Vereinbarung über eine Verbindung

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FreiVereinbarung über eine Verbindung

Auf einen Blick

Was es ist
Eine Vereinbarung über eine Verbindung ist ein rechtlich verbindliches Dokument zwischen zwei Unternehmen, das die Bedingungen für Softwarelizenzierung, Unterlizenzierung und technische Unterstützung regelt. Die Vorlage ist ein kostenloser Word-Download, den Sie online bearbeiten und als PDF exportieren können.
Wann Sie es brauchen
Sie benötigen diese Vereinbarung, wenn Sie Software oder Programmlizenzen an andere Unternehmen weitergeben, Entwicklungslizenzen für interne Projekte vergeben oder eine strukturierte Partnerschaft mit definierten Lizenzrechten und -grenzen aufbauen möchten.
Was enthalten ist
Die Vorlage enthält detaillierte Definitionen von Lizenzbegriffen, Bestimmungen zu Entwicklungs- und Testlizenzen, Klauseln zur Lizenz-Unterstützung und ein Framework für Unterlizenzierungsrechte. Sie deckt technische Unterstützung, Aktualisierungen und die zulässigen Verwendungen des Programms ab.

Was ist eine Vereinbarung über eine Verbindung?

Eine Vereinbarung über eine Verbindung ist ein rechtlich verbindlicher Vertrag zwischen zwei Unternehmen, der die Bedingungen für Softwarelizenzierung, Unterlizenzierung und technische Unterstützung regelt. Sie wird eingesetzt, wenn ein Unternehmen (der „Lizenzgeber") einem Partner (das „Verbindungsmitglied") das Recht einräumt, Software zu entwickeln, zu testen, zu demonstrieren oder an Endkunden weiterzugeben. Die Vorlage ist ein kostenloser Word-Download, den Sie online bearbeiten und als PDF exportieren können. Sie enthält detaillierte Klauseln zu Entwicklungslizenzen, Testlizenzen, Marketing-Unterstützung sowie zum Unterlizenzierungsprozess.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Ohne eine schriftliche Vereinbarung über eine Verbindung entstehen Unklarheiten über die zulässige Nutzung der Software, die Rechte zur Weitergabe an Dritte und die Grenzen technischer Unterstützung. Dies führt zu Streitigkeiten, unbefugter Verbreitung von lizenzierten Programmen, fehlender Kontrolle über Unterlizenznehmer und im schlimmsten Fall zu teuren Rechtsstreitigkeiten. Eine klare, schriftliche Vereinbarung schützt beide Parteien: Sie definiert die exakten Lizenztypen, Systemanforderungen, Nutzeranzahlen und Unterlizenzierungsmöglichkeiten. Sie reduziert Missverständnisse, ermöglicht eine strukturierte Partnerschaft und gibt Ihnen oder Ihrem Partner rechtliche Sicherheit bei Audits oder Haftungsfragen.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Für typische Software-Lizenzierungspartnerschaften mit Entwicklungs- und TestkomponentenStandard-Verbindungsvereinbarung
Wenn der Partner aktiv Unterlizenzen an mehrere Endkunden vergeben wirdVereinbarung mit erweiterten Unterlizenzierungsrechten
Bei Partnerschaften, wo Demonstration und Prototypentwicklung Schwerpunkt sindMarketing-Unterstützungs-fokussierte Vereinbarung
Für befristete Testphasen ohne Verpflichtung zum WeiterkaufTestlizenz-Vereinbarung
Bei komplexen Partnerschaften mit unterschiedlichen Lizenztypen gleichzeitigRahmenvereinbarung mit mehreren Zusätzen

Häufige Fehler vermeiden

❌ Lizenztypen nicht eindeutig voneinander abgrenzen (Entwicklung vs. Test vs. Marketing-Unterstützung)

Warum es wichtig ist: Dies führt zu Streitigkeiten, welche Aktivitäten zulässig sind und welche nicht, und erhöht das Risiko eines Verstoßes gegen die Vereinbarung.

Fix: Erstellen Sie für jeden Lizenztyp einen separaten Zusatz mit klaren, aufzählenden Nutzungserlaubnissen und -verboten.

❌ Testlizenzen ohne festgelegtes Ablaufdatum vergeben

Warum es wichtig ist: Das Verbindungsmitglied kann Testlizenzen unbegrenzt nutzen, ohne später zu kaufen, was Ihre Umsatzpläne gefährdet.

