Consultingvertrag - Kurz

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FreiConsultingvertrag - Kurz

Auf einen Blick

Was es ist
Ein Consultingvertrag in Kurzform ist eine schriftliche Vereinbarung zwischen einem Berater und einem Unternehmen. Die Vorlage legt Beratungsleistungen, Vertragsdauer, Zeitaufwand und Arbeitsort fest. Sie erhalten einen kostenlosen Word-Download, den Sie sofort anpassen und unterzeichnen können.
Wann Sie es brauchen
Sie benötigen diesen Vertrag, wenn Sie einen externen Berater einstellen oder selbst als Consultant tätig sind. Er regelt die Zusammenarbeit bei Organisations-, Finanz- oder Betriebsfragen. Besonders wichtig ist er, um Missverständnisse über Leistungsumfang, Dauer und Kosten zu vermeiden.
Was enthalten ist
Der Vertrag enthält Definitionen der Vertragsparteien, eine genaue Beschreibung der Beratungsleistungen, Vertragsbedingungen mit Laufzeit und Kündigungsfristen, den erwarteten Zeitaufwand des Consultants sowie den Ort der Leistungserbringung.

Was ist ein Consultingvertrag – Kurz?

Ein Consultingvertrag ist eine schriftliche Vereinbarung zwischen einem Berater (Consultant) und einem Unternehmen. Die Kurzform regelt die wichtigsten Punkte: welche Beratungsleistungen erbracht werden, wie lange der Auftrag läuft, wie viel Zeit der Consultant aufwendet und wo er arbeitet. Sie erhalten einen kostenlosen Word-Download, den Sie sofort mit Ihren Daten ausfüllen und unterzeichnen können. Das Dokument ist professionell formatiert und einsatzbereit – kein juristisches Jargon, das Sie nicht verstehen.

Ob Sie einen externen Berater einstellen oder selbst als Consultant arbeiten: Dieser Vertrag schafft klare Verhältnisse und verhindert späte Streitigkeiten über Leistungsumfang, Kosten oder Laufzeit. Die Vorlage ist besonders für kleinere und mittlere Projekte geeignet, bei denen Sie schnell und einfach Sicherheit brauchen – ohne komplizierten Papierkram.

Warum Sie diesen Vertrag brauchen

Ohne schriftliche Vereinbarung entstehen schnell Missverständnisse. Der Consultant denkt, er soll nur in Betriebsfragen beraten; das Unternehmen erwartet auch Hilfe bei der Implementierung. Zeitaufwand, Arbeitsort und Laufzeit sind unklar – und plötzlich gibt es Diskussionen über unbezahlte Überstunden oder vorzeitige Kündigungen.

Ein Consultingvertrag – in Schriftform – schützt beide Seiten. Er dokumentiert, wer was leistet, bis wann und auf welcher Basis. Falls es zu Unstimmigkeiten kommt, haben Sie eine klare Referenz. Für Unternehmen bietet der Vertrag Sicherheit, dass der Berater effizient und fokussiert arbeitet. Für Consultants schützt er vor unbezahlter Zusatzarbeit und Zahlungsverzögerungen. Besonders wichtig ist dies, wenn der Consultant auf sensible Geschäftsdaten oder Betriebsgeheimnisse zugreift – ein Vertrag macht deutlich, dass diese vertraulich behandelt werden müssen.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Für einfache, kurzfristige Beratungsprojekte ohne umfangreiche Regelungen.Consultingvertrag – Kurz (Standardversion)
Für komplexe, langfristige Beratungen mit detaillierten Leistungsbeschreibungen.Consultingvertrag – Umfassend
Wenn Sie mit Freiberuflern zusammenarbeiten, die keine Angestellten sind.Unabhängiger Auftragnehmer – Vereinbarung
Für breitere Dienstleistungen, die nicht ausschließlich Beratung umfassen.Dienstleistungsvertrag – Allgemein
Um Geschäftsgeheimnisse zu schützen, falls der Consultant sensible Daten erhält.Geheimhaltungsvereinbarung (NDA)

Häufige Fehler vermeiden

❌ Zu vage Leistungsbeschreibung

Warum es wichtig ist: Wenn die Beratungsleistung nur allgemein beschrieben wird, entstehen später Streitigkeiten über Umfang und Erwartungen.

