Unsere neue Produktpalette fügt sich naturgemäß in Ihr Geschäft ein

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FreiUnsere neue Produktpalette fügt sich naturgemäß in Ihr Geschäft ein

Auf einen Blick

Was es ist
Ein professioneller Werbebrief, der die Akquisition oder Ergänzung einer neuen Produktlinie ankündigt und einen bestehenden Geschäftspartner zur Zusammenarbeit einlädt. Die Vorlage liegt als bearbeitbarer Word-Download vor und kann direkt mit Ihren Unternehmensdaten personalisiert werden.
Wann Sie es brauchen
Dieser Brief ist ideal, wenn Sie eine neue Produktpalette oder ein akquiriertes Unternehmen auf den Markt bringen und diese Lösungen gezielt etablierten Geschäftspartnern präsentieren möchten. Nutzen Sie ihn, um schnell und strukturiert Verkaufsgespräche mit bestehenden Kontakten zu initiieren.
Was enthalten ist
Der Brief enthält eine sachliche Ankündigung der neuen Produkte oder des Neuerwerbs, eine Begründung, warum diese zum Geschäft des Partners passen, ein Angebot zur Mustervorlage und einen klaren Call-to-Action mit Terminabfrage. Alle Platzhalter sind deutlich gekennzeichnet und lassen sich einfach ausfüllen.

Was ist eine Vorlage „Unsere neue Produktpalette fügt sich naturgemäss in Ihr Geschäft ein"?

Diese Vorlage ist ein professioneller Werbebrief im DIN-676-Standard, mit dem Sie bestehende Geschäftspartner auf neue Produktlinien, akquirierte Unternehmen oder Nischen-Eigenmarken hinweisen. Der Brief kombiniert sachliche Information mit einem klaren Sales-Angebot: Sie präsentieren Muster, betonen die strategische Passung zum Geschäft des Partners und fordern ihn auf, schnell einen Termin zu vereinbaren. Der Brief liegt als bearbeitbarer Word-Download vor — alle Platzhalter sind deutlich gekennzeichnet und lassen sich ohne Vorwissen innerhalb von 30 Minuten personalisieren. Sie können den Brief per Post versenden (für höhere Aufmerksamkeit) oder per E-Mail (für schnellere Kommunikation) nutzen.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Ein strukturierter Werbebrief ist der Schlüssel, um qualifizierte Geschäftspartner schnell und professionell von neuen Produktinvestitionen zu überzeugen. Ohne klare schriftliche Kommunikation verlieren Sie Zeit mit unstrukturiertem Networking oder landen in Spam-Ordnern von Mass-E-Mails. Dieser Brief sendet ein klares Signal: Sie sind organisiert, respektieren die Zeit des Partners und haben recherchiert, warum Ihre Produkte zu seinem Portfolio passen. Das erhöht die Chancen auf ein erstes Gespräch um 40–60% gegenüber Kalt-Anrufen. Gleichzeitig dokumentiert die schriftliche Form Ihr Angebot und schützt Sie vor Missverständnissen später im Verkaufsprozess.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Wenn Sie ein ganzes Unternehmen akquiriert haben und dessen Produkte vorstellenNeuerwerb mit Markenvorstellung
Wenn Sie bestehende Produkte um neue Eigenmarken oder Varianten erweiternProduktpalette-Ergänzung
Wenn Sie Muster zeitlich begrenzt anbieten und schnell Feedback brauchenExklusive Musterangebot
Wenn Sie digital schnell kommunizieren möchten ohne BriefformatKurzvariante für E-Mail
Wenn Sie detaillierte Produktinformationen oder Zertifikate anhängenLangvariante mit Zusatzinformationen

Häufige Fehler vermeiden

❌ Generische oder zu lange Betreffzeile

Warum es wichtig ist: Ein unklarer Betreff führt dazu, dass der Brief übersehen wird oder in den Spam-Ordner landet.

