Bewilligung zur Erteilung einer UnterlizenzKonsignationsvereinbarung

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FreiBewilligung zur Erteilung einer UnterlizenzKonsignationsvereinbarung

Auf einen Blick

Was es ist
Eine Konsignationsvereinbarung ist ein verbindlicher Vertrag zwischen einem Geschäftsinhaber (Warenlieferant) und einem Auftragnehmer (Vertriebspartner), der den Verkauf und die Verteilung von Waren in einem definierten Gebiet regelt. Das Dokument liegt als bearbeitbare Word-Vorlage vor und kann als PDF exportiert werden. Sie erhalten einen rechtlich strukturierten Rahmen mit allen wesentlichen Klauseln zu Lieferung, Lagerbestand, Kommission und exklusiven Vertriebsrechten.
Wann Sie es brauchen
Sie benötigen dieses Dokument, wenn Sie Ihre Produkte über einen Vertriebspartner in einem bestimmten Gebiet verkaufen möchten, ohne dass dieser Angestellter wird. Eine solche Vereinbarung ist notwendig, wenn Sie Waren auf Konsignation abgeben — das heißt, der Partner verkauft die Ware in Ihrem Namen und erhält eine Kommission. Sie schützt beide Seiten durch klare Regeln zu Preisen, Lagerverwaltung, Zahlungen und Ausschluslichkeit.
Was enthalten ist
Die Vorlage enthält eine vollständige Konsignationsvereinbarung mit Präambel, Definitionen der Parteien, Regelungen zu exklusiven Vertriebsrechten, Lieferung und Lagerhaltung, Verkaufsrichtlinien, Preisfestlegung, monatliche Abrechnungen und Kommissionsberechnung. Sie regelt auch die Verantwortung des Auftragsnehmers für sein Geschäft sowie das Eigentumsrecht an den Waren während der Konsignation.

Was ist eine Bewilligung zur Erteilung einer Unterlizenzkonsignationsvereinbarung?

Eine Konsignationsvereinbarung ist ein rechtlich bindendes Dokument zwischen einem Geschäftsinhaber (Warenlieferant) und einem Auftragnehmer (Vertriebspartner), das den Verkauf und die Verteilung von Waren in einem definierten Gebiet regelt. Der Auftragnehmer verkauft die Ware im Namen des Geschäftsinhabers und erhält dafür eine Kommission — behält aber nicht das Eigentum an der Ware. Das Dokument liegt als editierbare Word-Vorlage vor und kann mit Ihren Daten schnell personalisiert und als PDF exportiert werden. Sie erhalten einen rechtlich strukturierten Rahmen mit allen wesentlichen Klauseln zu Lieferung, Lagerbestände, Kommissionsberechnung, monatliche Abrechnung und exklusive Vertriebsrechte.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Ohne klare Konsignationsvereinbarung entstehen Streitigkeiten über Preise, Lagerhaftung, Zahlungsfälligkeiten und territoriale Rechte — und können teure Gerichtsverfahren nach sich ziehen. Eine schriftliche Vereinbarung schützt beide Seiten: Sie sichert dem Geschäftsinhaber ab, dass Waren ordnungsgemäß verwaltet, zu autorisierten Preisen verkauft und Zahlungen pünktlich eingehen. Der Auftragnehmer profitiert von klaren Leistungserwartungen und Kommissionsregeln, ohne als Angestellter eingestuft zu werden. Die Vorlage dokumentiert auch, wer für Lagerbestände, Schäden und Geschäftsmanagement verantwortlich ist — zentral, um Haftungsrisiken zu minimieren. Eine gut formulierte Konsignationsvereinbarung ist besonders wichtig bei hohen Warenwerten, nationalen oder internationalen Partnerschaften und bei Geschäftsbeziehungen, die Jahre dauern sollen.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Partner erhält alleiniges Vertriebsrecht im GebietExklusive Konsignationsvereinbarung
Mehrere Partner verkaufen die Ware gleichzeitig im gleichen GebietNicht-exklusive Konsignationsvereinbarung
Partner muss eine Mindeststückzahl oder Umsatz pro Monat erreichenKonsignationsvereinbarung mit Mindestabnahme
Partner darf auf Kreditbasis verkaufen (mit Geschäftsinhaber-Genehmigung)Konsignationsvereinbarung mit Kundenkredit
Regelt Konsignation über Landesgrenzen hinwegInternationale Unterlizenzkonsignationsvereinbarung
Partner kann unverkaufte Ware zurückgeben oder tauschenKonsignationsvereinbarung mit Rückgaberecht

Häufige Fehler vermeiden

❌ Gebiet zu vage definiert

Warum es wichtig ist: Führt zu Streitigkeiten darüber, ob der Auftragnehmer in bestimmten Regionen verkaufen darf oder ob der Geschäftsinhaber konkurrierende Partner engagieren kann.

