Technologietransfer Vereinbarung

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FreiTechnologietransfer Vereinbarung

Auf einen Blick

Was es ist
Die Technologietransfer Vereinbarung ist ein rechtlich bindendes Dokument für den Kauf oder Verkauf von Technologien, Patenten, Software oder verwandten geistigen Eigentumsrechten. Sie regelt den Übergang aller Rechte, Titel und Interessen an der Technologie vom Verkäufer auf den Käufer und definiert Zahlungsbedingungen sowie Geschäftsbedingungen. Die Vorlage liegt als kostenloser Word-Download vor und kann online bearbeitet werden.
Wann Sie es brauchen
Sie benötigen diese Vereinbarung, wenn Sie eine Technologie, ein Patent, eine Software oder ein anderes immaterielles Gut kaufen oder verkaufen möchten. Sie ist auch relevant bei der Übertragung von Unternehmensanteilen, die an eine Technologie gebunden sind, oder wenn Sie technologische Assets als Teil einer Unternehmenstransaktion transferieren.
Was enthalten ist
Die Vereinbarung enthält eine Präambel mit Kontext zur Transaktion, die Beschreibung der zu transferierenden Technologie, den Kaufpreis und die Zahlungsbedingungen, sowie Geschäftsbedingungen für den Transfer. Sie legt fest, wie die Technologie definiert wird, wer Verkäufer und Käufer sind, und unter welchen rechtlichen Bedingungen der Transfer stattfindet.

Was ist eine Technologietransfer Vereinbarung?

Eine Technologietransfer Vereinbarung ist ein rechtlich bindendes Dokument, das den Kauf oder Verkauf von Technologien, Patenten, Software oder verwandten Rechten an geistigem Eigentum regelt. Der Vertrag überträgt alle Rechte, Titel und Interessen an der beschriebenen Technologie vom Verkäufer auf den Käufer und definiert präzise, welche Technologie transferiert wird, zu welchem Preis und unter welchen Bedingungen. Die Vereinbarung enthält zudem Zahlungsbedingungen, Gewährleistungen, Indemnifikationen und Verpflichtungen zur Übergabe von Dokumentation und Know-how. Sie können die Vorlage kostenlos als Word-Datei herunterladen, online bearbeiten und als PDF exportieren.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Ohne eine klar dokumentierte Technologietransfer Vereinbarung entstehen erhebliche Risiken. Der Käufer läuft Gefahr, unvollständige Rechte zu erwerben oder sich später mit Ansprüchen Dritter konfrontiert zu sehen, die Patente oder Know-how betreffen. Der Verkäufer hat keinen Schutz, falls der Käufer die Technologie missbraucht oder Zahlungen verzögert. Eine gut strukturierte Vereinbarung schafft Klarheit über den Umfang der transferierten Rechte, schützt beide Parteien vor Rechtsstreitigkeiten und sorgt für eine reibungslose Übergabe inklusive technischer Unterstützung. Besonders bei wertvollen Technologien ist diese Vereinbarung unverzichtbar, um das Geschäft vor versteckten Verbindlichkeiten und Konflikten zu bewahren.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Direkter Verkauf einer klar definierten Technologie ohne Lizenzkomponenten oder FolgezahlungenEinfache Technologietransfer Vereinbarung
Der Käufer erwirbt Rechte zur Nutzung, nicht zum vollständigen Besitz der TechnologieLizenzvertrag mit Technologietransfer
Der Kaufpreis ist teilweise an zukünftige Meilensteine oder Umsätze gekoppeltTechnologietransfer mit Earn-Out-Klauseln
Spezifische Übertragung von Patenten oder geschütztem Know-howPatent- und Urheberrechts-Transfer
Verkauf oder Lizenzierung von Softwarelösungen oder QuellcodeSoftware-Technologietransfer
Transfer ist an technische Schulung oder Übergabephasen gekoppeltTechnologietransfer mit Schulung und Support

Häufige Fehler vermeiden

❌ Technologie zu vage beschreiben

Warum es wichtig ist: Später entstehen Streitigkeiten über den genauen Umfang des Transfers oder über welche Rechte tatsächlich übergegangen sind.

Fix: Listen Sie alle Patente, Softwaremodule, Dokumentationen und Know-how konkret auf.

