Vorstandsbeschluss Ermächtigung des Präsidenten zur

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FreiVorstandsbeschluss Ermächtigung des Präsidenten zur

Auf einen Blick

Was es ist
Ein Vorstandsbeschluss ist ein formales Dokument, in dem der Vorstand eines Unternehmens beschließt, den Präsidenten oder die Geschäftsführung zur Verhandlung und zum Abschluss von Arbeitsvertragserneuerungen zu ermächtigen. Dieses Word-Dokument ist sofort bearbeitbar und kann innerhalb von Minuten an Ihre spezifische Situation angepasst werden.
Wann Sie es brauchen
Sie benötigen diesen Beschluss, wenn der Vorstand die Geschäftsführung bevollmächtigen möchte, Arbeitsverträge mit Mitarbeitern zu erneuern oder zu verlängern, ohne dass jeder einzelne Vertrag erneut vom gesamten Vorstand genehmigt werden muss. Dies ist typischerweise der Fall, wenn Führungspositionen stabilisiert werden sollen und die Entscheidungsfindung beschleunigt werden muss.
Was enthalten ist
Der Beschluss enthält eine präambel mit Begründung, einen Beschlussbeschluss zur Ermächtigung des Präsidenten und Felder für Datum, Unterschriften und die Namen der betroffenen Personen und des Unternehmens.

Was ist eine Vorlage „Vorstandsbeschluss Ermächtigung des Präsidenten zur Erneuerung eines Arbeitsvertrages"?

Ein Vorstandsbeschluss ist ein formales Dokument, in dem der Vorstand eines Unternehmens offiziell beschließt und dokumentiert, dass der Präsident oder die Geschäftsführung zur Verhandlung und zum Abschluss von Arbeitsvertragserneuerungen ermächtigt wird. Diese Vorlage ist ein kostenlos herunterladbares, editierbares Word-Dokument, das Sie innerhalb weniger Minuten an Ihre Situation anpassen und unterzeichnen können. Der Beschluss schafft rechtliche Sicherheit und dokumentiert, dass die Entscheidung ordnungsgemäß vom Vorstand getroffen wurde — dies ist besonders wichtig für Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) und Unternehmen mit formaler Vorstandsstruktur.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Ohne einen Vorstandsbeschluss ist unklar, ob die Geschäftsführung berechtigt ist, Arbeitsverträge zu erneuern oder zu ändern. Dies kann zu Rechtsstreitigkeiten führen, wenn Vorstandsmitglieder später behaupten, dass sie nicht ermächtigt wurden, oder wenn externe Parteien die Gültigkeit der Vereinbarung in Frage stellen. Ein schriftlicher Beschluss mit Unterschriften schützt Ihr Unternehmen und gibt der Geschäftsführung klare, dokumentierte Grenzen und Befugnisse. Darüber hinaus ist ein Vorstandsbeschluss ein wichtiges internes Kontrollinstrument — er ermöglicht schnellere Entscheidungsfindung, verhindert wiederholte Vollversammlungen für jeden einzelnen Vertrag und trägt zur Compliance und Transparenz bei. Für KMUs mit Vorstandsstruktur ist dies ein unverzichtbares Verwaltungsdokument.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Wenn die Ermächtigung unbefristet gelten soll oder keine genaue Endzeit festgelegt werden mussEinfacher Vorstandsbeschluss ohne Zeitlimit
Wenn die Ermächtigung auf einen bestimmten Zeitraum oder ein Enddatum beschränkt sein sollVorstandsbeschluss mit Befristung
Wenn der Vorstand mehrere Führungskräfte zur Vertragsverhandlung ermächtigen möchteErmächtigung für mehrere Geschäftsführer
Wenn die Vertragserneuerung mit einer Anpassung der Vergütung verbunden istVorstandsbeschluss zur Gehaltserhöhung
Wenn die Vertragserneuerung Betriebsratgespräche erfordert und die Geschäftsführung dazu ermächtigt werden sollErmächtigung für Betriebsratverhandlungen
Wenn nur ein einzelner Bereichsleiter oder eine spezifische Position ermächtigt werden sollBesondere Ermächtigung für Bereichsleiter

Häufige Fehler vermeiden

❌ Unvollständige oder fehlende Unterschriften

Warum es wichtig ist: Ohne gültige Unterschriften ist der Beschluss nicht rechtsgültig und kann von der Geschäftsführung nicht sicher verwendet werden.