Fix: Nutzen Sie Postleitzahlen, Kreisgrenzen oder benannte Städte; verwenden Sie eine Karte als Anlage.

❌ Exklusivität nicht klar geklärt

Warum es wichtig ist: Der Auftragnehmer könnte annehmen, er habe Ausschließlichkeit, während der Geschäftsinhaber andere Partner engagiert, was zu Vertrauensbruch und Kündigungsrisiko führt.

Fix: Schreiben Sie explizit ‚exklusiv' oder ‚nicht-exklusiv' und erklären Sie, was das bedeutet (z. B. ob der Geschäftsinhaber direkt verkaufen kann).

❌ Kommissionsplan fehlt oder ist unklar

Warum es wichtig ist: Der Auftragnehmer weiß nicht, wie viel Geld er verdient; Abrechnungen führen zu endlosen Streitigkeiten.

Fix: Erstellen Sie einen klaren Anhang A mit konkreten Prozentsätzen oder Beträgen pro Produkt; regeln Sie Rücksendungen und Gutschriften.

❌ Zahlungsstichtag nicht konkret

Warum es wichtig ist: Der Auftragnehmer zahlt zu spät, der Geschäftsinhaber wartet auf Geld; keine Basis für Mahnungen.

Fix: Nennen Sie exakte Daten (z. B. ‚bis zum 20. des Monats') und Konsequenzen bei Verspätung (Verzugszins).

❌ Haftung und Lagerverantwortung unklar

Warum es wichtig ist: Bei Schwund oder Beschädigung kann keine Partei Schadensersatz einfordern; Diebstahl oder Nachlässigkeit bleiben ungesühnt.

Fix: Definieren Sie präzise: Wer haftet ab wann? (z. B. ‚vom Zeitpunkt der Lieferannahme'), für welche Schäden (Raub, Feuer, Verschleiß), bis zu welchem Betrag?

❌ Keine Regelung für Rückgabe oder Umtausch unverkaufter Ware

Warum es wichtig ist: Der Auftragnehmer sitzt auf Altbeständen fest; der Geschäftsinhaber kann nicht nachverfolgen, welche Waren noch im Umlauf sind.

Fix: Beschreiben Sie ein Rückgabe- oder Tausch-Verfahren: Bedingungen, Fristen, Kostenteilung, wie es abgewickelt wird.

Die 9 wichtigsten Klauseln, erklärt

Präambel und Parteienangaben

In einfacher Sprache: Identifiziert die beiden Vertragsparteien (Geschäftsinhaber und Auftragnehmer) mit Namen, Rechtsform und vollständiger Adresse.

Beispielformulierung
ZWISCHEN: [NAME IHRES UNTERNEHMENS] (der "Geschäftsinhaber"), ein Unternehmen, gegründet und bestehend unter den Gesetzen von [BUNDESLAND/STAAT], mit Hauptniederlassung in: [IHRE VOLLSTÄNDIGE ADRESSE].

Häufiger Fehler: Unternehmensname oder Adresse nicht vollständig oder aktuell eingefüllt; Rechtsform nicht korrekt angegeben.

Geschäftszweck und Produktion

In einfacher Sprache: Beschreibt das Produktionsgebiet und die Art der Waren, die der Geschäftsinhaber herstellt oder vertreibt.

Beispielformulierung
dass der Geschäftsinhaber in folgendem Produktionsgewerbe tätig ist: [BESCHREIBEN PRODUKTE/DIENSTLEISTUNGEN]. dass der Geschäftsinhaber den Verkauf und den Vertrieb seiner Waren in [GEBIET] organisieren möchte.

Häufiger Fehler: Produktkategorie zu vage oder nicht konkret definiert, was später zu Streitigkeiten über Sortiment führt.

