Vorstandsbeschluss Genehmigung des Verkaufs von Vermögenswerten

Kostenloser Word-Download • Online bearbeiten • Mit Drive speichern und teilen • Als PDF exportieren

1 seite15–20 min zum AusfüllenSchwierigkeit: StandardUnterschrift erforderlichRechtsprüfung empfohlen
Mehr erfahren ↓
FreiVorstandsbeschluss Genehmigung des Verkaufs von Vermögenswerten

Auf einen Blick

Was es ist
Ein Vorstandsbeschluss ist das offizielle Dokument, mit dem der Vorstand einer Aktiengesellschaft die Genehmigung zum Verkauf von Vermögenswerten erteilt. Diese Vorlage dokumentiert die Abstimmung und die Gründe für den Vermögensverkauf als kostenlose Word-Datei, die Sie sofort herunterladen und an Ihre Situation anpassen können.
Wann Sie es brauchen
Sie benötigen diesen Vorstandsbeschluss, wenn Sie als Aktiengesellschaft wesentliche Vermögenswerte, Betriebsmittel oder sogar das gesamte Unternehmen verkaufen möchten. Das Dokument dokumentiert die formale Genehmigung durch das Vorstandsorgan und ist eine gesetzliche Anforderung für Gesellschaften mit beschränkter Haftung und Aktiengesellschaften.
Was enthalten ist
Der Beschluss enthält die Identifikation des verkaufenden Unternehmens, eine Zusammenfassung der grundsätzlichen Transaktionsbedingungen (Käufer, Vermögenswerte, Kaufpreis), die Feststellung, dass der Verkauf im Interesse des Unternehmens und seiner Aktionäre liegt, und einen unterzeichneten Genehmigungsvermerk durch den Vorstand oder die Geschäftsführung.

Was ist ein Vorstandsbeschluss zur Genehmigung des Verkaufs von Vermögenswerten?

Ein Vorstandsbeschluss ist die offizielle, unterzeichnete Entscheidung des Vorstands oder der Geschäftsführung, dass der Verkauf von Vermögenswerten genehmigt ist. Dies kann einzelne Maschinen, Immobilien, Betriebsmittel oder das gesamte operative Vermögen umfassen. Der Beschluss dokumentiert, dass die Geschäftsleitung bewusst und ordnungsgemäß gehandelt hat, und gibt dem Käufer Rechtssicherheit, dass der Verkauf autorisiert ist. Diese kostenlose Word-Vorlage können Sie sofort herunterladen, ausfüllen und an Ihre konkrete Transaktion anpassen — als PDF exportierbar und legal recognizable.

Warum Sie diesen Beschluss benötigen

Ohne einen formal gefassten Vorstandsbeschluss ist Ihr Vermögensverkauf rechtlich angreifbar. Der Käufer wird die Genehmigung verlangen, Notare fordern eine Kopie, und interne Revisoren oder Aktionäre können später behaupten, der Verkauf sei nicht autorisiert gewesen. Im schlimmsten Fall wird der Verkaufvertrag angefochten oder annulliert, was zu Schadensersatzforderungen führt. Ein gut dokumentierter Beschluss schützt das Unternehmen vor Haftung und gibt allen Beteiligten Gewissheit über die Legitimität der Transaktion. Dies ist besonders wichtig bei großen oder strategischen Vermögensverkäufen, aber auch bei routinemäßigen Abgaben.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Wenn Sie nur bestimmte Anlagen, Maschinen oder Immobilien verkaufenVorstandsbeschluss — Verkauf einzelner Vermögenswerte
Wenn Sie das gesamte operative Vermögen oder die Gesellschaft selbst verkaufenVorstandsbeschluss — Verkauf des gesamten Unternehmens
Wenn größere Vermögensverkäufe auch Aktionärsgenehmigung erfordernVorstandsbeschluss — Genehmigung mit Aktionärsabstimmung
Wenn Immobilienvermögen oder Grundstücke Gegenstand der Transaktion sindVorstandsbeschluss — Verkauf von Grundstücken/Immobilien
Wenn umfangreiche Kaufverträge existieren und diese zusammengefasst werden sollenVorstandsbeschluss — Merkblatt zu Transaktionsbedingungen

Häufige Fehler vermeiden

❌ Falscher oder vager Unternehmensname

Warum es wichtig ist: Wenn der Name nicht exakt mit dem Handelsregister übereinstimmt, kann der Beschluss später angegriffen oder nicht anerkannt werden.