Fix: Stellen Sie sicher, dass alle erforderlichen Vorstandsmitglieder unterschreiben, und überprüfen Sie Ihre Geschäftsordnung auf die genauen Anforderungen.

❌ Vage oder unspezifische Ermächtigungsformulierung

Warum es wichtig ist: Eine zu breite oder unklare Formulierung kann zu Missverständnissen führen und die Ermächtigung möglicherweise anfechtbar machen.

Fix: Nennen Sie konkrete Namen, Positionen und Verträge, auf die sich die Ermächtigung bezieht.

❌ Fehlende oder falsche Datumsangaben

Warum es wichtig ist: Falsche Daten können Zweifel an der Reihenfolge von Ereignissen und der Gültigkeit des Beschlusses aufwerfen.

Fix: Verwenden Sie konsistent das Format TT.MM.JJJJ und überprüfen Sie, dass alle Daten logisch aufeinander folgen.

❌ Keine Dokumentation des Quorum

Warum es wichtig ist: Wenn nicht nachgewiesen wird, dass ausreichend Vorstandsmitglieder anwesend waren, kann ein Dritter den Beschluss anfechten.

Fix: Dokumentieren Sie, wer anwesend und abwesend war, und bestätigen Sie explizit, dass das erforderliche Quorum erreicht wurde.

❌ Fehlende Begründung in der Präambel

Warum es wichtig ist: Ohne Kontext für die Entscheidung wirkt der Beschluss willkürlich und kann weniger überzeugend sein, falls später hinterfragt.

Fix: Erklären Sie in der Präambel, warum die Ermächtigung notwendig und vorteilhaft ist, z. B. Stabilitätsgründe oder Effizienz.

❌ Fehlende Obergrenze für Gehälter oder Vertragskonditionen

Warum es wichtig ist: Ohne Limits könnte die Geschäftsführung ungünstige Bedingungen verhandeln, die den Unternehmensinteressen schaden.

Fix: Erwägen Sie, Obergrenzen für Gehaltserhöhungen oder Vertragslaufzeiten in der Ermächtigung festzulegen.

Die 8 wichtigsten Klauseln, erklärt

Präambel (Begründung)

In einfacher Sprache: Erklärt den Hintergrund und die Gründe, warum der Vorstand die Ermächtigung erteilt.

Beispielformulierung
Der Vorstand von [NAME IHRES UNTERNEHMENS] hat eine Politik des jederzeit fristlos kündbaren Arbeitsverhältnisses angenommen, und der Vorstand hält es für wünschenswert, Stabilität im Management zu fördern.

Häufiger Fehler: Die Präambel wird zu vage formuliert oder lässt wichtige geschäftliche Gründe aus, was die Nachvollziehbarkeit beeinträchtigt.

Ermächtigungsklausel (Handlung)

In einfacher Sprache: Konkrete Aussage, dass der Präsident zur Verhandlung und zum Abschluss von Arbeitsverträgen ermächtigt wird.

Beispielformulierung
ES WIRD BESCHLOSSEN, dass der Vorstand hiermit den Präsidenten ermächtigt, über Erneuerungen von Arbeitsverträgen zu verhandeln und diese abzuschließen.

Häufiger Fehler: Die Ermächtigung ist zu unspezifisch und nennt nicht genau, welche Verträge oder Personen gemeint sind, was zu Missverständnissen führt.

Name des Unternehmens

In einfacher Sprache: Vollständige, offizielle Bezeichnung des Unternehmens, das diesen Beschluss fasst.