Exklusive Einstellung

In einfacher Sprache: Gewährt dem Auftragnehmer das ausschließliche Recht, die Waren des Geschäftsinhabers in einem definierten Gebiet zu verkaufen.

Beispielformulierung
Der Auftragnehmer hat das exklusive Recht, die Waren des Geschäftsinhabers in [GEBIET] während der Laufzeit dieser Vereinbarung zu verkaufen und zu vertreiben.

Häufiger Fehler: Gebiet nicht präzise definiert; Verwechslung zwischen exklusiv und nicht-exklusiv; keine Regelung für den Fall von Gebietsüberschneidung.

Lieferung der Waren

In einfacher Sprache: Regelt, dass der Geschäftsinhaber die geforderte Warenmenge liefert und die Versandkosten trägt; der Auftragnehmer haftet für Schäden in seiner Obhut.

Beispielformulierung
Der Geschäftsinhaber muss dem Auftragnehmer jene Quantität an Waren zukommen lassen, welche der Auftragsnehmer für den Verkauf benötigt. Der Geschäftsinhaber muss alle Liefer- und Versandkosten übernehmen. Der Auftragnehmer ist verantwortlich für den Verlust oder die Beschädigung von Waren, während sich diese unter seiner Kontrolle befinden.

Häufiger Fehler: Haftung unklar; Versandkosten-Regelung nicht eindeutig; keine Vorgaben zur Liefermenge oder -häufigkeit.

Verkauf der Waren und Preisrichtlinien

In einfacher Sprache: Verpflichtet den Auftragnehmer zu besten Verkaufsanstrengungen, legt fest, dass Preise vom Geschäftsinhaber gesetzt werden und dass Kreditverkäufe nur mit Genehmigung zulässig sind.

Beispielformulierung
Der Auftragnehmer muss für den Verkauf und den Vertrieb der Waren des Geschäftsinhabers im oben genannten Gebiet seine besten Anstrengungen aufwenden. Alle Verkaufspreise werden vom Geschäftsinhaber festgelegt. Der Auftragsnehmer darf die Ware des Geschäftsinhabers nicht zu einem niedrigeren als den autorisierten Preis verkaufen.

Häufiger Fehler: Keine Regelung zur Preisfestsetzung; Auftragnehmer erhält zu viel Spielraum bei Preisen; keine Unterscheidung zwischen Bar- und Kreditverkauf.

Monatliche Abrechnungen und Zahlungen

In einfacher Sprache: Verlangt vom Auftragnehmer monatliche Berichte über Verkäufe und Lagerbestände sowie pünktliche Zahlung der Verkaufserlöse an den Geschäftsinhaber.

Beispielformulierung
Der Auftragnehmer muss dem Geschäftsinhaber monatliche Abrechnungen aller Verkaufstransaktionen des vorhergehenden Monats und den aktuellen Lagerbestand zukommen lassen. Solche Abrechnungen müssen beim Geschäftsinhaber vor dem [BESCHREIBEN] Tag des Monats übergeben werden. Zusammen mit der monatlichen Abrechnung muss der Auftragnehmer dem Geschäftsinhaber alle Beträge übersenden, welche er für den Verkauf von Waren erhalten hat.

Häufiger Fehler: Stichtag für Abrechnung nicht eindeutig; keine Konsequenzen für verspätete oder fehlerhafte Berichte; Zahlungsmodalitäten (Bank, Scheck) nicht spezifiziert.

Kommissionsplan und Netto-Kompensation

In einfacher Sprache: Regelt die Berechnung und Auszahlung der Kommission des Auftragsnehmers basierend auf den Verkaufserlösen gemäß einem Kommissionsplan (in Anhang A).

Beispielformulierung
Ehestmöglich nach dem [BESCHREIBEN] Tag jedes Monats muss der Geschäftsinhaber dem Auftragsnehmer einen schriftlichen Bericht zukommen lassen, welcher die Verkäufe des Vormonats zeigt. Außerdem muss er dem Auftragnehmer die Netto-Kommission für diese Verkäufe in Übereinstimmung mit dem Kommissionsplan aus Anhang A hierzu übermitteln.

Häufiger Fehler: Kommissionsplan nicht in Anhang beigefügt oder nicht konkret; Formel für Netto-Kommission unklar; keine Regelung für Rücksendungen oder Gutschriften.