❌ Fehlende Gewährleistungen des Verkäufers

Warum es wichtig ist: Der Käufer ist schutzlos, wenn sich später herausstellt, dass die Technologie patentiert oder Rechte verletzt.

Fix: Schließen Sie Klauseln ein, in denen der Verkäufer die Eigentumsrechte garantiert und für Verletzung von Drittrechten haftet.

❌ Zahlungsbedingungen zu unklar

Warum es wichtig ist: Zahlungsverzögerungen, Streitigkeiten über Raten oder Rückerstattungen treten auf.

Fix: Definieren Sie genau, wann, wie und in welcher Höhe gezahlt wird, sowie Konsequenzen bei Zahlungsverzug.

❌ Keine Übergabeprozesse definierten

Warum es wichtig ist: Der Käufer erhält unvollständige Dokumentation oder Quellcodes und kann die Technologie nicht vollständig nutzen.

Fix: Vereinbaren Sie detaillierte Übergabe inklusive aller Unterlagen, Schulung und Übergabefristen.

❌ Geheimhaltung und Know-how nicht geschützt

Warum es wichtig ist: Der Verkäufer kann sein Know-how an andere Käufer oder Konkurrenten weitergeben.

Fix: Fügen Sie Konfidenzklauseln ein und begrenzen Sie die Nutzung der Technologie auf den vereinbarten Zweck.

❌ Rechtswahl und Gerichtsbarkeit nicht spezifiziert

Warum es wichtig ist: Bei Streitigkeiten ist unklar, welches Recht gilt und welche Gerichte zuständig sind, was zu Verzögerungen führt.

Fix: Legen Sie klar fest, dass deutsches Recht gilt und welche Gerichte (z. B. Landgericht München) zuständig sind.

Die 10 wichtigsten Klauseln, erklärt

Verkauf von Technologien

In einfacher Sprache: Der Verkäufer überträgt alle Rechte, Titel und Interessen an der beschriebenen Technologie auf den Käufer.

Beispielformulierung
Der Verkäufer verkauft und transferiert hiermit alle Rechte, Titel und Interessen an der Technologie [BESCHREIBUNG DER TECHNOLOGIE] an den Käufer, und der Käufer erwirbt diese Rechte zum Kaufpreis von [BETRAG].

Häufiger Fehler: Die Technologie ist zu vage beschrieben, sodass später Uneinigkeit über den genauen Umfang entstehen kann.

Kaufpreis und Zahlungsbedingungen

In einfacher Sprache: Definiert den Gesamtkaufpreis und wann sowie wie die Zahlung erfolgen muss.

Beispielformulierung
Der Käufer verpflichtet sich, den Kaufpreis von [BETRAG] am [DATUM] per bankbestätigtem Scheck an den Verkäufer zu zahlen. Die Zahlung muss vor oder gleichzeitig mit der Durchführung dieser Vereinbarung erfolgen.

Häufiger Fehler: Es wird nicht spezifiziert, ob die Zahlung in einer Summe oder in Raten erfolgt, was zu Zahlungsverzögerungen führen kann.

Präambel und Kontext

In einfacher Sprache: Erklärt den Hintergrund der Transaktion und verweist auf frühere Vereinbarungen wie Aktienverkaufsverträge.

Beispielformulierung
Am [DATUM] haben die Parteien eine Aktien-Kaufvereinbarung unterzeichnet, laut der der Käufer [ANZAHL] Stammaktien von [UNTERNEHMENSNAME] gekauft hat. Der Käufer wünscht nun den Erwerb aller Rechte an den in Verbindung mit [TECHNOLOGIE-BESCHREIBUNG] stehenden Technologien.

Häufiger Fehler: Die Präambel ist zu allgemein oder verweist nicht ausreichend auf den rechtlichen Kontext vorheriger Vereinbarungen.

Definition der Technologie

In einfacher Sprache: Grenzt die Technologie genau ab und definiert, welche spezifischen Rechte, Patente und Know-how transferiert werden.

Beispielformulierung
Die Technologie umfasst alle Patente, Urheberrechte, Trade Secrets und Know-how in Bezug auf [KONKRETE BESCHREIBUNG], einschließlich aller Dokumentation, Quellcodes und technischen Spezifikationen.

