Bescheinigung der Urheberschaft eines Mitarbeiters

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FreiBescheinigung der Urheberschaft eines Mitarbeiters

Auf einen Blick

Was es ist
Eine Bescheinigung der Urheberschaft ist ein rechtlich bindendes Dokument, in dem ein Mitarbeiter bestätigt, dass das Unternehmen alle Rechte, Titel und Anrechte an seinen Schöpfungen besitzt. Das Dokument unterscheidet zwischen eigenständigen Werken und gemeinsamen Schöpfungen mit anderen Autoren und steht als kostenloser Word-Download zur Verfügung.
Wann Sie es brauchen
Sie benötigen diese Bescheinigung, wenn Sie Geschäftspartnern, Kunden oder Investoren nachweisen müssen, dass Ihr Unternehmen die vollständigen Eigentumsrechte an den Werken seiner Mitarbeiter hält. Sie ist besonders wichtig bei der Lizenzierung, beim Verkauf von geistigem Eigentum oder bei Vertragsverhandlungen mit Dritten.
Was enthalten ist
Das Dokument enthält eine Erklärung des Mitarbeiters, dass er der Urheber bestimmter Werke ist, die Bestätigung, dass keine anderen Parteien beigetragen haben, sowie Anhänge zur detaillierten Auflistung eigenständiger Werke und gemeinsamer Schöpfungen.

Was ist eine Bescheinigung der Urheberschaft eines Mitarbeiters?

Eine Bescheinigung der Urheberschaft ist ein rechtlich bindendes Dokument, in dem ein Mitarbeiter formell erklärt und bestätigt, dass sein Unternehmen alle Rechte, Titel und Anrechte an seinen Schöpfungen und Werken besitzt. Das Dokument unterscheidet zwischen Werken, die der Mitarbeiter allein entwickelt hat, und Werken, an denen mehrere Personen beigetragen haben. Die Bescheinigung steht als kostenloser Word-Download zur Verfügung und kann einfach mit Ihren spezifischen Angaben angepasst werden. Sie dient dazu, Drittparteien – wie Investoren, Kunden oder Lizenzpartner – rechtssicher zu versichern, dass das Unternehmen uneingeschränkte Verfügungsgewalt über die Werke hat.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Ohne eine klare Dokumentation der Eigentumsrechte können Drittparteien berechtigte Zweifel haben, ob Ihr Unternehmen wirklich alle notwendigen Rechte an den Werken hält. Dies ist ein großes Risiko bei Due-Diligence-Prüfungen, Lizenzierungsverhandlungen oder beim Verkauf von Geschäftseinheiten. Ein Mitarbeiter könnte später behaupten, dass er nicht vertraglich verpflichtet war, seine Urheberrechte abzutreten, besonders wenn ältere Werke vor modernen Arbeitsverträgen entstanden sind. Diese Bescheinigung schließt diese Lücke: Sie dokumentiert rückwirkend, dass Werke bereits bestehen und dem Unternehmen gehören. Für Investoren und Partner ist sie ein Nachweis der Rechtssicherheit; für Ihr Unternehmen ist sie ein Schutz vor zukünftigen Streitigkeiten und ein wertvolles Beweisstück vor Gericht.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Mitarbeiter hat Werke allein entwickelt und das Unternehmen beansprucht vollständiges EigentumsrechtBescheinigung für eigenständige Werke
Mehrere Mitarbeiter oder externe Partner haben an einer Schöpfung mitgearbeitetBescheinigung für gemeinsame Schöpfungen
Bestimmte Werke sind ausgenommen oder wurden in Mitarbeiters Eigenzeit entwickeltBescheinigung mit Ausnahmeregelungen
Fokus auf Webdesign, Software, Grafiken und multimediale SchöpfungenBescheinigung für digitale Inhalte
Klärung von Urheberrechten vor Unternehmensverkauf oder FusionBescheinigung bei Betriebsübergang
Unternehmen soll alleinige Lizenzierungsrechte behaltenBescheinigung mit Lizenzverbotsklausel

Häufige Fehler vermeiden

❌ Werke nicht detailliert oder unklar beschreiben

Warum es wichtig ist: Drittparteien können später nicht nachvollziehen, welche Werke genau abgedeckt sind, was zu Rechtsstreitigkeiten führt.