Management des Geschäfts des Auftragsnehmers

In einfacher Sprache: Der Auftragnehmer ist eigenständig für die Verwaltung seines Geschäfts verantwortlich; der Geschäftsinhaber darf nicht in Methoden, Ausstattung oder Personal eingreifen und trägt keine Haftung für Nachlässigkeit.

Beispielformulierung
Der Auftragnehmer ist allein für das Management und den Betrieb seines Geschäfts zuständig; dies inkludiert die Bereitstellung der gesamten Ausstattung und Fahrzeuge und die Bezahlung der Gehälter aller Assistenten und Angestellten. Der Geschäftsinhaber darf den Auftragnehmer nicht betreffend die Einrichtungen, Angestellten und Methoden überwachen oder kontrollieren.

Häufiger Fehler: Zu viel Kontrolle durch Geschäftsinhaber; Grenzen zwischen Unabhängigkeit und Überwachung verschwimmen; Haftungsgrenzen nicht klar definiert.

Eigentumsrecht an der Ware

In einfacher Sprache: Das Eigentum an den Waren bleibt beim Geschäftsinhaber, bis die Waren verkauft sind; der Auftragnehmer haftet aber für Lagerbestandsfehlmengen.

Beispielformulierung
Gelieferte Ware bleibt bis zum regulären Verkauf im Besitz des Geschäftsinhabers, außer dass der Auftragnehmer für alle Bestandsfehlmengen verantwortlich ist.

Häufiger Fehler: Eigentumsübertragung zu früh oder unklar; Haftung für Diebstahl oder Schwund nicht definiert; keine Regelung für Rückgabe unverkaufter Ware.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Parteienangaben ausfüllen

    Geben Sie den vollständigen Namen, die Rechtsform (GmbH, AG, Einzelunternehmen etc.) und die aktuelle Adresse sowohl des Geschäftsinhabers als auch des Auftragsnehmers ein. Stellen Sie sicher, dass alle Daten korrekt sind, da sie Identität und Gültigkeit des Vertrags bestimmen.

    💡 Überprüfen Sie die Handelsregisternummern beider Unternehmen für Genauigkeit.

  2. 2

    Produkte und Geschäftszweck beschreiben

    Beschreiben Sie konkret, welche Art von Waren oder Produkten der Geschäftsinhaber herstellt oder vertreibt. Je spezifischer diese Beschreibung, desto weniger Spielraum für Missverständnisse.

    💡 Nennen Sie Produktkategorien oder Beispiele (z. B. ‚Elektronische Haushaltszubehör', ‚Einzelteile für Maschinen').

  3. 3

    Gebiet und Exklusivität definieren

    Geben Sie das geografische Gebiet (z. B. ‚Bundesland Baden-Württemberg', ‚Postleitzahlenbereiche 70–79' oder ‚Deutschlandweit') an. Entscheiden Sie, ob die Vertriebsrechte exklusiv (nur dieser Partner) oder nicht-exklusiv sein sollen.

    💡 Karten oder Postleitzahlenlisten können der Vereinbarung als Anlage beigefügt werden.

  4. 4

    Lieferbedingungen und Versandverantwortung festlegen

    Bestimmen Sie, wer die Versandkosten trägt (üblicherweise der Geschäftsinhaber) und regeln Sie, wann die Haftung für Waren auf den Auftragnehmer übergeht (z. B. bei Lieferannahme). Definieren Sie auch die minimale oder maximale Liefermenge pro Bestellung.

    💡 Beachten Sie Incoterms (z. B. ‚Frei Haus') für internationale Lieferungen.

  5. 5

    Preisstrategie und Kommissionsplan erstellen

    Legen Sie in Anhang A die autorisierten Verkaufspreise für jedes Produkt fest und erstellen Sie eine klare Kommissionsformel (z. B. ‚10 % auf Nettoverkaufspreis'). Definieren Sie auch, ob Preisanpassungen möglich sind und wie diese mitgeteilt werden.

    💡 Achten Sie auf Mengenstaffeln oder saisonale Preisänderungen, um sie im Plan abzudecken.

