Zusagen zu Einschränkungen eines Mitarbeiters

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FreiZusagen zu Einschränkungen eines Mitarbeiters

Auf einen Blick

Was es ist
Eine Sammlung von Rechtszusagen, die Sie direkt in Ihre Arbeitsverträge einfügen können, um Ihr Unternehmen zu schützen. Die Vorlage regelt die Verpflichtungen von Mitarbeitern bezüglich Vertraulichkeit, Wettbewerbsverbot und Schweigepflicht. Sie erhalten einen kostenlosen Word-Download, den Sie beliebig anpassen und mit anderen Vertragsklauseln kombinieren können.
Wann Sie es brauchen
Nutzen Sie diese Zusagen, wenn Sie einen neuen Arbeitsvertrag aufsetzen oder bestehende Verträge mit Schutzbestimmungen erweitern möchten. Besonders wichtig bei Positionen, die Zugang zu Geschäftsgeheimnissen, Kundenlisten oder strategischen Informationen haben. Sie schützen Ihr Unternehmen vor illegaler Konkurrenz und unbefugter Weitergabe von Daten.
Was enthalten ist
Das Dokument enthält fünf zentrale Zusagen: eine Bestätigung von Zugang zu vertraulichen Informationen, ein Anstellungsverbot für Mitarbeiter, eine Vertraulichkeitsverpflichtung, ein Wettbewerbsverbot mit Kunden und eine Klausel zu firmeneigenen Schöpfungen. Jede Zusage ist unabhängig von den anderen durchsetzbar und kann an die spezifische Situation Ihres Unternehmens angepasst werden.

Was ist eine Vorlage „Zusagen zu Einschränkungen eines Mitarbeiters"?

Diese Vorlage ist eine Sammlung rechtlicher Zusagen und Verpflichtungen, die Sie direkt in Ihre Arbeitsverträge einfügen können, um Ihr Unternehmen zu schützen. Sie enthält fünf zentrale Klauseln: eine Bestätigung von Zugang zu vertraulichen Informationen, ein Verbot der Anwerbung anderer Mitarbeiter, eine Vertraulichkeitsverpflichtung, ein Wettbewerbsverbot mit Kunden und eine Bestimmung zu firmeneigenen Schöpfungen. Sie erhalten einen kostenlosen Word-Download, den Sie sofort anpassen und mit anderen Vertragsbestandteilen kombinieren können. Die Vorlage ist konzipiert für deutschsprachige Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz und orientiert sich an lokalen Arbeitsrechtsgrundsätzen.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Ohne klar definierte Schutzbestimmungen riskieren Sie, dass Ihre wertvollsten Vermögenswerte — Kundenlisten, Geschäftsgeheimnisse, technologisches Know-how und strategische Kontakte — Ihrem Unternehmen verlassen. Ein Mitarbeiter könnte zur Konkurrenz wechseln, Ihre Kunden abwerben oder proprietäre Informationen weitergeben, was erheblichen wirtschaftlichen Schaden verursacht. Diese Vorlage dokumentiert schriftlich und rechtsverbindlich, dass Mitarbeiter diese Einschränkungen akzeptieren. Sie schützt Sie nicht nur im Falle eines Verstoßes vor Gericht, sondern wirkt auch präventiv: Mitarbeiter, die von Anfang an wissen, dass strikte Regeln gelten, sind weniger geneigt zu verstoßen. Konsultieren Sie einen Anwalt, um sicherzustellen, dass die Klauseln in Ihrer Rechtsordnung vollständig durchsetzbar sind.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Für alle Angestellten, besonders bei Zugang zu sensiblen DatenBasis-Zusagen (alle fünf Klauseln)
Für operative Positionen ohne direkten KundenkontaktReduzierte Variante (nur Vertraulichkeit und Wettbewerbsverbot)
Für Führungskräfte mit umfassenden UnternehmenseinblickenSenior-Management-Variante (mit längeren Laufzeiten)
Für befristete Positionen oder ProjektmitarbeiterZeitlich begrenzte Variante (6 bis 24 Monate)
Für Bereiche mit hohem Geschäftsgeheimnis-AnteilUnbegrenztes Wettbewerbsverbot (ohne Laufzeitbegrenzung)
Bei Verarbeitung personenbezogener Daten oder DSGVO-RelevanzCompliance-erweiterte Variante (mit Datenschutz-Klauseln)

Häufige Fehler vermeiden

❌ Zu lange Laufzeiten für Wettbewerbsverbote festlegen (z. B. 5–10 Jahre)

Warum es wichtig ist: Gerichte halten überlange Zeiträume oft für unverhältnismäßig und heben die Klausel auf. Dann haben Sie keine Schutzwirkung.