Beispielformulierung
[NAME IHRES UNTERNEHMENS]

Häufiger Fehler: Der Name ist falsch geschrieben oder weicht von der im Handelsregister eingetragenen Bezeichnung ab, was die Rechtsgültigkeit gefährdet.

Name der Person

In einfacher Sprache: Vollständiger Name des Mitarbeiters oder der Führungskraft, deren Arbeitsvertrag erneuert werden soll.

Beispielformulierung
[NAME DER PERSON]

Häufiger Fehler: Der Name ist unvollständig oder wird nicht präzise angegeben, was rechtliche Unsicherheiten schafft.

Datum des Beschlusses

In einfacher Sprache: Das Datum, an dem der Vorstand diesen Beschluss ordnungsgemäß verabschiedet hat.

Beispielformulierung
[DATUM]

Häufiger Fehler: Das Datum wird vergessen oder liegt in der Zukunft, was die Gültigkeit des Beschlusses in Frage stellt.

Zeitraum der Ermächtigung

In einfacher Sprache: Das Enddatum oder die Dauer, für die die Ermächtigung gilt.

Beispielformulierung
für einen Zeitraum, der sich auf [DATUM] erstreckt

Häufiger Fehler: Der Zeitraum wird nicht definiert oder ist unklar, was zu Unsicherheit über die Gültigkeit der Ermächtigung führt.

Unterschriftenblock

In einfacher Sprache: Unterschriften der Vorstandsmitglieder und/oder des Vorsitzenden, um die Formgültigkeit zu bestätigen.

Beispielformulierung
Unterschrift Vorstandsvorsitzender: _________________ Datum: _________

Häufiger Fehler: Der Unterschriftenblock fehlt oder wird nicht von allen erforderlichen Vorstandsmitgliedern unterzeichnet, was die Rechtsgültigkeit infrage stellt.

Anwesenheit und Quorum

In einfacher Sprache: Feststellung, dass eine ordnungsgemäße Anzahl von Vorstandsmitgliedern anwesend war und die Beschlussfähigkeit gegeben ist.

Beispielformulierung
Anwesend waren: [NAMEN], Abwesend: [NAMEN], Quorum erreicht: Ja/Nein

Häufiger Fehler: Das Quorum wird nicht überprüft oder dokumentiert, was einen Beschluss ungültig machen kann, falls später Einwände erhoben werden.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Unternehmensname eintragen

    Geben Sie den vollständigen, offiziellen Namen Ihres Unternehmens in alle Platzhalter [NAME IHRES UNTERNEHMENS] ein. Überprüfen Sie die Schreibweise anhand Ihres Handelsregisterauszu.

    💡 Kopieren Sie den Namen aus Ihrem Handelsregisterauszug, um Fehler zu vermeiden.

  2. 2

    Namen der betroffenen Personen eintragen

    Tragen Sie den vollständigen Namen des Mitarbeiters oder der Geschäftsführungsperson ein, für deren Arbeitsvertrag dieser Beschluss gilt.

    💡 Verwenden Sie den Namen exakt wie er in bestehenden Verträgen oder Personalunterlagen steht.

  3. 3

    Datum des Beschlusses angeben

    Geben Sie das Datum ein, an dem der Vorstand diesen Beschluss tatsächlich gefasst und verabschiedet hat.

    💡 Das Datum sollte nicht in der Zukunft liegen und sollte mit dem tatsächlichen Vorstandsmeeting übereinstimmen.

  4. 4

    Enddatum oder Gültigkeitszeitraum definieren

    Legen Sie fest, für welchen Zeitraum die Ermächtigung gelten soll, z. B. bis zum 31. Dezember 2027 oder unbefristet.

    💡 Befristete Ermächtigungen sind sicherer, da sie automatisch enden und erneuert werden müssen; achten Sie auf Compliance-Anforderungen.

  5. 5

    Vorstandsmitglieder identifizieren

    Listen Sie alle anwesenden und abwesenden Vorstandsmitglieder auf und bestätigen Sie, dass das Quorum erfüllt ist.

