1
Alle Parteien identifizieren
Tragen Sie die Namen und vollständigen Adressen des Unternehmens, aller Anleger und anderer Vertragsparteien ein. Achten Sie darauf, dass die Bezeichnungen (z. B. 'erstes Quorum', 'zweiter Anleger') konsistent bleiben.
💡 Verwenden Sie die exakten Firmennamen aus dem Handelsregister; Tippfehler können zu Ungültigkeitsansprüchen führen.
2
Finanzierungsvereinbarung und Aktionärsvereinbarung referenzieren
Geben Sie das Datum der zugrunde liegenden Finanzierungsvereinbarung und der Aktionärsvereinbarung ein. Dies bindet die Kaufoption an die bestehenden Vereinbarungen.
💡 Prüfen Sie, dass alle referenzierten Dokumente tatsächlich existieren und keine widersprechenden Bestimmungen enthalten.
3
Stichtag und Ablaufdatum festlegen
Definieren Sie das Datum, ab dem die Option ausübbar ist (meist nach Börsengang oder Privatverkauf) und das Ablaufdatum. Dies sollte mit den Meilensteinen in der Finanzierungsvereinbarung abgestimmt sein.
💡 Bauen Sie einen Puffer von 30–60 Tagen nach dem erwarteten Börsengang ein, um Verzögerungen zu berücksichtigen.
4
Bewertungsgremium und Verfahren angeben
Nennen Sie, wie das Bewertungsgremium bestellt wird (z. B. unabhängiger Sachverständiger, Schiedsverfahren) und welche Frist für den Bewertungsbericht gilt. Verweisen Sie auf die entsprechende Klausel in der Aktionärsvereinbarung.
💡 Stellen Sie sicher, dass die Parteien das Verfahren akzeptieren und dass es in der Praxis umsetzbat ist (verfügbare Sachverständige, Kosten).
5
Zahlungsplan ausgestalten
Geben Sie den Prozentsatz an, der bei Abschluss fällig ist (z. B. 20–30 %), und die Anzahl der Raten für den Restbetrag (z. B. 8–12 Monate). Nennen Sie den Leitzins für Zahlungsverzug.
💡 Wählen Sie ein Ratensystem, das für das Unternehmen tragbar ist und den Anlegern angemessene Liquidität sichert.
6
Sicherheiten regeln
Definieren Sie, welche Sicherheiten den unbezahlten Kaufpreis absichern (z. B. Nachrangigkeit von Aktionärsdarlehen, Grundpfandrechte). Beziehen Sie sich auf das Recht des relevanten Landes (DE, AT, CH).
💡 Konsultieren Sie einen Rechtsanwalt, um sicherzustellen, dass die Sicherheiten wirksam und durchsetzbar sind.
7
Abschlussort und -zeit konkretisieren
Geben Sie den Ort an (Name und Adresse der Person oder des Notars), Tag und Uhrzeit des Abschlusses. Dies kann auf 'wie von den Parteien vereinbart' lauten, sollte aber einen Default haben.
💡 Erwägen Sie, den Abschluss notariell zu beurkunden, um Beweissicherung und Rechtssicherheit zu erhöhen.
8
Unterschriften und Datum
Lassen Sie das Dokument von Vertretern aller Vertragsparteien unterzeichnen und datieren. Bewahren Sie beglaubigte Kopien für alle Parteien auf.
💡 Verwenden Sie notarielle Beglaubigung, besonders wenn es um Aktienübertragungen und Schuldscheine geht.