Bedingungen einer Lizenz für Freeware

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FreiBedingungen einer Lizenz für Freeware

Auf einen Blick

Was es ist
Eine verbindliche rechtliche Vereinbarung zwischen dem Softwareentwickler und dem Nutzer, die die Bedingungen für die kostenlose Nutzung von Freeware regelt. Das Dokument ist als kostenloser Word-Download erhältlich und kann nach Ihren Anforderungen angepasst werden.
Wann Sie es brauchen
Sie benötigen diese Vorlage, wenn Sie kostenlose Software entwickeln oder bereitstellen und die Nutzungsrechte, Beschränkungen und Haftungsausschlüsse klar definieren möchten. Sie schützt Ihre Urheberrechte und verdeutlicht den Nutzern, was erlaubt ist und was nicht.
Was enthalten ist
Das Dokument enthält eine Präambel mit Hintergrundangaben, eine Erklärung des Lizenztyps (nicht-exklusiv), Einschränkungen der Nutzung auf einen einzelnen Computer, Regelungen zu Sicherungskopien, Verbote von Modifizierungen und Weitergabebeschränkungen sowie Bestimmungen zur automatischen Lizenzaufhebung bei Verstoß.

Was ist eine Vorlage „Bedingungen einer Lizenz für Freeware"?

Eine Freeware-Lizenzvorlage ist eine verbindliche rechtliche Vereinbarung zwischen dem Softwareentwickler und dem Nutzer, die regelt, wie kostenlose Software verwendet werden darf. Das Dokument definiert klar, dass Nutzer die Software nur auf einem einzelnen Computer nutzen dürfen, keine Änderungen vornehmen können und die Software nicht für Netzwerk-Nutzung weiterverteilen dürfen — alles kostenlos, aber unter strikten Bedingungen. Sie erhalten die Vorlage als editierbare Word-Datei, die Sie nach Ihren Anforderungen anpassen und dann mit Ihrer Software verteilen können.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Ohne klare Lizenzbedingungen riskieren Sie, dass Ihre kostenlose Software von Unternehmen in Netzwerken kopiert, von Konkurrenten modifiziert und als eigenes Produkt ausgegeben wird. Die Lizenzbedingungen schützen Ihr Urheberrecht, stellen klar, dass Sie alle Rechte an der Software behalten, und regeln automatisch den Verlust der Nutzungslizenz bei Verstoß. Besonders wichtig ist es, dass Sie Netzwerk-Installation und Modifizierung verbieten, um Ihre Kontrolle über die Software-Verteilung zu bewahren. Diese Vorlage gibt Ihnen die rechtliche Grundlage, gegen Nutzer vorzugehen, die Ihre Bestimmungen brechen — und macht dies deutlich, bevor jemand Ihre Software herunterlädt.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Typische kostenlose Software mit grundlegenden NutzungseinschränkungenStandard Freeware-Lizenz
Software, die in Netzwerkumgebungen oder für mehrere Nutzer genutzt werden sollFreeware mit Netzwerk-Nutzung
Software, die Erweiterungen oder Plugins erlaubt, aber das Kernprogramm unverändert bleibtFreeware mit Plugin/Erweiterung
Kostenlose Software, deren kommerzielle Verwendung gezielt zugelassen wirdFreeware mit kommerzieller Nutzung
Technisch komplexe Software, bei der Decompiling und Analyse ausdrücklich untersagt sein sollenFreeware mit Reverse-Engineering-Verbot
Software, die Nutzerdaten erfasst und deren Verarbeitung geregelt werden mussFreeware mit Datenabfrage

Häufige Fehler vermeiden

❌ Zu vage Bestimmungen zur Netzwerk- oder Mehrnutzer-Nutzung

Warum es wichtig ist: Wenn nicht klar ist, dass Netzwerk-Installation nicht erlaubt ist, werden Unternehmen die Software ohne rechtliche Basis auf mehreren Computern einsetzen.

Fix: Formulieren Sie explizit: ‚Diese Software darf nicht für mehrere Nutzer oder in einem lokalen Netzwerk genutzt werden ohne vorherige schriftliche Zustimmung.'

❌ Fehlende oder unvollständige Urheberrechts-Hinweise in Sicherungskopien

Warum es wichtig ist: Ohne diese Hinweise können Nutzer behaupten, dass die Sicherungskopie nicht Ihre Software ist, und Sie verlieren Kontrolle über die Verteilung.