    💡 Überprüfen Sie Ihre Geschäftsordnung, um zu sehen, wie viele Mitglieder für Beschlussfähigkeit erforderlich sind.

  6. 6

    Unterschriften einholen

    Der Vorstandsvorsitzende und alle anwesenden Vorstandsmitglieder (oder gemäß Geschäftsordnung erforderlich) unterschreiben und datieren das Dokument.

    💡 Nutzen Sie Original-Unterschriften oder digitale Signaturen (z. B. mit eIDAS-Standards) — beachten Sie Ihre lokalen Anforderungen.

  7. 7

    Dokument archivieren

    Speichern Sie das unterzeichnete Original in Ihrem Vorstandsarchiv und teilen Sie Kopien mit der Geschäftsführung und dem HR-Bereich.

    💡 Halten Sie das Original in einem sicheren Behältnis auf — es ist ein rechtsverbindliches Dokument.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einem Vorstandsbeschluss und einem Protokoll?

Ein Vorstandsbeschluss ist ein formales Dokument, das eine spezifische Entscheidung oder Ermächtigung festlegt und zum Handeln auffordert. Ein Protokoll ist ein Bericht über die gesamte Vorstandssitzung, einschließlich Diskussionen, Abstimmungen und Beschlüsse. Der Beschluss ist prägnanter und handlungsorientiert, während das Protokoll dokumentarisch ist.

Kann der Präsident die Arbeitsverträge ohne diesen Beschluss erneuern?

In vielen Fällen kann der Präsident oder die Geschäftsführung diese Verträge ohne explizite Ermächtigung nicht gültig abschließen, insbesondere wenn die Unternehmensstruktur oder Satzung dies erfordert. Ein Vorstandsbeschluss schafft rechtliche Sicherheit und dokumentiert, dass die Ermächtigung autorisiert ist. Konsultieren Sie Ihren Anwalt bezüglich Ihrer spezifischen Satzung und Rechtsprechung.

Kann ein Beschluss rückgängig gemacht werden?

Ja, ein Beschluss kann in einer nachfolgenden Vorstandssitzung förmlich aufgehoben oder widerrufen werden. Dies erfordert einen neuen Beschluss mit derselben Formalität (Quorum, Unterschriften, Dokumentation). Ein Widerruf sollte sofort der Geschäftsführung mitgeteilt werden, wenn die Ermächtigung nicht mehr gültig sein soll.

Muss jeder Arbeitsvertrag einzeln genehmigt werden oder reicht dieser eine Ermächtigung?

Wenn die Ermächtigung erteilt ist, kann die Geschäftsführung Verträge im Rahmen dieser Ermächtigung unterzeichnen, ohne dass der Vorstand jede einzelne Vereinbarung genehmigen muss. Dies ist der Sinn einer Ermächtigung — sie delegiert die Entscheidungsfindung. Allerdings können bestimmte Schwellwerte (z. B. bei sehr hohen Gehältern) zusätzliche Genehmigung erfordern.

Wer muss diesen Beschluss unterzeichnen?

In der Regel muss der Vorstandsvorsitzende und, je nach Geschäftsordnung, alle anwesenden Vorstandsmitglieder oder eine Mehrheit unterschreiben. Überprüfen Sie Ihre spezifische Geschäftsordnung oder Satzung, um die exakten Anforderungen zu kennen. Ein Rechtsberater kann Ihnen helfen, die Anforderungen zu klären.

Kann eine Ermächtigung zeitlich unbegrenzt sein?

Ja, eine Ermächtigung kann zeitlich unbegrenzt sein, aber es ist häufig besser, sie zu befristen und in regelmäßigen Abständen zu erneuern. Dies gibt dem Vorstand die Gelegenheit, die Ermächtigung zu überprüfen und sicherzustellen, dass sie noch angemessen ist. Eine Befristung ist auch für Compliance und interne Kontrollen vorteilhaft.

Was passiert, wenn die Geschäftsführung die Grenzen der Ermächtigung überschreitet?