Fix: Nutzen Sie Anhänge, um jedes Werk einzeln zu dokumentieren – mit Beschreibung, Entwicklungszeitraum und Technologien.

❌ Gemeinsame Schöpfungen nicht korrekt ausweisen

Warum es wichtig ist: Co-Autoren können später Eigentumsansprüche geltend machen, wenn sie nicht dokumentiert sind.

Fix: Füllen Sie Anhang B vollständig aus und informieren Sie alle Co-Autoren über die Bescheinigung.

❌ Verwendung von Betriebsmitteln nicht klären

Warum es wichtig ist: Wenn Werke mit Unternehmensressourcen oder in Arbeitszeit entwickelt wurden, kann das Eigentumsrecht angefochten werden.

Fix: Dokumentieren Sie genau, ob Werke in Eigenzeit oder in Betriebszeit entwickelt wurden und welche Materialien verwendet wurden.

❌ Falsche oder unvollständige Adressdaten

Warum es wichtig ist: Ungenaue Angaben machen das Dokument in Zweifel fraglich und können seine Durchsetzbarkeit beeinträchtigen.

Fix: Überprüfen Sie alle Adressdaten anhand von Handelsregistereinträgen und Personalunterlagen.

❌ Keine Unterschrift oder Beglaubigung

Warum es wichtig ist: Ohne Unterschrift ist das Dokument rechtlich nicht bindend und wird vor Gericht nicht anerkannt.

Fix: Sorgen Sie dafür, dass der Mitarbeiter die Bescheinigung persönlich unterschreibt und datiert; erwägen Sie eine notarielle Beglaubigung für kritische Werke.

❌ Vorlage nicht an die lokale Rechtsprechung anpassen

Warum es wichtig ist: Rechtsprechung unterscheidet sich zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz; generische Vorlagen können unzureichend sein.

Fix: Passen Sie die Vorlage an lokale Besonderheiten an oder lassen Sie einen Anwalt vor Ort die Bescheinigung überprüfen.

Die 8 wichtigsten Klauseln, erklärt

Präambel und Vertragsparteien

In einfacher Sprache: Identifiziert die beteiligten Parteien, das Ausführungsdatum und die juristische Grundlage.

Beispielformulierung
Diese Bescheinigung wird abgeschlossen zum [DATUM] ZWISCHEN: [NAME DES MITARBEITERS] (der "Mitarbeiter") UND: [NAME DES UNTERNEHMENS] (das "Unternehmen"), gegründet unter den Gesetzen von [BUNDESLAND].

Häufiger Fehler: Vergessen, das genaue Ausführungsdatum oder die korrekte juristische Form des Unternehmens einzutragen, was die Gültigkeit gefährdet.

Zusicherungen und Gewährleistungen

In einfacher Sprache: Der Mitarbeiter erklärt, dass er alle Zusicherungen sorgfältig geprüft hat und sie mit vollem Wissen abgibt.

Beispielformulierung
Der unterzeichnende Mitarbeiter erklärt hiermit, dass er diese Zusicherungen und Gewährleistungen mit vollem Wissen und Vorsatz abgibt, dass sich auf diese von Drittparteien verlassen werden kann.

Häufiger Fehler: Unvollständige oder vage Formulierungen, die Drittparteien Zweifel an der Verbindlichkeit lassen.

Urheberschaft der eigenständigen Werke

In einfacher Sprache: Der Mitarbeiter bestätigt, dass er allein Urheber der im Anhang A aufgelisteten Werke ist.

Beispielformulierung
Der Mitarbeiter bestätigt, dass er der Urheber der im beigefügten Anhang "A" beschriebenen Schöpfungen ist und dass keine andere Partei einen Beitrag geleistet hat.

Häufiger Fehler: Nicht klar definieren, welche Werke als eigenständig gelten; mangelnde Anhänge führen zu Rechtsstreitigkeiten.