  6. 6

    Abrechnungs- und Zahlungsbedingungen festlegen

    Geben Sie ein konkretes Stichtag für die monatliche Abrechnung an (z. B. ‚15. des Monats') und bestimmen Sie, bis wann die Zahlung fällig ist (z. B. ‚30 Tage nach Abrechnung'). Regeln Sie auch das Zahlungsmittel (Banküberweisung, Scheck, Zahlung Zug um Zug).

    💡 Erwägen Sie Verzugszinsen oder Mahngebühren für nicht pünktliche Zahlungen.

  7. 7

    Haftung, Lagerbestände und Rückgaberecht klären

    Definieren Sie klar, wer für Schwund, Diebstahl oder Beschädigung haftet, wie der Auftragnehmer Lagerbestände meldet und ob unverkaufte Waren zurückgegeben oder umgetauscht werden können. Legen Sie auch fest, wie lange der Auftragnehmer Waren lagern darf.

    💡 Regeln Sie auch, was bei Insolvenz des Auftragsnehmers mit den Waren geschieht.

  8. 8

    Vertrag reviewed und unterzeichnet lassen

    Lesen Sie den vollständigen Vertrag Wort für Wort durch. Erwägen Sie eine rechtliche Überprüfung durch einen Anwalt, insbesondere wenn hohe Warenwerte oder lange Laufzeiten betroffen sind. Lassen Sie beide Parteien unterzeichnen und behörlich beglaubigen, falls erforderlich.

    💡 Geben Sie jeder Partei ein signiertes Original; bewahren Sie Ihre Kopie sicher auf.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Konsignation und Kommission?

Bei einer Konsignation bleibt die Ware im Eigentum des Lieferanten (Geschäftsinhaber), bis sie verkauft ist; der Auftragnehmer verkauft im Namen des Lieferanten und erhält eine Kommission. Bei einer reinen Kommission kauft der Agent oder Distributor die Ware zuerst selbst und wird dann Eigentümer. In dieser Vorlage liegt ein Konsignationsmodell vor, da der Geschäftsinhaber Eigentum an den Waren behält.

Kann der Auftragnehmer die Ware auf Kredit verkaufen?

Nein — nach dieser Vereinbarung sind Barverkäufe die Norm. Der Auftragnehmer darf nur dann Kreditverkäufe tätigen, wenn der Geschäftsinhaber dies schriftlich genehmigt hat und die Bedingungen des Geschäftsinhabers einhält. Dies schützt den Geschäftsinhaber vor Forderungsausfällen und gibt ihm Kontrolle über das Bonitätsrisiko.

Wer trägt die Versandkosten?

Nach dieser Vorlage trägt der Geschäftsinhaber alle Liefer- und Versandkosten. Der Auftragnehmer zahlt diese nicht. Dies ist typisch bei Konsignationen, da der Lieferant ein Interesse an der schnellen Marktdurchdringung hat. Sie können dies jedoch ändern, wenn Sie für die Vorlage andere Bedingungen vereinbaren möchten.

Was passiert, wenn der Auftragnehmer Ware nicht verkauft?

Die Ware bleibt im Eigentum des Geschäftsinhabers. Der Auftragnehmer haftet für Bestandsfehlmengen (Schwund, Diebstahl). Die Vorlage erlaubt es, Rückgaberecht oder Umtausch zu regeln — dies muss aber in den Abrechnungsbedingungen oder Anhängen festgehalten werden. Ohne ausdrückliche Regelung muss der Auftragnehmer die nicht verkaufte Ware zurückgeben oder bezahlen.

Kann der Auftragnehmer Preise selbst festsetzen?

Nein. Diese Vereinbarung sieht vor, dass der Geschäftsinhaber alle Verkaufspreise festlegt und eine Preisliste bereitstellt. Der Auftragnehmer darf nicht unter den autorisierten Preis verkaufen. Dies schützt die Preispositionierung und den Gewinn des Geschäftsinhabers sowie die Marke. Preisänderungen müssen vom Geschäftsinhaber mitgeteilt werden.

Welche Informationen muss der Auftragnehmer monatlich berichten?

Der Auftragnehmer muss jeden Monat (bis zum festgelegten Stichtag) eine Abrechnung vorlegen, die alle Verkäufe des Vormonats, den aktuellen Lagerbestand und die fällige Kommission auflistet. Diese Informationen sind für den Geschäftsinhaber essentiell zur Kontrolle der Geschäftsaktivitäten, der Warenverteilung und zur Sicherung von Zahlungen.

