1
Bestimmen Sie die beteiligten Parteien
Geben Sie den Namen und die Adresse Ihres Unternehmens sowie den Namen des Mitarbeiters ein. Klären Sie, welche Tochterunternehmen, verbundenen Unternehmen und Agenten in den Begriff ‚Unternehmen' einbezogen sind.
💡 Verwenden Sie die offizielle juristische Bezeichnung Ihres Unternehmens, nicht nur den Handelsnamen.
2
Wählen Sie das zuständige Recht und den Ort
Füllen Sie die Felder für das Bundesland oder den Staat ein, dessen Recht angewendet wird, sowie den geografischen Ort, an dem das Schiedsverfahren stattfinden soll. In Deutschland typischerweise das Bundesland des Sitz oder des Arbeitsorts.
💡 Denken Sie daran, dass der Schlichtungsort die Reisekosten und -zeiten für beide Parteien beeinflusst.
3
Benennen Sie die Schlichtungsorganisation
Geben Sie an, welche Schlichtungsorganisation die Vermittlung und Schlichtung durchführt, z. B. die Deutsche Institution für Schiedsgerichtsbarkeit oder eine branchenspezifische Einrichtung.
💡 Wählen Sie eine etablierte, unabhängige Institution mit Erfahrung in Arbeitskonflikten.
4
Definieren Sie ausgenommene Ansprüche
Überprüfen Sie die Liste der ausgenommenen Ansprüche (Berufsunfallversicherung, Rente, geistiges Eigentum) und passen Sie sie bei Bedarf an. Dies ist besonders wichtig, wenn Ihr Unternehmen spezielle Pläne oder Versicherungen hat.
💡 Konsultieren Sie einen Anwalt, um sicherzustellen, dass Ausnahmen mit lokalen Arbeitsgesetzen konform sind.
5
Legen Sie die Verjährungsfrist fest
Überprüfen Sie die Ein-Jahres-Verjährungsfrist ab Entdeckung oder Ende der Beschäftigung. Passen Sie diese an, wenn lokale Gesetze eine andere Frist erfordern.
💡 Bedenken Sie, dass zu kurze Fristen zur Anfechtung führen können; zu lange Fristen könnten alte Ansprüche ermöglichen.
6
Benennen Sie den Kontakt für die Eröffnung des Vermittlungsprozesses
Geben Sie an, bei wem der Mitarbeiter oder das Unternehmen einen Vermittlungsantrag einreichen kann, z. B. Personalabteilung, Rechtsabteilung oder benannte Vermittler.
💡 Stellen Sie sicher, dass der benannte Kontakt tatsächlich erreichbar ist und die Anfrage verarbeiten kann.
7
Identifizieren Sie den Ort der Anspruchseinreichung
Geben Sie die Adresse an, unter der schriftliche Ansprüche für die Schlichtung eingereicht werden können. Dies kann die Zentrale, die Personalabteilung oder ein Rechtsbüro sein.
💡 Verwenden Sie eine Adresse, die während des gesamten Beschäftigungsverhältnisses stabil bleibt.
8
Haben Sie es von Arbeitgeber und Arbeitnehmer unterzeichnet
Lassen Sie das Dokument von einem bevollmächtigten Unternehmensvertreter und dem Mitarbeiter unterzeichnen. Datieren Sie beide Unterschriften und bewahren Sie Kopien auf.
💡 Erwägen Sie, dass der Mitarbeiter eine Kopie erhält und verstanden hat, auf welche Rechte er verzichtet.