Kündigung einer Vertriebsvereinbarung

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FreiKündigung einer Vertriebsvereinbarung

Auf einen Blick

Was es ist
Eine Kündigung einer Vertriebsvereinbarung ist ein professionelles Schreiben, mit dem ein Unternehmen eine bestehende Verkaufsvereinbarung mit einem Vertriebspartner beendet. Die Vorlage steht als kostenloser Word-Download zur Verfügung und kann mit Ihren spezifischen Daten ausgefüllt werden.
Wann Sie es brauchen
Sie benötigen dieses Dokument, wenn Sie eine Vertriebsvereinbarung mit einem Partner beenden möchten — sei es wegen Leistungsproblemen, Marktveränderungen oder strategischen Neuausrichtungen. Das Schreiben dokumentiert die Beendigung schriftlich und stellt Rechtssicherheit her.
Was enthalten ist
Die Vorlage enthält die formalen Bestandteile eines Kündigungsschreibens: Absender- und Adressatenangaben, Betreffzeile, höfliche Anrede, klare Kündigungserklärung mit Verweis auf die betroffene Vereinbarung und das Produkt oder den Absatzweg. Sie können alle Platzhalter an Ihre Situation anpassen.

Was ist eine Kündigung einer Vertriebsvereinbarung?

Eine Kündigung einer Vertriebsvereinbarung ist ein professionelles Schreiben, mit dem ein Unternehmen eine bestehende Vereinbarung mit einem Vertriebspartner beendet. Das Dokument enthält die Identifikation beider Parteien, eine klare Kündigungserklärung, die Angabe des betroffenen Produkts oder Absatzweges und das Enddatum der Vereinbarung. Die Vorlage steht als kostenloser Word-Download zur Verfügung und kann mit Ihren spezifischen Daten und Fristen ausgefüllt werden. Sie können das Schreiben direkt drucken, unterschreiben und per Einschreiben versenden — oder in PDF exportieren und elektronisch übermitteln.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Eine formale, schriftliche Kündigung schafft Rechtssicherheit und Klarheit für beide Seiten. Ohne dokumentierte Kündigung kann der Partner später argumentieren, dass das Vertragsverhältnis noch besteht — was zu rechtlichen Streitigkeiten oder ausstehenden Zahlungen führt. Die Vorlage stellt sicher, dass die Kündigung formal korrekt erfolgt, alle wichtigen Informationen enthält und nachweislich zugegangen ist. Dies ist besonders wichtig, wenn die Geschäftsbeziehung angespannt ist oder das Vertriebsvolumen erheblich ist. Ein formalisiertes Kündigungsschreiben reduziert das Risiko von späteren Ansprüchen und dokumentiert Ihre Handlung im Geschäftsverlauf eindeutig.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Unproblematische Beendigung mit sofortiger WirkungEinfache Kündigung (sofortig)"
Beendigung unter Einhaltung einer vertraglich vereinbarten KündigungsfristKündigung mit Frist"
Außerordentliche Kündigung wegen Nichterfüllung oder VertragsverstößenKündigung wegen Pflichtverletzung"
Kündigung mit Angebot von Unterstützung oder ÜbergangszeitraumKündigung mit Übergangshilfe"
Einvernehmliche Beendigung durch beide ParteienGegenseitige Kündigung"

Häufige Fehler vermeiden

❌ Unklare oder zu vage Kündigungserklärung

Warum es wichtig ist: Der Partner könnte später argumentieren, dass das Schreiben keine wirksame Kündigung darstellt, wenn die Absicht unklar ist.

Fix: Verwenden Sie klare Worte wie ‚kündigen wir' oder ‚kündigung' — nicht ‚wir erwägen' oder ‚es könnte sein'.

❌ Keine Einhaltung von Kündigungsfristen

Warum es wichtig ist: Die Kündigung könnte unwirksam sein, und das Vertragsverhältnis könnte nach Vertrag weiterlaufen.

Fix: Prüfen Sie den Vertrag auf vorgeschriebene Kündigungsfristen und halten Sie diese unbedingt ein — erkundigen Sie sich rechtlich, falls unklar.

