Arbeitsvertrag Fristlos kündbarer Mitarbeiter

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FreiArbeitsvertrag Fristlos kündbarer Mitarbeiter

Auf einen Blick

Was es ist
Ein Arbeitsvertrag für Mitarbeiter, die ohne Kündigungsfrist kündbar sind, auch als „jederzeit kündbarer Mitarbeiter" bekannt. Das Dokument regelt die Beschäftigung auf Basis unbegrenzter Laufzeit und ermöglicht dem Arbeitgeber, das Verhältnis flexibel zu beenden. Sie erhalten eine kostenlose Word-Vorlage zum Download, die Sie online bearbeiten und als PDF exportieren können.
Wann Sie es brauchen
Nutzen Sie diese Vorlage, wenn Sie einen Mitarbeiter einstellen möchten, dessen Beschäftigung nicht an eine Mindestlaufzeit gebunden sein soll. Sie eignet sich für Probephasen, Abrufarbeit oder flexible Beschäftigungsverhältnisse, bei denen beide Seiten jederzeit aussteigen können.
Was enthalten ist
Das Dokument enthält Klauseln zu Aufgabenbeschreibung, Arbeitszeit, Vergütung, Interessenkonflikt, Unternehmenseigentum, Quellensteuer und den Kündigungsbedingungen. Zusätzlich regelt es die Rückgabe von Betriebsmitteln und die Behandlung von Kundendaten nach Beendigung des Verhältnisses.

Was ist eine Vorlage „Arbeitsvertrag Fristlos kündbarer Mitarbeiter"?

Ein Arbeitsvertrag für jederzeit kündbbare Mitarbeiter ist ein rechtsdokument, das ein Beschäftigungsverhältnis zwischen einem Arbeitgeber und einem Arbeitnehmer regelt, das ohne fest vereinbarte Kündigungsfristen beendet werden kann. Diese Vorlage ist ideal für flexible Beschäftigung wie Aushilfskräfte, saisonale Mitarbeiter oder Abrufarbeiter. Das Dokument legt Aufgaben, Arbeitszeiten, Vergütung, Interessenskonflikte und die sofortige Rückgabepflicht von Betriebsmitteln fest. Sie erhalten eine kostenlose Word-Vorlage zum Download, die Sie online bearbeiten und als PDF exportieren können.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Ohne einen klaren Arbeitsvertrag kann es zu Missverständnissen über Aufgaben, Arbeitszeiten und Bezahlung kommen, die zu Konflikten oder sogar Lohnklagen führen. Ein schriftlicher Vertrag schützt beide Seiten: Er dokumentiert, dass der Mitarbeiter verstanden hat, dass das Verhältnis jederzeit beendet werden kann, und verhindert später Ansprüche auf Weiterbeschäftigung. Besonders wichtig ist die Klausel zur Rückgabe von Unternehmenseigentum und zur Geheimhaltung von Kundendaten, die Ihr Geschäft schützt. Mit dieser Vorlage stellen Sie sicher, dass Sie ein flexibles, aber rechtlich sicheres Beschäftigungsverhältnis aufbauen.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Wenn Sie einer Kündigungsfrist zustimmen möchten (z. B. zwei Wochen)Arbeitsvertrag mit Kündigungsfrist
Für temporäre Projekte oder Vollzeitstellen mit EnddatumArbeitsvertrag mit befristeter Laufzeit
Für Mitarbeiter, deren Arbeitsstunden variabel und unregelmäßig sindAbrufarbeitsvertrag
Wenn die Stelle mit reduzierter Stundenanzahl besetzt wirdArbeitsvertrag Teilzeitkraft
Für Management-Positionen mit erweiterten Rechten und PflichtenArbeitsvertrag leitender Angestellter
Für Ausbildungs- und Orientierungspositionen mit begrenzter DauerArbeitsvertrag Trainee oder Praktikant

Häufige Fehler vermeiden

❌ Unklare oder fehlende Kündigungsklausel

Warum es wichtig ist: Fehlerhafte Kündigungsregelungen können zu Rechtsstreitigkeiten führen oder den Mitarbeiter unnötig schützen.

