1
Vertragsparteien eintragen
Geben Sie die vollständigen Namen, Rechtsformen (z. B. GmbH, AG) und genaue Geschäftsadressen beider Unternehmen ein. Beachten Sie: Der Registersitz muss mit dem tatsächlichen Sitz übereinstimmen.
💡 Überprüfen Sie den Handelsregisterauszug für genaue Firmennamen.
2
Inkrafttreten und Ablaufpläne vorbereiten
Setzen Sie das Startdatum fest und planen Sie, wie viele und welche Ablaufpläne Sie für einzelne Projekte benötigen. Ein Ablaufplan beschreibt ein konkretes Projekt mit Scope, Zeitplan und Kosten.
💡 Erstellen Sie den ersten Ablaufplan gleichzeitig mit dem Vertrag, um klare Erwartungen von Anfang an zu setzen.
3
Preisgestaltung und Erhöhungsrechte definieren
Tragen Sie die Grundgebühren, Preise pro Einheit oder Pauschalgebühren ein. Legen Sie fest, um welchen maximalen Prozentsatz und mit welcher Ankündigungsfrist (z. B. 30 Tage) der Dienstleister Preise erhöhen darf.
💡 Verwenden Sie realistic Werte, die aktuelle Marktpreise widerspiegeln.
4
Porto- und Frachtkosten klären
Definieren Sie, wie Versandkosten berechnet werden, ob der Dienstleister eigene Spediteure oder die des Auftraggebers nutzt, und welche Mitteilungsfrist für Kostensteigerungen gilt.
💡 Holen Sie Angebote von lokalen Spediteuren ein, um realistische Kostenprognosen zu machen.
5
Zahlungsbedingungen und Fristen setzen
Legen Sie fest, wie oft Rechnungen gestellt werden (z. B. alle 30 Tage), welche Frist für Zahlung gilt (z. B. Netto 30) und welche Frist für die Beilegung von Rechnungsstreitigkeiten gilt (z. B. 10 Kalendertage).
💡 Zahlungsfristen von Netto 30 oder Netto 45 sind Standard; alles über 60 Tage ist ungewöhnlich.
6
Mahnzinsen und Aufbewahrung festlegen
Geben Sie einen realistischen monatlichen Zinssatz an (oft 0,5–1 % monatlich) und legen Sie fest, wie lange Unterlagen aufbewahrt werden (mindestens 6 Jahre für Deutsche Unternehmen).
💡 Beachten Sie gesetzliche Zinsobergrenzen (z. B. § 288 BGB für Deutschland).
7
Berichts- und Steuerpflichten klären
Bestimmen Sie, welche Berichte der Dienstleister liefert (z. B. monatliche Versandstatistiken) und bestätigen Sie, dass der Auftraggeber allein für Steuern auf Kundenverkäufe verantwortlich ist.
💡 Fordern Sie Berichte in einem Format an, das Sie direkt in Ihr System importieren können.
8
Abschluss und Unterschrift
Durchlesen Sie den gesamten Vertrag, lassen Sie ihn von einem Anwalt prüfen, und lassen Sie von beiden Seiten vor Zeugen unterschreiben. Bewahren Sie eine signierte Kopie auf.
💡 Elektronische Unterschriften (z. B. Adobe Sign) sind rechtsverbindlich; nutzen Sie diese für Effizienz.