Fix: Halten Sie sich auf 2–3 Jahre beschränkt; alles darüber hinaus wird typischerweise nicht durchgesetzt.

❌ Geografische Grenzen nicht definieren

Warum es wichtig ist: Ohne räumliche Einschränkung können Sie möglicherweise nicht nachweisen, dass der Mitarbeiter tatsächlich konkurrierend tätig wird oder Kunden abwirbt.

Fix: Definieren Sie klar, auf welches Gebiet (Stadt, Region, Land, Bundesland) sich das Verbot erstreckt.

❌ Die Verpflichtung ohne Gegenleistung auferlegen

Warum es wichtig ist: In vielen Rechtsordnungen müssen Zusagen durch eine Gegenleistung gestützt sein (Zahlung, Position, Schulung). Ohne diese können sie unwirksam sein.

Fix: Verknüpfen Sie die Zusagen mit realen Vorteilen wie Gehalt, Bonusstruktur, Zugang zu Schulungen oder Aufstiegsmöglichkeiten.

❌ Keine schriftliche Annahme durch den Mitarbeiter dokumentieren

Warum es wichtig ist: Ohne Unterschrift und Bestätigung ist es schwierig, vor Gericht zu beweisen, dass der Mitarbeiter die Zusagen akzeptiert hat.

Fix: Lassen Sie den Vertrag von beiden Parteien unterzeichnen und bewahren Sie alle Kopien auf.

❌ Wettbewerbsverbot und Non-Solicitation-Klauseln nicht differenzieren

Warum es wichtig ist: Diese sind rechtlich unterschiedlich; zu breite Formulierungen führen zur teilweisen oder vollständigen Unwirksamkeit.

Fix: Halten Sie die Klauseln separat und formulieren Sie jede nach ihrer spezifischen Funktion.

❌ Keine anwaltliche Überprüfung vor Unterzeichnung durchführen

Warum es wichtig ist: Lokale Besonderheiten in DE, AT und CH können zu Unanwendbarkeit führen; ein Gericht kann die Klausel später kasieren.

Fix: Lassen Sie einen Arbeitsrechtler in Ihrer Rechtsprechung die Vertragsentwürfe überprüfen, bevor Sie sie nutzen.

Die 7 wichtigsten Abschnitte, erklärt

Bestätigung von Zugang zu vertraulichen Informationen

Der Mitarbeiter erklärt sich einverstanden, dass er durch seine Anstellung Zugang zu wertvollen Unternehmensgeheimnissen, Kundenlisten, geschäftlichen Kontakten, Schulung und Erfahrung erhalten hat. Diese Anerkennung bildet die rechtliche Grundlage für alle nachfolgenden Beschränkungen.

Anstellungsverbot (Non-Solicitation of Employees)

Der Mitarbeiter erklärt sich bereit, nach Beendigung seines Beschäftigungsverhältnisses über einen definierten Zeitraum (z. B. 2 Jahre) keine anderen Mitarbeiter oder unabhängigen Auftragnehmer des Unternehmens anzuwerben oder zu ermutigen, ihre Positionen zu kündigen. Dies schützt die Kontinuität des Betriebs.

Vertraulichkeits- und Offenlegungsverpflichtung

Der Mitarbeiter verpflichtet sich, alle Unternehmensgeheimnisse, persönliche, finanzielle und geschäftliche Informationen, die ihm anvertraut wurden, geheim zu halten. Diese Verpflichtung gilt sowohl während als auch nach der Anstellung und kann nicht an Dritte weitergegeben oder für Privatinteressen genutzt werden.

Wettbewerbsverbot mit Kunden des Unternehmens

Der Mitarbeiter stimmt zu, dass er für einen festgelegten Zeitraum nach Beendigung der Anstellung keine Dienstleistungen oder Unterstützung für Kunden des Unternehmens erbringen darf. Dadurch bleibt das Kundenverhältnis des Unternehmens geschützt.

Kundenabwerbungsverbot (Anti-Solicitation of Customers)

Der Mitarbeiter verpflichtet sich, während und nach seiner Anstellung Kunden, Geschäftspartner und Referenzquellen nicht dazu zu bewegen oder zu ermutigen, ihre Geschäftstätigkeit mit dem Unternehmen einzustellen oder zu ihm zu wechseln.

