieren, wenn sie formell benachrichtigt werden. Es ist daher wichtig, die Beteiligten ohne Verzögerung zu informieren.

Kann ich die Vereinbarung später ändern oder rückgängig machen?

Nach Unterzeichnung durch beide Parteien kann die Vereinbarung nur durch gegenseitige schriftliche Vereinbarung geändert oder widerrufen werden. Einseitige Änderungen sind nicht möglich. Wenn sich die Umstände später wesentlich ändern, können die Parteien eine Änderungsvereinbarung ausarbeiten und unterzeichnen.

Was muss ich tun, wenn das Unternehmen Schulden hat, die ich nicht übernehmen möchte?

Sie können in der Vereinbarung explizit aufzählen, welche Schulden der Käufer übernimmt und welche nicht. Allerdings müssen Sie sich bewusst sein, dass externe Gläubiger, die nicht der Schuldübernahme zustimmen, weiterhin den Verkaufspartner haftbar machen können. Am sichersten ist es, diese Schulden vor Abschluss der Vereinbarung zu begleichen oder die Zustimmung der Gläubiger zur Schuldenübernahme schriftlich zu fixieren.

Ist eine Steuerberatung notwendig?

Ja, eine Steuerberatung ist dringend empfohlen. Die Auflösung einer Partnerschaft hat erhebliche steuerliche Auswirkungen, insbesondere bei der Ermittlung des Kaufpreises, der Behandlung von Gewinnen und Verlusten sowie der Umsatzsteuer. Ein Steuerberater kann Sie beraten, wie Sie die Transaktion steueroptimal gestalten.

Muss ich das Handelsregister informieren?

Ja, Änderungen in der Partnerschafft müssen dem Handelsregister gemeldet werden. Nach Unterzeichnung dieser Vereinbarung sollten Sie eine Anmeldung beim zuständigen Amtsgericht einreichen, um die neue Zusammensetzung der Partner zu dokumentieren. Dies ist erforderlich für die Gültigkeit gegenüber Dritten und der Steuerbehörde.

Im Vergleich zu Alternativen

vs Partnerschaftsvertrag (Gründungsdokument)

Der ursprüngliche Partnerschaftsvertrag regelt, wie die Partnerschaft gegründet und betrieben wird. Die Auflösungsvereinbarung beendet dagegen die Partnerschaft und überträgt die Anteile und Schulden. Während der Partnerschaftsvertrag auf langfristige Zusammenarbeit ausgerichtet ist, konzentriert sich die Auflösungsvereinbarung auf eine saubere und rechtsichere Beendigung.

vs Kaufvertrag für Geschäftsbetrieb

Ein Kaufvertrag für einen ganzen Geschäftsbetrieb regelt den Verkauf aller Vermögenswerte und Schulden an einen externen Käufer (Dritte). Eine Auflösungsvereinbarung dagegen regelt den Kauf zwischen bestehenden Partnern und konzentriert sich auf die Anteile und interne Umverteilung. Die Auflösungsvereinbarung ist in der Regel einfacher, da die Parteien sich bereits kennen und das Geschäft verstehen.

vs Gesellschaftervertrag (GmbH/AG)

Ein Gesellschaftervertrag regelt die Rechtsverhältnisse in kapitalgesteuerten Gesellschaften wie GmbH oder AG. Eine Auflösungsvereinbarung für eine Partnerschaft ist spezifisch für Personengesellschaften und regelt die Beziehungen zwischen Partnern. Die rechtlichen Anforderungen und Prozesse unterscheiden sich je nach Rechtsform.

vs Schuldübernahmeerklärung (isoliertes Dokument)

Eine isolierte Schuldübernahmeerklärung regelt nur, wer für bestimmte Schulden verantwortlich ist. Eine umfassende Auflösungsvereinbarung hingegen behandelt den gesamten Prozess: Anteilsverkauf, Kaufpreis, Schuldenübernahme und Schadloshaltung in einem Dokument. Die Auflösungsvereinbarung ist daher deutlich vollständiger und rechtssicherer.

Branchenspezifische Hinweise

Einzelhandel und Großhandel

Retailer und Distributoren müssen Lagerware, Forderungen und Leasingverträge für Verkaufsflächen korrekt übertragen und dokumentieren.

Handwerk und Dienstleistungen

Handwerksbetriebe und Agenturen müssen Kundenverträge, Lieferantenschulden und Werkzeugvermögen sorgfältig übertragen.

Gastronomie und Hotellerie

Restaurants und Hotels haben komplexe Leasingverträge, Betriebsmittelkredite und Lizenzen, die bei einer Auflösung übertragen oder angepasst werden müssen.

Freiberufler und Agenturen

Kreative und Beratungsunternehmen müssen Kundenbeziehungen, Verträge und Forderungen zwischen Partnern neu regeln.

Finanzdienstleistungen und Versicherungen

Makler und Finanzberater haben gebundene Kundenverträge und regulatorische Anforderungen, die eine klare Übergabe erfordern.

Fertigung und Produktion

Produzenten müssen Maschinen, Lizenzen, Lieferantenverträge und komplexe Schuldverhältnisse bei der Auflösung genau dokumentieren.

Vorlage oder Profi — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenEinfache Auflösungen mit wenigen Schulden, stabiler Kaufpreis und guten Beziehungen zwischen den PartnernKostenlos (Vorlage) + Zeit für das Ausfüllen2–4 Stunden zum Ausfüllen und Anpassen
Vorlage + Profi-PrüfungKomplexere Situationen mit Ratenzahlung, vielen Schulden oder Leasingverträgen, bei denen eine fachliche Überprüfung sinnvoll istVorlage kostenlos + 300–800 € für Anwalt oder Steuerberater4–8 Stunden (inkl. Abstimmung mit Fachperson)
MaßgeschneidertHochkomplexe Auflösungen mit Grundstückseigentum, Bankdarlehen mit Zustimmungserfordernissen oder Streitigkeiten zwischen Partnern1.500–5.000 € je nach Komplexität und Jurist2–4 Wochen mit juristischer Begleitung

Glossar

Partnerschaft
Eine Vereinigung von mindestens zwei Personen zur gemeinsamen Führung eines Unternehmens auf der Grundlage eines Partnerschaftsvertrages
Anteilsverkauf
Übertragung der Geschäftsanteile eines Partners auf einen anderen oder auf den verbleibenden Partner
Kaufpreis
Die Gegenleistung, die der Käufer für die erworbenen Partneranteile zahlt
Ratenzahlung
Zahlungsweise, bei der der Kaufpreis in mehreren gleichmäßigen Beträgen über einen vereinbarten Zeitraum gezahlt wird
Schuldübernahme
Erklärung des Käufers, offene finanzielle Verpflichtungen der Partnerschaft zu begleichen
Schadloshaltung
Verpflichtung zur Freistellung von Ansprüchen und Haftung für zukünftige Forderungen Dritter
Erwägungsgründe
Präambel eines Vertrages, die den Hintergrund und die Gründe für die Vereinbarung erläutert
Leasingabkommen
Mietvertrag für Geschäftsräume oder Ausrüstung, der von der Partnerschaft zu erfüllen ist

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