Kann der Geschäftsinhaber in den Geschäftsbetrieb des Auftragsnehmers eingreifen?

Nein — die Vorlage schreibt vor, dass der Geschäftsinhaber nicht in Ausstattung, Angestellte oder Methoden des Auftragsnehmers eingreifen darf. Dies kennzeichnet den Auftragnehmer als unabhängigen Unternehmer, nicht als Angestellter. Der Geschäftsinhaber haftet auch nicht für Fahrlässigkeit des Auftragsnehmers oder dessen Personal. Das gibt dem Auftragnehmer Freiheit, trägt aber auch Verantwortung.

Benötigt diese Vereinbarung notarielle Beglaubigung?

Das hängt von den Umständen und der Gerichtsbarkeit ab. Für gewöhnliche Geschäfte ist eine notarielle Beglaubigung nicht erforderlich — die Unterschriften der Parteien genügen. Für sehr hohe Warenwerte oder wenn später Probleme zu erwarten sind, kann eine notarielle Beglaubigung zusätzliche Rechtssicherheit bieten. Konsultieren Sie einen Anwalt, ob dies in Ihrem Fall sinnvoll ist.

Wie lange dauert eine typische Konsignationsvereinbarung?

Die Vorlage selbst regelt keine Laufzeit. Es ist üblich, dass Konsignationsvereinbarungen ein bis drei Jahre laufen und dann automatisch verlängert werden oder auslaufen. Sie sollten eine konkrete Laufzeit und Kündigungsbedingungen in den Vertrag einfügen — z. B. ‚Dauer: 2 Jahre ab [DATUM], verlängerbar um 1 Jahr, wenn nicht 60 Tage vor Ablauf gekündigt'. Dies gibt beiden Parteien Planungssicherheit.

Im Vergleich zu Alternativen

vs Komissions-Vertrag

Ein reiner Kommissionvertrag regelt, dass der Makler oder Vermittler im Namen des Auftraggebers tätig wird, die Ware aber selbst bezahlen kann. Eine Konsignationsvereinbarung behält das Eigentum bei der Seite, die die Ware liefert. Nutzen Sie den Kommissionsvertrag, wenn der Partner eigenverantwortlich kauft; die Konsignationsvereinbarung, wenn Sie die Kontrolle über Ware und Bestände behalten wollen.

vs Franchise-Vereinbarung

Franchise ist umfassender: Der Franchisenehmer nutzt ein Geschäftsmodell, Marke und Systeme des Franchisegebers. Eine Konsignationsvereinbarung regelt allein Warenvertrieb, Lagerhaltung und Kommission. Wählen Sie Franchise, wenn Sie ein vollständiges Geschäftskonzept lizenzieren; Konsignation, wenn Sie nur Waren zur Vermarktung abgeben wollen.

vs Vertriebsvereinbarung (Distributor-Vertrag)

Ein Distributor kauft Waren in Bulk und wird Eigentümer; die Konsignationsvereinbarung behält das Eigentum beim Lieferanten. Nutzen Sie einen Distributor-Vertrag für großvolumige Partner mit hoher Eigenständigkeit; die Konsignationsvereinbarung für kleinere Partner oder wenn Sie engere Kontrolle über Bestände und Preise benötigen.

vs Handelsvertreter-Vereinbarung

Ein Handelsvertreter vermittelt Geschäfte im Namen des Auftraggeber, trägt aber keine Ware selbst. Bei Konsignation lagert der Auftragnehmer Waren und verkauft sie. Der Handelsvertreter ist reiner Vermittler; der Konsignationspartner ist Verkäufer. Nutzen Sie den Handelsvertreter für reine Geschäftsvermittlung, Konsignation für direkten Warenverkauf.

Branchenspezifische Hinweise

Einzelhandel und Großhandel

Regelung exklusiver oder territorialer Vertriebsrechte zwischen Herstellern und Einzelhandelsketten oder unabhängigen Wiederverkäufern.

Produktion und Fertigung

Strukturierung des Vertriebs von Industrieprodukten und Komponenten über regional spezialisierte Handelspartner.

Elektrotechnik und Elektronik

Schutz von Preisen und Markenposition bei Vertrieb hochwertiger technischer Produkte über spezialisierte Distributoren.

