Bescheinigung über die Aufgabe der Verwendung eines fiktiven Firmennamens

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FreiBescheinigung über die Aufgabe der Verwendung eines fiktiven Firmennamens

Auf einen Blick

Was es ist
Eine Bescheinigung über die Aufgabe der Verwendung eines fiktiven Firmennamens ist ein rechtsverbindliches Dokument, mit dem ein Unternehmer oder eine Körperschaft formell erklärt, dass ein bisher genutzter fiktiver Geschäftsname nicht mehr verwendet wird. Das Dokument liegt als kostenloser Word-Download vor und kann online bearbeitet oder als PDF exportiert werden.
Wann Sie es brauchen
Sie benötigen diese Bescheinigung, wenn Sie einen fiktiven Firmennamen aufgeben und dies behördlich dokumentieren möchten — etwa beim Geschäftsbetriebswechsel, bei Rebranding oder bei der Umstrukturierung eines Unternehmens. Sie ist erforderlich, um die Aufgabe formell zu belegen und Verwechslungen oder spätere Ansprüche auszuschließen.
Was enthalten ist
Die Bescheinigung enthält die Angabe des aufgebenden Unternehmens (natürliche Person, Partnerschaft oder Körperschaft), den fiktiven Namen, den Ort der bisherigen Geschäftstätigkeit und das Bundesland/den Staat. Das Dokument ist datiert und unterzeichnet und dient als offizieller Nachweis der Aufgabe.

Was ist eine Vorlage „Bescheinigung über die Aufgabe der Verwendung eines fiktiven Firmennamens"?

Diese Vorlage ist ein offizielles Dokument, mit dem ein Unternehmer oder eine Körperschaft schriftlich erklärt, dass ein bisher genutzter fiktiver Firmenname (auch Handelsname oder Geschäftsname genannt) aufgegeben wird. Das Dokument dient als rechtlicher Nachweis und kann behördlichen oder privaten Zwecken vorgelegt werden. Sie erhalten die Vorlage als kostenloser Word-Download, der sofort bearbeitbar und als PDF exportierbar ist. Das Dokument ist einfach auszufüllen — es benötigt nur Ihre Unternehmensdaten, den aufzugebenden Namen und Ihre Unterschrift, optional mit notarieller Beglaubigung für erhöhte Rechtsicherheit.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Die fehlende schriftliche Bestätigung der Aufgabe eines Namens kann zu rechtlichen Komplikationen führen: Behörden könnten den Namen noch als aktiv registrieren, Dritte könnten Ansprüche unter dem alten Namen gegen Sie erheben, oder Verwechslungen mit Konkurrenten entstehen. Diese Bescheinigung schützt Sie, indem sie einen klaren zeitlichen und inhaltlichen Nachweis erbringt. Sie ist erforderlich, wenn Sie den Namen beim Gewerbeamt oder Handelsregister abmelden oder wenn Geschäftspartner eine Bestätigung der Nichtnutzung brauchen. Mit diesem Dokument dokumentieren Sie professionell und rechtskonform, dass die Geschäftstätigkeit unter dem betreffenden Namen beendet ist — eine wichtige Voraussetzung für einen sauberen Geschäftswechsel oder Namenswechsel.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Ein Einzelunternehmer gibt einen bisher genutzten Geschäftsnamen aufBescheinigung für Einzelunternehmer
Eine Partnerschaft oder OHG beendet die Nutzung eines HandelsnamensBescheinigung für Personengesellschaft
Eine GmbH oder AG gibt einen Tradingname oder fiktiven Namen aufBescheinigung für Kapitalgesellschaft
Behörden erfordern zusätzliche Dokumentation oder UnterschriftenBescheinigung mit behördlicher Genehmigung
Geschäftstätigkeit in mehreren Ländern mit unterschiedlichen fiktiven NamenMehrsprachige Bescheinigung
Schutz personenbezogener Daten bei der Archivierung des alten NamensBescheinigung mit Datenschutzklausel

Häufige Fehler vermeiden

❌ Unvollständige oder falsche Unternehmensbezeichnung

Warum es wichtig ist: Die Bescheinigung kann von Behörden abgelehnt werden, wenn die juristische Identität nicht eindeutig identifiziert werden kann.