Fix: Überprüfen Sie den Namen im Handelsregisterauszug und tragen Sie ihn buchstabengenau ein.

❌ Käufername stimmt nicht mit Kaufvertrag überein

Warum es wichtig ist: Unterschiede im Namen des Käufers können zu Ungültigkeiten oder Haftungsfragen führen.

Fix: Koordinieren Sie den Käufernamen mit dem Anwalt oder dem Makler, bevor Sie den Beschluss ausfüllen.

❌ Keine oder unzureichende Begründung für den Verkauf

Warum es wichtig ist: Gerichte und Revisoren prüfen, ob der Vorstand sein Ermessen angemessen ausgeübt hat; mangelnde Begründung deutet auf Fahrlässigkeit hin.

Fix: Notieren Sie nachvollziehbare Gründe — finanzielle Notwendigkeit, strategische Ausrichtung, Marktbedingungen.

❌ Unterschriften fehlen oder sind nicht vollständig

Warum es wichtig ist: Ein Beschluss ohne Unterschriften kann in Streitigkeiten nicht herangezogen werden und ist ggfs. nicht wirksam.

Fix: Holen Sie alle erforderlichen Unterschriften ein, bevor Sie eine Kopie an den Käufer oder Notar versenden.

❌ Transaktionsbedingungen zu vage (z.B. nur 'Vermögensverkauf', ohne Preis oder Umfang)

Warum es wichtig ist: Das macht den Beschluss rechtlich angreifbar und zeigt, dass der Vorstand keine genaue Kenntnis der Transaktion hat.

Fix: Befüllen Sie Kaufpreis, Abschlussdatum und einen genauen Umfang (alle Betriebsmittel, oder einzelne Positionen).

❌ Beschluss rückdatiert oder mit falschem Datum versehen

Warum es wichtig ist: Rückdatierung kann als Betrug ausgelegt werden und führt zu Anfechtung oder strafrechtlichen Folgen.

Fix: Verwenden Sie das genaue Datum der Vorstandssitzung, an der dieser Beschluss tatsächlich gefasst wurde.

Die 6 wichtigsten Klauseln, erklärt

Präambel und Dokumentidentifizierung

In einfacher Sprache: Identifiziert, dass ein Vorstandsbeschluss der Gesellschaft verabschiedet wurde und an welchem Datum.

Beispielformulierung
VORSTANDSBESCHLUSS VON [NAME IHRES UNTERNEHMENS] — GENEHMIGUNG DES VERKAUFS VON VERMÖGENSWERTEN — ORDNUNGSGEMÄSS VERABSCHIEDET AM [DATUM].

Häufiger Fehler: Das Datum nicht vollständig oder richtig angeben, was später zu Fragen der Rückdatierung führt.

Identifikation der Transaktion

In einfacher Sprache: Beschreibt, dass ein Verkauf von Vermögenswerten zwischen dem Unternehmen und einem benannten Käufer geplant ist.

Beispielformulierung
Eine vorgeschlagene Vereinbarung zum Kauf und Verkauf, wobei alle oder grundsätzlich alle Besitztümer und Vermögenswerte dieser Körperschaft an [NAME DES KÄUFERS], eine Körperschaft, die in Einklang mit den Gesetzen von [BUNDESLAND/STAAT] gegründet wurde, [...] verkauft werden sollen.

Häufiger Fehler: Den Namen oder die Jurisdiktion des Käufers nicht präzise eintragen, was zu Rechtsunsicherheit führt.