Fix: Fordern Sie explizit, dass alle Urheberrechts-Hinweise und Lizenzhinweise in jeder Kopie erhalten bleiben, auch in Backups.

❌ Keine automatische Lizenzaufhebung bei Verstoß

Warum es wichtig ist: Wenn Sie nicht deutlich machen, dass die Lizenz automatisch widerrufen wird, müssen Sie möglicherweise vor Gericht eine Unterlassung erwirken, was zeit- und kostspielig ist.

Fix: Ergänzen Sie eine Klausel wie: ‚Bei Verstoß gegen diese Bedingungen wird die Lizenz sofort und automatisch, ohne weitere Mitteilung, widerrufen.'

❌ Kein Haftungsausschluss

Warum es wichtig ist: Wenn die Software fehlerhaft ist und Nutzer Schadensersatz verlangen, sind Sie ohne Haftungsausschluss möglicherweise haftbar.

Fix: Fügen Sie einen klaren Haftungsausschluss hinzu, z. B. ‚Die Software wird ‚wie besehen' ohne Gewährleistung bereitgestellt.'

❌ Keine Bestimmungen zu Datenschutz und Telemetrie

Warum es wichtig ist: Falls Ihre Software Daten erfasst, müssen Sie transparent sein; andernfalls können Sie in Konflikt mit Datenschutzgesetzen wie der DSGVO geraten.

Fix: Wenn die Software Nutzerdaten sammelt, fügen Sie klare Bestimmungen zur Datenverarbeitung und Links zur Datenschutzerklärung hinzu.

❌ Zu permissive Bedingungen für Open-Source-ähnliche Lizenzierung

Warum es wichtig ist: Wenn Sie Änderungen nicht explizit verbieten, können Nutzer modifizierte Versionen verteilen und Ihren Ruf schädigen oder Markenrechte verletzen.

Fix: Wenn Sie Änderungen erlauben möchten, verwenden Sie eine etablierte Open-Source-Lizenz wie MIT oder GPL, nicht diese Standard-Freeware-Vorlage.

Die 8 wichtigsten Klauseln, erklärt

Lizenzgewährung und Hintergrund

In einfacher Sprache: Der Lizenzgeber gewährt dem Nutzer eine nicht-exklusive Lizenz zur Nutzung der heruntergeladenen Software, sofern die Bedingungen eingehalten werden.

Beispielformulierung
Ihnen wird eine nicht-exklusive Lizenz für die Nutzung der heruntergeladenen Software gewährt, abhängig von der Einhaltung der Vertragsbedingungen in dieser Freeware-Lizenz.

Häufiger Fehler: Nicht deutlich zu machen, dass die Lizenz nicht-exklusiv ist und der Lizenzgeber die Software auch an andere weitergeben kann.

Einzelner Computer-Nutzung

In einfacher Sprache: Die Software darf nur auf einem einzelnen, vom Nutzer besessenen, gemieteten oder kontrollierten Computer genutzt werden.

Beispielformulierung
Sie dürfen diese Software nur auf einem einzelnen Computer nutzen, den Sie besitzen, geleast haben oder kontrollieren.

Häufiger Fehler: Diese Beschränkung zu ignorieren und die Software auf mehreren Computern zu installieren, ohne dass es vertraglich gestattet ist.

Sicherungskopien-Recht

In einfacher Sprache: Der Nutzer darf eine Sicherungskopie der Software für den eigenen Gebrauch anfertigen, um die Hauptkopie im Fehlerfall zu ersetzen.

Beispielformulierung
Sie dürfen eine Sicherungskopie der Software für Ihre eigene Nutzung erstellen, um damit die Hauptkopie im Falle eines Festplattenfehlers oder bei einer anderen Nichtverfügbarkeit der Hauptkopie zu ersetzen. In der Sicherheitskopie müssen alle Urheberrechts-Hinweise enthalten bleiben.

Häufiger Fehler: Die Sicherungskopie ohne die erforderlichen Urheberrechts-Hinweise anzufertigen oder die Kopie an andere weiterzugeben.