Fix: Verwenden Sie die exakt im Gewerbe- oder Handelsregister eingetragene Bezeichnung Ihres Unternehmens.

❌ Schreibfehler beim fiktiven Namen

Warum es wichtig ist: Ein fehlerhaft geschriebener Name führt dazu, dass die Aufgabe nicht registriert wird und der falsche Name weiterhin rechtlich gebunden ist.

Fix: Überprüfen Sie den Namen mehrmals gegen alle bisherigen Geschäftsdokumente und verwenden Sie Copy-Paste statt Abschrift.

❌ Fehlende oder unleserliche Unterschrift

Warum es wichtig ist: Ohne gültige Unterschrift ist das Dokument nicht rechtsverbindlich und wird von Behörden nicht anerkannt.

Fix: Unterschreiben Sie persönlich mit vollem Namen und achten Sie auf Lesbarkeit; nutzen Sie notarielle Beglaubigung für kritische Fälle.

❌ Falsche geografische Angabe (Bundesland/Staat)

Warum es wichtig ist: Die Aufgabe wird in der falschen Jurisdiktion registriert, wodurch der Name in der korrekten Region noch als aktiv gilt.

Fix: Recherchieren Sie sorgfältig, in welchem Bundesland die Geschäftstätigkeit primär stattgefunden hat, und geben Sie diesen an.

❌ Kein klares Aufgabedatum oder vages Datum

Warum es wichtig ist: Unklarheit über den Stichtag der Aufgabe kann zu rechtlichen Streitigkeiten oder behördlicher Ablehnung führen.

Fix: Nennen Sie ein spezifisches Datum oder schreiben Sie 'ab Ausstellungsdatum' statt vager Formulierungen wie 'bald' oder 'in naher Zukunft'.

❌ Bescheinigung ohne notarielle Beglaubigung, obwohl amtliche Eintragung erforderlich ist

Warum es wichtig ist: Manche Behörden und Gerichte akzeptieren nur beglaubigte Fassungen als Nachweis der Aufgabe.

Fix: Konsultieren Sie einen Notar oder Ihre zuständige Handelskammer, um zu prüfen, ob Beglaubigung nötig ist.

Die 8 wichtigsten Klauseln, erklärt

Datierung und Adressblöcke

In einfacher Sprache: Das Dokument gibt das Ausstellungsdatum sowie die Adresse der ausstellenden Person oder des Unternehmens an.

Beispielformulierung
[DATUM] [NAME] [ADRESSE] [STADT, BUNDESLAND] [POSTLEITZAHL]

Häufiger Fehler: Veraltete oder unvollständige Adressen hinterlassen, die nicht mehr gültig sind.

Erklärung der Aufgabe

In einfacher Sprache: Die zentrale Klausel erklärt, dass ein bestimmter fiktiver Name nicht mehr verwendet wird.

Beispielformulierung
Der Unterzeichnende, [NAME DES UNTERNEHMENS], hat die Verwendung des fiktiven Namens [FIKTIVER NAME] bei der Abwicklung von Geschäften aufgegeben.

Häufiger Fehler: Mehrdeutige oder unklare Formulierung des aufgegebenen Namens, die zu Verwechslungen führt.

Identifikation des Unternehmens

In einfacher Sprache: Das Dokument nennt die natürliche Person, Partnerschaft oder Körperschaft, die den Namen aufgibt.

Beispielformulierung
Der Unterzeichnende, [NATÜRLICHE PERSON, PARTNERSCHAFT ODER KÖRPERSCHAFT], bescheinigt Folgendes:

Häufiger Fehler: Unvollständige oder fehlerhafte Bezeichnung des Unternehmens, die die Identität unklar macht.

