1
Parteienangaben eintragen
Geben Sie den vollständigen Namen, die Rechtform, das Gründungsdatum und die Adresse Ihres Unternehmens (als Dienstleister) und des Kunden ein. Stellen Sie sicher, dass die Angaben mit den Unternehmensregistern übereinstimmen.
💡 Überprüfen Sie die Angaben im Handelsregister oder den Gründungsurkunden, um Ungenauigkeiten zu vermeiden.
2
Startdatum festlegen
Wählen Sie das Datum, ab dem die Vereinbarung wirksam wird. Dies ist in der Regel das Unterzeichnungsdatum oder ein zukünftiges Datum, wenn die Vereinbarung erst später in Kraft treten soll.
💡 Verwenden Sie ein Datum, das für beide Parteien realistisch ist und die ersten Leistungen berücksichtigt.
3
Jährliche Gebühr und Zahlungsmodalitäten festlegen
Tragen Sie die Gesamtgebühr für ein Jahr Wartung ein, sowie die monatliche Ratenhöhe, das Datum der ersten Zahlung und die Zahlungsadresse. Stellen Sie sicher, dass die monatlichen Raten zur Jahresgebühr addieren.
💡 Runden Sie Raten auf ganze Cent-Beträge und wählen Sie ein einheitliches Zahlungsdatum (z. B. den 15. des Monats), um Verwaltung zu vereinfachen.
4
Anzahl der Abrufwartungen pro Jahr festlegen
Definieren Sie, wie viele ungeplante Wartungsarbeiten pro Kalenderjahr im Paket inbegriffen sind. Dies sollte dem tatsächlichen Wartungsbedarf und der Auslastung der Ausrüstung entsprechen.
💡 Besprechen Sie mit dem Kunden oder intern, wie oft Wartungen erfahrungsgemäß nötig sind, um eine realistische Zahl zu wählen.
5
Säumnisgebühr und Zahlungsfälligkeitstag eintragen
Geben Sie den exakten Tag des Monats an, bis zu dem die Zahlung erfolgt sein muss, sowie den Prozentsatz der monatlichen Säumnisgebühr. Überprüfen Sie die Gesetzmäßigkeit der gewählten Gebühr nach BGB (in Deutschland typisch: 5 bis 10 % pro Monat oder ein pauschaler Betrag).
💡 Erkundigen Sie sich bei einem Anwalt nach den aktuellen gesetzlichen Limits für Verzugsgebühren in Ihrem Bundesland.
6
Betriebszeiten und Schichtregelungen anpassen
Überprüfen Sie, ob die Beschränkung auf Einfachschicht (acht Stunden pro Tag) Ihrer Vereinbarung entspricht. Passen Sie dies an, falls der Kunde im Schichtbetrieb tätig ist oder 24/7-Verfügbarkeit benötigt.
💡 Wenn Mehrschichtbetrieb vereinbart wird, erhöhen Sie die Gebühren oder definieren Sie Aufschläge für Überstunden und Nachtarbeit.
7
Kündigungsfrist und Gebührenerhöhungsklausel anpassen
Stellen Sie sicher, dass die Frist für die Kündigung bei Gebührenerhöhung klar ist (üblicherweise 30 Tage vor Erneuerung). Definieren Sie, welche Gebührenerhöhungen erlaubt sind und unter welchen Bedingungen.
💡 Dokumentieren Sie, wann die Erneuerung ansteht, damit beide Parteien rechtzeitig Bescheid wissen und reagieren können.
8
Dokument unterzeichnen
Drucken Sie die ausgefüllte Vereinbarung aus und lassen Sie sie von Vertreter beider Parteien unterzeichnen. Fertigen Sie Ausdrucke in dreifacher Ausführung an — eine für den Dienstleister, eine für den Kunden, eine zur Aufbewahrung.
💡 Nutzen Sie digitale Unterschriften (z. B. DocuSign) für schnellere Prozesse und sichere Dokumentation.