Fix: Vergewissern Sie sich, dass die Kündigungsklausel eindeutig besagt, dass das Verhältnis jederzeit ohne Grund beendet werden kann, und nennen Sie eine konkrete Kündigungsfrist, falls erforderlich.

❌ Zu vage Aufgabenbeschreibung

Warum es wichtig ist: Wenn die Aufgaben unklar sind, kann der Mitarbeiter behaupten, bestimmte Arbeiten nicht leisten zu müssen, oder das Unternehmen kann später Leistungen nicht durchsetzen.

Fix: Schreiben Sie konkrete, messbare Aufgaben auf, mit der Flexibilität, sie später anzupassen.

❌ Fehlende Klausel zur Rückgabe von Unternehmenseigentum

Warum es wichtig ist: Der Mitarbeiter könnte nach Kündigung Unternehmenseigentum wie Geräte, Daten oder Kundenlisten behalten oder missbräuchlich nutzen.

Fix: Enthalten Sie eine explizite Klausel, die die sofortige Rückgabe aller Gegenstände und Daten nach Beendigung verlangt, mit Ausnahmen für zulässige Kopien.

❌ Keine Quellensteuerklausel

Warum es wichtig ist: Wenn Steuern und Sozialabgaben nicht korrekt abgeführt werden, drohen Nachzahlungen und Strafen für das Unternehmen.

Fix: Fügen Sie eine Klausel ein, die deutlich macht, dass das Unternehmen alle erforderlichen Steuern und Abgaben von der Bezahlung einbehält.

❌ Unzureichende Regelung von Interessenskonflikten

Warum es wichtig ist: Ein Mitarbeiter könnte Kunden abwerben oder ähnliche Arbeiten für Konkurrenten durchführen und so den Geschäftsbetrieb schädigen.

Fix: Definieren Sie klar, welche Nebentätigkeit oder Konkurrenzarbeit verboten ist, und halten Sie sich an branchenübliche und gesetzliche Grenzen.

❌ Vertrag nicht digital oder in Papierform archiviert

Warum es wichtig ist: Im Streitfall können Sie den Vertrag nicht vorlegen, um Ihre Position zu untermauern.

Fix: Speichern Sie den unterzeichneten Vertrag sowohl digital (sichere Cloud, verschlüsselt) als auch in Papierform in Ihrem Personalordner.

Die 10 wichtigsten Klauseln, erklärt

Auftrag und Aufgabenbeschreibung

In einfacher Sprache: Das Unternehmen kann die Aufgaben des Mitarbeiters jederzeit anpassen oder verändern, ohne dass dies als Kündigung gilt.

Beispielformulierung
Der Mitarbeiter ist beschäftigt, um solche Leistungen zu erbringen und Aufgaben zu erfüllen, wie sie vom Unternehmen zugewiesen werden. Das Unternehmen kann nach eigenem Ermessen die Aufgaben erhöhen, verringern oder den Titel ändern, ohne dass dies als Kündigung dieser Vereinbarung angesehen wird.

Häufiger Fehler: Zu spezifische Aufgabenbeschreibungen ohne Flexibilitätsklausel können zu Streitigkeiten führen, wenn sich die Anforderungen ändern.

Bereitstellung von Zeit für die Beschäftigung

In einfacher Sprache: Der Mitarbeiter muss pünktlich zu den vorgegebenen Arbeitszeiten erscheinen und seine gesamte Zeit den Unternehmensaufgaben widmen.

Beispielformulierung
Der Mitarbeiter erbringt Leistungen während der Stunden, die durch die Unternehmensleitung vorgesehen sind. Der Mitarbeiter hat pünktlich zu der vorgeschriebenen Zeit zur Arbeit zu erscheinen.

Häufiger Fehler: Fehlende Definition konkreter Arbeitszeiten kann zu Unstimmigkeiten über Arbeitspensum und Überstunden führen.