❌ Beleidigungen oder Schuldzuweisungen im Schreiben

Warum es wichtig ist: Der Partner könnte den Kündigungsgrund vor Gericht anfechten oder selbst Ansprüche auf Schadensersatz erheben.

Fix: Halten Sie sich an sachliche, professionelle Formulierungen — nennen Sie Gründe nur in neutralem Ton.

❌ Kein Nachweis über Zugang oder Zustellung

Warum es wichtig ist: Im Streitfall kann nicht bewiesen werden, dass das Schreiben angekommen ist, was die Gültigkeit der Kündigung gefährdet.

Fix: Versenden Sie immer per Einschreiben mit Rückschein, Einschreiben elektronisch oder zertifizierter E-Mail — speichern Sie den Versandbeleg.

❌ Keine Festlegung von Rückgabepflichten für Material oder Kundendaten

Warum es wichtig ist: Nach Kündigungsdatum könnte unklar sein, wer für Geschäftsmaterial, Inventar oder Kundendaten verantwortlich ist.

Fix: Erklären Sie im Schreiben, dass der Partner alle Materialien, Unterlagen und Daten zu einem bestimmten Datum zurückgeben muss.

❌ Keine Kopie oder Archivierung für die Akten

Warum es wichtig ist: Ohne Dokumentation können Sie später nicht belegen, dass eine Kündigung stattgefunden hat oder wann sie erfolgt ist.

Fix: Speichern Sie das original unterzeichnete Schreiben und alle Zustellnachweise — archivieren Sie diese mit anderen Vertragsdokumenten.

Die 9 wichtigsten Klauseln, erklärt

Anrede und Betreffzeile

In einfacher Sprache: Förmliche Ansprache und klare Kennzeichnung des Themas des Schreibens.

Beispielformulierung
Sehr geehrte(r) [ANSPRECHPARTNER], BETREFF: KÜNDIGUNG EINER VERTRIEBSVEREINBARUNG

Häufiger Fehler: Unklare oder informelle Anrede verwenden, die Zweifel über die Ernsthaftigkeit der Mitteilung aufkommen lässt.

Kündigungserklärung

In einfacher Sprache: Klare und unmissverständliche Erklärung, dass die Vereinbarung beendet wird.

Beispielformulierung
Mit diesem Schreiben kündigen wir die Vereinbarung zwischen [NAME DES UNTERNEHMENS] und [VERTRIEBSPARTNER].

Häufiger Fehler: Mehrdeutige Formulierungen verwenden, die später zu Streitigkeiten über die Wirksamkeit der Kündigung führen können.

Identifikation der Vereinbarung

In einfacher Sprache: Angabe des Produkts oder des Absatzweges, auf den sich die Vereinbarung bezieht.

Beispielformulierung
zum Verkauf von [ART DES PRODUKTS] in [ART DES ABSETZWEGES]

Häufiger Fehler: Zu vage Produktbezeichnungen verwenden, die nicht klar machen, welche Vereinbarung gemeint ist.

Kündigungsdatum und Wirksamkeit

In einfacher Sprache: Angabe, wann die Kündigung wirksam wird — sofort oder zu einem späteren Stichtag.

Beispielformulierung
Diese Kündigung wird [sofort wirksam / zum [STICHTAG] / unter Einhaltung einer Frist von [FRIST]] wirksam.

Häufiger Fehler: Kein klares Enddatum festlegen, was zu Unsicherheit über den Zeitpunkt der Beendigung führt.

Grund der Kündigung (optional)

In einfacher Sprache: Falls relevant, Angabe des Grundes für die Kündigung — z.B. Leistungsprobleme, Marktveränderungen.

Beispielformulierung
Grund dieser Kündigung ist [GRUND — z.B. unzureichende Verkaufsleistung / Verletzung Vertragsbedingungen / strategische Neuausrichtung].

Häufiger Fehler: Vorwürfe oder beleidigende Aussagen verwenden, die rechtliche Konsequenzen haben können.