Häufiger Fehler: Die Technologie wird zu breit oder zu eng definiert, was zu späteren Streitigkeiten über den Umfang führt.

Gewährleistungen des Verkäufers

In einfacher Sprache: Der Verkäufer versichert, dass die Technologie zum Verkauf bereit ist und frei von Ansprüchen Dritter.

Beispielformulierung
Der Verkäufer gewährleistet, dass er der alleinige Eigentümer der Technologie ist, dass sie frei von Ansprüchen Dritter ist, und dass der Transfer alle erforderlichen Genehmigungen erfüllt.

Häufiger Fehler: Fehlende oder unzureichende Gewährleistungen hinterlassen den Käufer anfällig für zukünftige Ansprüche oder Lizenzgebühren.

Indemnifikation

In einfacher Sprache: Der Verkäufer entschädigt den Käufer für Schäden oder Ansprüche, die sich aus Mängeln der Technologie ergeben.

Beispielformulierung
Der Verkäufer verpflichtet sich, den Käufer schadlos zu halten von allen Ansprüchen Dritter, die sich aus fehlerhaften Eigentumsrechten oder der Verletzung von Drittrechten ergeben.

Häufiger Fehler: Die Indemnifikation ist zeitlich unbegrenzt oder nicht abgesichert, was das Risiko für den Verkäufer erhöht.

Geheimhaltung und Vertraulichkeit

In einfacher Sprache: Beide Parteien verpflichten sich, technische und geschäftliche Informationen vertraulich zu behandeln.

Beispielformulierung
Die Parteien verpflichten sich, alle während der Verhandlung oder des Transfers offenbarten technischen und geschäftlichen Informationen vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben, außer wie gesetzlich vorgeschrieben.

Häufiger Fehler: Keine Ausnahmen für bereits öffentliche oder unabhängig entwickelte Informationen definiert.

Übergabe und Dokumentation

In einfacher Sprache: Regelt die Übergabe aller erforderlichen Unterlagen, Quellcodes, Dokumentation und technischen Spezifikationen an den Käufer.

Beispielformulierung
Der Verkäufer verpflichtet sich, dem Käufer vollständige Dokumentation, Quellcodes, Benutzerhandbücher und technische Spezifikationen zur Verfügung zu stellen, um den vollständigen Transfer zu ermöglichen.

Häufiger Fehler: Dokumentation ist unvollständig oder wird verzögert übergeben, was die Integration durch den Käufer behindert.

Rechtswahl und Gerichtsbarkeit

In einfacher Sprache: Bestimmt, welches Recht auf den Vertrag anwendbar ist und welche Gerichte zuständig sind.

Beispielformulierung
Diese Vereinbarung unterliegt den Gesetzen von [BUNDESLAND/STAAT]. Beide Parteien unterwerfen sich ausdrücklich der Gerichtsbarkeit von [STADT/REGION].

Häufiger Fehler: Nicht spezifiziert oder widersprüchlich mit Sitz- oder Geschäftsort der Parteien.

Salvatorische Klausel

In einfacher Sprache: Bestimmt, dass wenn eine Klausel ungültig ist, der Rest des Vertrags gültig bleibt.

Beispielformulierung
Falls eine Bestimmung dieser Vereinbarung für ungültig befunden wird, bleiben alle anderen Bestimmungen in vollem Umfang gültig und durchsetzbar.

Häufiger Fehler: Diese Klausel ist zu schwach formuliert und schützt den Vertrag nicht ausreichend.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Parteien identifizieren und eintragen

    Ersetzen Sie [NAME IHRES UNTERNEHMENS] durch den Namen des Verkäufers und [NAME DES UNTERNEHMENS] durch den Namen des Käufers. Tragen Sie vollständige Adressen und rechtliche Unternehmensformen ein.

    💡 Verwenden Sie die exakten Firmennamen aus Handelsregistereintrag oder Gründungsurkunde.

  2. 2

    Datum und Kontext eingeben

    Füllen Sie das Wirksamkeitsdatum der Vereinbarung und alle Referenzdaten auf frühere Vereinbarungen (z. B. Aktienverkauf) aus.

    💡 Das Wirksamkeitsdatum sollte der Tag sein, an dem beide Parteien unterzeichnen.