Kein Interessenkonflikt

In einfacher Sprache: Der Mitarbeiter darf keine Tätigkeiten ausüben, die mit den Aufgaben für das Unternehmen konkurrieren oder kollidieren.

Beispielformulierung
Der Mitarbeiter darf sich kein anderes Geschäft betreiben und keine Tätigkeiten ausüben, die in Konflikt mit den Aufgaben des Mitarbeiters im Unternehmen stehen. Der Mitarbeiter darf keine Dienstleistungen für Kunden des Unternehmens außerhalb der Betriebstätigkeit erbringen.

Häufiger Fehler: Zu breite oder vage Formulierungen können Mitarbeiter in ihrer Nebentätigkeit unangemessen einschränken und rechtliche Probleme verursachen.

Eigentum des Unternehmens

In einfacher Sprache: Alle Betriebsmittel und Arbeitsergebnisse gehören dem Unternehmen und müssen nach Beendigung sofort zurückgegeben werden.

Beispielformulierung
Der Mitarbeiter erkennt an, dass er mit dem Einsatz von EDV-Anlagen und sonstigen Vermögenswerten des Unternehmens beauftragt ist. Auf Anfrage oder nach Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses hat der Mitarbeiter die unbedingte Pflicht, alle solche Gegenstände dem Unternehmen zurückzugeben.

Häufiger Fehler: Unklare Regelungen können dazu führen, dass Mitarbeiter behaupten, selbst erstellte Arbeitsergebnisse zu besitzen.

Vergütung

In einfacher Sprache: Das Unternehmen zahlt einen Stundensatz oder Gehalt gemäß seinem Ermessen und zum üblichen Auszahlungstermin.

Beispielformulierung
Das Unternehmen bezahlt dem Mitarbeiter einen Stundensatz als Vergütung, der vom Unternehmen bestimmt wird. Die Bezahlung erfolgt zur gleichen Zeit, zu der das Unternehmen seine üblichen Lohnabrechnungen an andere Mitarbeiter durchführt.

Häufiger Fehler: Fehlende explizite Regelung zur Zahlungsweise (Überweisung, Scheck, bar) oder zum genauen Auszahlungsdatum kann zu Verzögerungen führen.

Prämien und Zusatzleistungen

In einfacher Sprache: Bonuszahlungen sind freiwillig und dem Ermessen des Unternehmens überlassen; es gibt keine garantierten Zusatzleistungen.

Beispielformulierung
Die Bezahlung von Prämien unterliegt dem vollständigen Ermessen des Unternehmens. Es wurde gegenüber dem Mitarbeiter keine Garantie oder Zusicherung abgegeben, dass irgendwelche Prämien ausbezahlt werden.

Häufiger Fehler: Mündliche Zusagen über Bonuszahlungen ohne schriftliche Dokumentation können später zu Rechtsstreitigkeiten führen.

Quellensteuer und Abzüge

In einfacher Sprache: Alle Zahlungen an den Mitarbeiter werden um gesetzlich verpflichtete Steuern und Sozialabgaben reduziert.

Beispielformulierung
Alle an den Mitarbeiter gemäß dieser Vereinbarung zu zahlenden Beträge sind um die Beträge zu reduzieren, die kraft Gesetz als Quellensteuer und ähnliche Steuern und Zahlungen an den Bund, das Bundesland und sonstige Behörden abzuführen sind.

Häufiger Fehler: Unkorrekte Steuerberechnung oder Nichtabführung von Steuern kann zu erheblichen Strafen für das Unternehmen führen.

Kündigungsklausel (Jederzeit kündbar)

In einfacher Sprache: Das Arbeitsverhältnis kann vom Unternehmen jederzeit und ohne Grund, mit oder ohne Kündigungsfrist, beendet werden.

Beispielformulierung
Der Mitarbeiter erkennt an und stimmt zu, dass dieser ein jederzeit kündbarer Mitarbeiter ist. Das Beschäftigungsverhältnis kann jederzeit im alleinigen Ermessen des Unternehmens gekündigt werden, ob es einen Grund zur Kündigung gibt oder nicht.