Geografischer Geltungsbereich

In einfacher Sprache: Die Klausel gibt an, in welchem Bundesland oder Staat die Geschäftstätigkeit unter dem fiktiven Namen stattgefunden hat.

Beispielformulierung
bei der Abwicklung von Geschäften in [BUNDESLAND] [STAAT]

Häufiger Fehler: Falsches oder unvollständiges Bundesland angeben, was die Gültigkeit der Bescheinigung gefährdet.

Unterzeichnung und Beglaubigung

In einfacher Sprache: Die Bescheinigung muss von dem Unternehmensvertreter unterzeichnet sein und kann notariell beglaubigt werden.

Beispielformulierung
[NAME und Unterschrift des Unterzeichners] [ggf. notarielle Beglaubigung]

Häufiger Fehler: Fehlende oder unleserliche Unterschrift, die die Rechtsgültigkeit infrage stellt.

Definitives Aufgabedatum

In einfacher Sprache: Das Dokument kann ein Datum angeben, ab dem der Name definitiv nicht mehr verwendet wird.

Beispielformulierung
ab [DATUM] aufgegeben

Häufiger Fehler: Kein klares Aufgabedatum angeben, wodurch Unklarheit über den Zeitpunkt entsteht.

Bestätigung der Nichtverwendung

In einfacher Sprache: Eine Erklärung, dass der Name künftig nicht mehr in der Geschäftstätigkeit verwendet wird.

Beispielformulierung
Der Unterzeichnende bestätigt, dass [FIKTIVER NAME] ab sofort nicht mehr verwendet wird.

Häufiger Fehler: Zu schwache oder unvollständige Bestätigung, die späteren Streitigkeiten Raum gibt.

Zweck und Kontext

In einfacher Sprache: Das Dokument kann angeben, ob die Aufgabe aufgrund von Rebranding, Geschäftsbeendigung oder Umbenennung erfolgt.

Beispielformulierung
Grund für die Aufgabe: [GRUND, z. B. Rebranding, Geschäftsbeendigung, Umbenennung]

Häufiger Fehler: Fehlerhafte oder irreführende Begründung, die behördliche Anfragen auslöst.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Datum und Adressen eintragen

    Tragen Sie das heutige Datum oben links ein und ergänzen Sie Ihren Namen und Ihre aktuelle Adresse. Diese Angaben müssen vollständig und korrekt sein.

    💡 Verwenden Sie das Format DD.MM.YYYY für Deutschsprachige oder YYYY-MM-DD für internationale Lesbarkeit.

  2. 2

    Name des Unternehmens einsetzen

    Geben Sie in der Einleitung den vollständigen Namen Ihrer Einzelunternehmung, Partnerschaft oder Körperschaft an, mit der Sie den fiktiven Namen aufgeben.

    💡 Nutzen Sie den exakt gleichen Namen, der im Gewerberegister oder Handelsregister eingetragen ist.

  3. 3

    Fiktiven Namen eintragen

    Schreiben Sie den exakten fiktiven Namen auf, den Sie aufgeben — genau wie er bisher verwendet wurde.

    💡 Überprüfen Sie die Schreibweise gegen alte Geschäftsdokumente oder Rechnungen, um Fehler zu vermeiden.

  4. 4

    Bundesland und Staat angeben

    Nennen Sie das Bundesland (z. B. Bayern, NRW) und ggf. den Staat, in dem die Geschäftstätigkeit unter dem Namen stattgefunden hat.

    💡 Ist die Geschäftstätigkeit überregional, können Sie mehrere Bundesländer aufzählen oder 'bundesweit' angeben.

  5. 5

    Art der ausgebenden Partei bestimmen

    Wählen Sie in der Erklärung aus, ob Sie eine natürliche Person, eine Partnerschaft oder eine Körperschaft sind, und ergänzen Sie entsprechend.

    💡 Dies bestimmt auch, wer unterschreiben muss (Einzelperson, alle Gesellschafter oder Geschäftsführer).

