Vereinbarung über den Kauf von Vermögenswerten

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FreiVereinbarung über den Kauf von Vermögenswerten

Auf einen Blick

Was es ist
Eine Vereinbarung über den Kauf von Vermögenswerten ist ein rechtlicher Vertrag zwischen zwei Unternehmen, bei dem ein Verkäufer geschäftliche Vermögenswerte (Maschinen, Inventar, Markenrechte, Kundenlisten) an einen Käufer überträgt. Die Vorlage ist ein Word-Download, der alle erforderlichen Klauseln enthält und am Computer ausgefüllt werden kann.
Wann Sie es brauchen
Sie benötigen diese Vereinbarung, wenn Sie als Unternehmen gezielt Vermögenswerte eines anderen Unternehmens erwerben möchten, ohne dabei die gesamte Gesellschaft zu kaufen. Dies ist häufig der Fall bei Betriebsübernahmen, Produktlinienerwerbungen oder dem Kauf von Geschäftsbetrieben. Sie schützt beide Parteien durch klare Regelungen zu Kaufpreis, Zahlungsmodalitäten und Garantien.
Was enthalten ist
Die Vorlage enthält Abschnitte zur Beschreibung der Vermögenswerte, Festlegung des Kaufpreises (inkl. Preisanpassungsklausel), Regelung der Zahlungsmodalitäten (Übernahme von Verbindlichkeiten und Aktienausgabe), Steuererklärungen, sowie umfassende Erklärungen und Garantien des Verkäufers zu Eigentumsrecht und Belastungsfreiheit.

Was ist eine Vereinbarung über den Kauf von Vermögenswerten?

Eine Vereinbarung über den Kauf von Vermögenswerten ist ein rechtlicher Vertrag zwischen zwei Unternehmen, bei dem ein Verkäufer konkrete Geschäftsvermögenswerte (Maschinen, Fahrzeuge, Inventar, Markenrechte, Kundenlisten) an einen Käufer überträgt. Anders als beim Kauf einer ganzen Gesellschaft erwirbt der Käufer nur die ausgewählten Vermögenswerte und kann dabei festlegen, welche Schulden er übernimmt. Diese Vorlage ist ein kostenloser Word-Download, der alle erforderlichen Klauseln zur rechtssicheren Dokumentation enthält und am Computer ausgefüllt werden kann. Das Dokument ist sofort einsatzbereit und kann als PDF exportiert werden.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Ohne eine klare schriftliche Vereinbarung führt ein Vermögensverkauf zu enormen Risiken. Der Käufer könnte am Ende nicht alle erwarteten Gegenstände erhalten oder mit versteckten Schulden belastet werden. Der Verkäufer könnte nachträglich für Mängel oder fehlende Schuldenfreiheit haftbar gemacht werden. Eine professionelle Vereinbarung schafft Klarheit über Umfang der Vermögenswerte, den fairen Kaufpreis, die Zahlungsmodalitäten und die gegenseitigen Garantien. Sie schützt beide Seiten vor späteren Streitigkeiten, dokumentiert die Transaktion für Steuerbehörden und ermöglicht eine reibungslose Übergabe. Besonders wichtig ist die detaillierte Beschreibung der Vermögenswerte und die klare Regelung von Schuldenübernahmen und Preisanpassungen — dies verhindert teure Rechtsstreite nach Abschluss.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Käufer bezahlt in Bargeld, ohne Übernahme von Schulden oder AktienausgabeVermögensverkauf mit Bargeldausgleich
Zahlungsmodell durch Ausgabe von Gesellschaftsanteilen des Käufers (wie in Vorlage D9503)Vermögensverkauf mit Aktientausch
Käufer übernimmt Schulden des Verkäufers als Teil der BezahlungVermögensverkauf mit Verbindlichkeitsübernahme
Kaufpreis wird über mehrere Tranchen gezahlt, teilweise an Erfolg gebundenVermögensverkauf mit Ratenzahlung
Zusätzliche Zahlungen erfolgen basierend auf zukünftige Leistung der VermögenswerteVermögensverkauf mit Earn-out-Klausel
Interne Umstrukturierung innerhalb eines UnternehmensverbundesVermögensverkauf zwischen konzernverbundenen Unternehmen

Häufige Fehler vermeiden

❌ Vermögenswerte sind zu vage definiert oder unvollständig aufgelistet

Warum es wichtig ist: Der Käufer erhält möglicherweise nicht alle erwarteten Gegenstände; später entstehen Streitigkeiten über Umfang und Wert.