Ausschluss fremder Beiträge

In einfacher Sprache: Der Mitarbeiter versichert, dass kein Dritter an der Entwicklung der Werke beteiligt war.

Beispielformulierung
Keine andere Partei hat einen Beitrag geleistet oder Hand an die Konzeption, Entwicklung oder Konstruktion der Schöpfungen angelegt.

Häufiger Fehler: Zu breit formulieren; dies kann später angefochten werden, wenn tatsächlich andere mitgearbeitet haben.

Verwendung von Materialien und Zeit

In einfacher Sprache: Der Mitarbeiter erklärt, dass die Werke in seiner eigenen Zeit mit seinen Materialien entwickelt wurden.

Beispielformulierung
Die Schöpfungen wurden ausschließlich durch den Mitarbeiter, während der eigenen Zeit des Mitarbeiters und mit Materialien, die dem Mitarbeiter gehören, entwickelt.

Häufiger Fehler: Nicht klären, ob Betriebsmittel oder Arbeitszeit des Unternehmens genutzt wurden; dies kann zu Streitigkeiten führen.

Definition gemeinsamer Schöpfungen

In einfacher Sprache: Der Mitarbeiter erklärt seinen Status als Co-Autor bei Werken, an denen andere mitgearbeitet haben.

Beispielformulierung
Der Mitarbeiter war ein beitragender Urheber der im Anhang "B" beschriebenen Schöpfungen. Nur die in Anhang "B" aufgelisteten Parteien hatten einen Beitrag geleistet.

Häufiger Fehler: Anhang B unvollständig oder unklar ausfüllen; dies gefährdet die Rechtsklarheit bei Co-Autorenwerken.

Bestätigung der Zeiträume

In einfacher Sprache: Der Mitarbeiter bestätigt die Zeitspannen, während derer die Werke entwickelt wurden.

Beispielformulierung
Die Schöpfungen wurden während der Zeitspannen, die für die Schöpfungen des Mitarbeiters anwendbar sind, wie in Anhang "A" bestimmt, entwickelt.

Häufiger Fehler: Keine klaren Start- und Enddaten angeben; dies schafft Ambiguität beim Eigentumsrecht.

Unterschrift und Beglaubigung

In einfacher Sprache: Der Mitarbeiter unterzeichnet die Bescheinigung, was deren rechtliche Bindung bestätigt.

Beispielformulierung
[UNTERSCHRIFT DES MITARBEITERS] [GEDRUCKTER NAME] [DATUM]

Häufiger Fehler: Unterschrift fehlt oder ist nicht beglaubigt; das Dokument wird dann nicht als Beweis anerkannt.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Vertragsparteien eintragen

    Füllen Sie die vollständigen Namen, Adressen und juristischen Formen beider Parteien ein. Für den Mitarbeiter sind Name und Wohnort erforderlich; für das Unternehmen der Name, Gründungsstaat und Hauptsitz.

    💡 Stellen Sie sicher, dass die Unternehmensbezeichnung genau mit den Handelsregistereinträgen übereinstimmt.

  2. 2

    Ausführungsdatum festlegen

    Geben Sie das Datum ein, an dem die Bescheinigung unterzeichnet wird. Dies sollte nach dem letzten Schöpfungsdatum liegen oder mit dem Beginn der Geschäftsbeziehung koordiniert sein.

    💡 Verwenden Sie ein klares Datumsformat wie [TT.MM.JJJJ] oder schreiben Sie das Datum aus, um Mehrdeutigkeit zu vermeiden.

  3. 3

    Anhang A mit eigenständigen Werken ausfüllen

    Listen Sie alle Werke auf, die der Mitarbeiter allein entwickelt hat. Beschreiben Sie jedes Werk detailliert (z. B. 'Softwaremodul XY', 'Designkonzept für Marketingkampagne'), geben Sie Entwicklungszeiträume an und spezifizieren Sie die Technologien oder Werkzeuge.

    💡 Seien Sie so präzise wie möglich; vague Beschreibungen können später zu Streitigkeiten führen.