Unabhängigkeit der Zusagen

Alle Zusagen in dieser Vereinbarung sind unabhängig voneinander durchsetzbar. Der Verstoß gegen eine Klausel oder die Unanwendbarkeit einer Bestimmung bedeutet nicht, dass andere Zusagen unwirksam werden.

Firmeneigene Schöpfungen

Alle Erfindungen, Werke, Designs oder Verbesserungen, die der Mitarbeiter während seiner Anstellung schafft, gelten als Eigentum des Unternehmens und können von diesem genutzt, lizenziert oder verkauft werden.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Wählen Sie die passenden Zusagen aus

    Entscheiden Sie, welche Einschränkungen für Ihre Situation relevant sind. Alle fünf Zusagen sind Standard, aber Sie können auch nur einzelne auswählen (z. B. nur Vertraulichkeit für einfache Positionen).

    💡 Befragen Sie Ihren Anwalt, welche Klauseln in Ihrer Branche und Rechtsprechung durchsetzbar sind.

  2. 2

    Definieren Sie die Zeiträume

    Ersetzen Sie alle [NUMMER]-Platzhalter mit konkreten Zeitangaben (z. B. 2 Jahre, 3 Jahre). Kürzere Zeiträume (6–12 Monate) sind leichter durchzusetzen als längere (3+ Jahre).

    💡 Das Risiko der Unanwendbarkeit steigt mit längeren Laufzeiten — konsultieren Sie Ihre lokale Arbeitsrechtspraxis.

  3. 3

    Präzisieren Sie die Definition von ‚Kunden' und ‚Geschäftspartnern'

    Definieren Sie klar, welche Unternehmen oder Personen als Kunden oder Geschäftspartner gelten. Dies können aktive Kunden oder auch potenzielle Geschäftspartner sein, auf die der Mitarbeiter Zugriff hatte.

    💡 Je konkreter die Definition, desto stärker die rechtliche Position.

  4. 4

    Integrieren Sie die Zusagen in Ihren Arbeitsvertrag

    Kopieren Sie die gewählten Zusagen direkt in die Vertragsbestimmungen. Ensure, dass sie klar strukturiert sind und den anderen Vertragsbedingungen nicht widersprechen.

    💡 Platzieren Sie diese Klauseln deutlich sichtbar und kennzeichnen Sie sie als ‚Verbindliche Zusagen'.

  5. 5

    Lassen Sie den Arbeitsvertrag überprüfen

    Geben Sie den kompletten Vertrag einem Arbeitsrechtsspezialisten zur Prüfung. Dies ist besonders wichtig, da Wettbewerbsverbote und Non-Solicitation-Klauseln streng ausgelegt werden.

    💡

  6. 6

    Dokumentieren Sie die Übergabe

    Stellen Sie sicher, dass der Mitarbeiter den Vertrag mit allen Zusagen unterzeichnet und dass Sie eine signierte Kopie aufbewahren. Dies ist wichtig für die spätere Durchsetzung.

    💡 Führen Sie ein zentrales Archiv aller unterzeichneten Arbeitsverträge.

Häufig gestellte Fragen

Sind Wettbewerbsverbote in Deutschland, Österreich und der Schweiz gültig?

In Deutschland und Österreich sind Wettbewerbsverbote grundsätzlich zulässig, müssen aber verhältnismäßig sein und einen berechtigten Geschäftsinteresse des Unternehmens schützen. Typischerweise werden Zeiträume von 2–3 Jahren anerkannt; darüber hinaus werden sie häufig für unangemessen befunden. In der Schweiz sind Wettbewerbsverbote ebenfalls möglich, aber oft stärker an Branchenstandards gekoppelt. Es ist wichtig, mit einem lokalen Arbeitsrechtler zu klären, was in Ihrer Region durchsetzbar ist.

Wie lange sollte das Wettbewerbsverbot nach Kündigung andauern?

Üblicherweise 2–3 Jahre nach Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses. Kürzere Zeiträume (6–12 Monate) sind leichter durchzusetzen, besonders für junior-Level-Positionen. Längere Zeiträume werden von Gerichten oft als übermäßig erachtet und teilweise nicht durchgesetzt. Die genaue Dauer hängt von der Branche, der Position und den Geschäftsgeheimnissen ab, die geschützt werden sollen.

Muss ich dem Mitarbeiter etwas zahlen, um diese Zusagen durchzusetzen?