  3. 3

    Technologie präzise beschreiben

    Definieren Sie [BESCHREIBE ZU TRANSFERIERENDE TECHNOLOGIE] so spezifisch wie möglich. Nennen Sie Patente, Softwareprodukte, Datenbanken oder technische Verfahren namentlich.

    💡 Je detaillierter die Beschreibung, desto weniger Raum für Missverständnisse später.

  4. 4

    Kaufpreis und Zahlungsbedingungen festlegen

    Ersetzen Sie [BETRAG] durch den vereinbarten Kaufpreis. Definieren Sie Zahlungsmethode, Zahlungsfrist und ob Raten oder Lump-Sum-Zahlung erfolgt.

    💡 Klären Sie, ob die Zahlung bei Unterzeichnung, bei Übergabe oder später erfolgt.

  5. 5

    Zusätzliche Bedingungen ergänzen

    Ergänzen Sie Klauseln zu Gewährleistungen, Übergabe von Dokumentation, Schulung und Support sowie Geheimhaltung nach Bedarf.

    💡 Bei komplexen Technologien empfiehlt sich eine Übergabephase mit technischer Unterstützung.

  6. 6

    Rechtswahl und Unterschriftenseite hinzufügen

    Wählen Sie ein Bundesland (z. B. [BUNDESLAND/STAAT]) für die Rechtswahl. Fügen Sie Unterschriftsfelder für beide Parteien hinzu.

    💡 In Deutschland ist deutsches Recht üblich; bei internationalen Transaktionen kann englisches Recht relevant sein.

  7. 7

    Durchsehen und mit Anwalt besprechen

    Lesen Sie die ausgefüllte Vereinbarung mehrfach durch und besprechen Sie sie mit einem Anwalt für gewerbliche Schutzrechte, insbesondere bei wertvollen Technologien.

    💡 Eine rechtliche Überprüfung schützt Sie vor zukünftigen Streitigkeiten.

Häufig gestellte Fragen

Was genau ist der Unterschied zwischen einem Technologietransfer und einer Lizenzvereinbarung?

Bei einem Technologietransfer erwirbt der Käufer alle Rechte, Titel und Interessen an der Technologie und wird der neue Eigentümer. Bei einer Lizenzvereinbarung erwirbt der Käufer dagegen nur das Recht, die Technologie zu nutzen, verbleibt aber im Eigentum des Verkäufers. Wählen Sie einen Technologietransfer, wenn Sie vollständiger Eigentümer werden möchten; wählen Sie eine Lizenz, wenn Sie nur Nutzungsrechte benötigen.

Muss eine Technologietransfer Vereinbarung notariell beglaubigt werden?

In den meisten Fällen ist eine notarielle Beglaubigung nicht erforderlich, solange der Vertrag schriftlich ist und von beiden Parteien unterzeichnet wird. Allerdings kann es in bestimmten Fällen sinnvoll sein, den Vertrag von einem Notar beurkunden zu lassen, insbesondere wenn sehr wertvolle geistige Eigentumsrechte transferiert werden oder internationale Rechtsfragen entstehen. Konsultieren Sie einen Anwalt für gewerbliche Schutzrechte.

Was geschieht mit bestehenden Patenten, wenn ich Technologie kaufe?

Dies hängt von der Vereinbarung ab. In der Regel gehen alle Patente, die die Technologie betreffen, auf den Käufer über, sofern die Vereinbarung dies vorsieht. Der Verkäufer sollte alle zutreffenden Patente aufzählen und sich verpflichten, diese auf den Käufer zu übertragen oder die Patente anzumelden. Klären Sie dies mit dem Verkäufer und einem Patent-Anwalt ab.

Kann ich die Technologie sofort nach Unterzeichnung nutzen?

Das hängt von der Vereinbarung ab. Idealerweise sollte die Nutzung erst nach vollständiger Zahlung und Übergabe aller Dokumentation beginnen. Manche Vereinbarungen sehen eine Übergabephase vor, in der der Verkäufer Schulung und technischen Support leistet. Legen Sie klare Übergabetermine und Bedingungen fest, ab wann die Nutzung beginnen kann.

Was ist eine Indemnifikation und warum ist sie wichtig?