  6. 6

    Unterschreiben oder beglaubigen

    Unterschreiben Sie das Dokument mit Ihrem vollständigen Namen. Für amtliche Zwecke ist eine notarielle Beglaubigung empfehlenswert.

    💡 Beglaubigungen erhöhen die Rechtsicherheit und werden von Behörden und Dritten leichter akzeptiert.

  7. 7

    Kopien erstellen und archivieren

    Speichern Sie das unterzeichnete Original und erstellen Sie mindestens eine Kopie zur Vorlage bei Behörden oder zur Archivierung.

    💡 Bewahren Sie die Original-Unterschrift auf und lagern Sie das Dokument mindestens 10 Jahre auf.

Häufig gestellte Fragen

Wann benötige ich diese Bescheinigung?

Sie benötigen die Bescheinigung, wenn Sie einen fiktiven Firmennamen, den Sie bisher geschäftlich verwendet haben, offiziell aufgeben möchten. Dies ist typisch bei Rebranding, Geschäftsumstrukturierung oder Fusion. Eine schriftliche Bestätigung hilft, Verwechslungen zu vermeiden und zeigt behördlichen Stellen, dass die Nutzung beendet ist. Je nach Jurisdiktion kann die Anmeldung dieser Aufgabe beim Gewerberegister oder Handelsregister erforderlich sein.

Wer muss die Bescheinigung unterschreiben?

Der Unterzeichner hängt von der Art des Unternehmens ab. Ist es eine Einzelunternehmung, unterschreibt der Unternehmer. Bei einer Partnerschaft (OHG, KG) sollten alle Gesellschafter unterschreiben oder mindestens einer, der die vollmacht hat. Bei einer GmbH oder AG unterschreibt der Geschäftsführer oder Vorstand. Im Zweifelsfall konsultieren Sie einen Anwalt oder die Handels- bzw. Handwerkskammer.

Muss die Bescheinigung notariell beglaubigt sein?

Eine notarielle Beglaubigung ist nicht zwingend erforderlich, aber empfehlenswert — vor allem, wenn Sie die Bescheinigung bei Behörden oder Gerichten vorlegen möchten. Eine beglaubigte Fassung hat höheres Beweiswert und wird leichter akzeptiert. Kontaktieren Sie einen Notar vor Ort, um die Beglaubigung vornehmen zu lassen; dies kostet typischerweise zwischen 15 und 30 Euro.

Wie lange bin ich nach Ausstellung dieser Bescheinigung an den alten Namen gebunden?

Die Bescheinigung erklärt die sofortige Aufgabe. Allerdings können Drittpersonen noch Forderungen stellen, die unter dem alten Namen eingegangen sind. Rechtlich bleibt die Aufgabe unbegrenzt wirksam — Sie können den Namen nicht erneut verwenden, ohne eine Neueintragung zu beantragen. Für Geschäftsgebundenes empfiehlt es sich, behördlich zu dokumentieren, dass der Name nicht mehr aktiv ist.

Kann ich diese Vorlage international nutzen?

Diese Vorlage ist für Deutschland, Österreich und die Schweiz konzipiert. Sind Sie in einem anderen Land tätig, wird wahrscheinlich ein abweichendes Format erwartet. Konsultieren Sie die zuständige Handels- oder Handwerkskammer Ihres Landes oder einen lokalen Anwalt, um die richtigen Anforderungen zu erfüllen.

Kann ich die Vorlage selbst ausfüllen oder brauche ich anwaltliche Hilfe?

Die Vorlage ist einfach genug für Selbstausfüllung — Sie müssen nur Namen, Daten und den aufgegebenen Namen eintragen. Für komplexe Situationen (mehrere Namen, internationale Geschäftstätigkeit, Streitigkeiten) ist anwaltliche Beratung sinnvoll. Eine notarielle Beglaubigung ist eine gute Investition, um Rechtssicherheit zu erhöhen.