Fix: Halten Sie die Betreffzeile unter 60 Zeichen und nutzen Sie Schlüsselwörter wie ‚Neue Produktpalette' oder ‚Spannende Geschäftsgelegenheit'.

❌ Fehlende Personalisierung oder falsche Kontaktdaten

Warum es wichtig ist: Ein Brief an ‚Sehr geehrte(r) Geschäftsführer' oder mit veralteter Adresse wirkt unpersönlich und wird oft nicht ernst genommen.

Fix: Investieren Sie 5 Minuten in die Recherche des richtigen Namens, der Abteilung und der aktuellen Adresse; dies erhöht die Rücklaufquote deutlich.

❌ Keine klare Verbindung zwischen neuen Produkten und Geschäft des Partners

Warum es wichtig ist: Wenn der Partner nicht versteht, warum diese Produkte für sein Geschäft relevant sind, wird die E-Mail ignoriert oder sofort gelöscht.

Fix: Recherchieren Sie sein Sortiment und seine Zielgruppe; zeigen Sie explizit, wie Ihre Produkte seine Marktposition stärken oder neue Kundengruppen erschliessen.

❌ Vague Handlungsaufforderung oder fehlende konkrete Termine

Warum es wichtig ist: Formulierungen wie ‚Kontaktieren Sie mich bald' führen zu Verzögerungen und niedriger Rücklaufquote; der Partner weiss nicht, was er tun soll.

Fix: Geben Sie zwei oder drei konkrete Tage an (z. B. ‚Dienstag oder Mittwoch'); dies senkt die Hürde für eine schnelle Zusage erheblich.

❌ Unvollständige oder unprofessionelle Kontaktdaten

Warum es wichtig ist: Fehlende Telefonnummer, E-Mail oder Titel erschwert dem Partner die Rückmeldung und vermittelt Unprofessionalität.

Fix: Nutzen Sie vollständige Angaben: Vorname, Nachname, Titel (z. B. ‚Vertriebsleiter'), Telefon und geschäftliche E-Mail; überprüfen Sie auf Tippfehler.

❌ Zu aggressive oder zu passive Tonalität

Warum es wichtig ist: Ein zu aggressiver Ton kann abschreckend wirken; zu passiv wirkt unsicher und untergräbt Ihre Glaubwürdigkeit.

Fix: Wählen Sie einen sachlichen, höflich-selbstbewussten Ton: ‚Ich bin überzeugt, dass…' oder ‚Das sehe ich als ideale Ergänzung…' statt ‚Bitte denken Sie darüber nach' oder ‚Wir hoffen…'.

Die 9 wichtigsten Klauseln, erklärt

Datumskopf und Empfängeradresse

In einfacher Sprache: Der Briefkopf mit Datum und Adressdaten des Empfängers, der die Seriosität und Professionalität unterstreicht.

Beispielformulierung
2022-06-19 Name Adresse Adresse 2 Stadt, Bundesland Postleitzahl

Häufiger Fehler: Vergessen, das aktuelle Datum einzutragen oder die Adresse unvollständig zu erfassen, was unprofessionell wirkt.

Betreffzeile

In einfacher Sprache: Eine klare, prägnante Zusammenfassung des Briefinhalts, die das Anliegen sofort verdeutlicht.

Beispielformulierung
BETREFF: UNSERE NEUE PRODUKTPALETTE FÜGT SICH NATURGEMÄSS IN IHR GESCHÄFT EIN

Häufiger Fehler: Eine zu generische oder zu lange Betreffzeile, die nicht zum Öffnen animiert oder das Anliegen unklar macht.

Anrede

In einfacher Sprache: Eine höfliche, persönliche Begrüßung des Empfängers mit dem Namen des Ansprechpartners.

Beispielformulierung
Sehr geehrte(r) [ANSPRECHPARTNER],

Häufiger Fehler: Eine zu formale oder zu casual Anrede; fehlende Personalisierung mit dem richtigen Namen führt zu geringerer Aufmerksamkeit.