In vielen Fällen ja. Arbeitsgericht in DE, AT und CH verlangen häufig eine „Erwerbstätigenentschädigung" (Karenzentgelt), wenn Sie Arbeitnehmern verbieten, nach Kündigung tätig zu werden. Dies ist typischerweise ein Prozentsatz des Gehalts (z. B. 50 %). Ohne diese Zahlung kann die Klausel unanwendbar werden. Besprechen Sie dies mit Ihrem Anwalt, um Ihre genaue Verpflichtung zu klären.

Was passiert, wenn ein Mitarbeiter die Zusagen bricht?

Sie können den Mitarbeiter zivilrechtlich verklagen und Schadensersatz fordern (z. B. für Kundenabwerbung oder Missbrauch von Geschäftsgeheimnissen). Je nach Schwere können auch strafprozessuale Konsequenzen folgen (Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen, Betrug). Eine erfolgreiche Klage setzt voraus, dass Sie klar nachweisen, dass die Zusage verletzt wurde, und dass dies Ihrem Unternehmen wirtschaftlichen Schaden zugefügt hat.

Können Mitarbeiter die Zusagen verweigern?

Ja, ein Mitarbeiter kann eine Unterzeichnung ablehnen. Das ist sein Recht. In diesem Fall können Sie entscheiden, die Position nicht zu besetzen oder mit weniger strengen Zusagen zu arbeiten. Wenn Sie diese Zusagen aber bereits in Ihr Standard-Vertragswerk integriert haben, wird von neuen Mitarbeitern erwartet, dass sie damit einverstanden sind. Bestehende Mitarbeiter können die Zusagen teilweise auch nachträglich in geänderten Verträgen akzeptieren, wenn Sie eine Gegenleistung bieten.

Sind diese Zusagen auch für unabhängige Auftragnehmer relevant?

Ja, die Vorlage berücksichtigt explizit unabhängige Auftragnehmer, Berater und freiberufliche Partner. Wenn Sie mit freien Mitarbeitern zusammenarbeiten, die Zugang zu Geschäftsgeheimnissen haben, sollten Sie ähnliche Schutzbestimmungen in Ihre Verträge mit ihnen aufnehmen.

Was ist der Unterschied zwischen ‚Vertraulichkeit' und ‚Wettbewerbsverbot'?

Vertraulichkeit regelt, dass ein Mitarbeiter Geschäftsgeheimnisse nicht offenbart oder missbraucht — auch nach der Anstellung. Ein Wettbewerbsverbot verbietet dem Mitarbeiter, für konkurrenzielle Unternehmen tätig zu werden oder ein ähnliches Geschäft zu starten. Beide sind sinnvoll, gelten aber unterschiedlich langen Zeiträumen und Szenarien.

Kann ich diese Zusagen auch auf bestehende Mitarbeiter anwenden?

Grundsätzlich ja, aber Sie müssen eine rechtlich zulässige „Änderung" des Arbeitsvertrags durchführen. Ohne eine Gegenleistung (z. B. Gehaltserhöhung, neue Benefits) könnte ein Mitarbeiter die Änderung ablehnen oder anfechten. Es ist ratsam, dies mit einem Arbeitsrechtler zu diskutieren, um sicherzustellen, dass die Änderungen rechtmäßig sind.

Im Vergleich zu Alternativen

vs Einfacher Arbeitsvertrag (ohne Zusagen)

Ein einfacher Arbeitsvertrag regelt nur Gehalt, Arbeitsstunden und grundlegende Pflichten. Er bietet keinen Schutz vor Abwerbung, Kundenraub oder Missbrauch von Geschäftsgeheimnissen. Die Vorlage mit Zusagen zu Einschränkungen ergänzt den Vertrag um rechtliche Schutzbestimmungen, die Ihr Unternehmen vor Konkurrenzverhalten und Informationsmissbrauch bewahren. Beginnen Sie mit dieser Vorlage für jede Position, die Zugang zu sensiblen Daten hat.

vs Generische Vertraulichkeitserklärung (Confidentiality Agreement)

Eine reine Vertraulichkeitserklärung regelt nur die Geheimhaltung von Informationen, nicht aber Wettbewerbsverbote oder Anstellungsbeschränkungen. Diese Vorlage kombiniert mehrere Schutzbestimmungen in einem Dokument und deckt auch strategische Kundenschutzaspekte ab. Nutzen Sie diese Vorlage, wenn Sie umfassendere Kontrollmechanismen benötigen.

vs Covenants Not to Compete (englischsprachige Variante)