  4. 4

    Anhang B mit gemeinsamen Schöpfungen ausfüllen

    Dokumentieren Sie alle Werke, an denen mehrere Personen beigetragen haben. Listen Sie für jedes Werk alle Co-Autoren, ihre Rollen und Beitragszeiträume auf.

    💡 Informieren Sie auch die anderen Co-Autoren über die Bescheinigung, damit Konflikte vermieden werden.

  5. 5

    Erklärungen und Bestätigungen überprüfen

    Lesen Sie alle Zusicherungen sorgfältig durch und stellen Sie sicher, dass sie den Tatsachen entsprechen. Überprüfen Sie insbesondere, ob alle genannten Werke tatsächlich im Unternehmen oder von ihm beanspruchtes Eigentum sind.

    💡 Konsultieren Sie ggf. einen Anwalt, um sicherzustellen, dass keine falschen Aussagen gemacht werden.

  6. 6

    Unterschrift leisten

    Der Mitarbeiter unterzeichnet die Bescheinigung persönlich und gibt Datum sowie gedruckten Namen an. Eine Beglaubigung durch einen Notar ist in der Regel nicht erforderlich, kann aber zusätzliche Rechtssicherheit bieten.

    💡 Speichern Sie das original unterzeichnete Dokument digital und in Papierform in Ihren Unternehmensunterlagen.

Häufig gestellte Fragen

Warum benötige ich diese Bescheinigung, wenn der Mitarbeiter einen Arbeitsvertrag mit Urheberrechtsklausel hat?

Ein Arbeitsvertrag regelt zwar die zukünftigen Urheberrechte, bescheinigt aber nicht rückwirkend, dass frühere Werke dem Unternehmen gehören. Diese Bescheinigung dient dazu, Drittparteien wie Investoren oder Kunden zu versichern, dass das Unternehmen alle notwendigen Rechte hält – besonders wichtig bei Due-Diligence-Prozessen oder beim Verkauf von Lizenzen.

Muss die Bescheinigung notariell beglaubigt werden?

Eine notarielle Beglaubigung ist nicht rechtlich erforderlich, kann aber zusätzliche Beweiskraft bieten, besonders wenn die Werke wertvoll sind oder Drittparteien skeptisch sind. Für übliche Geschäftsfälle reicht die einfache Unterschrift des Mitarbeiters aus. Konsultieren Sie einen Anwalt, um zu entscheiden, ob Beglaubigung in Ihrer Situation sinnvoll ist.

Was ist der Unterschied zwischen eigenständigen Werken und gemeinsamen Schöpfungen?

Eigenständige Werke wurden von dem bescheinigenden Mitarbeiter allein entwickelt; das Unternehmen hält 100 Prozent der Rechte. Gemeinsame Schöpfungen wurden von mehreren Personen entwickelt; das Unternehmen hält nur die Rechte an den Beiträgen des bescheinigenden Mitarbeiters. Die Unterscheidung ist wichtig für die genaue Beschreibung des Eigentumsumfangs.

Kann ich diese Bescheinigung rückwirkend für bereits entwickelte Werke nutzen?

Ja, diese Bescheinigung kann rückwirkend für ältere Werke genutzt werden. Der Mitarbeiter bestätigt, dass er der Urheber war und welche Werke er entwickelt hat. Allerdings sollte das Datum korrekt angegeben werden, um zu verdeutlichen, dass es sich um eine nachträgliche Bescheinigung handelt. Dies ist besonders wichtig vor Vertragsverhandlungen oder Investorengesprächen.

Was passiert, wenn ein Mitarbeiter eine Bescheinigung verweigert?

Wenn ein Mitarbeiter die Bescheinigung verweigert, deutet dies auf potenzielle Probleme hin – möglicherweise weil er glaubt, dass Fremdbeiträge nicht dokumentiert sind oder er andere Eigentumsrechte beansprucht. Dies sollte umgehend geklärt werden, idealerweise mit rechtlicher Unterstützung. Ohne freiwillige Zustimmung ist eine erzwungene Unterschrift nicht wirksam.