Fix: Listen Sie konkrete Aufgaben und Ziele auf, z. B. ‚Analyse der Geschäftsprozesse', ‚Entwicklung eines Kostensparplans' oder ‚Schulung des Managements'.

❌ Vergessene oder unrealistische Kündigungsfristen

Warum es wichtig ist: Eine zu kurze Frist kann es unmöglich machen, die Nachfolge eines Beraters zu organisieren; zu lange bindet Sie unnötig langfristig.

Fix: Wählen Sie eine Kündigungsfrist zwischen 2 und 4 Wochen und dokumentieren Sie diese schriftlich.

❌ Keine Mindestanzahl von Arbeitsstunden festgelegt

Warum es wichtig ist: Der Consultant kann die Stunden beliebig reduzieren und ist nicht verpflichtet, sich die Zeit für das Projekt nimmt.

Fix: Geben Sie ein Minimum an Stunden pro Monat an, z. B. ‚Minimum 20 Stunden pro Monat'.

❌ Unklar, wer Kosten trägt oder wie Zahlung erfolgt

Warum es wichtig ist: Fehlende Zahlungsbestimmungen führen zu Verzögerungen und Konflikten zwischen Consultant und Unternehmen.

Fix: Ergänzen Sie eine Klausel mit Gebühren (Stundensatz, Pauschalgebühr oder Erfolgsprämie) und Zahlungsfrist (z. B. ‚innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung').

❌ Kein Datum für das Inkrafttreten

Warum es wichtig ist: Ohne klares Datum ist unklar, ab wann der Consultant verpflichtet ist, die Leistungen zu erbringen.

Fix: Geben Sie ein konkretes Datum an, z. B. ‚tritt am 15.06.2026 in Kraft'.

❌ Vertragsparteien nicht eindeutig identifiziert

Warum es wichtig ist: Ein Vertrag ohne klare Namen, Adressen und Rechtsstatus ist schwer durchzusetzen oder anzufechten.

Fix: Schreiben Sie den vollständigen Namen, die Adresse und gegebenenfalls die Registernummer (z. B. HRB-Nummer) jeder Partei auf.

Die 7 wichtigsten Klauseln, erklärt

Vertragsparteien

In einfacher Sprache: Identifiziert den Consultant und das Unternehmen mit vollständigen Namen und Adressen.

Beispielformulierung
Consultant: [NAME DES CONSULTANT], eine Einzelperson ODER eine Körperschaft, gegründet im Rahmen der Rechtsvorschriften von [BUNDESLAND] in [STAAT], mit Hauptsitz [VOLLSTÄNDIGE ANSCHRIFT]. Unternehmen: [NAME IHRES UNTERNEHMENS], gegründet im Rahmen der Rechtsvorschriften von [BUNDESLAND] in [STAAT], mit Hauptsitz [IHRE VOLLSTÄNDIGE ANSCHRIFT].

Häufiger Fehler: Vergessen, vollständige Adressen und Gründungsorte anzugeben – dies führt zu Unklarheiten bei der Vertragsauslegung.

Beratungsleistungen

In einfacher Sprache: Beschreibt konkret, welche Beratungsleistungen der Consultant erbringt (z. B. Betriebsführung, Finanzierung, Organisation).

Beispielformulierung
Der Consultant wird die Mitarbeiter und Verantwortlichen des Unternehmens in Angelegenheiten beraten, die sich auf die Betriebsführung und Organisation des Unternehmens, deren Finanzpolitik, den Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen beziehen und allgemein jedes Anliegen zu den geschäftlichen Angelegenheiten des Unternehmens behandeln.

Häufiger Fehler: Zu vage formuliert (z. B. nur ‚Beratung') – der Umfang der Leistungen bleibt unklar und führt zu Streitigkeiten.

Vertragslaufzeit

In einfacher Sprache: Legt das Startdatum und Enddatum des Vertrags fest.

Beispielformulierung
Dieser Vertrag beginnt am [DATUM] und endet am [DATUM].

Häufiger Fehler: Kein Enddatum angeben – der Vertrag läuft unbegrenzt weiter und wird schwer zu beenden.