Was ist der Unterschied zwischen einer privaten Bescheinigung und einer behördlichen Registrierung?

Diese Vorlage ist eine private Bescheinigung, die Sie selbst ausstellen. Die behördliche Registrierung (beim Gewerbeamt oder Handelsregister) ist ein separater Prozess, den Sie nach Ausstellung dieser Bescheinigung durchlaufen können. Die behördliche Registrierung ist oft erforderlich, um die Aufgabe offiziell zu dokumentieren und Dritten mitzuteilen.

Wie lange sollte ich die unterzeichnete Bescheinigung aufbewahren?

Bewahren Sie das Original mindestens 10 Jahre auf. Dies entspricht typischen Aufbewahrungspflichten für geschäftliche Dokumente und Verträge. Speichern Sie auch digitale Kopien an sicheren Orten und sorgen Sie dafür, dass diese bei Bedarf vorzeigbar sind.

Was passiert, wenn ich den Namen nach der Bescheinigung dennoch verwende?

Das Weiterverwenden nach schriftlicher Aufgabe gilt als Vertragsverletzung und kann rechtliche Konsequenzen haben. Drittpersonen, denen Sie die Aufgabe mitgeteilt haben, können Schadensersatz fordern. Vermeiden Sie jede Verwendung nach Ausstellung; falls Sie den Namen doch noch brauchen, müssen Sie eine Neueintragung beantragen und eventuell eine Klarstellung ausstellen.

Im Vergleich zu Alternativen

vs Gewerbeanmeldung / Abmeldung

Die Gewerbeanmeldung oder -abmeldung ist ein offizieller behördlicher Akt, während diese Bescheinigung ein privates Dokument ist. Eine Bescheinigung über die Aufgabe eines Namens ist oft ein vorgelagertes oder begleitendes Dokument zur Abmeldung. In manchen Fällen wird die Bescheinigung vom Gewerbeamt oder Handelsregister zusammen mit der Abmeldung angefordert.

vs Handelsregisterauszug

Ein Handelsregisterauszug zeigt die aktuell eingetragenen Daten Ihres Unternehmens und Handelsnamen an. Eine Bescheinigung über die Aufgabe ist ein aktives Nachweisdokument, das Sie selbst ausstellen. Der Auszug wird von der Behörde gepflegt; eine private Bescheinigung kann die Aufgabe schneller dokumentieren, bevor die behördliche Registrierung erfolgt.

vs Widerrufs- oder Rücknahmebrief

Ein Widerrufs- oder Rücknahmebrief ist ein allgemeines Dokument zur Zurücknahme von Erklärungen. Eine Bescheinigung über die Aufgabe eines Namens ist spezifisch auf Handelsnamen ausgerichtet und hat rechtliche Besonderheiten im Gewerbe- und Handelsrecht. Sie sind in Ton, Inhalt und Geltung unterschiedlich.

vs Mitteilung zur Markenanmeldung / Verzicht

Diese Bescheinigung befasst sich mit fiktiven Handelsnamen im Gewerberecht. Ein Markenverzicht ist ein spezialisiertes gewerbliches Schutzrecht-Dokument, das Sie beim Markenamt einreichen. Sind Sie Markeninhaber und geben einen Handelsnamen auf, können Sie auch eine Markenabmeldung erwägen — dies ist aber eine separate behördliche Handlung.

Branchenspezifische Hinweise

Dienstleistungen und Consulting

Berater und Dienstleister nutzen oft mehrere Handelsnamen; diese Bescheinigung dokumentiert die Aufgabe eines alten Markennamens bei Fokussierung.

Einzelhandel und E-Commerce

Shop-Betreiber geben oft Produktlinien-Namen oder alte Shop-Namen auf, wenn sie umgestalten; diese Vorlage belegt das amtlich.

Handwerk und Gewerbe

Handwerksbetriebe wechseln Geschäftsnamen bei Generationswechsel oder Spezialisierung; die Bescheinigung ist Gewerbeamt-relevant.