Transaktionsbedingungen

In einfacher Sprache: Fasst die wesentlichen Bedingungen zusammen: Vermögenswerte, Kaufpreis, Zeitplan, Besonderheiten.

Beispielformulierung
[FÜHREN SIE DIE GRUNDSÄTZLICHEN BEDINGUNGEN DER TRANSAKTION UND DEN IN ERWÄGUNG GEZOGENEN BETRAG AUF] — z.B. Übernahme aller Betriebsvermögen für einen Kaufpreis von [BETRAG] in bar zum [ABSCHLUSSDATUM].

Häufiger Fehler: Die Bedingungen vage formulieren oder zentrale Aspekte (Preis, Datum, Umfang) auslassen.

Begründung und Interessenabwägung

In einfacher Sprache: Der Vorstand bescheinigt, dass der Verkauf im besten Interesse des Unternehmens und seiner Aktionäre liegt.

Beispielformulierung
Der Vorstand dieser Körperschaft ist der Auffassung, dass es im besten Interesse dieser Körperschaft und dessen Aktionäre liegt, dass alle oder grundsätzlich alle Besitztümer und Vermögenswerte dieser Körperschaft an [NAME DES KÄUFERS] verkauft, übertragen oder transferiert werden.

Häufiger Fehler: Diese Klausel zu weglassen oder nur formal aufzuführen, ohne echte geschäftliche Gründe anzudeuten — das schwächt die Haltbarkeit des Beschlusses.

Bevollmächtigung der Geschäftsführung

In einfacher Sprache: Bevollmächtigt den Geschäftsführer oder Vorstandsvorsitzenden, den Kaufvertrag abzuschließen und umzusetzen.

Beispielformulierung
Der Vorstand bevollmächtigt hiermit den Geschäftsführer [NAME], den Kaufvertrag zu unterzeichnen und alle erforderlichen Maßnahmen zur Umsetzung des Verkaufs einzuleiten.

Häufiger Fehler: Die Bevollmächtigung nicht konkret zu nennen, was später zu Handlungsunfähigkeit oder Vertragsstreitigkeiten führt.

Unterzeichnung und Atteste

In einfacher Sprache: Alle beteiligten Vorstandsmitglieder oder der Geschäftsführer unterzeichnen zur Beurkundung des Beschlusses.

Beispielformulierung
[UNTERSCHRIFT] [DRUCKNAME] [TITEL] — Datum: [DATUM]

Häufiger Fehler: Beschlüsse nicht zu unterzeichnen oder nur eine Unterschrift bei mehrköpfigem Vorstand zu sammeln — das kann zu Anfechtbarkeit führen.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Unternehmensname und Datum eintragen

    Ersetzen Sie [NAME IHRES UNTERNEHMENS] mit dem vollständigen, offiziellen Namen Ihrer Gesellschaft und [DATUM] mit dem Datum der Vorstandssitzung, auf der dieser Beschluss verabschiedet wurde.

    💡 Das Datum muss vor oder am Tage des Abschlusses des Kaufvertrags liegen.

  2. 2

    Käufer korrekt identifizieren

    Tragen Sie den Namen des Käufers (exakt wie im Kaufvertrag oder bei der Handelsregistereintragung) und sein Bundesland/Staat ein, falls es sich um ein anderes Bundesland oder Ausland handelt.

    💡 Überprüfen Sie den Namen des Käufers im Entwurf des Kaufvertrags; jede Abweichung kann später zu Beanstandungen führen.

  3. 3

    Transaktionsbedingungen aufführen

    Fassen Sie in [FÜHREN SIE DIE GRUNDSÄTZLICHEN BEDINGUNGEN...] zusammen, welche Vermögenswerte verkauft werden (z.B. alle Betriebsmittel, alle Kundendatenbanken, bestimmte Immobilien), den Kaufpreis und das Abschlussdatum.

    💡 Halten Sie sich an die wesentlichen Punkte; detaillierte Regelungen gehören in den separaten Kaufvertrag.