Häufiger Fehler: Zu wenig Klarheit über die Kündigungsfrist oder eine widersprüchliche Formulierung kann zu Uneinigkeit über den Kündigungszeitpunkt führen.

Kundeneigentum und Kundendaten

In einfacher Sprache: Alle Kundendaten und Informationen sind Eigentum des Unternehmens und bleiben nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses beim Unternehmen.

Beispielformulierung
Alle Unterlagen und Dateien über Kunden jeglicher Art, welche die Kunden des Unternehmens betreffen, sind und bleiben das Eigentum des Unternehmens ungeachtet der späteren Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses.

Häufiger Fehler: Fehlende Klausel kann dazu führen, dass Mitarbeiter nach Austritt versuchen, Kundendaten oder -kontakte zu nutzen.

Regeln und Verfahrensweisen

In einfacher Sprache: Der Mitarbeiter muss alle Unternehmensrichtlinien, IT-Richtlinien, E-Mail-Regelungen und sonstige Vorgaben befolgen.

Beispielformulierung
Das Unternehmen hat die Befugnis, Regelungen und Verfahrensweisen aufzustellen, denen der Mitarbeiter zu folgen hat. Diese können Beschäftigungspolitik, Computerbenutzung, Internetzugangsrichtlinien und andere Regelungen, Verfahren und Richtlinien beinhalten, die durch das Unternehmen festgelegt wurden.

Häufiger Fehler: Zu lose oder unspezifische Regelungen werden möglicherweise nicht befolgt oder führen zu Missverständnissen über erwartete Standards.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Daten eintragen

    Ersetzen Sie alle [PLATZHALTER] durch die tatsächlichen Informationen: Name und Adresse des Mitarbeiters, Name und Adresse des Unternehmens sowie das Gültigkeitsdatum des Vertrags.

    💡 Verwenden Sie offizielle, vollständige Namen und Adressen, wie sie in Registern eingetragen sind.

  2. 2

    Auftrag und Titel definieren

    Geben Sie in der Klausel ‚Auftrag' die konkrete Jobtitel und die Hauptaufgaben des Mitarbeiters an. Lassen Sie sie ausreichend offen, um zukünftige Änderungen zu ermöglichen.

    💡 Seien Sie spezifisch genug, damit der Mitarbeiter weiß, was erwartet wird, aber flexibel genug für organisatorische Anpassungen.

  3. 3

    Arbeitszeiten festlegen

    Definieren Sie in der Klausel ‚Bereitstellung von Zeit' die täglichen Arbeitszeiten, ob Vollzeit oder Teilzeit, und wie Überstunden gehandhabt werden.

    💡 Wenn die Zeiten variabel sind, notieren Sie beispielsweise ‚nach Anweisung der Unternehmensleitung' und geben Sie Bandbreiten an.

  4. 4

    Vergütung und Zahlungsweise angeben

    Tragen Sie in der Klausel ‚Vergütung' den Stundensatz oder das Gehalt ein, die Zahlungshäufigkeit (monatlich, wöchentlich) und das genaue Auszahlungsdatum.

    💡 Nennen Sie auch die Zahlungsmethode (Banküberweisung) und geben Sie an, wenn Steuern einbehalten werden.

  5. 5

    Interessenskonflikte klären

    Überprüfen Sie die Klausel ‚Kein Interessenkonflikt' und beschreiben Sie spezifische Einschränkungen für Nebentätigkeit, falls erforderlich. Nennen Sie insbesondere konkurrenzfähige Tätigkeiten, die untersagt sind.

    💡 Seien Sie fair: Verbieten Sie nur Tätigkeiten, die tatsächlich in Konflikt stehen, nicht alle Nebentätigkeiten pauschal.

  6. 6

    Kunstwerk- und Eigentumsrechte

    Passen Sie die Klausel ‚Eigentum des Unternehmens' an Ihre spezifischen Anforderungen an (z. B. welche Arbeitsergebnisse, Inventionen oder Entwicklungen dem Unternehmen gehören).