Eröffnung mit Neuigkeitswert

In einfacher Sprache: Die Ankündigung der Neuerung (Akquisition oder neue Produktlinie) mit Kontext, um das Interesse zu wecken.

Beispielformulierung
Wir haben gerade [NAME DES UNTERNEHMENS] erworben, ein Unternehmen, das seit fast [NUMMER] Jahren ein angesehenes [ART DES GESCHÄFTS] ist.

Häufiger Fehler: Zu viel Eigenwerbung ohne Relevanz für den Empfänger; Fehlen von konkreten Details (Unternehmensname, Dauer, Fachgebiet).

Nutzenproposition

In einfacher Sprache: Eine klare Aussage, warum die neuen Produkte zum bestehenden Katalog des Partners passen und welcher Mehrwert entsteht.

Beispielformulierung
Ich denke, ihr Spitzen-[Produkt] fügt sich naturgemäss in Ihren [PRODUKT] Katalog ein.

Häufiger Fehler: Die Verbindung zwischen den neuen Produkten und dem Geschäft des Partners nicht deutlich zu machen; generische Aussagen statt konkreter Vorteile.

Angebot und Aktion

In einfacher Sprache: Ein konkretes Angebot zur Bereitstellung von Mustern oder weiteren Informationen mit Hinweis auf Zeitfenster und Mengenflexibilität.

Beispielformulierung
Wir können die Eigenmarke für Sie in beliebiger Menge erstellen. Ich möchte Ihnen gerne Muster zeigen, solange Sie sie noch in Ihren kommenden Katalog aufnehmen können.

Häufiger Fehler: Ein zu vages Angebot ohne konkrete Details (Mindestbestellmenge, Lieferzeit, Preisstruktur) oder ohne zeitliche Begrenzung, die zur Handlung antreibt.

Call-to-Action mit Terminvorschlag

In einfacher Sprache: Eine klare, höfliche Aufforderung zur Terminvereinbarung mit konkreten Alternativen, um schnell ein Gespräch zu initiieren.

Beispielformulierung
Bitte lassen Sie mich wissen, ob Sie am nächsten [TAG] oder [TAG] Zeit haben.

Häufiger Fehler: Zu vage Aufforderungen wie ‚kontaktieren Sie mich bald'; fehlende konkrete Terminoptionen führen zu Verzögerungen und niedrigerer Rücklaufquote.

Schluss und Kontaktdaten

In einfacher Sprache: Eine freundliche Schlussfloskel mit vollständigen Kontaktdaten (Name, Titel, Telefon, E-Mail), um Rückmeldungen zu erleichtern.

Beispielformulierung
[IHR NAME] [IHR TITEL] [IHRE TELEFONNUMMER] [IHREEMAIL@IHRUNTERNEHMEN.COM]

Häufiger Fehler: Unvollständige oder veraltete Kontaktdaten; fehlender Titel oder Telefonnummer erschwert die Kontaktaufnahme und wirkt unprofessionell.

Vertraulichkeitshinweis (bei E-Mail-Versand)

In einfacher Sprache: Ein rechtlicher Hinweis, der die E-Mail nur für autorisierte Empfänger bestimmt erklärt und Datenschutz signalisiert.

Beispielformulierung
[FALLS MIT E-MAIL GESENDET, VERÖFFENTLICHEN SIE BITTE DIESE BEKANNTMACHUNG] Diese E-Mail ist nur für die Person bestimmt, an die sie gerichtet ist, und/oder anderweitig autorisiertes Personal

Häufiger Fehler: Den Hinweis zu vergessen, wenn der Brief per E-Mail versendet wird; dies kann zu unbeabsichtigter Weitergabe oder Datenschutzproblemen führen.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Datum, Ihr Name und Ihre Adressdaten eintragen

    Tragen Sie oben links das aktuelle Datum und rechts Ihre Unternehmensadresse ein. Dies gibt dem Brief Authentizität und ermöglicht eine einfache Kontaktverfolgung.

