- Normaltarif
- Der durchschnittliche Stundenlohn eines Mitarbeiters, der zur Berechnung der Überstundenvergütung herangezogen wird. Bestimmte Zahlungen fließen ein, andere sind ausgeschlossen.
- Lohnbestandteile
- Alle Zahlungen an einen Mitarbeiter, z. B. Grundlohn, Provisionen, Prämien, Schichtzulagen. Sie werden in drei Gruppen eingeteilt: zu beachten, ausgeschlossen oder ermessenabhängig.
- Schichtabweichung
- Zusatzvergütung für Arbeit in einer anderen als der normalen Schicht (z. B. Nachtschicht, zweite Schicht), die in den Normaltarif eingehen kann.
- Gewerkschaftsvertrag
- Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Gewerkschaft, die festlegt, welche Zahlungen bei der Überstundenberechnung ausgeschlossen sind.
- Beurlaubung
- Bezahlte oder unbezahlte Abwesenheit vom Arbeitsplatz (z. B. Urlaub, Krankheit, Beerdigung), deren Behandlung bei Überstunden geregelt ist.
- Auszahlung auf Abruf
- Vergütung für die Verfügbarkeit eines Mitarbeiters, ohne dass tatsächliche Arbeit verrichtet wurde.
- Sozialfonds
- Gemeinsamer Fonds (oft Gewerkschaftsverwaltung), aus dem Leistungen wie Krankenhauskosten oder Todesfallleistungen gezahlt werden.
- Provision
- Variable Vergütung, die an Verkaufs- oder Leistungsergebnisse gekoppelt ist und normalerweise in den Normaltarif einfließt.
- Prämie
- Zusatzgeld für besondere Leistungen oder Ziele (z. B. Qualität, Genauigkeit, Anwesenheit).
- Leistung im Todesfall
- Einmalige Zahlung, die Angehörige eines verstorbenen Mitarbeiters erhalten, meist aus Sozialfonds.