Rückgabe von Materialien und Beendigung der Tätigkeiten

In einfacher Sprache: Anweisung, dass der Partner Geschäftsmaterialien, Inventar oder Daten zurückgeben muss und seine Vertriebstätigkeiten einstellt.

Beispielformulierung
Der Vertriebspartner erklärt sich bereit, alle Geschäftsmaterialien, Muster und Unterlagen bis zum [STICHTAG] zurückzugeben und alle Vertriebstätigkeiten einzustellen.

Häufiger Fehler: Nicht festlegen, was mit Material, Inventar oder Kundendaten nach Kündigungsbeginn passiert.

Schlussformel und Unterschrift

In einfacher Sprache: Förmliche Verabschiedung und Unterschriftszeile mit Ort und Datum.

Beispielformulierung
Mit freundlichen Grüßen, [UNTERSCHRIFT], [NAME], [TITEL], [DATUM]

Häufiger Fehler: Schreiben nicht original unterschreiben oder nicht beglaubigen, was Fragen zur Authentizität aufwirft.

Kontaktdaten des Absenders

In einfacher Sprache: Angabe des Unternehmensnamens, Adresse und ggf. Kontaktperson zur Klärung offener Fragen.

Beispielformulierung
[DATUM], [NAME], [ADRESSE], [ADRESSE 2], [STADT, BUNDESLAND POSTLEITZAHL]

Häufiger Fehler: Unvollständige Adressangaben, die eine Zustellung oder Kontaktaufnahme unmöglich machen.

Referenz zu Vertragsdokumenten

In einfacher Sprache: Verweis auf den ursprünglichen Vertrag oder die Vereinbarung, um Klarheit zu schaffen.

Beispielformulierung
wie vereinbart in der Vereinbarung vom [VERTRAGSDATUM] oder Referenznummer [VERTRAGSNUMMER]

Häufiger Fehler: Keine Referenzen zu bestehenden Verträgen angeben, was nachträgliche Diskussionen über Gültigkeit verursacht.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Absender- und Empfängeradresse eintragen

    Tragen Sie links oben Ihre Firmendaten (Name, Adresse, Ort) und darunter die Adresse des Vertriebspartners ein. Stellen Sie sicher, dass Sie die richtige Kontaktperson und Adresse verwenden.

    💡 Verwenden Sie die offizielle Adresse des Unternehmens, nicht die private Adresse des Geschäftsführers.

  2. 2

    Datum und Ansprechpartner festlegen

    Tragen Sie das aktuelle Datum ein und die korrekte Anrede des Empfängers ([ANSPRECHPARTNER] — Name und Titel).

    💡 Recherchieren Sie die aktuelle Geschäftsführung, um sicherzustellen, dass das Schreiben die richtige Person erreicht.

  3. 3

    Unternehmens- und Partnernamen eingeben

    Ersetzen Sie [NAME DES UNTERNEHMENS] mit Ihrer Firmierung und [VERTRIEBSPARTNER] mit dem Namen des Partners oder dessen Unternehmen.

    💡 Verwenden Sie die offiziellen, im Vertrag festgehaltenen Firmennamen, um Verwechslungen auszuschließen.

  4. 4

    Produkt und Absatzweg angeben

    Tragen Sie unter [ART DES PRODUKTS] ein, welche Produkte die Vereinbarung betraf (z.B. ‚Industrieschmierstoffe'), und unter [ART DES ABSETZWEGES] den Vertriebskanal (z.B. ‚Großhandel Deutschland').

    💡 Seien Sie so spezifisch wie möglich — vage Angaben können später zu Interpretationsproblemen führen.

  5. 5

    Kündigungsfrist und Enddatum prüfen

    Überprüfen Sie den ursprünglichen Vertrag auf Kündigungsfristen. Legen Sie fest, ob die Kündigung sofort wirksam ist oder zu einem bestimmten Datum (z.B. Ende eines Geschäftsjahres).

    💡 Gesetzliche Fristen für Kündigungen können je nach Art der Vereinbarung unterschiedlich sein — konsultieren Sie im Zweifelsfall einen Anwalt.