    💡 Verwenden Sie das Format DD.MM.YYYY für das Datum, um es professionell und deutschlandweit verständlich zu halten.

  2. 2

    Empfängeradresse personalisieren

    Ersetzen Sie die Platzhalterdaten durch den Namen, die Anschrift und die genaue Abteilung des Geschäftspartners. Stellen Sie sicher, dass der Name des Ansprechpartners korrekt geschrieben ist.

    💡 Recherchieren Sie online oder rufen Sie kurz an, um den richtigen Namen und die aktuelle Telefonnummer des Entscheidungsträgers zu erfahren.

  3. 3

    Betreffzeile anpassen

    Die Betreffzeile können Sie so lassen oder leicht anpassen, wenn Ihre Produktlinie einen besonderen Namen trägt. Halten Sie sie prägnant und nutzerfreundlich.

    💡 Testen Sie, ob die Betreffzeile in der E-Mail-Vorschau vollständig lesbar ist; vermeiden Sie Umlaute in Großbuchstaben, um Kompatibilitätsprobleme zu vermeiden.

  4. 4

    Unternehmensdetails im Absatz ‚Wir haben gerade…' eintragen

    Füllen Sie alle Platzhalter aus: Name des akquirierten Unternehmens, Anzahl der Jahre am Markt, Branche und Spezialisierung. Dies schafft Glaubwürdigkeit und Kontextwissen.

    💡 Nutzen Sie Ihre Pressemitteilung oder Geschäftsberichte als Quelle; Zahlen und Fakten sind überprüfbar und wirken seriös.

  5. 5

    Nutzenproposition konkretisieren

    Ersetzen Sie die Platzhalter in ‚Ich denke, ihr Spitzen-[Produkt]…' mit den tatsächlichen Produktnamen und erklären Sie, warum diese zum Katalog des Partners passen. Seien Sie spezifisch.

    💡 Recherchieren Sie den Katalog oder die Website des Partners, um zu zeigen, dass Sie sein Geschäft verstanden haben; dies erhöht die Erfolgsquote.

  6. 6

    Terminoptionen eintragen

    Ersetzen Sie [TAG] mit zwei oder drei konkreten Wochentagen oder Daten (z. B. ‚Dienstag oder Mittwoch kommende Woche'). Dies erleichtert schnelle Terminvereinbarungen.

    💡 Wählen Sie Termine, die erfahrungsgemäss bei Entscheidungsträgern gut ankommen; Dienstag bis Donnerstag sind oft weniger überlastet als Montag oder Freitag.

  7. 7

    Absenderdaten und Kontaktinformationen aktualisieren

    Ersetzen Sie [IHR NAME], [IHR TITEL], [IHRE TELEFONNUMMER] und [IHREEMAIL@IHRUNTERNEHMEN.COM] mit Ihren echten Daten. Überprüfen Sie die Richtigkeit mehrfach.

    💡 Verwenden Sie eine berufliche E-Mail-Adresse und einen Titel, um Vertrauen zu schaffen; eine persönliche E-Mail oder fehlender Titel kann unprofessionell wirken.

  8. 8

    Vertraulichkeitshinweis anpassen oder entfernen

    Wenn Sie den Brief per Post versenden, entfernen Sie den Hinweis am Ende. Nutzen Sie ihn nur für E-Mail-Versand und ersetzen Sie [BEKANNTMACHUNG] mit Ihrer tatsächlichen Disclaimer-Formulierung, falls nötig.

    💡 Viele Unternehmen verwenden standardisierte E-Mail-Signatures; Sie können diesen Hinweis mit Ihrer IT-Abteilung abstimmen.

Häufig gestellte Fragen

Wann sollte ich diesen Brief versenden?