Gesundheit und Wellness

Praxen und Studios nutzen oft Phantasienamen, die später aufgegeben werden; diese Vorlage schützt vor urheberrechtlichen Ansprüchen.

Bildung und Training

Bildungseinrichtungen mit mehreren Kursmarken geben veraltete Namen auf; die Bescheinigung dokumentiert dies behördlich.

Immobilien und Vermietung

Immobilienträger und Verwaltungen nutzen oft Fonds- oder Projektnahmen, die später aufgegeben werden; die Bescheinigung ist dokumentarisch wertvoll.

Hinweise zur Rechtsprechung

In Deutschland wird die Aufgabe eines Handelsnamens beim Gewerbeamt registriert. Diese Bescheinigung ist ein Vorlagendokument für das Gewerberegister. Beachten Sie die Fristen für die Eintragung nach HGB und GewO, die je nach Bundesland variieren.

In Österreich entspricht dieses Dokument der Aufgabe eines Handelnamens im Firmenbuch. Die Bescheinigung sollte an die Wirtschaftskammer oder das Gericht übermittelt werden; die Vorlage ist mit AT-Anforderungen kompatibel.

In der Schweiz ist die Aufgabe eines Namens im Handelsregister zu dokumentieren. Diese Vorlage ist für Schweizer Einzelunternehmen und Gesellschaften geeignet, erfordert aber unter Umständen zusätzliche Angaben zum Kanton und zum Registerauszug.

Vorlage oder Anwalt — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenUnkomplizierte Aufgabe eines lokalen Handelnamens durch eine Einzelunternehmung ohne Streitigkeiten.Kostenlos (Template-Download) + optional notarielle Beglaubigung 15–30 €30 Minuten — Ausfüllen, Unterschreiben, ggf. Beglaubigung beim Notar.
Vorlage + RechtsprüfungSie füllen die Vorlage selbst aus, lassen sie aber von einem Rechtsanwalt oder Notar prüfen.Vorlage kostenlos + Anwaltsprüfung 100–250 € oder Notarbestätigung 15–30 €1–2 Tage (Ausfüllung + Prüfungstermin beim Anwalt oder Notar).
MaßgeschneidertKomplexe Situationen: mehrere aufgegebene Namen, internationale Geschäfte, Gesellschafterstreitigkeiten oder spezielle vertragliche Verpflichtungen.200–500 € für individuelle Drafting und Beratung durch einen Anwalt3–5 Arbeitstage (Beratung, Drafting, behördliche Koordination).

Glossar

Fiktiver Name
Ein Geschäftsname, unter dem ein Unternehmer tätig ist, ohne dass dieser Name Teil der offiziellen Rechtsperson ist (z. B. ein Handelsname oder Pseudonym).
Geschäftstätigkeit
Die berufliche oder kommerzielle Aktivität, die unter einem bestimmten Namen ausgeübt wird.
Bescheinigung
Ein offizielles, unterzeichnetes Dokument, das eine Tatsache oder Handlung bestätigt und als Nachweis gilt.
Abwicklung
Die Beendigung oder Umstellung von Geschäftsaktivitäten.
Körperschaft
Eine juristische Person wie eine GmbH, AG oder Verein, die unabhängig von Einzelpersonen Rechte und Pflichten hat.
Partnerschaft
Eine Gesellschaftsform (z. B. OHG, KG), in der mehrere Personen gemeinsam ein Geschäft betreiben.
Handelsname
Ein Name, unter dem ein Unternehmen im Geschäftverkehr bekannt ist, der aber nicht die offizielle Firma darstellt.
Gewerberegister
Das behördliche Register, in dem Einzelunternehmer und Personengesellschaften eingetragen sind.
Rechtsperson
Ein Subjekt des Rechts, das Rechte und Pflichten haben kann — natürliche oder juristische Person.
Bundesland/Staat
Die regionale oder nationale Jurisdiktion, in der die Geschäftstätigkeit stattfand.

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