Fix: Erstellen Sie eine detaillierte, nummerierte Liste aller Vermögenswerte und hängen Sie diese als Anlage an.

❌ Keine klare Preisbewertung oder unrealistischer Kaufpreis

Warum es wichtig ist: Steuerprüfer könnten den Preis anzweifeln; es entstehen Nachzahlungen oder Vorwürfe der Geldwäsche.

Fix: Nutzen Sie unabhängige Sachverständigengutachten zur Dokumentation des fairen Marktwerts.

❌ Schuldenübernahme ist unklar oder unvollständig dokumentiert

Warum es wichtig ist: Der Käufer kann unerwartet von Gläubigern verklagt werden; versteckte Schulden belasten die künftige Liquidität.

Fix: Fordern Sie vom Verkäufer eine vollständige, unterzeichnete Schuldenliste und einen Nachweis der Schuldenfreiheit.

❌ Eigentumsgarantien des Verkäufers sind schwach oder fehlen

Warum es wichtig ist: Der Käufer kann die Vermögenswerte nicht ungehindert nutzen; Dritte können Ansprüche geltend machen.

Fix: Verlangt Sie klare, schriftliche Garantien, dass der Verkäufer alleiniger Eigentümer ist und keine Pfandrechte bestehen.

❌ Zahlungsmodalitäten mit Aktientausch werden nicht konkret geregelt

Warum es wichtig ist: Spätere Konflikte über Stimmrechte, Dividenden und Liquidationswert sind unvermeidlich.

Fix: Definieren Sie alle Rechte und Pflichten der Aktien schriftlich; referenzieren Sie die Gesellschaftssatzung des Käufers.

❌ Steuerliche Dokumentation wird ignoriert oder unvollständig

Warum es wichtig ist: Betriebsprüfungen führen zu Nachzahlungen, Strafzinsen und im schlimmsten Fall zu Vorwürfen der Steuerhinterziehung.

Fix: Lassen Sie einen Steuerberater die Dokumentation prüfen; regeln Sie gemeinsame Steuererklärungen schriftlich fest.

Die 9 wichtigsten Klauseln, erklärt

Kauf und Verkauf

In einfacher Sprache: Der Verkäufer überträgt die Vermögenswerte, der Käufer erwirbt sie zum vereinbarten Kaufpreis.

Beispielformulierung
Der Verkäufer verkauft, überträgt und transferiert hiermit die Vermögenswerte (wie in Anhang A definiert) und der Käufer kauft diese zum Kaufpreis, der in Artikel [NUMMER] dieser Vereinbarung festgelegt ist.

Häufiger Fehler: Vage oder unvollständige Beschreibung der Vermögenswerte führt zu Streitigkeiten über den genauen Umfang des Kaufs.

Definition und Beschreibung der Vermögenswerte

In einfacher Sprache: Hier werden alle Vermögenswerte genau aufgelistet, die vom Käufer erworben werden (z. B. Maschinen, Patente, Kundenlisten).

Beispielformulierung
Die Vermögenswerte umfassen alle Maschinen, Ausrüstungen, Inventar und geschäftlichen Unterlagen im Zusammenhang mit der Herstellung von [BESCHREIBEN] am Standort [VOLLSTÄNDIGE ADRESSE], einschließlich aller Markenrechte und Kundenlisten.

Häufiger Fehler: Zu allgemeine Beschreibungen lassen offen, welche Gegenstände tatsächlich enthalten sind; Immaterialgüter wie Markenrechte werden vergessen.