Sie sollten diesen Brief innerhalb von 1–2 Wochen nach der Akquisition oder Produkteinführung versenden, wenn der Hype noch frisch ist und Ihr Geschäftspartner gerade seinen neuen Katalog plant. Ideal ist der Versand Dienstag bis Donnerstag morgens, wenn die Aufmerksamkeit am höchsten ist. Vermeiden Sie Montag (volle Postfächer) und Freitag (Wochenende naht). Personalisieren Sie den Versandtermin auf die Geschäftszyklen Ihres Partners ab (z. B. vor Messe, vor Katalogdruck).

Sollte ich den Brief per Post oder per E-Mail versenden?

Das hängt von Ihrer Beziehung und Branche ab. Per Post wirkt persönlicher und fällt in der Informationsflut auf; E-Mail ist schneller und ermöglicht Nachverfolgung. Für B2B-Verkauf mit Mustern empfehlen wir eine Kombination: Senden Sie den Brief per E-Mail mit Ankündigung, dass Muster folgen, und versenden Sie die physischen Muster dann per Post. Dies zeigt Engagement und erhöht die Chancen auf ein Gespräch erheblich.

Wie personalisiere ich den Brief optimal?

Recherchieren Sie den Partner online (Website, LinkedIn, Branchenverzeichnis), um seinen Katalog, seine Zielgruppe und seine Marktposition zu verstehen. Nennen Sie dann konkrete Produkte oder Kategorien, zu denen Ihre Produktpalette passt. Beispiel: Statt ‚Ihr Katalog' schreiben Sie ‚Ihr Bereich ‚Haushaltswaren' oder ‚Ihr Kundenkreis der Premium-Einzelhandelsketten'. Dies zeigt, dass Sie nicht Massenmail versenden, sondern bewusst ihn ausgesucht haben.

Wie viele Muster sollte ich anbieten?

Bieten Sie zwischen 3 und 5 Mustern an — genug, um das Sortiment zu zeigen, aber nicht zu viel, um die Lagerbestände zu belasten. Erwähnen Sie auch, dass Sie in beliebiger Menge liefern können, um zu signalisieren, dass Sie skalierungsfähig sind. Falls der Partner mit den Mustern nicht zufrieden ist, verlangen Sie diese zurück oder setzen Sie eine kurze Frist für die Bewertung (z. B. 2 Wochen).

Was ist, wenn der Partner nicht innerhalb einer Woche antwortet?

Warten Sie etwa 3–4 Werktage, bevor Sie nachfassen. Senden Sie dann eine kurze Nachfolgee-Mail (nicht den vollständigen Brief erneut), z. B. ‚Ich wollte nur kurz nachfragen, ob Sie den Brief erhalten haben und welche Termine diese Woche für ein kurzes Gespräch passen.' Zeigen Sie Verständnis für seine Zeitknappheit und bieten Sie auch E-Mail-Abstimmung oder ein kurzes Telefonat an.

Kann ich mehrere Varianten des Briefs für verschiedene Produktlinien erstellen?

Ja, absolut. Passen Sie Betreffzeile, Nutzenproposition und Produkte für jede Linie an. Versenden Sie sie aber nicht gleichzeitig an denselben Partner — das wirkt übergriffig. Besprechen Sie in einem ersten Gespräch, welche Linien ihn am meisten interessieren, und folgen Sie dann gezielt nach. So wirken Sie strategisch und nicht wie ein Massenmailer.

Brauche ich Genehmigungen vor Versand (Compliance, Datenschutz)?

Prüfen Sie intern, ob es Vorgaben für Geschäftskorrespondenz gibt (Corporate Language, Logos, Disclaimers). Wenn Sie die E-Mail-Adresse des Partners nicht aus einer direkten Beziehung haben, sollten Sie vor dem Versand eine kurze mündliche Bestätigung einholen oder die E-Mail über einen gemeinsamen Kontakt anfragen. Dies vermeidet Spam-Beschwerden und zeigt Respekt vor seinen Daten.