Fix: Immer ein konkretes Enddatum im Bestellformular eintragen und den Test-Status deutlich kennzeichnen.

❌ Nicht festlegen, dass Unterlizenzen nur durch schriftliche Verträge erfolgen dürfen

Warum es wichtig ist: Mündliche oder informal vergebene Unterlizenzen sind schwer durchzusetzen und führen zu Haftungsfragen.

Fix: Fordern Sie schriftliche Unterlizenzverträge und machen Sie vor dem Listenfreischuss Muster Ihrer Standardformulierung ein.

❌ Nicht-Übertragbarkeit der Lizenz ignorieren und diese an Dritte abtreten

Warum es wichtig ist: Sie verletzen einen zentralen Vertragsterm und können auf Schadensersatz verklagt werden.

Fix: Dokumentieren Sie klar, dass Lizenzen nicht übertragbar sind und dass jede Übertragung Zustimmung des Lizenzgebers erfordert.

❌ Systemumgebung und maximale Benutzeranzahl nicht im Bestellformular spezifizieren

Warum es wichtig ist: Später entsteht Unklarheit über zulässige Hardware, Betriebssystem und Anzahl der Lizenzen – Rechnungsstreitigkeiten entstehen.

Fix: Machen Sie im Bestellformular obligatorisch: Betriebssystem, Hardware-Details, Anzahl benannter Benutzer, Gültigkeit ab Datum.

❌ Kopierrechte für Archivierung oder Sicherung nicht klar limitieren

Warum es wichtig ist: Das Verbindungsmitglied erstellt möglicherweise unbegrenzte Kopien unter dem Vorwand der Sicherung und verbreitet die Software illegal.

Fix: Begrenzen Sie Kopien explizit auf eine oder zwei für Archivierung/Notfallwiederherstellung und fordern Sie, dass Urheberrechtsvermerke enthalten bleiben.

Die 9 wichtigsten Klauseln, erklärt

Definitionen – Benanntes System

In einfacher Sprache: Legt fest, welche spezifische Hardware und welches Betriebssystem für die Lizenznutzung vorgesehen sind.

Beispielformulierung
Das Benannte System bezeichnet die Computer-Hardware und das Betriebssystem, das auf dem Bestellformular spezifiziert ist und für den Einsatz in Verbindung mit dem unterlizenzierten Programm vorgesehen ist.

Häufiger Fehler: Vergessen, das System präzise zu definieren, was später zu Unstimmigkeiten über die zulässige Hardware-Umgebung führt.

Definitionen – Dokumentation

In einfacher Sprache: Erklärt, was unter Dokumentation verstanden wird und in welcher Form sie bereitgestellt wird.

Beispielformulierung
Dokumentation bezeichnet die Bedienungsanleitungen und Handbücher für Installation und Benutzung der Programm-Software. Die Dokumentation wird in [ANGEBEN] Form bereitgestellt, die allgemein verfügbar ist.

Häufiger Fehler: Nicht festlegen, ob Dokumentation digital oder gedruckt vorliegt, was zu Lieferkonflikten führt.

Entwicklungslizenzen – Zulässige Nutzungen

In einfacher Sprache: Definiert, wofür das Verbindungsmitglied die Entwicklungslizenz konkret nutzen darf.

Beispielformulierung
Das Unternehmen gewährt dem Verbindungsmitglied eine nicht-exklusive Lizenz zur Entwicklung oder Modellierung des Programmpakets auf dem benannten System oder, wenn dieses nicht verfügbar ist, auf einem Sicherungssystem bis zur geltenden maximalen Anzahl benannter Benutzer.

Häufiger Fehler: Unklar formulieren, welche Aktivitäten (Entwicklung, Test, Verkauf) unter dieser Lizenz zulässig sind, was zu Verstößen führt.

Testlizenzen – Zeitliche Begrenzung

In einfacher Sprache: Legt fest, dass Testlizenzen nur für einen definierten, im Bestellformular angegebenen Testzeitraum gelten.

Beispielformulierung
Das Verbindungsmitglied kann zeitweilige Testlizenzen nur zum Zwecke seiner Bewertung und nicht für Entwicklung oder Modellierung bestellen. Jedes Bestellformular für Testlizenzen hat deutlich den Testzeitraum anzugeben.

Häufiger Fehler: Testlizenzen ohne klares Ablaufdatum gewähren, was zu unbefristet genutzten Testversionen führt.

Marketing-Unterstützungs-Lizenz – Demonstrationsrechte

In einfacher Sprache: Erlaubt die Demonstration des Programms an potenziellen Kunden unter bestimmten Bedingungen.