Englischsprachige Non-Compete-Agreements sind oft breiter formuliert und länger gültig, basieren aber auf Common Law und sind in kontinentaleuropäischen Rechtssystemen (DE, AT, CH) nicht direkt anwendbar. Diese deutsche Vorlage ist speziell an die zivilrechtlichen Anforderungen dieser Länder angepasst und wird von lokalen Gerichten anerkannt. Verwenden Sie diese, nicht die englische Variante.

vs Ausstritts- und Abfindungsvereinbarung

Eine Ausstrittsvereinbarung regelt, wie die Beziehung beendet wird und wie viel Abfindung gezahlt wird. Diese Vorlage hingegen dokumentiert die während der Anstellung geltenden Einschränkungen. Beide sollten Hand in Hand gehen: Die Ausstrittsvereinbarung verweist auf die Einhaltung dieser Zusagen als Bedingung für Abfindungen.

Branchenspezifische Hinweise

Softwareentwicklung und Technologie

Schützt Quellcode, Algorithmen, technologische Innovationen und proprietäre Systeme vor Weitergabe an Konkurrenten.

Finanzdienstleistungen und Banking

Sichert Kundenlisten, Finanzstrategien, Anlagedaten und kritische Geschäftsinformationen ab.

Consulting und Unternehmensberatung

Bewahrt Methodologien, Clientenlisten, Geschäftsmodelle und strategische Erkenntnisse vertraulich.

Handel und Vertrieb

Verhindert, dass Vertriebler Kundenlisten kopieren und mit diesen zu Konkurrenten abwandern.

Medizin und Pharmazie

Schützt Forschungsergebnisse, klinische Daten, Patientenverhältnisse und medizinische Geheimnisse.

Marketing und Werbung

Sichert Kundenkonzepte, Kampagnenstrategien, Kreativprozesse und Geschäftsgeheimnisse von Agenturen.

Vorlage oder Profi — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenKleine Unternehmen mit Standard-Positionen, die schnell starten und Kosten minimieren möchten.Kostenlos (Vorlage) + Ihre Zeitinvestition (2–4 Stunden für Anpassung)1–2 Tage für Anpassung und Unterzeichnung
Vorlage + Profi-PrüfungMittlere Unternehmen mit sensiblen Positionen, die rechtliche Sicherheit brauchen, ohne vollständig neu zu schreiben.€200–€500 für anwaltliche Überprüfung + Vorlage3–5 Tage (Anpassung + Anwalt Review)
MaßgeschneidertGroße Unternehmen, Tech-Startups oder Positionen mit sehr hohem Geheimnis-Wert, die branchenspezifische Klauseln brauchen.€1.500–€5.000 je nach Komplexität und Anwalt2–3 Wochen für vollständige Entwicklung und Verhandlung

Glossar

Vertrauliche Informationen
Alle unternehmenseigenen Daten, Kundenlisten, Geschäftsgeheimnisse und Kontakte, die der Öffentlichkeit nicht bekannt sind und durch die Anstellung zugänglich wurden.
Wettbewerbsverbot
Verpflichtung des Mitarbeiters, nach Vertragsende nicht für Konkurrenten tätig zu werden oder eigene konkurrierende Geschäfte zu betreiben.
Non-Solicitation-Klausel
Verbot, ehemalige Kollegen oder Kunden des Unternehmens abzuwerben oder zu beeinflussen, das Unternehmen zu verlassen.
Schweigepflicht
Rechtliche Verpflichtung, vertrauliche Informationen nicht an Dritte weiterzugeben, weder während noch nach der Anstellung.
Firmeneigene Schöpfungen
Erfindungen, Werke oder Entwicklungen, die ein Mitarbeiter während der Anstellung schafft und die Eigentum des Unternehmens werden.
Unabhängige Zusagen
Verpflichtungen, die unabhängig voneinander geltend gemacht werden können — der Verstoß gegen eine bedeutet nicht automatisch Unwirksamkeit der anderen.
Referenzquellen
Kontakte, Geschäftspartner und Lieferanten, auf die sich das Unternehmen zur Geschäftstätigkeit stützt.
Durchsetzungsfähigkeit
Die rechtliche Möglichkeit eines Unternehmens, Vertragsverstöße vor Gericht geltend zu machen und durchzusetzen.
Zeitraum nach Kündigung
Der Zeitraum, in dem Beschränkungen auch nach Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses noch gelten (z. B. 2 Jahre Wettbewerbsverbot).
Geschäftspartner
Unternehmen oder Personen, mit denen ein Unternehmen regelmäßig zusammenarbeitet oder Geschäfte tätigt.

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