Kaufpreis

In einfacher Sprache: Der Betrag, den der Käufer dem Verkäufer für die Vermögenswerte zahlt, meist basierend auf dem fairen Marktwert.

Beispielformulierung
Der Kaufpreis entspricht dem fairen Marktwert der Vermögenswerte, welcher in Anhang A mit [BETRAG IN WÄHRUNG] festgelegt ist.

Häufiger Fehler: Keine Einigung auf eine transparente Bewertungsmethode führt zu Streitigkeiten über die Angemessenheit des Preises.

Zahlungsmodalitäten

In einfacher Sprache: Festlegung, wie der Kaufpreis bezahlt wird (Bargeld, Aktienübertragung, Schuldenübernahme oder Kombination).

Beispielformulierung
Der Kaufpreis wird fällig durch (i) die Übernahme der Verbindlichkeiten des Verkäufers, welche in Anhang B angeführt sind, durch den Käufer und (ii) durch die Ausgabe von [ANZAHL] Aktien der Klasse B des Käufers an den Verkäufer.

Häufiger Fehler: Zahlungsmodalitäten sind unklar oder nicht zeitlich abgestimmt, was zu Streitigkeiten über Zahlungsfristen führt.

Preisanpassungsklausel

In einfacher Sprache: Ein Mechanismus zur Anpassung des Kaufpreises nach Vertragsabschluss, wenn sich der tatsächliche Wert der Vermögenswerte ändert.

Beispielformulierung
Die Parteien vereinbaren ausdrücklich die Anpassungsmechanismen für den Rückzahlungswert, wie sie in den Bedingungen im Anhang der Aktien der Klasse B angeführt sind, als ob diese Teil dieser Vereinbarung wären.

Häufiger Fehler: Fehlende oder zu vage Anpassungsmechanismen führen zu Unklarheiten, wenn der tatsächliche Wert vom vereinbarten Wert abweicht.

Erklärungen und Garantien des Verkäufers — Eigentumsrecht

In einfacher Sprache: Der Verkäufer garantiert, dass er die alleinige Eigentümer der Vermögenswerte ist und diese unbeschränkt übertragen darf.

Beispielformulierung
Der Verkäufer erklärt und garantiert dem Käufer hiermit, dass der Verkäufer der alleinige Besitzer der Vermögenswerte ist und diese frei von Hypotheken, Pfandrechten, Gebühren und sonstigen Belastungen sind.

Häufiger Fehler: Unvollständige oder falsche Eigentumsgarantien können dazu führen, dass der Käufer später von Dritten verklagt wird, die Ansprüche an den Vermögenswerten geltend machen.

Erklärungen und Garantien des Verkäufers — Bindungskraft

In einfacher Sprache: Der Verkäufer erklärt, dass diese Vereinbarung für ihn bindend und gültig ist und alle notwendigen Genehmigungen erteilt wurden.

Beispielformulierung
Diese Vereinbarung ist eine gültige und bindende Verpflichtung des Verkäufers, eingegangen gemäß allen geltenden Gesetzen und Verordnungen sowie mit allen erforderlichen Genehmigungen.

Häufiger Fehler: Fehlende Bestätigung, dass alle internen Genehmigungen (z. B. Vorstandsbeschluss) bereits erteilt wurden, kann später zur Anfechtung führen.

Steuererklärungen und dokumentation

In einfacher Sprache: Regelung der gemeinsamen Steuererklärungen, die Verkäufer und Käufer einreichen müssen; Festlegung von Bewertungsmethoden.

Beispielformulierung
Der Verkäufer und der Käufer müssen, falls anwendbar, gemeinsame Erklärungen laut [BESCHREIBEN] des Einkommenssteuergesetzes einreichen, die von der Buchhaltungsfirma [NAME] vorbereitet werden. Die Bewertung eines Vermögenswertes erfolgt nach dem fairen Marktwert oder den Kosten, wobei der niedrigere Betrag gilt.

Häufiger Fehler: Keine klare Vereinbarung über steuerliche Dokumentation führt zu Unstimmigkeiten bei Betriebsprüfungen und kann zu Nachzahlungen führen.