  6. 6

    Grund der Kündigung eintragen (falls gewünscht)

    Falls Sie den Grund angeben möchten, tragen Sie ihn unter [GRUND] ein. Dies ist optional, kann aber Klarheit schaffen. Halten Sie die Formulierung sachlich und professionell.

    💡 Vermeiden Sie Schuldzuweisungen oder emotionale Ausdrücke — bleiben Sie neutral und faktisch.

  7. 7

    Unterschrift, Datum und Kontaktdaten hinzufügen

    Unterschreiben Sie das Schreiben handschriftlich, tragen Sie Ihren vollständigen Namen, Ihren Titel und das Ausstellungsdatum ein. Fügen Sie Ihre Kontaktdaten (E-Mail, Telefon) am Ende hinzu.

    💡 Original unterschreiben und per Einschreiben oder beglaubigter E-Mail versenden — das schafft Nachweise und Rechtssicherheit.

  8. 8

    Kopie speichern und archivieren

    Speichern Sie eine Kopie des unterzeichneten Schreibens für Ihre Akten und behalten Sie den Beleg über die Zustellung.

    💡 Versenden Sie das Schreiben per Einschreiben mit Rückschein oder zertifizierter E-Mail — das dokumentiert den Zugang.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich eine Vertriebsvereinbarung jederzeit kündigen?

Das hängt von der Vereinbarung und dem geltenden Recht ab. Viele Verträge enthalten Kündigungsfristen (z.B. 3 oder 6 Monate), die eingehalten werden müssen. Eine außerordentliche Kündigung ohne Frist ist nur möglich, wenn wichtige Gründe wie Pflichtverletzungen oder erhebliche Leistungsmängel vorliegen. Prüfen Sie Ihren Vertrag und konsultieren Sie im Zweifelsfall einen Anwalt.

Muss das Kündigungsschreiben original unterschrieben sein?

Es ist empfohlen, das Schreiben original zu unterschreiben, da dies Authentizität und Eindeutigkeit beweist. Eine signierte E-Mail oder ein elektronischer Zugang ist unter bestimmten Bedingungen auch zulässig, solange der Absender eindeutig identifizierbar ist. Der sicherste Weg ist ein Einschreiben mit Rückschein oder beglaubigter E-Mail mit Zustellbeleg.

Was passiert mit Kundenkonten oder Bestandskunden nach der Kündigung?

Das regelt normalerweise die ursprüngliche Vereinbarung. In der Regel behält der Hersteller die Kontrolle über Kundenbeziehungen, und der Partner muss den Kundenkontakt einbinden oder übergeben. Klären Sie im Kündigungsschreiben, wie Kundendaten und offene Bestellungen behandelt werden. Dies sollte auch in einer Übergabevereinbarung oder nachfolgenden Gesprächen festgehalten werden.

Kann der Partner eine Kündigung vor Gericht anfechten?

Ja, der Partner kann die Gültigkeit der Kündigung anfechten, wenn sie gegen vertragliche Bestimmungen verstößt (z.B. Fristen nicht eingehalten) oder wenn der angegebene Grund unwirksam ist. Ein formell korrektes Kündigungsschreiben mit klaren Gründen und Einhaltung aller Vertragsbedingungen minimiert dieses Risiko.

Muss ich einen Grund für die Kündigung angeben?

Das hängt von der Vereinbarung ab. Bei vertraglich zulässiger fristgerechter Kündigung ist üblicherweise kein Grund erforderlich. Bei außerordentlicher Kündigung (sofortig) müssen Sie jedoch einen triftigen Grund angeben. Es ist trotzdem empfohlen, einen Grund anzugeben, um Missverständnisse zu vermeiden — halten Sie sich dabei an sachliche, neutrale Formulierungen.

Wie long sollte die Kündigungsfrist sein?