Beispielformulierung
Das Unternehmen gewährt dem Verbindungsmitglied eine nicht-exklusive Lizenz zur Demonstration des Programmpakets an potenziellen Unterlizenznehmern ausschließlich in Verbindung mit dem Programmpaket mit zusätzlichem Nutzen, bis die geltende maximale Anzahl benannter Benutzer erreicht ist.

Häufiger Fehler: Nicht festlegen, dass Demonstrationen nur mit dem zusätzlichen Nutzenpaket erfolgen dürfen, was zu unerlaubter Verbreitung führt.

Unterlizenzvertrag – Erforderliche Inhalte

In einfacher Sprache: Bestimmt, dass das Verbindungsmitglied Unterlizenzen nur über einen schriftlichen Unterlizenzvertrag gewähren darf, der spezifische Bedingungen enthält.

Beispielformulierung
Das Verbindungsmitglied hat die Programme durch einen Unterlizenzvertrag zu lizenzieren, der eine Online-Version einschließt. Auf Wunsch des Unternehmens hat das Verbindungsmitglied dem Unternehmen eine Kopie des Standard-Unterlizenzvertrags des Verbindungsmitglieds vorzulegen.

Häufiger Fehler: Unterlizenzen mündlich oder ohne schriftliche Vereinbarung vergeben, was zu rechtlichen Lücken führt.

Kopien und Archivierung

In einfacher Sprache: Regelung, wie viele Kopien angefertigt werden dürfen und für welche Zwecke.

Beispielformulierung
Die Programme dürfen zum Zwecke der Archivierung oder Sicherung kopiert werden; keine anderen Kopien dürfen ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Unternehmens erstellt werden. Alle Mitteilungen über Titel, Markenzeichen und Urheberrechte sind auf diesen Kopien zu reproduzieren.

Häufiger Fehler: Unbegrenzte Kopien anfertigen oder Urheberrechtsvermerke aus Sicherungskopien entfernen, was Lizenzverstöße darstellt.

Zusätze zu Unterlizenzen

In einfacher Sprache: Regelt, dass spezifische Bedingungen für verschiedene Lizenztypen in separaten Zusätzen festgelegt werden.

Beispielformulierung
Das Unternehmen gewährt dem Verbindungsmitglied eine nicht-exklusive, nicht übertragbare Lizenz, Unterlizenzen wie in den Zusätzen zu Unterlizenzen vorgesehen und zu den dort festgesetzten Preisen und Gebühren zu gewähren.

Häufiger Fehler: Unterlizenzen vergeben, obwohl kein gültiger Zusatz zwischen den Parteien vereinbart wurde, was Verträge ungültig macht.

Nicht-Exklusivität und Nicht-Übertragbarkeit

In einfacher Sprache: Stellt klar, dass das Verbindungsmitglied die Lizenzrechte nicht exklusiv hat und nicht auf Dritte übertragen darf.

Beispielformulierung
Das Unternehmen gewährt dem Verbindungsmitglied eine nicht-exklusive, nicht übertragbare Lizenz zur Nutzung der Entwicklungslizenzen gemäß dieser Vereinbarung.

Häufiger Fehler: Annehmen, dass die Lizenzen exklusiv sind oder dass sie an andere Unternehmen weitergegeben werden können, ohne Zustimmung.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Datum und Parteien eintragen

    Füllen Sie das Datum, unter dem die Vereinbarung wirksam wird, sowie Name und vollständige Adresse Ihres Unternehmens und des Verbindungsmitglieds ein. Achten Sie auf korrekte Schreibweise und aktuelle Adressdaten.

    💡 Das Datum sollte dem Datum der Unterzeichnung oder dem beabsichtigten Stichtag entsprechen.

  2. 2

    Geltungsbereich definieren – Bundesland oder Staat

    Geben Sie an, unter welchem Recht beide Unternehmen gegründet sind (z. B. Deutschland, Bayern, Österreich). Dies bestimmt die anwendbare Rechtsprechung.

    💡 Wählen Sie den Rechtsrahmen, unter den die meisten Vertragsbeziehungen fallen.

  3. 3

    Dokumentationsformat spezifizieren

    Ersetzen Sie ‚[ANGEBEN]' mit der Form, in der Sie Dokumentation bereitstellen (z. B. digital/online, gedruckt, PDF-Download).