    💡 Falls der Mitarbeiter kreativ tätig ist, spezifizieren Sie deutlich, wem Entwürfe, Codes, Designs oder Texte gehören.

  7. 7

    Unterschriften einholen

    Beide Parteien müssen den Vertrag datieren und unterzeichnen. Bewahren Sie ein Original-Exemplar auf und geben Sie dem Mitarbeiter ein Exemplar.

    💡 Nutzen Sie digitale Signaturen, wenn das Unternehmen remote arbeitet; verschaffen Sie sich notfalls eine Kopie des Ausweises des Mitarbeiters.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich den Mitarbeiter wirklich jederzeit ohne Grund kündigen?

Ja, aber mit einer wichtigen Einschränkung: Das deutsche Arbeitsrecht sieht vor, dass auch „jederzeit kündbare" Mitarbeiter eine Kündigungsfrist haben, es sei denn, beide Parteien vereinbaren anders. In der Regel beträgt die Kündigungsfrist mindestens zwei Wochen zum 15. oder Ende eines Kalendermonats. Konsultieren Sie einen Anwalt, um sicherzustellen, dass Ihr Vertrag den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Achten Sie auch darauf, dass bestimmte Kündigungsgründe (z. B. Diskriminierung) auch dann unzulässig sind, wenn der Vertrag „jederzeit kündbar" vorsieht.

Was passiert, wenn der Mitarbeiter Betriebsmittel nicht zurückgibt?

Sie können den Mitarbeiter zur Rückgabe auffordern und, falls nötig, Schadensersatz für fehlende oder beschädigte Gegenstände verlangen. Die Vorlage enthält eine klare Klausel zur Rückgabepflicht. Im Extremfall können Sie rechtliche Schritte einleiten. Dokumentieren Sie den Zustand der Gegenstände bei der Aushändigung (z. B. per Formular oder Foto), um später Beschädigungen nachweisen zu können.

Darf der Mitarbeiter während seiner Freizeit für Konkurrenten arbeiten?

Die Vorlage enthält eine Klausel zum Interessenskonflikt, die dies untersagt. Je nach Art der Konkurrenzarbeit kann dies auch nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses gelten (z. B. durch Wettbewerbsverbote). Allerdings gibt es gesetzliche Grenzen: Ein zu breites Verbot könnte unwirksam sein. Die Vereinbarung sollte spezifisch sein (z. B. „keine Dienstleistungen für Unternehmen in der X-Branche"). Konsultieren Sie einen Anwalt, um ein rechtskonformes Verbot zu formulieren.

Kann ich den Vertrag später ändern?

Ja, aber nur, wenn der Mitarbeiter zustimmt. Änderungen erfordern eine schriftliche Vereinbarung, die von beiden Parteien unterzeichnet wird. Eine einseitige Änderung ist rechtswidrig. Wenn Sie Bedingungen ändern möchten (z. B. Gehalt, Aufgaben), verhandeln Sie mit dem Mitarbeiter oder kündigen Sie den bestehenden Vertrag und bieten einen neuen an.

Ist dieser Vertrag in allen deutschen Bundesländern gültig?

Das deutsche Arbeitsrecht wird bundesweit durch das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) geregelt, daher ist dieser Vertrag in ganz Deutschland gültig. In Österreich und der Schweiz gelten andere Arbeitsgesetze; verwenden Sie für diese Länder landesspezifische Vorlagen. Informieren Sie sich über lokale Besonderheiten wie Mindestlohn, Arbeitszeitregelungen und Kündigungsschutz.

Muss ich eine Probezeit vereinbaren?

Nein, die Vorlage enthält keine separaten Probezeitregelungen, da das Gesetz eine standardmäßige Probezeit von vier Wochen vorsieht. Falls Sie eine andere Dauer wünschen (z. B. zwei Wochen, nur für bestimmte Tätigkeiten), können Sie dies in der Vorlage hinzufügen. Während der Probezeit können beide Seiten mit einer Frist von zwei Wochen kündigen.

Was ist mit Urlaub und Krankheit?