Haftung und Schadensersatz

In einfacher Sprache: Klausel, die Haftungsgrenzen und Möglichkeiten für Schadensersatz definiert, falls eine Partei Erklärungen verletzt.

Beispielformulierung
Der Verkäufer haftet dem Käufer für Verletzungen der Erklärungen und Garantien bis zu einem Höchstbetrag von [PROZENTSATZ/BETRAG] des Kaufpreises, mit einer Mindestverlustfreigrenze von [BETRAG].

Häufiger Fehler: Unbegrenzte Haftung oder fehlende Ausschlussfristen können beide Parteien erheblichen Risiken aussetzen.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Parteien identifizieren und Basisdaten eintragen

    Tragen Sie den Namen, die rechtliche Form und die Adresse des Verkäufers und des Käufers ein. Geben Sie auch das Gründungsdatum und den Gründungsstaat an.

    💡 Verwenden Sie die exakten Namen aus den Handelsregistereintragungen, um Verwechslungen auszuschließen.

  2. 2

    Vermögenswerte genau beschreiben

    Listen Sie alle Vermögenswerte auf, die übertragen werden, z. B. Maschinen, Fahrzeuge, Inventar, Markenrechte, Kundenlisten. Fügen Sie eine detaillierte Beschreibung in Anhang A ein.

    💡 Nummerieren Sie Vermögenswerte und fügen Sie Seriennummern und Zustand an, um später Streitigkeiten zu vermeiden.

  3. 3

    Kaufpreis und Bewertungsmethode festlegen

    Legen Sie den Gesamtkaufpreis fest und dokumentieren Sie, wie dieser ermittelt wurde (z. B. Unternehmensbewertung, Marktwert). Geben Sie den Betrag und die Währung an.

    💡 Nutzen Sie externe Sachverständigenbewertungen als Basis für den fairen Marktwert — dies erhöht Rechtssicherheit.

  4. 4

    Zahlungsmodalitäten und Bedingungen ausformulieren

    Definieren Sie, wie bezahlt wird: Bargeld, Aktienausgabe, Schuldenübernahme oder Kombination. Geben Sie Zahlungsfristen und -bedingungen an.

    💡 Bei Aktientausch sollten Dividendenrechte, Stimmrechte und Rückzahlungsbedingungen klar definiert sein.

  5. 5

    Verbindlichkeiten des Verkäufers auflisten

    Dokumentieren Sie in Anhang B alle Schulden und Verpflichtungen des Verkäufers, die der Käufer übernimmt. Geben Sie Höhe, Gläubiger und Fälligkeitsdatum an.

    💡 Unterschätzen Sie nicht die Schuldenübernahme — dies ist oft ein wesentlicher Teil des Kaufpreises.

  6. 6

    Preisanpassungsklauseln ausarbeiten

    Falls Preisanpassungen möglich sein sollen (z. B. basierend auf tatsächlichen Vermögenswerten nach Abschluss), beschreiben Sie den Anpassungsmechanismus genau.

    💡 Setzen Sie einen Stichtag für die endgültige Preisermittlung und einen klaren Prozess für Dispute.

  7. 7

    Steuererklärungen und Dokumentation regeln

    Vereinbaren Sie, wie Einkommenssteuererklärungen gemeinsam eingereicht werden und welche Bewertungsmethoden gelten. Benennen Sie den Steuerberater oder Buchhalter.

    💡 Konsultieren Sie einen Steuerberater, um sicherzustellen, dass die Dokumentation den aktuellen Steuergesetzen entspricht.

  8. 8

    Vollständige Erklärungen und Garantien des Verkäufers

    Der Verkäufer erklärt schriftlich, dass er Eigentümer der Vermögenswerte ist, dass keine Pfandrechte bestehen, und dass die Vereinbarung bindend ist. Dokumentieren Sie alle Garantien detailliert.

    💡 Fügen Sie Zeitbegrenzungen für Ansprüche hinzu (z. B. 18 Monate nach Abschluss), um die Rechtsunsicherheit zu begrenzen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einem Asset Purchase und einem Share Purchase?

