1
Parteien und Geltungsdatum eintragen
Geben Sie die Namen und vollstĂ€ndigen Adressen beider Unternehmen ein sowie das Datum, ab dem die Vereinbarung wirksam wird. Stellen Sie sicher, dass Firmennamen und GrĂŒndungsdetails korrekt sind.
đĄ Verwenden Sie die offiziellen Firmennamen aus dem Handelsregister; Unstimmigkeiten können spĂ€ter zu UngĂŒltigkeitsanfechtungen fĂŒhren.
2
Art und Gegenstand der Informationen beschreiben
FĂŒllen Sie [BESCHREIBEN] aus, um konkret zu machen, welche Art von Informationen ausgetauscht wird (z. B. 'GeschĂ€ftsplĂ€ne', 'technische Spezifikationen', 'Kundenlisten').
đĄ Je spezifischer die Beschreibung, desto klarer der Schutzumfang; Vaguheit fĂŒhrt zu Streitigkeiten.
3
Definitionen anpassen und Platzhalter konkretisieren
PrĂŒfen Sie die Definitionen von 'Vertrauliche Informationen' auf Ihre Situation und passen Sie diese ggf. an. Konkretisieren Sie AbkĂŒrzungen wie [INFORMATIONEN IHRES UNTERNEHMENS].
đĄ Achten Sie darauf, dass die Definitionen symmetrisch sind, wenn die NDA gegenseitig sein soll.
4
EmpfÀnger und deren Zugang regeln
Bestimmen Sie, an wen der EmpfÀnger die Informationen weitergeben darf (z. B. nur an Vorstand und Key Personnel). Definieren Sie eine Liste von Personen oder Rollen.
đĄ Geheimhaltungsverpflichtungen mĂŒssen auch fĂŒr diese dritten Personen gelten; schriftliche Zusagen sind ratsam.
5
SchutzmaĂnahmen konkretisieren
ErgĂ€nzen Sie die erforderlichen SchutzmaĂnahmen (z. B. VerschlĂŒsselung, Zugangsschutz, sichere Speicherung). Passen Sie diese an Ihre technische Infrastruktur an.
đĄ Dokumentieren Sie intern, welche Sicherheitsstandards Sie aktuell einsetzen, um im Streitfall nachweisen zu können, dass Sie Ihre Pflichten erfĂŒllt haben.
6
Laufzeit und RĂŒckgabepflichten festlegen
Ersetzen Sie [LAUFZEIT] und [DAUER] durch konkrete ZeitrĂ€ume (z. B. '3 Jahre' fĂŒr die Vertragslaufzeit, '5 Jahre' fĂŒr Geheimhaltung danach). Definieren Sie Fristen fĂŒr die RĂŒckgabe.
đĄ Bei GeschĂ€ftsgeheimnissen sollte die Geheimhaltungsfrist mindestens 3â5 Jahre ĂŒber die Projektdauer hinausgehen.
7
Rechtliche Besonderheiten ĂŒberprĂŒfen
PrĂŒfen Sie, ob Branchenstandards, Datenschutzanforderungen oder besondere Rechtsgebiete (Patente, Urheberrecht) spezielle Klauseln erfordern.
đĄ Konsultieren Sie einen Anwalt, falls sensible technologische oder medizinische Informationen betroffen sind.
8
Unterzeichnung und Speicherung
Beide GeschĂ€ftsfĂŒhrer oder bevollmĂ€chtigte Vertreter mĂŒssen die Vereinbarung unterschreiben. Speichern Sie signierte Exemplare (papiergebunden oder digital zertifiziert) sicher ab.
đĄ Digitale Signaturen sind im deutschsprachigen Raum rechtlich gleichwertig; QES (Qualified Electronic Signature) ist fĂŒr höchste Rechtssicherheit empfohlen.