Kosmetik und Körperpflege

Regulierung des Vertriebs von Markenartikeln über Beauty-Fachgeschäfte oder Spa-Betriebe mit klaren Kommissions- und Lagervorgaben.

Lebensmittel und Getränke

Verwaltung der Belieferung von Einzelhandelsketten, Restaurants oder Großküchen mit verderblichen Waren und strikten Lagervorgaben.

Pharmazie und Medizinprodukte

Lizensierte Vertriebsvereinbarungen mit Apotheken oder medizinischen Fachhandeln unter regulatorischen Vorgaben.

Hinweise zur Rechtsprechung

Diese Vorlage folgt deutschem Zivilrecht (BGB). Konsignationsvereinbarungen unterliegen den Regeln zu Kommissionsgeschäften (§ 383 ff. BGB) sowie zu Kaufverträgen. Beachten Sie lokale Betriebsvergütungsregeln und Wettbewerbsrecht, besonders bei exklusiven Territorien.

Österreich reguliert Konsignationen ähnlich wie Deutschland (ABGB § 378 ff.). Achten Sie auf österreichische Arbeitsrechtbestimmungen, falls der Auftragnehmer beschäftigt wird, und auf die Umsatzsteuerregelungen bei grenzüberschreitender Lieferung.

Schweizer Recht (ZGB/OR) sieht unterschiedliche Regeln vor. Konsignationen gelten als Kommissionsgeschäfte (OR 401 ff.). Umsatzsteuer und Mehrwertsteuer unterscheiden sich erheblich. Konsultieren Sie einen Schweizer Anwalt, um Compliance sicherzustellen.

Vorlage oder Anwalt — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenKleine bis mittlere Konsignationsverträge (lokal oder regional) mit geringen Warenbeständen und erprobten Partnern.0–50 € (nur Materialkosten für Vorlage)2–4 Stunden Bearbeitungszeit
Vorlage + RechtsprüfungNationale oder grenzüberschreitende Konsignationen mit höherem Warenwert; Sie möchten die Vorlage angepasst, aber nicht vollständig neu geschrieben.200–500 € (Anwaltsgebühr für Prüfung und kleine Anpassungen)1–2 Wochen (inkl. Anwaltskonsultation)
MaßgeschneidertKomplexe Konstellationen (mehrere Partner, Unterlizenzierung, internationale Rechtprechung, sehr hohe Warenwerte, Haftungsregelungen mit Risiken).1.000–3.000 € (Vollständiges Konzept durch Anwalt)3–6 Wochen (Analyse, Entwurf, Verhandlungsrunden)

Glossar

Konsignation
Abgabe von Waren an einen Partner zur Vermarktung, ohne dass dieser Eigentum der Waren übernimmt, bis sie verkauft sind.
Geschäftsinhaber
Die Partei, die die Waren produziert oder besitzt und diese zum Verkauf abgibt.
Auftragnehmer
Die Partei, die die Waren im Namen des Geschäftsinhabers verkauft und vertreibt und dafür eine Kommission erhält.
Kommission
Der Prozentsatz oder Betrag, den der Auftragnehmer für jeden Verkauf erhält; berechnet nach dem Verkaufspreis.
Exklusive Vertriebsrechte
Das Recht eines Partners, die Ware allein in einem bestimmten Gebiet zu verkaufen, ohne Konkurrenz durch den Geschäftsinhaber oder andere Partner.
Lagerbestand
Die Waren, die sich im Besitz und unter der Kontrolle des Auftragsnehmers befinden, aber noch nicht verkauft wurden.
Monatliche Abrechnung
Ein Bericht, den der Auftragnehmer monatlich einreicht und in dem alle Verkäufe, Lagerstände und fälligen Zahlungen aufgelistet sind.
Barverkauf
Verkauf, bei dem der Käufer sofort bezahlt; Gegensatz zu Kreditverkauf.
Preisliste
Vom Geschäftsinhaber festgesetzte und dem Auftragnehmer übermittelte autorisierten Verkaufspreise für jedes Produkt.
Gebiet
Das geografische Gebiet (Region, Bundesland, Land etc.), in dem der Auftragnehmer das Recht hat, die Waren zu verkaufen.
Unterlizenzkonsignation
Konsignationsvereinbarung, bei der der Auftragnehmer selbst weitere Lizenzen oder Vertriebsrechte an Dritte weitergeben kann.

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