Deckt diese Vorlage Patente und technische Erfindungen ab?

Diese Vorlage konzentriert sich auf Urheberrechte und geistiges Eigentum wie Software, Designs und Inhalte. Technische Erfindungen, die patentierbar sind, unterliegen anderen Regelungen. Wenn Ihr Unternehmen Patente anmelden möchte, benötigen Sie möglicherweise eine separate Patentabtretungsvereinbarung oder sollten einen Patent-Anwalt konsultieren.

Wie sollte ich die Anhänge A und B strukturieren?

Anhang A sollte in einer Tabellenform aufgelistet werden mit Spalten wie: Werktitel, Beschreibung, Entwicklungszeitraum, Technologien/Werkzeuge und Status (vollständig/in Entwicklung). Anhang B sollte ähnlich strukturiert sein, aber zusätzlich die Namen und Rollen aller Co-Autoren enthalten. Klare Strukturen erleichtern späteren Lesern das Verständnis und reduzieren Streitigkeiten.

Kann ich die Vorlage für mehrere Mitarbeiter gleichzeitig nutzen?

Nein, jeder Mitarbeiter benötigt eine separate Bescheinigung mit seinen individuellen Namen und seinen spezifischen Werken. Dies ist wichtig für rechtliche Klarheit und für den Fall, dass später Fragen zu einzelnen Werken entstehen. Das Dokument muss von jedem Mitarbeiter einzeln unterzeichnet werden.

Welche Jurisdiktion sollte ich angeben – Deutschland, Österreich oder die Schweiz?

Geben Sie den Bundesstaat oder die juristische Jurisdiktion an, unter der Ihr Unternehmen gegründet ist. Für deutsche Unternehmen ist dies in der Regel das Bundesland des Hauptsitzes; für österreichische Unternehmen Österreich; für Schweizer Unternehmen der Kanton oder die Schweiz als Ganzes. Dies beeinflusst, welche Gesetze zur Interpretation herangezogen werden.

Im Vergleich zu Alternativen

vs Arbeitsvertrag mit Urheberrechtsklausel

Ein Arbeitsvertrag mit Urheberrechtsklausel regelt zukünftige Rechte ab Vertragsunterzeichnung. Eine Bescheinigung der Urheberschaft dokumentiert rückwirkend, dass bereits entwickelte Werke dem Unternehmen gehören. Nutzen Sie die Arbeitsvertrag-Klausel für neue Mitarbeiter und diese Bescheinigung für Clarification älterer oder bestehender Werke vor Investorengesprächen oder Verkäufen.

vs Patentabtretungsvereinbarung

Eine Patentabtretung befasst sich mit technischen Erfindungen, die patentierbar sind und beim Patent-Amt angemeldet werden. Diese Bescheinigung deckt allgemeines geistiges Eigentum wie Software, Designs und Inhalte ab. Nutzen Sie die Patentabtretung für anmeldungspflichtige Erfindungen und diese Bescheinigung für breiter gefasstes geistiges Eigentum.

vs Vertraulichkeits- und Wettbewerbsvereinbarung

Eine Vertraulichkeitsvereinbarung schützt Geschäftsgeheimnisse und verhindert Weitergabe von Informationen. Diese Bescheinigung dokumentiert Eigentumsrechte an konkreten Werken und Schöpfungen. Beide Dokumenttypen können zusammen mit einem Arbeitsvertrag genutzt werden – sie dienen aber unterschiedlichen Zwecken.

vs Unabhängiger Kontrahenten-Vertrag

Ein Kontrahenten-Vertrag regelt Beziehungen zu externen Dienstleistern und klärt Eigentumsrechte an deren Arbeiten. Diese Bescheinigung gilt für angestellte Mitarbeiter. Nutzen Sie den Kontrahenten-Vertrag für Freelancer oder Agenturen und diese Bescheinigung für Ihr internes Team.

Branchenspezifische Hinweise

Softwareentwicklung und IT

Schutz von Eigentumsrechten an Source-Code, Anwendungen und technischen Systemen vor Kunden und Investoren.