    💡 Seien Sie spezifisch – unterschiedliche Formate können Versandkosten und Support beeinflussen.

  4. 4

    Lizenztypen und entsprechende Zusätze festlegen

    Entscheiden Sie, welche Lizenztypen (Entwicklung, Test, Marketing-Unterstützung, Unterlizenzierung) relevant sind. Weisen Sie die entsprechenden ‚Zusätze zu Unterlizenzen' zu oder erstellen Sie diese.

    💡 Für komplexe Partnerschaften können mehrere Lizenztypen gleichzeitig gelten – definieren Sie diese klar in separaten Zusätzen.

  5. 5

    Bestellformular-Anforderungen präzisieren

    Bestimmen Sie, ob Bestellformulare in Papier oder elektronischer Form erfolgen und wie sie mit dieser Vereinbarung verknüpft werden sollen.

    💡 Verlinken Sie Bestellformulare im Vertrag und machen Sie deutlich, wie sie Änderungen oder Zusätze enthalten können.

  6. 6

    Benannte Systeme und maximale Benutzer festhalten

    Wenn spezifische Hardware oder Betriebssysteme Bedingung sind, listen Sie diese auf. Definieren Sie auch, wie viele benannte Benutzer zulässig sind.

    💡 Benutzen Sie das Bestellformular, um diese Details produktweise zu dokumentieren, nicht nur im Vertragstext.

  7. 7

    Technische Unterstützungs- und Update-Bedingungen klären

    Spezifizieren Sie, welche technische Unterstützung und welche Aktualisierungen in welcher Form kostenlos oder kostenpflichtig bereitgestellt werden.

    💡 Verweisen Sie auf separate Serviceebenen-Vereinbarungen (SLAs), falls diese existieren.

  8. 8

    Unterschriften und Gültigkeitsdauer

    Fügen Sie Unterschriftszeilen für autorisierte Vertreter beider Unternehmen ein und legen Sie fest, wie lange diese Vereinbarung gültig ist (z. B. ein Jahr mit Verlängerungsoption).

    💡 Lassen Sie die Vereinbarung von jemandem mit Vollmacht unterzeichnen – sowohl digital als auch in Papierform sind zulässig.

Häufig gestellte Fragen

Kann das Verbindungsmitglied die lizenzierten Programme an mehrere Endkunden weitergeben?

Ja, das ist möglich, aber nur durch unterlizenzen via einen schriftlichen Unterlizenzvertrag und unter den Bedingungen der Zusätze zu Unterlizenzen, die dieser Vereinbarung beigefügt sind. Das Verbindungsmitglied muss den Endkunden über die Beschränkungen aufklären und kann nicht einfach unbegrenzte Kopien verteilen. Der Lizenzgeber behält sich vor, eine Kopie des Standard-Unterlizenzvertrags des Verbindungsmitglieds zu verlangen.

Was ist der Unterschied zwischen einer Entwicklungslizenz und einer Marketing-Unterstützungs-Lizenz?

Eine Entwicklungslizenz ist ein Recht zur Entwicklung oder Modellierung des Programmpakets für interne oder Kundenverkauf. Eine Marketing-Unterstützungs-Lizenz hingegen beschränkt sich auf Demonstration und kundenspezifische Prototypen für potenzielle Käufer. Entwicklungslizenzen sind umfassender und ermöglichen interne Nutzung; Marketing-Lizenzen sind fokussiert auf den Sales-Prozess und dürfen nicht für Entwicklung genutzt werden.

Darf das Verbindungsmitglied Sicherungs- und Archivkopien des Programms anfertigen?

Ja, das Verbindungsmitglied darf Kopien ausschließlich zum Zwecke der Archivierung oder Sicherung erstellen. Allerdings: Keine andere Kopien sind ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Lizenzgebers gestattet. Alle Urheberrechts- und Markenvermerke müssen auf den Kopien reproduziert werden. Diese Archiv- und Sicherungskopien unterliegen den gleichen Bedingungen wie das Original.

Wie lange ist eine Testlizenz gültig?

Eine Testlizenz ist ein befristetes Recht und ist nur für den im Bestellformular angegebenen Testzeitraum gültig. Das Bestellformular muss deutlich kennzeichnen, dass es sich um eine Testlizenz handelt und wann diese abläuft. Nach Ablauf der Testphase kann das Verbindungsmitglied das Programm nicht mehr nutzen, es sei denn, es wird eine reguläre Lizenz erworben.

Wer trägt die Verantwortung, wenn der Unterlizenzvertrag nicht alle erforderlichen Bedingungen enthält?