Beim Asset Purchase (Vermögensverkauf) kauft der Käufer nur die Vermögenswerte eines Unternehmens — nicht die Gesellschaft selbst. Schulden können selektiv übernommen werden. Beim Share Purchase kauft der Käufer die Gesellschaftsanteile und wird damit Eigentümer der gesamten Gesellschaft, inklusive aller Vermögenswerte und Schulden. Ein Asset Purchase bietet mehr Flexibilität und Risikoschutz für den Käufer; ein Share Purchase ist oft günstiger und schneller abzuwickeln.

Kann der Kaufpreis nach Vertragsabschluss noch angepasst werden?

Ja, durch Preisanpassungsklauseln. Diese regeln, wie der Kaufpreis nachträglich angepasst wird, wenn sich der tatsächliche Wert der Vermögenswerte vom vereinbarten Wert unterscheidet (z. B. durch Inventur oder Bewertung). Die Vorlage enthält ein Beispiel für solche Mechanismen. Wichtig ist eine klare Deadline für die Preisermittlung und ein transparenter Streitlösungsprozess.

Kann der Käufer alle Schulden des Verkäufers übernehmen?

Rechtlich ja, aber praktisch nur mit Zustimmung der Gläubiger. Der Käufer kann im Vertrag vereinbaren, dass Schulden übernommen werden (wie in dieser Vorlage geregelt). Gläubiger können sich dem jedoch widersetzen. Es ist ratsam, vor Vertragsabschluss mit den wichtigsten Gläubigern zu kommunizieren und eine Gläubigerfreigabe einzuholen.

Welche Vermögenswerte sind typischerweise enthalten?

Typisch sind materielle Vermögenswerte wie Maschinen, Fahrzeuge, Gebäude und Inventar. Oft sind auch immaterielle Vermögenswerte einbezogen: Markenrechte, Patente, Kundenlisten, Lieferantenverträge und Geschäftskonten. Ausnahmen können z. B. Immobilien oder Finanzverbindlichkeiten sein. Die exakte Liste muss in der Vereinbarung festgelegt werden.

Wer haftet, wenn versteckte Schulden nach Abschluss auftauchen?

Der Verkäufer haftet aufgrund seiner Garantien in der Vereinbarung. Deshalb sollte die Vereinbarung umfassende Zusicherungen des Verkäufers enthalten und Fristen für die Geltendmachung von Haftungsansprüchen definieren (z. B. 18 bis 24 Monate nach Abschluss). Eine Haftungsobergrenze schützt den Verkäufer vor unbegrenzten Forderungen.

Muss die Vereinbarung notariell beglaubigt werden?

Das hängt vom Umfang ab. Werden Immobilien übertragen, ist Notariatsbeurkundung in Deutschland erforderlich. Bei reinen Vermögensverkäufen (Maschinen, Inventar, Rechte) ist Notariatsbeurkundung in der Regel nicht gesetzlich erforderlich, kann aber sinnvoll sein für Rechtssicherheit. Konsultieren Sie einen Anwalt, um die Anforderungen für Ihren spezifischen Fall zu klären.

Wie wird der faire Marktwert der Vermögenswerte bestimmt?

Der faire Marktwert wird meist durch eine professionelle Bewertung ermittelt. Dies kann durch ein Sachverständigengutachten, Vergleichswertmethoden oder ein vereinbartes Bewertungsverfahren geschehen. Die Vereinbarung sollte die Bewertungsmethode genau festlegen. Dies schützt beide Parteien vor späteren Streitigkeiten und Einwänden durch Finanzämter.

Kann die Vereinbarung mit Aktienausgabe statt Bargeld bezahlt werden?

Ja, wie in dieser Vorlage gezeigt. Der Käufer kann dem Verkäufer Gesellschaftsanteile (z. B. Aktien der Klasse B) als Zahlungsmittel ausgeben. Dies ist besonders häufig bei schnell wachsenden Unternehmen. Wichtig ist eine klare Definition der Aktienrechte (Stimmrechte, Dividenden, Liquidationswert) und der genaue Wert der Aktien im Verhältnis zum Kaufpreis.