Eine Indemnifikation ist eine Zusicherung des Verkäufers, den Käufer schadlos zu halten, wenn sich später herausstellt, dass die Technologie patentiert oder Drittrechte verletzt. Dies schützt den Käufer vor unerwarteten Klagen oder Lizenzgebühren. Ohne Indemnifikation trägt der Käufer das vollständige Risiko, dass die Technologie nicht frei verfügbar ist.

Sollte ich eine rechtliche Überprüfung durch einen Anwalt einholen?

Ja, besonders bei hochwertige oder komplexe Technologien ist es sehr empfehlenswert. Ein Anwalt für gewerbliche Schutzrechte kann überprüfen, dass alle Rechte korrekt übertragen werden, dass Patente recherchiert wurden und dass Sie vollständig geschützt sind. Die Kosten für eine Überprüfung sind in der Regel deutlich niedriger als das Risiko, das Sie eingehen.

Was passiert, wenn der Verkäufer nach dem Transfer noch Ansprüche auf die Technologie erhebt?

Dies sollte durch Gewährleistungs- und Indemnifikationsklauseln ausgeschlossen sein. Der Verkäufer garantiert, dass er der alleinige Eigentümer ist und keine anderen Ansprüche bestehen. Sollte dies dennoch geschehen, kann der Käufer den Verkäufer wegen Vertragsverletzung verklagen. Deshalb ist es wichtig, dass der Verkäufer solvent ist oder Versicherungen abgeschlossen hat.

Kann die Vereinbarung auch für die Übertragung von Software-Quellcode verwendet werden?

Ja, diese Vereinbarung ist auch für Software-Quellcodes geeignet. Beschreiben Sie die Technologie spezifisch als „Quellcode der Softwareprodukte [NAME]" und listen Sie alle Module und Dokumentation auf. Stellen Sie sicher, dass alle Dateien, Repositories und Lizenzen des Quellcodes übergeben werden.

Muss der Käufer auch das Know-how des Verkäufers erwerben?

Know-how (das praktische Wissen über die Technologie) ist ein Wert, der meist separat behandelt wird. Die Vereinbarung kann vorsehen, dass der Verkäufer dem Käufer Schulung und Übergabephase gewährt, um das Know-how zu transferieren. Klaren Sie, ob dies als Teil des Kaufpreises oder als zusätzliche Gebühr behandelt wird.

Im Vergleich zu Alternativen

vs Lizenzvertrag

Der Lizenzvertrag gewährt dem Käufer nur Nutzungsrechte, während der Verkäufer Eigentümer bleibt. Der Technologietransfer überträgt vollständiges Eigentum an den Käufer. Wählen Sie einen Technologietransfer, wenn Sie Vollkontrolle über die Technologie benötigen und diese weiterentwickeln möchten. Wählen Sie einen Lizenzvertrag, wenn Sie die Technologie nur nutzen, aber nicht weiterentwickeln oder verkaufen möchten.

vs Aktienverkauf

Ein Aktienverkauf überträgt Eigentumsanteile an einem gesamten Unternehmen, einschließlich aller Vermögenswerte und Verbindlichkeiten. Ein Technologietransfer überträgt nur spezifische Technologien. Verwenden Sie einen Technologietransfer, wenn Sie nur einzelne Technologien kaufen oder verkaufen möchten, ohne ein ganzes Unternehmen zu erwerben oder zu veräußern.

vs Know-how-Transfer-Vereinbarung

Ein Know-how-Transfer konzentriert sich auf das praktische Wissen und die Dokumentation, die notwendig sind, um eine Technologie zu betreiben. Ein Technologietransfer überträgt rechtliche Eigentumsrechte. Beide können zusammen verwendet werden: Der Technologietransfer überträgt die Rechte, der Know-how-Transfer überträgt die praktischen Fähigkeiten und das Verständnis.

vs Joint-Venture-Vereinbarung

Ein Joint Venture bedeutet, dass zwei Parteien gemeinsam Eigentümer bleiben und zusammen die Technologie nutzen. Ein Technologietransfer bedeutet, dass ein Eigentümer allein alle Rechte erwirbt. Wählen Sie einen Technologietransfer, wenn Sie klare Eigentumsverhältnisse brauchen; wählen Sie ein Joint Venture, wenn beide Parteien gleichberechtigt zusammenarbeiten sollen.

Branchenspezifische Hinweise

Biotechnologie und Pharmazie

Transfer von Verfahrenspatenten, Forschungsergebnissen und klinischen Daten zwischen Unternehmen oder von Forschungsinstituten auf kommerzielle Partner.