Verbot von Veränderungen und Nachkonstruktion

In einfacher Sprache: Der Nutzer darf die Software nicht verändern, erweitern, nachkonstruieren oder in anderer Weise modifizieren.

Beispielformulierung
Sie dürfen die Software nicht verändern, erweitern, nachkonstruieren oder die Software auf andere Weise in ihrem jetzigen Zustand verändern.

Häufiger Fehler: Zu glauben, dass man die Software beliebig anpassen darf, weil sie kostenlos ist. Modifizierungen sind ausdrücklich untersagt.

Verbot von Netzwerk- und Mehrnutzer-Nutzung

In einfacher Sprache: Die Software darf nicht von mehreren Nutzern oder in einem lokalen Netzwerk genutzt werden, ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Lizenzgebers.

Beispielformulierung
Sie dürfen diese Software nicht für mehrere Nutzer oder in einem lokalen Netzwerk nutzen ohne die vorherige schriftliche Zustimmung des Lizenzgebers.

Häufiger Fehler: Die Software in einem Büronetzwerk zu installieren ohne die erforderliche schriftliche Genehmigung einzuholen.

Urheberrechts-Hinweise und Einschränkungen

In einfacher Sprache: Die Software ist urheberrechtlich geschützt; der Lizenzgeber behält alle exklusiven Rechte außer denen, die in dieser Lizenz gewährt werden.

Beispielformulierung
Diese Software ist urheberrechtlich geschützt, und der Besitzer dieses Urheberrechts beansprucht sämtliche exklusiven Rechte an jener Software, mit Ausnahme jener Nutzerlizenz, die unten ausgeführt ist.

Häufiger Fehler: Zu unterschätzen, dass der Lizenzgeber alle Rechte behält und der Nutzer nur ein zeitlich unbegrenztes, aber nicht-exklusives Nutzungsrecht hat.

Maschinenlesbarer Objektcode

In einfacher Sprache: Der Nutzer erhält nur die Lizenz für den maschinenlesbaren Objektcode (die ausführbare Datei), nicht den Quellcode.

Beispielformulierung
Ihnen wird lediglich eine Lizenz für den maschinenlesbaren Objektcode der Software gewährt.

Häufiger Fehler: Zu erwarten, dass man Zugriff auf den Quellcode hat und diesen ändern oder einsehen darf.

Automatische Lizenzaufhebung bei Verstoß

In einfacher Sprache: Wenn der Nutzer gegen die Bedingungen verstößt, wird die Lizenz sofort und automatisch widerrufen, ohne dass der Lizenzgeber weitere Maßnahmen ergreifen muss.

Beispielformulierung
Wenn Sie sich nicht an die hier aufgeführten Vertragsbedingungen halten, wird Ihre Lizenz für jene Freeware sofort und automatisch zurückgenommen, ohne dass der Inhaber des Urheberrechts Sie darüber in Kenntnis setzen oder eine andere Handlung vornehmen muss.

Häufiger Fehler: Anzunehmen, dass eine Mitteilung oder Verwarnung erforderlich ist, bevor die Lizenz widerrufen wird. Der Widerruf erfolgt automatisch.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Lizenzgeber identifizieren

    Tragen Sie den Namen, die E-Mail-Adresse und die Website des Lizenzgebers ein. Diese Informationen müssen auch in einer Read-Me-Datei stehen, die mit der Software verteilt wird.

    💡 Stellen Sie sicher, dass diese Informationen aktuell und leicht zugänglich sind, damit Nutzer Sie kontaktieren können.

  2. 2

    Software beschreiben

    Geben Sie den Namen, die Version und eine kurze Beschreibung der Software an, auf die sich diese Lizenzbestimmungen beziehen.

    💡 Verwenden Sie denselben Namen und die gleiche Versionsnummer wie in der Software selbst und in allen Veröffentlichungsmaterialien.

  3. 3

    Nutzungsumfang definieren

    Überprüfen Sie, ob die Einschränkung auf einen einzelnen Computer für Ihre Software passt. Falls Sie Netzwerk- oder Mehrnutzer-Lizenzen anbieten möchten, passen Sie diese Klausel an.

    💡 Denken Sie daran, dass strengere Beschränkungen weniger Nutzung bedeuten, aber auch besser schützen.

