1
Parteien und Effektivdatum ausfüllen
Tragen Sie den Namen und die vollständige Adresse Ihres Unternehmens sowie des Entwicklers ein, ebenso wie das Datum des Vertragsbeginns. Stellen Sie sicher, dass alle rechtlichen Bezeichnungen und Gründungsländer (z. B. Deutschland, Österreich) korrekt sind.
💡 Verwenden Sie offizielle Firmennamen und Adressen aus Handelsregistern oder Impressen.
2
Leistungsumfang und Programm-Plan definieren
Erstellen Sie eine detaillierte Spezifikation mit funktionalen Anforderungen, technischen Mindestanforderungen und einer Beschreibung der interaktiven Eigenschaften. Definieren Sie Meilensteine (z. B. Design, Skriptenentwürfe, Probebildschirme, Endprodukt).
💡 Verwenden Sie die im Vertrag erwähnten Kategorien: Programm-Design, Skriptenentwürfe, Probe-Bildschirme, endgültige Grafiken und fertiges Programm.
3
Gebührenplan erstellen und in Anhang eintragen
Definieren Sie Stundensätze oder Tagessätze für verschiedene Mitarbeiterkategorien des Entwicklers. Legen Sie fest, welche maximale Gebühr für die Erstellung des Programm-Plans nicht überschritten werden darf. Referenzieren Sie diesen Plan in Anhang [ANGEBEN].
💡 Differenzieren Sie zwischen Junior-Entwickler, Senior-Entwickler, Projektmanager und Designer.
4
Lizenzgebührenprozentsatz und Abrechnungszyklus festlegen
Vereinbaren Sie einen Prozentsatz der Nettoeinnahmen, den der Entwickler als laufende Lizenzgebühr erhält. Definieren Sie den Abrechnungszyklus (monatlich, vierteljährlich) und die Zahlungsfrist (z. B. 30 Tage nach Rechnungserhalt).
💡 Typische Lizenzgebühren für Multimedia liegen zwischen 5 und 25 % der Nettoeinnahmen, je nach Komplexität und Alleinstellungsmerkmal.
5
Ausgabenregelungen und Erstattungsbeschränkungen konkretisieren
Überprüfen Sie die Liste nicht-erstattungsfähiger Ausgaben (Sekretariatsdienste, Expressdienste, Fax-Gebühren, Fotokopien). Legen Sie fest, welche Ausgaben vorab genehmigt werden müssen, insbesondere Reisekosten. Definieren Sie einen maximalen Kopierpreis pro Seite.
💡 Passen Sie die Ausgabenregeln an Ihre Branche und Ihre üblichen Betriebskosten an.
6
Abnahmeprozedur und Änderungsmanagement dokumentieren
Erklären Sie, dass jede Meilenstein-Lieferung der Spezifikation entsprechen muss und dem Unternehmen zur schriftlichen Abnahme vorgelegt wird. Legen Sie fest, wie Änderungen zur Spezifikation behandelt werden (Kostenabschätzung vor Freigabe) und wie wesentliche Änderungen die Abrechnungskosten beeinflussen.
💡 Stellen Sie klar, dass eine Ablehnung aufgrund einer wesentlichen Spezifikationsänderung zu einer neuen Kostenabschätzung führt.
7
Rechnungs- und Zahlungsfristen eintragen
Geben Sie an, wie viele Tage nach Monatsende der Entwickler eine Rechnung ausstellen muss (z. B. 10 Tage), und wie viele Tage der Rechnungsempfänger zur Zahlung hat (z. B. 30 Tage). Stellen Sie sicher, dass die Spezifikation als alleinige Grundlage für die Abnahme klar ist.
💡 Standard: Rechnung innerhalb 10 Tagen nach Monatsende, Zahlung innerhalb 30 Tagen.
8
Unterzeichnung und Anhänge vorbereiten
Bereiten Sie Unterschriftsfelder für beide Parteien vor, mit Datum und bevollmächtigtem Unterzeichner. Erstellen Sie und refernezieren Sie alle erforderlichen Anhänge: Gebührenplan, Spezifikation, erste Programm-Vereinbarung.
💡 Ggf. weitere Programm-Vereinbarungen als Nachtrag zu dieser Hauptvereinbarung dokumentieren.