Welche Steuererklärungen müssen eingereicht werden?

Typischerweise müssen Verkäufer und Käufer gemeinsame Steuererklärungen laut Einkommensteuergesetz einreichen. Besonderheiten können je nach Bundesland und Steuerjahr gelten. Die Vereinbarung sollte regeln, wer diese Erklärungen vorbereitet und welche Bewertungsmethoden gelten. Ein Steuerberater sollte einbezogen werden, um die geltenden Regeln einzuhalten.

Im Vergleich zu Alternativen

vs Kaufvertrag für ein Einzelunternehmen

Ein Kaufvertrag für ein Einzelunternehmen überträgt das gesamte Geschäft als Ganzes (Gesellschaft + Vermögenswerte + Schulden). Die Vereinbarung über den Kauf von Vermögenswerten kauft hingegen nur ausgewählte Vermögenswerte und Schulden. Nutzen Sie die Asset-Purchase-Vorlage, wenn Sie gezielt einzelne Betriebsteile erwerben möchten; nutzen Sie einen Unternehmenskaufvertrag, wenn Sie die ganze Gesellschaft übernehmen.

vs Aktienverkaufsvertrag

Ein Aktienverkaufsvertrag regelt den Kauf von Gesellschaftsanteilen (Shares), nicht von Vermögenswerten. Der Käufer wird damit Gesellschafter und haftet für alle Schulden der Gesellschaft. Bei einem Vermögensverkauf kauft der Käufer nur gezielt Assets und kann Schulden minimieren. Nutzen Sie den Asset-Purchase bei höherem Risikobewusstsein; nutzen Sie den Aktienverkauf, wenn Sie ein Unternehmen als Ganzes mit allen Rechten und Pflichten erwerben möchten.

vs Leasingvertrag oder Nutzungsvertrag

Ein Leasing- oder Nutzungsvertrag regelt die zeitlich begrenzte Nutzung von Vermögenswerten; das Eigentum verbleibt beim Vermieter. Ein Vermögensverkaufsvertrag überträgt das Eigentum dauerhaft. Nutzen Sie einen Vermögensverkaufsvertrag, wenn Sie Vermögenswerte dauerhaft erwerben und kontrollieren möchten; nutzen Sie Leasing, wenn Sie flexibel bleiben und Vermögenswerte später zurückgeben möchten.

vs Betriebsrat- oder Betriebsübergangsvertrag

Ein Betriebsübergangsvertrag regelt die Rechte und Pflichten von Mitarbeitern beim Übergang zu einem neuen Arbeitgeber. Ein Vermögensverkaufsvertrag regelt den Kauf von Sachwerten und Rechten. Beide Dokumente können nebeneinander erforderlich sein, wenn ein ganzer Betriebsteil mit Mitarbeitern übertragen wird. Kombinieren Sie sie, wenn Arbeitsplätze und Vermögenswerte gemeinsam übergehen.

Branchenspezifische Hinweise

Fertigungswirtschaft / Maschinenbau

Vermögensverkäufe von Produktionsanlagen, Maschinen und Fabriken zwischen Herstellern oder bei Standortverlegungen sind häufig.

Handel und Logistik

Übernahme von Lagern, Lagerverwaltungssystemen, Fahrzeugflotten und Lieferketten-Assets sind typisch bei Unternehmenskonsolidierungen.

Immobilienentwicklung und Bauwirtschaft

Verkauf von Baustellen, Bauplänen, Schutzrechten und Baumaterialien-Lagern erfordert präzise Asset-Definitionen.

Pharmaindustrie und Biotechnologie

Vermögensverkäufe von Produktionslizenzen, Patenten, Forschungsergebnissen und klinischen Daten sind hochkomplex und reguliert.

Einzelhandel und E-Commerce

Kauf von Geschäftsfilialen, Inventar, Point-of-Sale-Systemen und Kundenverträgen ist verbreitet bei Marktkonsolidierung.