  4. 4

    Sicherungskopien-Recht prüfen

    Entscheiden Sie, ob Nutzer Sicherungskopien anfertigen dürfen. Dies ist üblich für Freeware, aber Sie können es auch untersagen.

    💡 Erlauben Sie Sicherungskopien, wenn es um Daten geht, die der Nutzer erzeugt hat; beschränken Sie es auf das Original der Software selbst.

  5. 5

    Einschränkungen bei Modifizierungen festlegen

    Bestätigen Sie, dass Nutzer die Software nicht ändern, decompilieren oder nachkonstruieren dürfen. Sie können hier auch andere Einschränkungen hinzufügen.

    💡 Falls Sie Änderungen zulassen möchten (z. B. bei Open-Source-Lizenzen), müssen Sie diese Klausel grundlegend umarbeiten.

  6. 6

    Haftungsausschluss und Support hinzufügen

    Überlegen Sie, ob Sie einen Haftungsausschluss (z. B. ‚WIE BESEHEN', ohne Garantie) hinzufügen möchten und ob Sie technischen Support anbieten oder nicht.

    💡 Bei kostenloser Software ist ein robuster Haftungsausschluss wichtig, um Schadensersatzansprüche zu minimieren.

  7. 7

    Rechtsprechung und Kontakt angeben

    Geben Sie an, welches Recht anwendbar ist (z. B. deutsches Recht) und wie Nutzer bei Fragen oder Meinungsverschiedenheiten Kontakt aufnehmen können.

    💡 Verwenden Sie die Rechtsprechung des Landes, in dem sich der Lizenzgeber hauptsächlich aufhält.

  8. 8

    Vorlage ausdrucken oder als PDF exportieren

    Speichern Sie das Dokument in Word oder exportieren Sie es als PDF. Verteilen Sie es zusammen mit der Software und machen Sie es auf Ihrer Website verfügbar.

    💡 Stellen Sie sicher, dass die Lizenzbestimmungen leicht zugänglich sind und dass Nutzer sie vor dem Download sehen können.

Häufig gestellte Fragen

Muss ich einen Anwalt beauftragen, um diese Lizenzbestimmungen zu nutzen?

Eine kostenlose Vorlage wie diese bietet einen guten Ausgangspunkt, aber für komplexe oder hochwertige Software wird eine rechtliche Überprüfung empfohlen. Ein Anwalt kann die Bedingungen an Ihre spezifische Situation anpassen und sicherstellen, dass sie in allen relevanten Ländern gültig sind. Für kleine, unkomplizierte Freeware-Projekte kann die Vorlage oft ausreichend sein.

Kann ich Netzwerk-Lizenzen in dieser Vorlage erlauben?

Ja, aber Sie müssen die Klausel zur Einzelplatz-Nutzung überarbeiten. Sie können schreiben: ‚Sie dürfen diese Software in einem lokalen Netzwerk mit bis zu [X] Nutzern installieren, sofern für jede Installation eine separate Lizenz vorhanden ist.' Alternativ können Sie eine separate Netzwerk-Lizenz anbieten und diese Vorlage nur für Einzelplatz-Freeware verwenden.

Was passiert, wenn ein Nutzer die Lizenzbestimmungen bricht?

Nach den Bedingungen dieser Vorlage wird die Lizenz sofort und automatisch widerrufen. Das bedeutet, dass der Nutzer die Software nicht mehr legal verwenden darf. Sie können dem Nutzer eine Abmahnung senden und bei wiederholten Verstößen rechtliche Schritte einleiten. Die Vertragsbestimmungen erlauben es Ihnen, die Nutzung schnell zu unterbinden, ohne dass Sie vorher Benachrichtigungen versenden müssen.

Wie unterscheidet sich diese Lizenz von Open-Source-Lizenzen?

Diese Vorlage ist restriktiver als typische Open-Source-Lizenzen wie MIT oder GPL. Sie verbietet Änderungen, Weitergabe und Netzwerk-Nutzung ohne Genehmigung. Open-Source-Lizenzen erlauben Änderungen und Weitergabe, benötigen aber oft Namensnennung oder Lizenzweitergabe. Nutzen Sie diese Vorlage, wenn Sie streng kontrollieren möchten, wie Ihre Software verwendet wird.

Muss ich ein Read-Me-File mit der Software verteilen?