Wenn die Geschäftsführung außerhalb der Grenzen der Ermächtigung handelt (z. B. einen Vertrag zu Bedingungen, die nicht genehmigt wurden), kann der Vorstand Einspruch erheben und die Vereinbarung möglicherweise anfechten. Dies könnte zu Rechtsstreitigkeiten führen. Um solche Probleme zu vermeiden, sollten in der Ermächtigung klare Grenzen festgelegt sein.

Muss ich einen Anwalt konsultieren, bevor ich diesen Beschluss unterzeichne?

Eine Anwaltsprüfung wird empfohlen, insbesondere wenn Ihr Unternehmen großen Verträgen oder komplizierten Strukturen unterliegt. Ein Rechtsberater kann überprüfen, dass der Beschluss den geltenden Gesetzen und Ihrer Satzung entspricht und alle erforderlichen Formalitäten erfüllt sind.

Können Mitarbeiter oder externe Parteien diesen Beschluss einsehen?

Vorstandsbeschlüsse sind üblicherweise nicht öffentlich, sondern sind interne Dokumente des Unternehmens. Allerdings können Sie Auszüge oder Bestätigungen mit externen Parteien (z. B. neuen Vertragspartnern) teilen, wenn erforderlich. Beachten Sie Ihren Datenschutz und vertrauliche Informationen.

Im Vergleich zu Alternativen

vs Arbeitsvertrag-Vorlage

Ein Arbeitsvertrag regelt die individuellen Bedingungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer (Gehalt, Pflichten, Urlaubstage usw.). Ein Vorstandsbeschluss ist eine interne Genehmigung des Vorstands, die dem Management die Befugnis gibt, Verträge zu verhandeln. Sie benötigen beide: Der Beschluss ermächtigt die Geschäftsführung, der Arbeitsvertrag dokumentiert dann die konkreten Vereinbarungen mit dem Arbeitnehmer.

vs Geschäftsführungsvertrag

Ein Geschäftsführungsvertrag regelt die Beziehung zwischen dem Unternehmen und einem Geschäftsführer (Gehalt, Kompetenzen, Dauer). Ein Vorstandsbeschluss genehmigt die Verhandlung oder Erneuerung solcher Verträge. Der Beschluss ist der Genehmigungsprozess, der Geschäftsführungsvertrag ist das Endergebnis. Beide Dokumente sind notwendig und komplementär.

vs Vollmachtsdokument

Eine Vollmacht überträgt allgemeine Rechte und Befugnisse an einen Bevollmächtigten. Ein Vorstandsbeschluss erteilt speziell die Ermächtigung, Arbeitsverträge zu verhandeln und abzuschließen. Der Beschluss ist gezielter und dokumentiert formaler, dass der Vorstand diese Delegation genehmigt hat. Ein Vollmachtsdokument ist breiter, ein Beschluss ist spezifischer.

vs Satzungsänderung

Eine Satzungsänderung modifiziert die grundlegenden Regeln des Unternehmens (z. B. Verwaltungsaufbau, Kompetenzen). Ein Vorstandsbeschluss trifft eine konkrete Entscheidung innerhalb des bestehenden Satzungsrahmens. Satzungsänderungen sind aufwendiger und weniger häufig; Vorstandsbeschlüsse sind operativ und routine.

Branchenspezifische Hinweise

Mittelständische Unternehmen (KMU)

Dieser Beschluss ermöglicht es KMUs mit Vorstandsstruktur, Entscheidungsfindung zu beschleunigen und Verwaltungsaufwand zu reduzieren, während Compliance gewährleistet bleibt.

Kapitalgesellschaften (GmbH, AG)

Besonders relevant für Gesellschaften mit beschränkter Haftung und Aktiengesellschaften, die formale Vorstandsbeschlüsse benötigen, um Geschäfte rechtsverbindlich zu regeln.

Finanz- und Versicherungswirtschaft

Unternehmen in diesem Sektor unterliegen oft strenger Compliance und benötigen dokumentierte Ermächtigungen für Personalentscheidungen, insbesondere bei Führungskräften.

