1
Vertragsparteien und Datum eintragen
Füllen Sie die vollständigen Namen, rechtlichen Formen (GmbH, AG, Einzelunternehmer) und Adressen beider Parteien aus. Geben Sie das Beginndatum des Vertrags an.
💡 Stellen Sie sicher, dass die Angaben mit den Handelsregistereinträgen oder der Firmenregistrierung übereinstimmen.
2
Funktionale Spezifikationen ausarbeiten
Beschreiben Sie detailliert, welche Funktionen, Features und Fähigkeiten die Software haben soll. Nutzen Sie Anhang A oder ein separates Dokument für die Auflistung.
💡 Seien Sie so konkret wie möglich — nutzen Sie User-Stories oder Use-Cases, um Mehrdeutigkeiten zu vermeiden.
3
Hardware-Anforderungen und Betriebssystem festlegen
Spezifizieren Sie, auf welcher Hardware und welchem Betriebssystem die Software ausgeführt werden soll (z. B. Windows Server 2022, Linux, Cloud-Infrastruktur).
💡 Klären Sie auch Anforderungen wie Speicher, Processor, Netzwerk und Datenbank ab, um später keine Kompatibilitätsprobleme zu haben.
4
Implementierungsterminplan erstellen
Legen Sie Meilensteine, Fristen für Entwicklungsphasen, Tests und Inbetriebnahme fest. Nutzen Sie Anhang C oder ein Projektplan-Dokument.
💡 Bauen Sie Buffer für unvorhergesehene Probleme ein; zu enge Fristen führen zu Qualitätsmängeln und Streitigkeiten.
5
Abnahmetest-Kriterien definieren
Erstellen Sie eine Liste oder einen Standard, wie die Software getestet wird und wann sie als erfolgreich angenommen gilt (z. B. Anzahl erfolgreicher Test-Cases, Performance-Schwellenwerte).
💡 Beziehen Sie den Kunden in die Entwicklung dieser Kriterien ein, um späteren Konflikte über Abnahme zu vermeiden.
6
Gebühren und Kostentragung in Anhang B festhalten
Beschreiben Sie die Lizenzgebühr (Pauschalbetrag, Staffel, Abschlagszahlungen), Erstattungsregelungen (Reise, Material) und Steuern. Legen Sie auch Zahlungsfristen und Zahlungsweisen fest.
💡 Unterscheiden Sie zwischen Entwicklungskosten (einmalig) und Lizenzgebühren (wiederkehrend oder lebenslang, je nach Modell).
7
Genehmigungsfristen anpassen
Setzen Sie realistische Fristen für die Genehmigung von Spezifikationen durch den Kunden (z. B. 10, 15 oder 20 Werktage, je nach Komplexität).
💡 Kürzere Fristen für einfache Änderungen, längere für umfangreiche Überarbeitungen — besprechen Sie dies mit dem Kunden ab.
8
Alle Anhänge vollständig ausfüllen und unterschreiben
Füllen Sie alle Platzhalter in der Vorlage aus, ergänzen Sie Anhänge A (Funktionale Spezifikationen), B (Gebühren) und C (Terminplan). Lassen Sie beide Parteien unterzeichnen.
💡 Eine digitale oder handschriftliche Unterschrift jedes Vertreters beider Parteien ist erforderlich, um den Vertrag rechtsverbindlich zu machen.