Ja, diese Vorlage macht deutlich, dass ein Read-Me-File verteilt werden sollte, das den Namen und die Kontaktinformationen des Lizenzgebers enthält. Dies informiert die Nutzer darüber, wer die Software entwickelt hat und wie sie Fragen stellen können. Das Read-Me sollte zusammen mit der Software heruntergeladen werden.

Kann ich diese Lizenz für kommerzielle Software verwenden?

Diese Vorlage ist für kostenlose Software (Freeware) konzipiert. Für kommerzielle Software, bei der Nutzer Lizenzgebühren zahlen, benötigen Sie eine andere Lizenz mit Klauseln zu Zahlungsbedingungen, Rückgaberecht und anderen Geschäftsbedingungen. Konsultieren Sie einen Anwalt, wenn Sie kommerzielle Lizenzen ausstellen möchten.

Wie stelle ich sicher, dass diese Lizenz in Deutschland, Österreich und der Schweiz gültig ist?

Diese Vorlage ist in neutralem deutschem Recht verfasst, sollte aber in allen DACH-Ländern gelten. Für maximale Sicherheit legen Sie fest, welches nationale Recht anwendbar ist (z. B. deutsches Recht). Beachten Sie, dass Datenschutzgesetze wie die DSGVO in der gesamten EU gelten, unabhängig von dieser Lizenz. Ein Anwalt kann die Vorlage für Ihre spezifischen Anforderungen überprüfen.

Kann ich diese Lizenz später ändern?

Sie können die Lizenz jederzeit aktualisieren, aber ändern Sie nicht rückwirkend die Bedingungen für Nutzer, die die Software bereits heruntergeladen haben. Für neue Versionen oder in Zukunft können Sie strengere oder mildere Bedingungen setzen. Teilen Sie Nutzern deutlich mit, wenn sich die Lizenzbedingungen ändern.

Was ist der Unterschied zwischen dieser Vorlage und einer ‚Freeware mit Reverse-Engineering-Verbot'-Variante?

Diese Standard-Vorlage verbietet bereits Änderungen und Nachkonstruktion, was Reverse-Engineering zu einem großen Teil abdeckt. Die Variante ‚Freeware mit Reverse-Engineering-Verbot' fügt noch explizitere und detailliertere Verbote hinzu, z. B. Decompiling, Disassembly und juristische Konsequenzen. Nutzen Sie die spezialisierte Variante, wenn Ihre Software besonders wertvoll oder technisch komplex ist.

Im Vergleich zu Alternativen

vs Kommerzieller Softwarelizenzvertrag

Ein kommerzieller Softwarelizenzvertrag regelt kostenpflichtige Software und enthält Klauseln zu Zahlungsbedingungen, Rechnungsstellung, Rückgaberecht und Support-Vereinbarungen. Diese Freeware-Lizenz ist kostenlos und verzichtet auf Zahlungsbestimmungen. Ein kommerzieller Vertrag ist komplexer und länger, während diese Vorlage prägnanter ist. Verwenden Sie den kommerziellen Vertrag, wenn Nutzer Gebühren zahlen; nutzen Sie diese Vorlage für kostenlose Software.

vs Open-Source-Lizenz (MIT, GPL)

Open-Source-Lizenzen wie die MIT-Lizenz erlauben Änderungen und Weitergabe, sofern Sie als Autor genannt werden. Diese Freeware-Lizenz verbietet Änderungen und Netzwerk-Nutzung. Open-Source-Lizenzen fördern Zusammenarbeit; diese Vorlage schützt vor Missbrauch. Wählen Sie Open-Source, wenn Sie Entwickler einbinden möchten; wählen Sie diese Vorlage, wenn Sie die Kontrolle behalten möchten.

vs Allgemeine Nutzungsbedingungen (AGB)

Allgemeine AGB regeln die Beziehung zwischen einem Unternehmen und seinen Kunden auf einer Website (z. B. Haftungsausschluss, Datenschutz, Versand). Diese Lizenzbestimmungen regeln spezifisch die Nutzung einer Software. AGB sind umfassender und decken mehrere Produkte/Services ab, während Lizenzbedingungen ein Softwareprodukt betreffen. Viele Unternehmen nutzen beide: AGB für ihre Website und spezifische Lizenzbedingungen für jede Software.

vs Datenschutzerklärung

Eine Datenschutzerklärung regelt, wie Sie Nutzerdaten erfassen, verarbeiten und schützen (DSGVO-Verpflichtung). Diese Lizenzbestimmungen regeln die Softwarenutzung selbst. Wenn Ihre Software Daten sammelt, brauchen Sie beide Dokumente: die Lizenz für Softwarenutzung und eine Datenschutzerklärung für Datenschutz. Die Lizenzbedingungen können auf die Datenschutzerklärung verweisen, aber sie ersetzen sie nicht.