Kündigungsbestimmungen

In einfacher Sprache: Regelt, wie und mit welcher Frist jede Partei den Vertrag beenden kann.

Beispielformulierung
Jede Vertragspartei kann diesen Vertrag kündigen, indem sie dies mindestens [ANZAHL] Tage vorher, der anderen Partei schriftlich per Einschreiben oder persönlicher Übergabe mitteilt.

Häufiger Fehler: Kündigungsfrist zu kurz setzen (z. B. 5 Tage) – unzureichend Zeit für die andere Partei, sich vorzubereiten.

Zeitaufwand des Consultants

In einfacher Sprache: Gibt den erwarteten Stundenaufwand pro Monat oder Woche an und lässt Flexibilität für tägliche Schwankungen zu.

Beispielformulierung
Der Consultant wird ungefähr [STUNDEN] aufwenden, um seinen Verpflichtungen nachzukommen. Der Zeitaufwand kann von Tag zu Tag variieren. Der Consultant soll jedoch ein Minimum von [STUNDEN] pro Monat aufwenden.

Häufiger Fehler: Keine Mindeststundenanzahl festlegen – der Consultant kann seine Zeit beliebig reduzieren.

Leistungsort

In einfacher Sprache: Bestimmt, wo der Consultant seine Leistungen erbringt (eigenes Büro, Büro des Unternehmens, hybrid).

Beispielformulierung
Der Consultant wird die meisten, der mit diesem Vertrag übereinstimmenden, Leistungen an einem Ort erbringen, welcher vom Consultant selbst bestimmt wird.

Häufiger Fehler: Keine Klausel zum Arbeitsort – Missverständnis, ob Fernarbeit oder Vor-Ort-Arbeit erforderlich ist.

Inkrafttreten

In einfacher Sprache: Das Datum, an dem der Vertrag gültig wird und von beiden Parteien eingehalten werden muss.

Beispielformulierung
Dieser Vertrag tritt zum [DATUM] in Kraft.

Häufiger Fehler: Kein konkretes Datum angeben oder ein Datum in der Vergangenheit verwenden – Verwirrung über den tatsächlichen Startpunkt.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Tragen Sie die Namen und Adressen ein

    Geben Sie den vollständigen Namen, die Rechtsforme und die Adresse des Consultants ein. Wiederholen Sie dies für das Unternehmen. Achten Sie auf korrekte Schreibweise und Bundesland/Staat.

    💡 Überprüfen Sie die Angaben doppelt – Fehler hier führen zu ungültigen Verträgen.

  2. 2

    Beschreiben Sie die Beratungsleistungen präzise

    Ersetzen Sie die Beispielformulierungen durch konkrete Leistungen. Zum Beispiel: ‚Organisationsentwicklung', ‚Digitalisierungsberatung' oder ‚Finanzplanung'. Je spezifischer, desto besser.

    💡 Listet mehrere Leistungen auf, nummerieren Sie sie (1., 2., 3.) für Klarheit.

  3. 3

    Legen Sie Start- und Enddatum fest

    Wählen Sie ein realistisches Startdatum (z. B. den nächsten Arbeitstag) und ein Enddatum. Beachten Sie, dass es mit einer Kündigungsklausel flexibel sein kann.

    💡 Beispiel: 01.06.2026 bis 31.12.2026 für ein sechsmonatiges Projekt.

  4. 4

    Definieren Sie die Kündigungsfrist

    Geben Sie eine angemessene Frist an (typischerweise 2–4 Wochen). Dies gilt für beide Parteien gleichermaßen.

    💡 Für kurzfristige Projekte können 2 Wochen ausreichen; für längerfristige Engagements 4 Wochen.

  5. 5

    Bestimmen Sie den Zeitaufwand

    Legen Sie fest, wie viele Stunden pro Woche oder Monat der Consultant arbeitet. Geben Sie auch einen Mindestwert an, um Leistungserwartungen zu klären.

    💡 Beispiel: ‚ungefähr 40 Stunden pro Monat, Minimum 30 Stunden pro Monat'.

  6. 6

    Klären Sie den Arbeitsort

    Entscheiden Sie, ob der Consultant von zu Hause, aus seinem eigenen Büro oder in den Räumen des Unternehmens arbeitet. Halten Sie die Regelung fest.

