1
Daten der Parteien eintragen
Füllen Sie die Namen, Rechtsformen und Adressen des Emittenten und des Zeichners in der Präambel aus. Geben Sie auch an, in welchem Bundesland oder Land das Unternehmen gegründet wurde.
💡 Verwenden Sie die exakten Daten aus dem Handelsregister oder dem Firmenkopfbogen.
2
Anzahl und Art der Aktien definieren
Geben Sie die genaue Anzahl der Stammaktien an, die der Zeichner erwirbt, und berechnen Sie den resultierenden Beteiligungsprozentsatz.
💡 Prüfen Sie vorher, wie viele Aktien bereits in Umlauf sind, um die neue Beteiligungsquote korrekt zu berechnen.
3
Kaufpreis und Zahlungsmodalitäten festlegen
Tragen Sie den Gesamtkaufpreis ein und definieren Sie die Ratenzahlung: erste Rate bei Abschluss, zweite nach 12 Monaten, dritte nach 24 Monaten.
💡 Besprechen Sie mit dem Zeichner im Voraus, ob eine gestaffelte Zahlung möglich und gewünscht ist.
4
Abschlussdatum und -ort angeben
Bestimmen Sie, wann und wo der Abschluss stattfinden soll. Dies ist üblicherweise wenige Wochen nach Unterzeichnung der Vereinbarung.
💡 Wählen Sie einen Geschäftstag (Montag–Freitag, kein Feiertag) für den Abschluss.
5
Finanzaufstellungen und Geschäftsbeschreibung anpassen
Ersetzen Sie Platzhalter wie [NUMMER] und [DATUM] durch die tatsächlichen Geschäftsjahre und Stichtage für geprüfte und ungeprüfte Finanzaufstellungen.
💡 Fügen Sie die entsprechenden Finanzaufstellungen als Anlage bei und referenzieren Sie diese im Dokument.
6
Rechtliche Darlegungen und Gewährleistungen prüfen
Überprüfen Sie alle Darlegungen des Emittenten (Finanzlage, Vermögenswerte, IP-Rechte, Pfandverschreibungen). Passen Sie diese an die tatsächliche Situation an oder streichen Sie nicht zutreffende Punkte.
💡 Dies ist der kritischste Schritt: Fehlende oder falsche Darlegungen können später zu Anfechtungen führen.
7
Bedingungen und Ausnahmen einfügen
Falls es bekannte Belastungen, Hypotheken oder Sonderregelungen gibt, tragen Sie diese unter den Ausnahmen ein (z. B. ›mit Ausnahme der Hypothek auf dem Grundstück [Adresse]‹).
💡 Vollständige Transparenz schützt beide Parteien vor späteren Konflikten.
8
Alle Platzhalter überprüfen und Unterschriften einholen
Gehen Sie das gesamte Dokument noch einmal durch und ersetzen Sie alle verbleibenden [PLATZHALTER]. Lassen Sie das Dokument von beiden Parteien unterzeichnen, idealerweise in Gegenwart eines Notars oder Anwalts.
💡 Eine notarielle Beglaubigung kann erforderlich sein, wenn das Unternehmen ins Handelsregister eingetragen ist.