Technologie und IT-Dienstleistungen

Tech-Unternehmen mit schnell wachsenden Teams benötigen effiziente Prozesse zur Erneuerung von Führungsverträgen, um Talente zu halten und Stabilität zu sichern.

Produktion und Fertigung

Produktionsunternehmen mit stabiler Führungsstruktur benötigen formale Genehmigungsprozesse, um Verträge mit Produktionsleitern und Abteilungsheads zu erneuern.

Gemeinnützige Organisationen

Stiftungen und Vereinigungen mit Vorstandsstruktur nutzen diesen Beschluss, um Geschäftsführer und leitende Angestellte rechtssicher einzustellen und zu halten.

Hinweise zur Rechtsprechung

In Deutschland unterliegen Vorstandsbeschlüsse dem GmbH-Gesetz (GmbHG) oder dem Aktiengesetz (AktG), je nach Unternehmensform. Die Anforderungen an Quorum, Abstimmung und Dokumentation müssen den gesetzlichen Vorgaben und der Geschäftsordnung entsprechen. Eine Anwaltsprüfung ist empfohlen.

In Österreich regeln das GmbH-Gesetz und das Aktiengesetz die Anforderungen an Vorstandsbeschlüsse. Die formalen Anforderungen sind ähnlich wie in Deutschland, aber es können lokale Variationen bestehen. Konsultieren Sie einen Wiener Rechtberater, um sicherzugehen.

Vorlage oder Anwalt — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenKleine bis mittlere Unternehmen mit standardisierten Szenarien und klarer Geschäftsordnung, bei denen die Ermächtigung unkompliziert ist.€0 – €20 (nur Vorlage)10–20 Minuten ausfüllen, 5 Minuten drucken und unterschreiben
Vorlage + RechtsprüfungUnternehmen, die die Vorlage mögen, aber rechtliche Sicherheit durch eine anwaltliche Überprüfung wünschen, ohne einen Beschluss komplett neu schreiben zu lassen.€100 – €300 (Vorlage + schnelle Anwaltsprüfung)1–2 Tage für Anwaltsprüfung, 30 Minuten zum Ausfüllen
MaßgeschneidertKomplexe Strukturen, mehrere Ermächtigungen gleichzeitig, oder wenn Ihre Satzung ungewöhnlich ist und eine maßgeschneiderte Formulierung erfordert.€500 – €1500 (vollständig benutzerdefinierter Beschluss)3–5 Tage Anwaltliche Arbeit + Ihre Zeit zur Genehmigung

Glossar

Vorstandsbeschluss
Formale Entscheidung des Vorstands eines Unternehmens, dokumentiert schriftlich und von den anwesenden Vorstandsmitgliedern unterschrieben.
Ermächtigung
Vollmacht oder offizielles Recht, das dem Präsidenten oder der Geschäftsführung überträgt, in einem bestimmten Bereich zu handeln.
Präsident
Vorsitzender der Geschäftsführung oder Chief Executive Officer (CEO) eines Unternehmens.
Arbeitsvertrag
Rechtsverbindliches Dokument zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, das Arbeitsplatz, Vergütung, Pflichten und Dauer regelt.
Erneuerung
Verlängerung oder Wiederverlängerung eines Arbeitsvertrages für einen zusätzlichen Zeitraum.
Stabilitätspolitik
Unternehmensstrategie, um Mangelverhältnisse in Führungspositionen zu vermeiden und Mitarbeiterkontinuität zu sichern.
Direktoren
Leitungspersonen oder Vorstandsmitglieder, die an der Geschäftsführung beteiligt sind.
Fristlose Kündbarkeit
Rechtsposition, nach der ein Arbeitsverhältnis ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist beendet werden kann.
Kommissarische Bestellung
Vorübergehende Einsetzung von jemandem in eine Position, üblicherweise auf befristete Zeit.
Ordnungsgemäß verabschiedet
Beschluss, der nach den geltenden Gesetzen und Unternehmensregeln korrekt gefasst und dokumentiert wurde.

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