1
Vertragsparteien eintragen
Tragen Sie den Namen und die vollständige Anschrift Ihres Unternehmens (als Abtretende) und des Lizenznehmers (als Abtretungsempfänger) ein. Geben Sie auch an, unter welchen Landesgesetzen beide Unternehmen tätig sind.
💡 Prüfen Sie, dass der Name des Unternehmens korrekt geschrieben ist und der juristische Sitz mit dem Handelsregister übereinstimmt.
2
Datum des Inkrafttretens festlegen
Geben Sie das Datum ein, ab dem die Lizenz gültig wird. Dies ist oft das Unterzeichnungsdatum oder ein Datum wenige Tage später.
💡 Verwenden Sie das Format TT.MM.JJJJ (z. B. 15.05.2025) für Klarheit und Konsistenz.
3
Urheberrechtlich geschütztes Werk beschreiben
Beschreiben Sie präzise, welches Werk lizenziert wird (Titel, Erscheinungsjahr, Format, eventuell Registrierungsnummer). Seien Sie so spezifisch wie möglich.
💡 Bei Software geben Sie die Versionsnummer an; bei Kunstwerken den genauen Titel und die Erscheinungsform.
4
Umfang der Nutzungsrechte bestimmen
Legen Sie fest, ob die Lizenz exklusiv oder nicht-exklusiv ist, für welche geografischen Regionen sie gilt, welche Nutzungsformen erlaubt sind und ob Sublizenzierung möglich ist.
💡 Nutzen Sie die vorgegebenen Optionen (exklusiv/nicht-exklusiv, kommerziell/nicht-kommerziell) und ergänzen Sie regionale oder zeitliche Einschränkungen.
5
Lizenzgebühren und Zahlungsbedingungen festlegen
Geben Sie die Höhe der Lizenzgebühr ein (Pauschalgebühr oder laufende Gebühren), die Zahlungsfrist und die Zahlungsart (Banküberweisung, Lastschrift, etc.).
💡 Unterscheiden Sie zwischen einmaliger Gebühr (für zeitlich unbegrenzte Nutzung) und wiederkehrenden Gebühren (monatlich, jährlich) für zeitlich begrenzte Rechte.
6
Vertragslaufzeit und Kündigungsbedingungen festlegen
Geben Sie an, wie lange die Lizenz gilt (z. B. 1 Jahr, 5 Jahre oder unbegrenzt), wie lange die Kündigungsfrist ist und unter welchen Bedingungen sie vorzeitig beendigt werden kann.
💡 Shorter Kündigungsfristen (z. B. 30 Tage) erhöhen die Flexibilität für beide Parteien; längere Fristen (z. B. 90 Tage) bieten mehr Planungssicherheit.
7
Weitere Klauseln überprüfen und anpassen
Überprüfen Sie Klauseln zum Verbot von Änderungen, Geheimhaltung, Haftung und Schadensersatz. Passen Sie diese nach Bedarf an, um Ihre spezifische Situation abzubilden.
💡 Bei sensiblen oder hochwertigen Werken (z. B. Software) sollten Sie Haftungs- und Strafklauseln verstärken; bei einfachen Lizenzen können diese gekürzt werden.
8
Dokument unterzeichnen und archivieren
Drucken Sie das ausgefüllte Dokument, lassen Sie es von beiden Parteien unterzeichnen und speichern Sie eine signierte Kopie für Ihre Unterlagen.
💡 Erwägen Sie, das Dokument von einem Anwalt überprüfen zu lassen, besonders wenn hohe Lizenzgebühren oder exklusive Rechte vergeben werden.