    💡 Hybrid ist möglich: ‚Der Consultant arbeitet 2 Tage pro Woche vor Ort, 3 Tage im Homeoffice'.

  7. 7

    Überprüfen und unterschreiben

    Lesen Sie den fertiggestellten Vertrag noch einmal durch. Achten Sie auf konsistente Daten und korrekte Platzhalter-Ersetzungen. Drucken und unterzeichnen Sie ihn oder speichern Sie eine digitale Version.

    💡 Beide Parteien sollten den Vertrag unterschreiben und ein unterzeichnetes Original erhalten.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einem Consultingvertrag und einem Dienstleistungsvertrag?

Ein Consultingvertrag konzentriert sich speziell auf Beratungsleistungen – das heißt, der Consultant gibt Ratschläge und Empfehlungen. Ein Dienstleistungsvertrag ist breiter und kann verschiedene Serviceleistungen wie Installation, Wartung oder Implementierung umfassen. Der Consultingvertrag regelt vor allem die Beratungsarbeit, nicht die Umsetzung von Maßnahmen. Wenn Sie möchten, dass der Consultant auch Projekte umsetzt, wählen Sie einen Dienstleistungsvertrag.

Brauche ich eine Geheimhaltungsvereinbarung zusammen mit diesem Vertrag?

Ja, es ist empfehlenswert – besonders wenn der Consultant auf vertrauliche Geschäftsinformationen, Betriebsgeheimnisse oder personenbezogene Daten zugreift. Eine Geheimhaltungsvereinbarung (NDA) legt fest, dass der Consultant diese Informationen nicht an Dritte weitergeben darf und schützt Ihr Unternehmen rechtlich. Sie können die NDA in den Consultingvertrag einarbeiten oder als separates Dokument abschließen. Konsultieren Sie einen Anwalt, wenn sensible Daten betroffen sind.

Kann ich eine Klausel für eine Pauschalgebühr hinzufügen?

Ja, absolut. In dieser Kurzversion ist keine Gebührenregelung enthalten. Sie sollten eine Klausel hinzufügen, die festlegt, wie der Consultant bezahlt wird – etwa ‚Der Consultant erhält eine Pauschalgebühr von [BETRAG] Euro pro Monat' oder ‚Der Consultant berechnet einen Stundensatz von [BETRAG] Euro pro Stunde'. Klären Sie auch, wann die Zahlung erfolgt (z. B. monatlich im Voraus oder nach Rechnungsstellung innerhalb von 14 Tagen). Ein Anwalt kann Ihnen bei einer individuellen Gebührenregelung helfen.

Ist dieser Vertrag in Österreich und der Schweiz gültig?

Der Vertrag enthält Felder für [BUNDESLAND] und [STAAT], sodass Sie ihn für Österreich oder die Schweiz anpassen können. Die grundlegende Struktur ist DACH-kompatibel. Allerdings können einzelne Rechtsbegriffe und Pflichten je nach Jurisdiktion unterschiedlich sein. Für Österreich ersetzen Sie ‚Bundesland' durch ‚Bundesland' und ‚Staat' durch ‚Österreich'. Für die Schweiz nutzen Sie ‚Kanton' und ‚Schweiz'. Ein lokaler Anwalt sollte den Vertrag überprüfen, um sicherzustellen, dass er den Gesetzen Ihres Landes entspricht.

Kann der Consultant als Angestellter tätig werden, oder muss er freiberuflich sein?

Diese Kurzvorlage funktioniert besser für freiberufliche oder unabhängige Berater. Wenn Sie einen Consultant als Angestellten einstellen möchten, benötigen Sie einen Arbeitsvertrag, nicht einen Consultingvertrag. Ein Consultingvertrag setzt voraus, dass der Consultant selbstständig ist, keine direkte Überwachung durch den Arbeitgeber unterliegt und seine eigene Arbeitszeit und -methode bestimmt (‚Ort ... wird vom Consultant selbst bestimmt'). Konsultieren Sie einen Arbeitsrechtler, wenn Sie unsicher sind.

Kann ich den Vertrag während seiner Laufzeit ändern?