Branchenspezifische Hinweise

Softwareentwicklung und IT-Services

Softwareentwickler schützen ihre Freeware-Projekte mit klaren Lizenzbestimmungen und kontrollieren so, wie ihre Tools genutzt werden.

Web- und Digital-Agenturen

Agenturen, die kostenlose Plugins oder Tools auf ihrer Website anbieten, brauchen diese Lizenzbedingungen, um ihre Rechte zu schützen.

Fintech und FinTech-Startups

Viele FinTech-Tools werden kostenlos angeboten; klare Lizenzbedingungen schützen vor Missbrauch und nicht autorisierter Netzwerk-Nutzung.

E-Learning und Online-Bildung

Bildungsanbieter, die Lerntools kostenlos bereitstellen, setzen mit dieser Lizenz klare Grenzen für Weitergabe und kommerzielle Nutzung.

Beratungs- und Analyseunternehmen

Unternehmensberater bieten kostenlose Analyse-Tools oder Vorlagen an und brauchen Schutz vor Weiterverbreitung und Modifizierung.

Non-Profit und gemeinnützige Organisationen

Gemeinnützige Organisationen, die Software für ihre Mission entwickeln, nutzen Lizenzbedingungen, um die Nutzung auf ihre Zielgruppe zu beschränken.

Hinweise zur Rechtsprechung

Diese Vorlage folgt deutschem Recht und ist in Deutschland gültig. Nutzen Sie ein Gerichtsstand in Deutschland (z. B. ‚Die Gerichte von München oder Berlin sind zuständig') und verweisen Sie auf deutsches BGB und Urheberrechtsgesetz.

In Österreich gelten ähnliche Prinzipien wie in Deutschland. Diese Vorlage ist auch in Österreich gültig, aber nutzen Sie einen österreichischen Gerichtsstand (z. B. Wien) und beziehen Sie sich auf österreichisches UrhG.

Die Schweiz hat ähnliche Urheberrechtsgesetze, aber keinen BGB. Diese Vorlage ist anwendbar, nutzen Sie aber einen Schweizer Gerichtsstand und beziehen Sie sich auf das Schweizer Bundesgesetz über das Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (URG).

Vorlage oder Anwalt — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenKleine Freeware-Projekte, unkomplizierte Software ohne sensible Daten, privates Hobby-Projekt.€0 — nur die Vorlage von Business in a Box.30–60 Minuten zum Ausfüllen und Anpassen.
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Glossar

Lizenzgeber
Der Inhaber der Urheberrechte und die Person, die die Software zur Verfügung stellt.
Lizenznehmer
Die Person oder das Unternehmen, das die Software herunterlädt und nutzt (Sie).
Nicht-exklusive Lizenz
Eine Genehmigung, die Software zu nutzen, ohne dass der Lizenzgeber andere von der Nutzung ausschließt.
Urheberrecht
Das ausschließliche Recht des Schöpfers, eine Software zu reproduzieren, zu verteilen und zu verändern.
Freeware
Kostenlos verteilte Software, deren Nutzung jedoch an Bedingungen gebunden sein kann.
Sicherungskopie
Eine Kopie der Software für den Fall, dass die Originalversion verloren geht oder nicht mehr funktioniert.
Objektcode
Die maschinenlesbare Form einer Software, wie sie dem Nutzer bereitgestellt wird (im Gegensatz zu Quellcode).
Modifizierung
Die Änderung oder Anpassung der Software durch den Nutzer, was in dieser Lizenz untersagt ist.
Lizenzaufhebung
Die sofortige Beendigung des Nutzungsrechts, wenn der Nutzer gegen die Vertragsbedingungen verstößt.
Read-Me-Datei
Eine Textdatei, die wichtige Informationen zur Software und zum Lizenzgeber enthält.

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