Diese Vorlage enthält keine detaillierten Regelungen zu Urlaub und Krankheit, da diese durch das deutsche Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) und die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall (LFZG) geregelt werden. Der Mitarbeiter hat Anspruch auf mindestens 20 Tage Urlaub pro Jahr und auf Fortzahlung des Gehalts im Krankheitsfall (bis vier Wochen). Ergänzen Sie die Vorlage ggf. mit spezifischen Regelungen (z. B. Urlaubsantrag-Verfahren).

Wie behandle ich die Steuern und Sozialabgaben?

Die Vorlage enthält eine Quellensteuerklausel, aber Sie müssen die praktische Durchführung regeln. Registrieren Sie den Mitarbeiter bei der Sozialversicherung (Krankenkasse, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung). Berechnen Sie monatlich die Lohnsteuer, den Solidaritätszuschlag und die Sozialabgaben und führen Sie diese an die zuständigen Behörden ab. Ein Steuerberater oder Lohnbüro kann Sie dabei unterstützen.

Kann ich Provisionen oder Boni in den Vertrag aufnehmen?

Ja, die Vorlage sieht vor, dass Prämien und Zusatzleistungen möglich sind, aber auf Ermessensbasis des Unternehmens. Wenn Sie feste Provisionen zahlen möchten, sollten Sie diese klarer definieren (z. B. „5 % Provisionen auf abgeschlossene Geschäfte"). Freiwillige Boni können weiterhin nach Ermessen gezahlt werden. Dokumentieren Sie alle vereinbarten Zusatzleistungen schriftlich, um später Missverständnisse zu vermeiden.

Im Vergleich zu Alternativen

vs Arbeitsvertrag mit Kündigungsfrist

Der „jederzeit kündbarer" Vertrag bietet maximale Flexibilität für das Unternehmen, erfordert aber oft keine lange Kündigungsfrist (nur 2 Wochen gesetzlich). Ein Vertrag mit expliziter Kündigungsfrist ist stärker, wenn Sie eine längere Bindung wünschen (z. B. 4 Wochen, 3 Monate), was den Mitarbeiter schützt und Planungssicherheit bietet. Wählen Sie „jederzeit kündbar", wenn Sie kurzfristig reagieren müssen; wählen Sie eine Kündigungsfrist, wenn Sie Kontinuität wünschen.

vs Befristeter Arbeitsvertrag

Ein befristeter Vertrag hat ein Enddatum (z. B. 6 Monate oder 1 Jahr) und wird danach automatisch beendet. Der unbefristete „jederzeit kündbbare" Vertrag läuft unbegrenzt, kann aber von jedem beendet werden. Befristung ist ideal für Projekte oder Probephasen; unbefristet ist gut für flexible Daueraufträge. Beide sind rechtlich gültig — wählen Sie je nach Dauer der erwarteten Beschäftigung.

vs Freelancer oder Unternehmer-Vereinbarung

Dieser Arbeitsvertrag sieht einen Arbeitnehmer vor (mit Sozialversicherungspflicht, Steuern, Kündigungsschutz). Eine Freelancer-Vereinbarung regelt eine unabhängige Tätigkeit (keine Sozialversicherung des Auftraggebers, flexiblere Bedingungen). Nutzen Sie einen Arbeitsvertrag für echte Angestellte; nutzen Sie eine Freelancer-Vereinbarung, wenn die Person formal unabhängig ist und ihre eigenen Steuern zahlt.

vs Abrufarbeitsvertrag

Ein Abrufarbeitsvertrag ist eine spezielle Form, bei der die Arbeitszeit variabel und kurzfristig vereinbart wird (z. B. der Mitarbeiter wird per SMS angefordert). Ein „jederzeit kündbarer" Standardvertrag kann auch für variable Stunden verwendet werden, ist aber nicht so präzise auf Flexibilität ausgerichtet. Nutzen Sie einen reinen Abrufvertrag, wenn die Arbeit sehr unregelmäßig ist; nutzen Sie diesen Vertrag für reguläre, aber flexible Beschäftigung.