Das ist Vertragsangelegenheit. Gesetzlich gibt es bei laufenden Vertriebsvereinbarungen unterschiedliche Regeln je nach Ausgestaltung. Viele Verträge sehen Fristen von 3 bis 6 Monaten vor. Manche Vereinbarungen erlauben auch jederzeit Kündigung. Prüfen Sie unbedingt die Originalvereinbarung — bei Unklarheiten konsultieren Sie einen Anwalt.

Wie versende ich das Kündigungsschreiben am sichersten?

Versenden Sie das Schreiben per Einschreiben mit Rückschein (physisch) oder per Einschreiben elektronisch (E-Mail mit Zustellbestätigung). Diese Verfahren dokumentieren den Versand und Zugang. Speichern Sie alle Versand- und Zustellnachweise für Ihre Akten — sie bilden im Streitfall den Nachweis, dass das Schreiben wirksam zugestellt wurde.

Kann ich diese Vorlage 1:1 verwenden oder muss ein Anwalt sie prüfen?

Die Vorlage ist ein Grundgerüst, das Sie anpassen können. Für einfache, unproblematische Kündigungen reicht oft die Eigennutzung aus. Bei komplexen Vereinbarungen, bei Vermutung von Konflikten oder bei hohen Vertriebsvolumina ist eine rechtliche Prüfung durch einen Anwalt sinnvoll — das schafft zusätzliche Rechtssicherheit und verhindert kostspelige Fehler.

Was ist der Unterschied zwischen ordentlicher und außerordentlicher Kündigung?

Ordentliche Kündigung erfolgt unter Einhaltung vertraglicher oder gesetzlicher Fristen — normalerweise ohne Angabe von Gründen zulässig. Außerordentliche Kündigung ist sofortig und setzt wichtige Gründe voraus, etwa Pflichtverletzungen oder wesentliche Leistungsmängel. Diese Vorlage kann für beide Varianten angepasst werden — entscheidend ist, welche Bedingungen Ihr Vertrag vorsieht.

Im Vergleich zu Alternativen

vs Kündigungsschreiben allgemein

Ein Kündigungsschreiben ist die allgemeine Form der Kündigungsmitteilung. Ein Kündigungsschreiben für Vertriebsvereinbarungen ist spezifischer und enthält Bezüge zu Produkten, Absatzwegen und Verkaufsgebieten. Verwenden Sie die Vertriebsvorlage, wenn Handels- oder Vertriebsverträge betroffen sind; ein allgemeines Kündigungsschreiben ist ausreichend für andere Vertragsverhältnisse.

vs Beendigungsvereinbarung oder gegenseitige Kündigung

Eine gegenseitige Kündigung oder Beendigungsvereinbarung wird von beiden Seiten unterzeichnet und regelt auch offene Fragen (Übergabe, Zahlungen, Daten). Ein einseitiges Kündigungsschreiben ist schneller, wenn der Partner nicht kooperiert oder die Kündigung einfach ist. Nutzen Sie die Vorlage, wenn Sie einseitig kündigen; bei gegenseitigem Einverständnis ist eine Beendigungsvereinbarung besser.

vs Kündigungsmitteilung per E-Mail oder Telefon

Eine formale schriftliche Kündigungsmitteilung per Brief oder Einschreiben ist rechtsverbindlicher und nachweisbar als mündliche oder E-Mail-Mitteilungen. Diese Vorlage garantiert, dass die Kündigung formal korrekt dokumentiert ist. Verwenden Sie diese Vorlage für wichtige oder streitige Kündigungen; Basisinformationen können zunächst mündlich besprochen werden, müssen aber schriftlich bestätigt werden.

vs Kündigung eines Liefervertrags

Eine Kündigung eines Liefervertrags bezieht sich auf die Beschaffungsseite (Sie beziehen von einem Lieferanten). Eine Kündigung einer Vertriebsvereinbarung bezieht sich auf die Absatzseite (ein Partner verkauft Ihre Produkte). Die Vorlage ist auf Vertriebsbeziehungen zugeschnitten; für Liefervertragskündigungen nutzen Sie eine Liefervertragskündigungsvorlage.