  4. 4

    Begründung ergänzen

    Notieren Sie knapp, warum der Vorstand die Transaktion für sinnvoll hält (z.B. strategische Neuausrichtung, Liquiditätsbedarf, Optimierung der Vermögensstruktur).

    💡 Die Begründung sollte kurz, aber nachvollziehbar sein — Gerichte überprüfen, ob der Vorstand seine Treupflicht erfüllt hat.

  5. 5

    Bevollmächtigung konkretisieren

    Benennen Sie die Person (oder Personen), die bevollmächtigt ist/sind, den Kaufvertrag zu unterzeichnen und alle erforderlichen Schritte zur Umsetzung einzuleiten (normalerweise der Geschäftsführer oder Vorstandsvorsitzender).

    💡 Mehrköpfige Vorstände sollten hier gezielt durchbuchstabieren, wer unterzeichnet — kollektiv oder einzeln.

  6. 6

    Vorstandsmitglieder unterzeichnen

    Alle Vorstandsmitglieder (oder bei GmbH die Geschäftsführer) unterzeichnen den Beschluss mit Namen und Datum.

    💡 Verwenden Sie Original-Unterschriften (nicht digital), es sei denn, Ihre Satzung schreibt etwas anderes vor.

  7. 7

    Kaufvertrag abstimmen

    Vergleichen Sie Firmennamen, Käufer und Transaktionsbedingungen im Beschluss mit dem Kaufvertrag; beide müssen kongruent sein.

    💡 Dies ist die letzte Chance, Unstimmigkeiten zu erkennen, bevor Sie unterzeichnen.

Häufig gestellte Fragen

Muss ein Vorstandsbeschluss für jeden Vermögensverkauf gefasst werden?

In der Regel ja — sobald es sich um wesentliche Vermögenswerte handelt. Für Aktiengesellschaften und GmbHs ist ein Vorstandsbeschluss meist zwingend. Einzelunternehmen benötigen keinen Beschluss, da der Inhaber selbst entscheidet. Überprüfen Sie Ihre Satzung oder Geschäftsordnung, um sicherzustellen, ab welcher Größe oder welchem Volumen ein Beschluss erforderlich ist. Bei Zweifeln konsultieren Sie einen Anwalt.

Kann ein Vorstandsbeschluss angefochten werden?

Ja, unter Umständen. Wenn Vorstandsmitglieder behaupten, dass der Beschluss nicht ordnungsgemäß gefasst wurde, zu Lasten des Unternehmens geht oder gegen die Satzung verstößt, kann ein Mitglied Anfechtung einreichen. Um Anfechtungsrisiken zu minimieren, dokumentieren Sie die Abstimmung sorgfältig, begründen Sie den Verkauf nachvollziehbar und holen Sie alle erforderlichen Unterschriften ein. Ein Anwalt kann den Beschluss vorab überprüfen.

Ist eine notarielle Beglaubigung des Beschlusses erforderlich?

Das hängt von der Art der Vermögenswerte ab. Verkaufen Sie Immobilien, ist in der Regel eine notarielle Beglaubigung des Kaufvertrags erforderlich — der Beschluss selbst muss aber nicht notariell beglaubigt werden. Bei anderen Vermögenswerten ist Beglaubigung nicht zwingend, aber der Käufer kann sie verlangen. Der Notar wird Sie auffordern, eine Kopie des Beschlusses vorzulegen. Fragen Sie Ihren Notar oder Anwalt vorab.

Wer muss den Beschluss unterzeichnen?

Alle Mitglieder des Vorstands oder der Geschäftsführung müssen in der Regel unterzeichnen. Manche Satzungen erlauben auch, dass nur der Geschäftsführer oder der Vorsitzende unterschreibt, wenn er zur Alleinvertretung berechtigt ist. Überprüfen Sie Ihre Satzung und Geschäftsordnung. Im Zweifelsfall lassen Sie alle unterzeichnen — das ist die sicherste Variante.

Kann ein Aktionär oder Gesellschafter den Beschluss blockieren?