Branchenspezifische Hinweise

Handel und Einzelhandel

Flexibles Personal für Stoßzeiten oder saisonale Nachfrage ohne langfristige Verpflichtung.

Gastronomie und Beherbergung

Aushilfskräfte und saisonale Mitarbeiter für Küche, Service und Reinigung jederzeit abrufbar.

Dienstleistungen (Handwerk, Reparatur)

Techniker und Hilfsarbeiter je nach Auftragsvolumen flexibel einsetzen.

Immobilienverwaltung und Facility Management

Reinigungskräfte und Instandhaltungsmitarbeiter mit flexibler Stundenplanung.

Recruitment und Personalvermittlung

Vermittlung von Kandidaten an andere Unternehmen unter flexiblen Bedingungen.

Kreative und IT-Agenturen

Freelancer und projektbasierte Mitarbeiter mit variablem Einsatz und zeitlich begrenzten Aufträgen.

Hinweise zur Rechtsprechung

Diese Vorlage folgt deutschem Arbeitsrecht (BGB, BetrVG). Sie ist in der Bundesrepublik Deutschland rechtskonform. Beachten Sie Betriebsräte (ab 5 Mitarbeitern) und branchenspezifische Tarifverträge.

In Österreich gelten andere arbeitsrechtliche Regeln (z. B. das Arbeitsrecht-Anpassungsgesetz). Diese deutsche Vorlage ist in Österreich nicht ohne Anpassung gültig. Verwenden Sie österreichische Muster oder konsultieren Sie einen österreichischen Anwalt.

Vorlage oder Anwalt — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenKleine Unternehmen mit einfachen Aufträgen und gelegentlichen Aushilfskräften ohne spezielle Anforderungen.Kostenloser Download; ca. 30 Minuten zum Ausfüllen.Sofort einsatzbereit nach Anpassung der Platzhalter.
Vorlage + RechtsprüfungMittelständler mit mehreren Mitarbeitern oder komplexeren Aufgabenbereichen, die eine Extra-Sicherheit wünschen.Vorlage kostenlos; Anwaltsprüfung ca. 150–300 EUR.1–2 Wochen je nach Anwalt.
MaßgeschneidertGroße Unternehmen, spezialisierte Industrien (Medizin, Pharma, IT-Security) oder hochkomplexe Verträge mit zusätzlichen Klauseln (Wettbewerbsverbot, IP-Abtretung, Geheimhaltung).500–2000 EUR, je nach Komplexität.2–4 Wochen inkl. Anpassungen.

Glossar

Arbeitsvertrag
Eine Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer über die Bedingungen der Beschäftigung, Aufgaben, Vergütung und Kündigungsregelungen.
Jederzeit kündbarer Mitarbeiter
Ein Mitarbeiter, dessen Beschäftigungsverhältnis ohne Fristen von beiden Seiten beendet werden kann.
Kündigungsfrist
Die Zeitspanne zwischen der Kündigungsmitteilung und dem Zeitpunkt, zu dem das Arbeitsverhältnis endet.
Quellensteuer
Steuern, die der Arbeitgeber vom Gehalt des Mitarbeiters einbehält und an die Steuerbehörden abführt.
Interessenskonflikt
Eine Situation, in der der Mitarbeiter eigene wirtschaftliche Interessen hat, die denen des Unternehmens widersprechen.
Betriebsmittel
Gegenstände und Ausrüstung (Computer, Fahrzeuge, Werkzeuge), die dem Mitarbeiter zur Erfüllung seiner Aufgaben überlassen werden.
Unternehmenseigentum
Alle materiellen und immateriellen Gegenstände, Daten und Arbeitsergebnisse, die dem Unternehmen gehören.
Präambel
Der einleitende Abschnitt eines Vertrags, der den Zweck und die Absichten der Vertragsparteien beschreibt.
Aufgabenbeschreibung
Die Festlegung der Aufgaben und Verantwortungen, die der Mitarbeiter im Unternehmen erfüllt.
Vergütung
Die Bezahlung, die der Mitarbeiter für seine Arbeit erhält (Gehalt, Stundenlohn oder Provision).

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