Das Verbindungsmitglied trägt die Verantwortung sicherzustellen, dass Unterlizenzen über einen schriftlichen Vertrag erfolgen, der die Standards dieser Vereinbarung einhält. Der Lizenzgeber kann auf Anfrage eine Kopie des Standard-Unterlizenzvertrags verlangen und Änderungen einfordern, falls dieser nicht konform ist. Das Verbindungsmitglied haftet gegenüber dem Lizenzgeber für Verstöße des Unterlizenznehmer.

Sind die Lizenzen exklusiv oder kann der Lizenzgeber auch andere Partner mit dem gleichen Programm beliefern?

Die Lizenzen sind nicht-exklusiv. Das bedeutet, der Lizenzgeber darf andere Unternehmen mit den gleichen Programmen beliefern und sie auch direkt an Endkunden verkaufen. Das Verbindungsmitglied hat keinen alleinigen Marktanspruch. Dieses Modell ist typisch für Software-Partnerschaften und schützt den Lizenzgeber vor Abhängigkeiten.

Was passiert, wenn eine neue Version (Update) des Programms verfügbar ist?

Aktualisierungen sind spätere Versionen, die der Lizenzgeber in der Regel ohne zusätzliche Gebühr zur Verfügung stellt – allerdings nur, wenn das Verbindungsmitglied technische Unterstützung für die betreffenden Lizenzen in dem relevanten Zeitraum hat. Aktualisierungen sind Versionsupgrades. Sie unterscheiden sich von ganz neuen Produkten oder Optionen, die separat lizenziert und gebührenpflichtig sind.

Kann das Verbindungsmitglied die Lizenzen an ein anderes Unternehmen übertragen?

Nein. Die Lizenzen sind nicht übertragbar. Das Verbindungsmitglied kann die Rechte nicht ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Lizenzgebers auf einen anderen übertragen. Falls eine Übertragung gewünscht ist, muss eine Novation (Vertragsabtretung) zwischen dem Lizenzgeber und dem neuen Unternehmen vereinbart werden.

Welche technische Unterstützung ist im Umfang enthalten?

Technische Unterstützung ist in dieser Vereinbarung definiert als Programmunterstützung nach den Verfahrensweisen des Unternehmens zum Zeitpunkt, an dem die Unterstützung angefordert wird. Die genauen Umfang (Reaktionszeiten, Support-Kanäle, Geschäftszeiten) sollten in einem Service-Level-Agreement (SLA) oder in den Zusätzen zu Unterlizenzen detailliert werden. Diese Vereinbarung regelt nur das Rahmenwerk – der konkrete Umfang wird separat festgelegt.

Im Vergleich zu Alternativen

vs Lizenzvereinbarung (einfach)

Eine einfache Lizenzvereinbarung regelt die direkte Nutzung zwischen zwei Parteien. Eine Vereinbarung über eine Verbindung ist komplexer und umfasst zusätzlich die Möglichkeit der Unterlizenzierung an Dritte. Wählen Sie eine einfache Lizenzvereinbarung, wenn das Verbindungsmitglied das Programm nur selbst nutzen wird; wählen Sie diese Vereinbarung, wenn es die Software weiterverkaufen oder mit zusätzlichen Services kombinieren wird.

vs Softwareentwicklungs- und Lizenzvertrag

Ein Softwareentwicklungsvertrag regelt die Erstellung neuer Software durch einen Auftragnehmer und die daraus folgenden Eigentumsrechte. Eine Verbindungsvereinbarung betrifft bestehende Software, deren Lizenzierungsrechte bereits vergeben sind. Nutzen Sie den Entwicklungsvertrag für maßgeschneiderte Neuentwicklung; verwenden Sie diese Vorlage für die Vermarktung und Unterlizenzierung fertig entwickelter Produkte.

vs Reseller-Vereinbarung

Eine Reseller-Vereinbarung ist oft breiter und regelt den kompletten Vertrieb und Marketing. Eine Verbindungsvereinbarung konzentriert sich speziell auf Lizenzrechte und Unterlizenzierungsbedingungen. Reseller-Vereinbarungen können Verkaufsquoten oder Exclusivity-Klauseln enthalten; diese Vorlage ist neutrer zur Verkaufsorganisation und fokussiert auf technische und rechtliche Lizenzierungsaspekte.

vs Open-Source-Lizenzvereinbarung (z. B. GPL, MIT)

Open-Source-Lizenzen sind standardisiert und automatisch mit dem Code verbunden. Diese Vereinbarung ist proprietärer Natur und spezifisch zwischen zwei benannten Parteien. Verwenden Sie diese Vorlage, wenn Sie kommerzielle oder proprietäre Software lizenzieren; Open-Source-Lizenzen sind für frei verfügbare Projekte mit Community-Nutzung gedacht.