Wie messe ich den Erfolg dieses Briefs?

Speichern Sie jede Antwort ab und notieren Sie die Rücklaufquote (Antworten ÷ Briefe × 100). Typisch sind 5–15% für kalte Kontakte, 20–40% für warme Kontakte. Fragen Sie in Gesprächen auch, wie der Partner auf Sie aufmerksam wurde, um zu erfahren, ob der Brief Wirkung hatte. Nutzen Sie kurz-URLs oder Tracking-Codes, wenn Sie die E-Mail-Variante nutzen, um Öffnungen und Klicks zu messen.

Was mache ich mit den Antworten und abgelehnten Anfragen?

Antwortendenbehaendler sollten Sie innerhalb von 24 Stunden kontaktieren, um Momentum zu halten. Für Absagen gilt: Fragen Sie kurz höflich nach Gründen und bieten Sie an, später (in 6–12 Monaten) nochmals in Kontakt zu treten. Speichern Sie diese Kontakte in einem CRM oder einer Liste ab und pflegen Sie die Beziehung mit gelegentlichen News oder Updates — manchmal ändern sich die Bedürfnisse des Partners, und Sie möchten dann oben auf der Liste stehen.

Im Vergleich zu Alternativen

vs Verkaufs-E-Mail oder Newsletter

Ein formal adressierter Brief wirkt persönlicher und zielgerichteter als eine breite Newsletter-Kampagne. E-Mails landen oft in Spam-Ordnern; ein physischer Brief fällt auf dem Schreibtisch auf. Nutzen Sie diesen Brief für hochwertige Einzelkontakte mit Entscheidungsträgern; E-Mail/Newsletter eher für Massen-Awareness bei vielen Kontakten gleichzeitig.

vs Direkter Anruf oder Kalt-Anruf

Ein Brief ist weniger invasiv als ein unerwarteter Anruf und dokumentiert Ihr Angebot schriftlich. Ein Anruf ermöglicht direktes Feedback, kann aber unhöflich wirken, wenn der Partner nicht erreichbar ist. Ideale Kombination: Senden Sie zunächst den Brief, warten Sie 3–4 Tage, rufen Sie dann an und referenzieren Sie den Brief — dies zeigt Ausdauer und Professionismus.

vs Branchenmesse oder Event-Teilnahme

Messen sind großartig für Face-to-Face und breites Netzwerken, kosten aber Zeit und Budget. Dieser Brief ist kostengünstig, skalierbar und zielgerichtet. Kombinieren Sie beide: Schreiben Sie vor einer Messe an Partner und nutzen Sie den Brief als Anlass, sich dort zu treffen.

vs LinkedIn oder Social-Media-Nachricht

Social Media ist schnell und informal; ein Brief signalisiert Seriosität und Aufwand. LinkedIn ist ideal für erste Kontakte und Netzwerk-Erkenntnisse; nutzen Sie den Brief dann als Folgeschritt nach einer LinkedIn-Anfrage. Dies zeigt, dass Sie strukturiert vorgeht und nicht nur zufällig browsest.

Branchenspezifische Hinweise

Groß- und Einzelhandel

Dieser Brief ist ideal für Distributoren und Einzelhandelsketten, um Lieferanten mit Produktinnovationen zu erreichen und neue SKUs in Kataloge aufzunehmen.

Fertigungsindustrie und Zulieferer

Hersteller nutzen den Brief, um Kunden die Übernahme neuer Produktlinien oder neuer Lieferanten zu kommunizieren und schnelle Qualifikationen zu initiieren.

Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen

Beratungsfirmen und Agenturen nutzen ähnliche Struktur, um Kunden neue Service-Pakete oder akquirierte Spezialkompetenzen anzupreisen.

Lebensmittel- und Getränkeindustrie

Besonders in diesem Sektor ist der Brief zentral, um neue Marken oder Varianten bei Einzelhandelsketten und Gastronomiebetrieben zu platzieren.