Ein einzelner Aktionär kann einen Vorstandsbeschluss nicht direkt blockieren — das ist Aufgabe des Vorstands. Allerdings kann es (je nach Satzung und Transaktionsgröße) ein Recht geben, dass große Vermögensverkäufe der Aktionärsversammlung zur Abstimmung vorgelegt werden müssen. Überprüfen Sie Ihre Satzung oder Geschäftsordnung. Wenn Sie unsicher sind, konsultieren Sie Ihren Anwalt.

Was ist der Unterschied zwischen Asset Sale und Share Sale?

Bei einem Asset Sale (Vermögensverkauf) verkauft das Unternehmen seine Vermögenswerte an einen Käufer — die Gesellschaft selbst bleibt bestehen. Bei einem Share Sale verkauft der Eigentümer seine Anteile, d.h. der Käufer wird neuer Eigentümer der Gesellschaft. Die beiden haben unterschiedliche steuerliche und rechtliche Folgen. Ein Vorstandsbeschluss ist bei beiden nötig, aber der Vorstandsbeschluss selbst ist bei Share Sale eine Zustimmung zum Verkauf der Anteile durch die Gesellschafter, nicht ein Verkauf durch den Vorstand.

Wie lange ist ein Vorstandsbeschluss gültig?

Ein Vorstandsbeschluss bleibt so lange gültig, bis die beschlossene Transaktion abgeschlossen ist. Nach Abschluss verliert der Beschluss seine praktische Relevanz, hat aber dokumentarische Bedeutung. Im Normalfall wird ein Beschluss unmittelbar nach Fassung umgesetzt (z.B. Kaufvertrag wird innerhalb von Tagen unterzeichnet). Wenn die Transaktion nicht innerhalb einer angemessenen Frist umgesetzt wird, kann ein Beschluss verjähren oder durch einen neuen Beschluss ersetzt werden. Fragen Sie Ihren Anwalt, wenn mehrere Monate verstreichen.

Muss ein Vorstandsbeschluss an den Käufer oder an das Finanzamt übermittelt werden?

Der Käufer wird normalerweise eine Kopie des Beschlusses verlangen, um zu überprüfen, dass die Transaktion autorisiert ist. Das Finanzamt erhält keinen direkten Zugang, es sei denn, Sie machen Angaben im Rahmen der Steuererklärung. Der Notar verlangt eine Kopie für die Beurkundung. Behandeln Sie den Beschluss als interne Dokumentation und geben Sie ihn nur an Parteien weiter, die ein berechtigtes Interesse haben.

Kann ich den Beschluss später ändern oder widerrufen?

Solange der Kaufvertrag nicht unterzeichnet ist, kann der Vorstand den Beschluss durch einen neuen Beschluss ändern oder widerrufen. Ist der Kaufvertrag aber bereits unterzeichnet, ist der Widerruf normalerweise nicht mehr möglich — der Käufer hat dann Schadensersatzansprüche. Konsultieren Sie vor einer Widerrufsabsicht sofort einen Anwalt.

Im Vergleich zu Alternativen

vs Geschäftsführungsbeschluss

Ein Geschäftsführungsbeschluss dokumentiert die Entscheidung der Geschäftsführung (unterhalb des Vorstands), tägliche oder mittelfristige Operationen durchzuführen. Ein Vorstandsbeschluss ist die höherrangige Genehmigung, oft für strategische oder wesentliche Transaktionen. Beide können sich überschneiden, aber ein Vorstandsbeschluss bei Vermögensverkauf ist die maßgebliche Dokumentation.

vs Aktionärsbestandteile/Gesellschafterbeschluss

Ein Gesellschafterbeschluss ist die Abstimmung der Aktionäre oder Gesellschafter (oberste Ebene). Ein Vorstandsbeschluss ist die Entscheidung der Geschäftsleitung (Mittelstufe). Große Vermögensverkäufe erfordern oft beide: erst ein Vorstandsbeschluss, dann Genehmigung durch die Aktionärsversammlung. Überprüfen Sie Ihre Satzung.