Technisch gesehen ja, aber nur, wenn beide Parteien einer schriftlichen Änderung zustimmen. Eine Änderung ohne Zustimmung ist nicht bindend. Es ist besser, von Anfang an klare Bedingungen zu vereinbaren. Falls sich die Anforderungen ändern (z. B. mehr Stunden nötig), erstellen Sie eine schriftliche Änderungsvereinbarung (Nachtrag) und lassen sie von beiden Seiten unterzeichnen. Dies schützt beide Parteien und dokumentiert die Änderung verbindlich.

Wer trägt Haftung und Versicherungen in diesem Vertrag?

Diese Kurzvorlage enthält keine ausführlichen Haftungsbestimmungen. Es ist empfehlenswert, eine Klausel hinzuzufügen, die regelt, wer für Schäden haftet – zum Beispiel, dass der Consultant nur für grobe Fahrlässigkeit haftet, nicht für leichte Fehler. Auch sollte geklärt werden, ob der Consultant eine Berufshaftpflichtversicherung haben muss. Freiberufler sind in der Regel selbst für ihre Versicherung verantwortlich. Lassen Sie diese Punkte von einem Anwalt überprüfen.

Was passiert mit Dokumenten oder Materialen, die der Consultant erstellt?

Diese Kurlzform regelt das Urheber- und Eigentumsrecht an erstellten Dokumenten nicht. Sie sollten eine Klausel hinzufügen, die klärt, ob alle Berichte, Analysen und Empfehlungen dem Unternehmen gehören oder ob der Consultant Rechte daran behält. In der Regel gehört alles, was der Consultant für das Unternehmen erstellt, dem Unternehmen. Halten Sie dies schriftlich fest, um Streitigkeiten zu vermeiden. Ein Anwalt kann Ihnen bei komplexeren Rechtsfragen helfen.

Im Vergleich zu Alternativen

vs Unabhängiger Auftragnehmer – Vereinbarung (Contractor Agreement)

Der Consultingvertrag konzentriert sich auf Beratungsleistungen und Ratschläge. Eine Auftragnehmer-Vereinbarung ist breiter und kann auch Ausführung, Lieferung von Produkten oder langfristige Dienstleistungen regeln. Wählen Sie den Consultingvertrag, wenn Sie reine Beratung benötigen. Ein Contractor-Vertrag ist besser, wenn die Person auch konkrete Aufgaben umsetzt oder Ergebnisse liefert.

vs Dienstleistungsvertrag (Allgemein)

Ein Dienstleistungsvertrag ist flexibler und kann verschiedene Serviceleistungen umfassen – Beratung, Installation, Wartung, Support. Ein Consultingvertrag ist spezialisiert auf Beratung und Empfehlungen. Falls Sie nur Beratung benötigen, ist diese Kurzvorlage einfacher. Falls der Vertrag auch Implementierung, technische Dienste oder andere Leistungen umfasst, wählen Sie einen allgemeinen Dienstleistungsvertrag.

vs Arbeitsvertrag (Angestelltenverhältnis)

Ein Arbeitsvertrag regelt eine abhängige Beschäftigung mit festen Arbeitszeiten, Sozialleistungen und direkter Weisungsbefugnis. Ein Consultingvertrag ist für unabhängige, selbstständige Berater gedacht, die ihre Zeit und Methoden selbst bestimmen. Falls der Consultant angestellt sein soll, brauchen Sie einen Arbeitsvertrag, nicht diese Vorlage. Konsultieren Sie einen Arbeitsrechtler, um Missklassifizierung zu vermeiden.

vs Geheimhaltungsvereinbarung (NDA)

Eine NDA schützt nur Geschäftsgeheimnisse und vertrauliche Informationen. Ein Consultingvertrag regelt die gesamte Arbeitsbeziehung – Leistung, Dauer, Zahlung, Zeitaufwand. Sie können beide Dokumente kombinieren: Der Consultingvertrag bildet die Grundlage, die NDA ergänzt sie, wenn der Consultant auf sensible Daten zugreift. Die meisten professionellen Beziehungen mit Consultants brauchen beide.

Branchenspezifische Hinweise

Management & Beratung

Berater helfen KMUs bei Organisations- und Managemententscheidungen; dieser Vertrag schafft Klarheit über Leistungsumfang und Dauer.