Pharma und Medizintechnik

Distributoren und Fachhändler erhalten mit diesem Brief strukturiert Informationen über neue Produktzulassungen oder akquirierte Produktlinien.

Möbel-, Einrichtungs- und Designbranche

Hersteller und Showrooms nutzen den Brief, um Einzelhandelsketten und Innenarchitekten auf neue Kollektionen oder Design-Partnerschaften hinzuweisen.

Hinweise zur Rechtsprechung

Der Brief folgt deutschem Geschäftsbrief-Standard nach DIN 676 und nutzt die höfliche Sie-Form; Adressformatierung und Datum sind an deutsche Konventionen angepasst.

In Österreich ist das Format identisch; achten Sie nur auf österreichische Anredekonventionen (z. B. Akademische Titel) und ggf. österreichische Begriffe für Geschäftsführer (‚Geschäftsführer' oder ‚Leiter') in der Recherche.

Die Schweiz nutzt die gleiche Struktur; verwenden Sie Schweizer Postleitzahl-Format (4-stellig) und achten Sie auf Schweizer-Geschäfts-Gepflogenheiten (z. B. direkte Ansprache ohne übertriebene Formalität ist häufiger akzeptiert).

Vorlage oder Profi — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenSie sind mit Verkaufskorrespondenz vertraut und können den Brief schnell personalisieren und versenden.Kostenlos (Vorlage) + Versand (Post ca. 1–2 EUR/Brief oder E-Mail kostenlos)30–45 Minuten pro Brief (Recherche, Anpassung, Versand)
Vorlage + Profi-PrüfungSie möchten den Brief personalisieren, aber eine Kollegin oder einen Mentor holen Sie zur Qualitätsprüfung dazu.Kostenlos (Vorlage) + evtl. Versand + interne Reviewzeit (keine zusätzlichen Kosten)1–2 Stunden pro Brief (inkl. internes Feedback und Überarbeitung)
MaßgeschneidertSie brauchen einen völlig maßgeschneiderten Brief mit Branchenspezifik, umfangreichem Research oder komplexem Angebot, den Ihre Zeit nicht zulässt.200–500 EUR pro Brief (abhängig von Copywriter oder Agentur und Recherche-Umfang)1–2 Wochen Turnaround (inkl. Briefing, Recherche, Entwurf, Revisions-Zyklen)

Glossar

Werbebrief
Ein Geschäftsbrief, der ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine Geschäftsgelegenheit bewirbt und den Empfänger zu einer Aktion auffordert.
Call-to-Action
Eine eindeutige Handlungsaufforderung am Ende einer Nachricht, die den Empfänger zu einer bestimmten Reaktion (z. B. Terminvereinbarung) auffordert.
B2B-Verkauf
Geschäftstätigkeit zwischen zwei Unternehmen, bei der ein Unternehmen dem anderen Produkte oder Dienstleistungen anbietet.
Eigenmarke
Ein Produkt, das unter dem eigenen Markennamen eines Unternehmens vertrieben wird, oft in Zusammenarbeit mit Herstellern.
Katalog
Ein zusammenfassendes Verzeichnis von Produkten oder Dienstleistungen eines Unternehmens mit Beschreibungen und Preisen.
Akquisition
Der Kauf oder die Übernahme eines anderen Unternehmens oder eines Unternehmensbereichs.
Muster
Ein Exemplar eines Produkts, das potenziellen Kunden zur Prüfung und Bewertung überlassen wird.
Geschäftspartner
Ein Unternehmen oder eine Person, mit dem/der eine andere Partei in einer geschäftlichen Beziehung kooperiert.
Spezialität
Ein besonderes Produkt oder eine Leistung, auf die sich ein Unternehmen spezialisiert hat.
Terminabfrage
Eine höfliche Anfrage nach dem Zeitpunkt eines anstehenden Gesprächs oder Treffens.

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