Informationstechnologie und Software

Verkauf von Softwareplattformen, Quellcodes, Algorithmen und Datenbanken; Transfer von SaaS-Produkten oder Cloud-Infrastruktur.

Fertigung und Maschinenbau

Transfer von Konstruktionsdaten, Verfahrenspatenten, Spezialmaschinen-Know-how und Herstellungstechnologien an Lizenznehmer oder Käufer.

Telekommunikation

Transfer von Netzwerk-Patenten, Kommunikationsprotokolle und Infrastruktur-Know-how zwischen Konzernen oder Neugründungen.

Erneuerbare Energien

Kauf oder Verkauf von Windkraft-, Solar- oder Wasserkraft-Technologien, Effizienzpatenten und Steuerungssystemen.

Konsumgüter und Einzelhandel

Transfer von Rezepturentwicklung, Herstellungsverfahren und Markierungsdesign bei Übernahmen oder Partnerschaften.

Hinweise zur Rechtsprechung

In Deutschland regelt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) die Übertragung von Eigentumsrechten und Verträge. Gewerbliche Schutzrechte (Patente, Urheberrechte) unterliegen zusätzlich dem Markengesetz (MarkenG) und dem Patentgesetz (PatG). Ein Technologietransfervertrag sollte eindeutig die Anwendbarkeit deutschen Rechts vorsehen.

In Österreich gelten ähnliche Regeln wie in Deutschland. Das österreichische Allgemeine Bürgerliche Gesetzbuch (ABGB) regelt die Vertragsübertragung, und das Patentgesetz sowie das Urheberrechtsgesetz (UrhG) regeln Schutzrechte. Konsultieren Sie einen österreichischen Anwalt bei österreichischen Parteien.

Vorlage oder Anwalt — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenEinfache Technologietransfer mit klaren Verhältnissen und mittlerem bis kleinerem Wert (unter 50.000 Euro).Kosten der Vorlage (ca. 20–50 Euro)1–2 Tage zum Ausfüllen und Unterzeichnen
Vorlage + RechtsprüfungTechnologietransfer mittlerer Komplexität mit höherem Wert oder Patenten; Sie füllen die Vorlage aus und lassen Sie von einem Anwalt überprüfen.Vorlage + Anwaltsgebühren (ca. 300–800 Euro für Überprüfung)3–5 Tage: Ausfüllen, Anwaltsüberprüfung, Überarbeitungen
MaßgeschneidertHochwertige, komplexe Technologien, mehrere Patente, internationale Parteien oder besondere Bedingungen (z. B. Rückerstattungsklauseln, Folgezahlungen).Individuelle Vertragserstellung durch Anwalt (ca. 1.500–5.000+ Euro)2–3 Wochen für Verhandlungen, Entwurf und Finalisierung

Glossar

Geistiges Eigentum
Immaterielle Vermögenswerte wie Patente, Urheberrechte, Marken und Know-how, die rechtlich geschützt sind.
Technologietransfer
Der Prozess der Übertragung von Rechten an Technologie, Patenten oder Software von einer Partei auf eine andere.
Know-how
Praktisches, nicht patentiertes Wissen oder Erfahrung, die ein Unternehmen bei der Technologienutzung erworben hat.
Lizenzvertrag
Ein Vertrag, der dem Käufer das Recht gewährt, eine Technologie zu nutzen, ohne sie vollständig zu kaufen.
Patent
Ein recht­liche Schutzrecht für eine Erfindung, das dem Inhaber das Monopol auf die Nutzung gewährt.
Präambel
Der einleitende Abschnitt eines Vertrags, der den Kontext, die Parteien und den Grund der Vereinbarung erläutert.
Kaufpreis
Die Gesamtsumme, die der Käufer für den Transfer der Technologie an den Verkäufer zahlt.
Gewährleistung
Eine Zusicherung des Verkäufers, dass die Technologie fehlerfrei und frei von Ansprüchen Dritter ist.
Indemnifikation
Eine Klausel, die eine Partei vor Verlusten oder Schadensersatzforderungen schützt.
Confidentiality
Verpflichtung beider Parteien, vertrauliche Informationen über die Technologie nicht offenzulegen.

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