Branchenspezifische Hinweise

Großhandel und Distribution

Großhändler nutzen diese Vorlage, um Kundenverträge oder Lieferantenvereinbarungen ordnungsgemäß zu beenden.

Konsumgüter und Einzelhandel

Hersteller von Konsumprodukten kündigen Vertriebsvereinbarungen mit Einzelhandelsketten oder Vertriebspartnern.

Industriegüter und Maschinen

Hersteller technischer Produkte beenden Vertriebsverträge mit Fachhändlern oder Systemintegratoren.

Pharma und Medizintechnik

Pharmaunternehmen kündigen Distributionsverträge mit Apotheken-Verbünden oder medizinischen Großhändlern.

Softwareentwicklung und IT-Lösungen

Softwareanbieter kündigen Partnerverhältnisse mit Resellern, VAR oder Systemintegratoren.

Finanzdienstleistungen und Versicherungen

Versicherer und Finanzinstitute beenden Vertriebsverträge mit Maklern oder unabhängigen Vertriebspartnern.

Hinweise zur Rechtsprechung

In Deutschland sind Kündigungen von Vertriebsvereinbarungen an die Voraussetzungen des BGB und eventuellen AGB des Vertrags gebunden. Ordentliche Kündigungen müssen vertragliche Fristen einhalten; außerordentliche Kündigungen benötigen wichtige Gründe. Ein Anwalt kann bei Fragen zu Gültigkeit und Fristen helfen.

In Österreich gelten ähnliche Prinzipien des ABGB. Kündigungsfristen und -gründe richten sich nach der Vereinbarung und gesetzlichen Bestimmungen. Die Vorlage kann mit österreichischen Adressaten verwendet werden; eine lokale Rechtsprüfung ist bei Unsicherheiten empfohlen.

Vorlage oder Anwalt — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenUnkomplizierte, unproblematische Kündigung mit klarer Vertragslage und guter Geschäftsbeziehung.0–50 €1–2 Stunden Ausfüllzeit, plus Versand
Vorlage + RechtsprüfungKündigung mit gewissen Unsicherheiten oder hoherem Vertriebsvolumen, bei der eine zweite Meinung wertvoll ist.200–500 € für Anwaltsprüfung1–2 Wochen Bearbeitungszeit durch Anwalt
MaßgeschneidertKomplexe Kündigungssituation mit Streitpotential, hohem finanziellen Risiko oder unklarem Vertrag.500–1.500 € oder mehr für individuelle Ausarbeitung2–4 Wochen für Anwaltsberatung und Dokumentation

Glossar

Vertriebsvereinbarung
Ein Vertrag zwischen einem Hersteller und einem Vertriebspartner, der Rechte und Pflichten zur Vermarktung und zum Verkauf von Produkten regelt.
Kündigung
Die einseitige Beendigung eines Vertrags durch eine oder beide Parteien, je nach Kündigungsrecht.
Kündigungsfrist
Der zeitliche Abstand zwischen Kündigungsmitteilung und tatsächlicher Beendigung des Vertrags — gesetzlich oder vertraglich vereinbart.
Außerordentliche Kündigung
Kündigung ohne Einhaltung einer Frist, wenn wichtige Gründe wie Pflichtverletzungen vorliegen.
Vertriebspartner
Der Partner, der für den Verkauf und die Vermarktung Ihrer Produkte oder Dienstleistungen verantwortlich ist.
Absatzweg
Der Weg, auf dem Produkte vom Hersteller zum Endkunden gelangen — z.B. Einzelhandel, Großhandel, Online.
Schriftform
Erfordernis, dass eine Erklärung in Schriftform erfolgt — beruflich meist durch Schreiben oder signierte E-Mail.
Beendigung
Das Ende eines Vertragsverhältnisses — kann sofort oder zu einem festgelegten Stichtag erfolgen.
Platzhalter
Variable Textfelder in Klammern [wie diese], die Sie mit Ihren konkreten Daten ausfüllen.
Rechtsicherheit
Schutz vor rechtlichen Ansprüchen durch eine formal korrekte und dokumentierte Handlung.

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