Branchenspezifische Hinweise

Softwareentwicklung und -vertrieb

Regelt die Weitergabe von Eigenentwicklungen an Reseller und Partner mit klaren Unterlizenzierungsbedingungen.

Systemintegration und IT-Services

Ermöglicht die Unterlizenzierung von Komponenten an Endkunden und strukturiert Entwicklungs- sowie Demonstrationsprojekte.

Telekommunikation und IT-Infrastruktur

Definiert technische Anforderungen und Systemumgebungen für die Nutzung komplexer Softwarelösungen im Partnermodell.

Beratung und Business-Consulting

Regelt Demonstrationslizenzen und die Entwicklung kundenspezifischer Prototypen für Kundengewinnung.

Bildung und Training

Ermöglicht Test- und Schulungslizenzen für interne Mitarbeiter und Kunden ohne vollständige Kaufverpflichtung.

E-Commerce und Finanzdienstleistungen

Sichert die Lizenzrechte für Multi-Tenant-Systeme und Unternehmensplattformen mit mehreren Endnutzern ab.

Hinweise zur Rechtsprechung

Diese Vorlage folgt deutschem Vertragsrecht (BGB). Sie ist gültig für Vereinbarungen zwischen deutschen Unternehmen. Berücksichtigen Sie die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) bei personenbezogenen Daten im Rahmen von Kundensupport und Lizenzprüfung.

In Österreich gelten ähnliche Prinzipien (ABGB); die Vorlage ist anwendbar, erfordert aber möglicherweise eine Überprüfung auf österreich-spezifische Unterschiede in Lizenzrecht und Haftung.

Vorlage oder Anwalt — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenStandardpartnerschaft mit klarem Lizenzmodell und ohne ungewöhnliche Vertriebsbedingungen.Einmalig 29–49 EUR; keine laufenden Kosten.1–2 Stunden zum Ausfüllen; sofort einsatzbereit.
Vorlage + RechtsprüfungPartnerschaft mit mittlerem Risiko oder speziellen Anforderungen wie Exklusivität oder regionale Beschränkungen.Vorlage 29–49 EUR + Anwaltshonorar für Prüfung: 250–500 EUR.Prüfung durch Anwalt: 3–5 Werktage nach Ihrer Vorbereitung.
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Glossar

Verbindungsmitglied
Das Unternehmen, das vom Lizenzgeber die Rechte zur Verwendung und Unterlizenzierung erhält.
Unterlizenz
Das nicht-exklusive Recht, das das Verbindungsmitglied einem Endbenutzer zur Nutzung des Programms gewährt.
Unterlizenznehmer
Ein Dritter, dem das Verbindungsmitglied eine Unterlizenz zur Verwendung des Programms vergibt.
Benanntes System
Die im Bestellformular spezifizierte Computer-Hardware und das Betriebssystem, auf dem das Programm laufen soll.
Entwicklungslizenz
Eine Lizenz zur Entwicklung oder Modellierung des Programmpakets auf dem benannten System oder einem Sicherungssystem.
Testlizenz
Eine zeitlich begrenzte Lizenz ausschließlich zu Bewertungszwecken, nicht für Entwicklung oder kommerzielle Nutzung.
Marketing-Unterstützungs-Lizenz
Eine Lizenz zur Demonstration des Programms an potenziellen Kunden und zur Entwicklung kundenspezifischer Prototypen.
Bestellformular
Das Dokument, in dem das Verbindungsmitglied Programmlizenzen, Unterlizenzen und Dienstleistungen ordert.
Dokumentation
Bedienungsanleitungen und Handbücher für Installation und Benutzung der Programm-Software.
Aktualisierung
Eine spätere Version eines Programms, die der Lizenzgeber ohne zusätzliche Gebühr zur Verfügung stellt.
Programmpaket mit zusätzlichem Nutzen
Hardware oder Software-Produkte, die zusammen mit dem lizenzierten Programm an Endkunden verkauft werden.
Technische Unterstützung
Programmunterstützung nach den Verfahrensweisen des Unternehmens zum Zeitpunkt der Anforderung.

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