Dienstleistungen und Franchise

Vermögensübertragung von Betriebsausstattung, Schulungsunterlagen, Franchiserechten und Kundendatenbanken regelt die operative Kontinuität.

Hinweise zur Rechtsprechung

Diese Vorlage basiert auf deutschem Recht (BGB, HGB, Einkommensteuergesetz). Sie ist für Verkäufer und Käufer mit Sitz in Deutschland gültig. Besonderheiten bei Immobilien (Notariatsbeurkundung) müssen beachtet werden.

Österreichisches Recht ist dem deutschen ähnlich, aber die Terminologie und einige Regelungen unterscheiden sich. Lassen Sie die Vorlage durch einen österreichischen Rechtsanwalt anpassen, insbesondere zu Steuererklärungen und Schuldenübernahmen.

Schweizer Recht (ZGB, OR) weicht erheblich ab. Nutzen Sie diese deutsche Vorlage nur als Orientierung; lassen Sie einen Schweizer Anwalt eine angepasste Fassung erstellen, um Rechtssicherheit zu gewährleisten.

Vorlage oder Anwalt — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenKleine bis mittlere Vermögensverkäufe mit klaren, unkomplizierten Gegenständen und bekannten Parteien (z. B. Betriebsteilverkauf zwischen etablierten Partnern).€ 50 – € 150 (nur Vorlage)2–4 Stunden zum Ausfüllen und anpassen
Vorlage + RechtsprüfungVermögensverkäufe mit moderatem Risiko, bei denen Schuldenübernahme, Aktientausch oder Preisanpassungsklauseln erforderlich sind.€ 150 – € 500 (Vorlage + anwaltliche Prüfung, nicht Drafting)1–2 Wochen (mit Rechtsanwalt abgestimmt)
MaßgeschneidertGroße Vermögensverkäufe (> € 1 Mio.), komplexe Strukturen (Mehrbeteiligungen, Aktienoptionen, Earn-outs) oder hochregulatierte Branchen (Pharma, Finanzdienstleistungen).€ 1.500 – € 5.000+ (vollständig durch Anwalt erarbeitet)2–4 Wochen oder länger (intensive Abstimmung mit Parteien)

Glossar

Vermögenswerte
Konkrete Werte eines Unternehmens wie Gebäude, Maschinen, Fahrzeuge, Inventar, Patente und Kundenlisten, die vom Käufer übernommen werden.
Kaufpreis
Die Gegenleistung, die der Käufer dem Verkäufer für die Vermögenswerte zahlt. Kann Bargeld, Aktien oder Schuldenübernahme umfassen.
Preisanpassungsklausel
Eine Klausel, die den Kaufpreis nachträglich anpasst, wenn sich die tatsächlichen Werte der Vermögenswerte vom vereinbarten Wert unterscheiden.
Aktien der Klasse B
Gesellschaftsanteile des Käufers, die dieser dem Verkäufer zur Teilzahlung des Kaufpreises ausgibt.
Zahlungsaktien
Die spezifischen Aktienanteile, die die Gegenleistung des Käufers an den Verkäufer darstellen.
Verbindlichkeiten
Schulden oder finanzielle Verpflichtungen des Verkäufers, die der Käufer durch diese Vereinbarung übernimmt.
Hypotheken, Pfandrechte und Belastungen
Rechtliche Ansprüche Dritter auf die Vermögenswerte, die der Verkäufer garantiert nicht vorhanden sind.
Grundschuld
Eine Form der Belastung auf Immobilien durch Gläubiger; der Verkäufer muss garantieren, dass Vermögenswerte frei davon sind.
Faire Marktwert
Der realistische Wert, den die Vermögenswerte in einem freien Marktgeschäft zwischen unabhängigen Parteien hätte.
Einkommenssteuer-Dokumentation
Steuererklärungen, die Verkäufer und Käufer gemeinsam abgeben müssen, um die Vermögensübertragung steuerlich zu dokumentieren.

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