Finanzdienstleistungen

Ein Finanzberater nutzt diesen Vertrag, um Aufträge zur Finanzplanung oder Kostenoptimierung formell zu dokumentieren.

Technologie & IT

Tech-Consultants verwenden diese Vorlage, um Digitalisierungs- oder Softwareberatungsprojekte rechtlich zu regeln.

Einzelhandel & E-Commerce

Einzelhändler engagieren Vertriebsberater oder Marketingexperten; dieser Vertrag legt die Beratungsleistung fest.

Gesundheitswesen

Praxen und Kliniken nutzen Consultingverträge für Managementberatung, ohne dabei Arbeitnehmerverhältnisse zu schaffen.

Bauwirtschaft & Handwerk

Handwerksbetriebe engagieren Unternehmensberater für Prozessoptimierung; dieser Vertrag regelt die Zusammenarbeit vertraglich.

Hinweise zur Rechtsprechung

In Deutschland unterliegt dieser Vertrag dem BGB (Bürgerliches Gesetzbuch), insbesondere den Bestimmungen zu Dienst- und Werkverträgen (§§ 620–631 BGB). Achten Sie auf korrekte Angaben zum Bundesland und Ort, da diese für lokale Gerichtsbarkeit relevant sind.

In Österreich gelten die Bestimmungen des ABGB (Allgemeines Bürgerliches Gesetzbuch), insbesondere zu Werkverträgen und Beratungsleistungen. Ersetzen Sie ‚Bundesland' durch ‚Bundesland' und fügen Sie das österreichische Bundesland ein. Ein österreichischer Rechtsanwalt sollte die Vorlage überprüfen.

In der Schweiz regelt das Obligationenrecht (OR) Dienstverträge und Beratung. Nutzen Sie ‚Kanton' statt ‚Bundesland' und ‚Schweiz' statt ‚Staat'. Schweizer Kontexte können eigene Besonderheiten haben; eine Überprüfung durch einen Schweizer Anwalt ist empfehlenswert.

Vorlage oder Anwalt — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenEinfache, kurzfristige Beratungsprojekte ohne spezielle Geheimhaltung oder Haftungsrisiken.0 EUR – Sie laden die Vorlage kostenlos herunter und bearbeiten sie selbst.15–30 Minuten zum Ausfüllen; zusätzlich 15 Minuten zum Prüfen und Unterzeichnen.
Vorlage + RechtsprüfungModerates Haftungsrisiko oder sensible Daten; Sie möchten sparen, benötigen aber eine anwaltliche Kontrolle.200–500 EUR für eine schnelle Überprüfung durch einen Anwalt oder Notar.1–2 Tage für die anwaltliche Prüfung; insgesamt ca. 2–3 Tage bis zur Unterzeichnung.
MaßgeschneidertHochriskante Projekte, hohe Gebühren, komplexe Leistungen oder strategische Partnerschaften mit Beratungskonzernen.1.500–5.000+ EUR für einen maßgeschneiderten Vertrag inkl. Verhandlung.1–4 Wochen, abhängig vom Verhandlungsprozess und Umfang.

Glossar

Consultant
Eine Person oder ein Unternehmen, das spezialisierte Beratungsleistungen für andere Unternehmen erbringt.
Beratungsleistung
Professionelle Unterstützung und Empfehlungen in Bereichen wie Betriebsführung, Finanzierung oder Organisation.
Kündigungsfrist
Der Zeitraum, den eine Partei einhalten muss, um einen Vertrag zu beenden (z. B. 30 Tage im Voraus).
Vertragslaufzeit
Der Zeitraum, in dem der Vertrag in Kraft ist – vom Startdatum bis zum Enddatum.
Zeitaufwand
Die erwartete Anzahl von Stunden oder Tagen pro Woche/Monat, die der Consultant aufwendet.
Freiberufler
Eine selbstständige Person, die Dienstleistungen erbringt, ohne angestellt zu sein.
Körperschaft
Ein Unternehmen oder eine rechtliche Einheit mit eigener Rechtspersönlichkeit (z. B. GmbH, AG).
Leistungsort
Der geografische Ort, an dem der Consultant seine Arbeit verrichtet (z. B. Büro des Unternehmens oder eigenes Büro).

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