Digitale Medien und Design

Dokumentation von Urheberrechten bei Grafiken, Videos, Websites und kreativen Konzepten für Lizenzierungs- und Verkaufsverhandlungen.

Ingenieurwesen und Konstruktion

Absicherung von Eigentumsrechten an technischen Konstruktionen, Plänen und Spezifikationen in Entwicklung und Fertigung.

Marketing und Werbeagenturen

Klärung von Urheberrechten bei Kampagnenkonzepten, Texten und kreativen Inhalten, die dem Kunden lizenziert werden.

Bildung und E-Learning

Dokumentation von Eigentumsrechten an Kursmaterialien, Videos und Lernmodulen, die von Dozenten entwickelt werden.

Pharma und Forschung

Sicherung von Eigentumsrechten an Forschungsergebnissen, Datenmodellen und Analyseverfahren, die das Unternehmen entwickelt hat.

Hinweise zur Rechtsprechung

Nach deutschem Recht (BGB) gehören Werke, die von Mitarbeitern im Rahmen ihrer Beschäftigung entwickelt werden, dem Arbeitgeber. Diese Bescheinigung dokumentiert diese Realität. Beachten Sie, dass Werke, die in eigener Zeit ohne Betriebsmittel entwickelt wurden, unter Umständen dem Mitarbeiter gehören könnten – dieser Unterschied ist in den Anhängen wichtig.

In Österreich gelten ähnliche Regeln wie in Deutschland (ABGB, Urhebergesetz). Werke, die in Dienstverhältnissen entstehen, gehören dem Arbeitgeber. Diese Vorlage ist in Österreich anwendbar, sollte aber ggf. mit einem österreichischen Anwalt überprüft werden, besonders bei hochwertigen Werken.

Vorlage oder Anwalt — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenKlare Fälle mit einer oder wenigen eigenständigen Werken und etabliertem Mitarbeiter-Verhältnis.0–50 EUR (nur Vorlage)1–2 Stunden zum Ausfüllen
Vorlage + RechtsprüfungMittlerer Wert der Werke, mehrere Co-Autoren oder Unklarheit über bisherige Eigentumsrechte.300–800 EUR (Vorlage + anwaltliche Prüfung)1 Woche (mit Überarbeitungschleifen)
MaßgeschneidertHochwertige Werke, komplexe Eigentumsgeschichte oder internationale Lizenzierungspläne.1.500–4.000 EUR (maßgeschneiderte Vereinbarung)2–4 Wochen

Glossar

Urheberschaft
Das Recht eines Schöpfers, seine geistigen Werke zu kontrollieren und sie als sein Eigentum zu beanspruchen.
Firmeneigene Schöpfungen
Werke oder Erfindungen, die ein Mitarbeiter im Auftrag oder mit Mitteln des Unternehmens entwickelt hat.
Geistiges Eigentum
Immaterielles Eigentum wie Urheberrechte, Patente, Marken und Geschäftsgeheimnisse.
Gemeinsame Schöpfung
Ein Werk, an dem mehrere Personen beigetragen haben und das daher mehrere Co-Autoren hat.
Eigentumsrecht
Das rechtliche Anrecht auf Besitz, Nutzung und Verwertung eines Werkes oder einer Erfindung.
Lizenzierung
Die Gewährung von Nutzungsrechten an einem Werk oder an geistigem Eigentum gegen Gebühr.
Zusicherung
Eine Erklärung oder ein Versprechen, dass bestimmte Tatsachen oder Rechte bestehen, die rechtliche Verbindlichkeit haben.
Schöpfung
Allgemeiner Begriff für ein von einer Person erstelltes Werk, wie Software, Design, Texte oder technische Erfindungen.
Due Diligence
Sorgfältige Überprüfung und Dokumentation rechtlicher und geschäftlicher Verhältnisse vor Transaktionen.
Drittpartei
Eine externe Person oder Organisation, die nicht direkt an einem Vertrag beteiligt ist, sich aber darauf berufen könnte.
Anhang
Ein beigefügtes Dokument oder eine Anlage, die ergänzende Informationen oder Listen enthält.

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