vs Kaufvertrag

Der Kaufvertrag ist die bindende Vereinbarung zwischen Käufer und Verkäufer mit allen juristischen und wirtschaftlichen Details. Der Vorstandsbeschluss ist die interne Genehmigung durch Ihr Unternehmen, dass der Kaufvertrag überhaupt unterzeichnet werden darf. Ohne Beschluss ist der Kaufvertrag ggfs. anfechtbar.

vs Merkblatt oder Managementsummary zur Transaktion

Ein Merkblatt fasst informativ zusammen, was in der Transaktion passiert — für interne oder externe Stakeholder. Ein Vorstandsbeschluss ist die rechtsverbindliche Genehmigung. Beide Dokumente können parallel existieren; der Beschluss hat aber die höhere rechtliche Wirkung.

Branchenspezifische Hinweise

Produktion und Fertigung

Vermögensverkauf von Maschinen, Anlagen oder ganzen Produktionsstätten; oft im Rahmen von Betriebsstilllegung oder Spezialisierung.

Einzelhandel und Vertrieb

Verkauf von Ladenimmobilien, Lagerbeständen oder Vertriebsnetzen bei Restrukturierung oder Geschäftsbeendigungn.

Immobilienwirtschaft

Verkauf von Grundstücken, Gebäuden oder Immobilienportfolios; oft strukturiert als Asset Sale statt Share Sale.

Finanzdienstleistungen und Banking

Abgabe von Geschäftsbereichen, Forderungsportfolios oder Vermögenspositionen; sehr reguliert.

Beratung und Dienstleistungen

Verkauf von Kundendatenbanken, Lizenzen, Software oder Markenrechten im Zuge von Unternehmensverkauf.

Energie- und Rohstoffwirtschaft

Verkauf von Betriebsstätten, Konzessionen oder Ressourcenrechten; sehr kapitalintensiv und komplex.

Hinweise zur Rechtsprechung

Diese Vorlage folgt deutschem Aktiengesetz (AktG) und GmbH-Gesetz (GmbHG). Vorstandsbeschlüsse müssen ordnungsgemäß gefasst und dokumentiert werden. Die Satzung kann höhere Anforderungen vorsehen — überprüfen Sie diese.

In Österreich gelten ähnliche Regeln (Aktiengesetz, GmbH-Gesetz). Ein Vorstandsbeschluss ist auch hier zwingend. Überprüfen Sie, ob der Käufer im Ausland ist und ob Berichtigungen (z.B. Dolmetscher) erforderlich sind.

Vorlage oder Anwalt — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenEinfache Vermögensverkäufe mit klarem Umfang, etablierter Käufer, gut ausgehandelte Bedingungen.15–30 EUR für die Vorlage30–45 Minuten zum Ausfüllen
Vorlage + RechtsprüfungMittlere Verkäufe; Sie füllen die Vorlage aus, ein Anwalt prüft Kongruenz und Rechtssicherheit.200–600 EUR für juristische Prüfung1–2 Stunden für Anwaltsreviw, plus 30 Minuten Ihre Zeit
MaßgeschneidertKomplexe oder hohe Transaktionen, mehrere Vorstände, spezielle Branchenregelungen, Risiken oder Haftungsstrukturen.1.500–3.500+ EUR für vollständige Vorbereitung und Beratung4–8 Stunden Anwaltzeit plus Ihre Abstimmungszeit

Glossar

Vorstandsbeschluss
Offizielle Entscheidung des Vorstands oder der Geschäftsführung, die dokumentiert und unterzeichnet wird. Hat Rechtswirkung für das Unternehmen.
Vermögenswerte
Alles, was ein Unternehmen besitzt und einen wirtschaftlichen Wert hat — Maschinen, Immobilien, Beteiligungen, Lizenzen, Kundenstämme.
Asset Sale
Verkauf von Vermögenswerten einer Gesellschaft; unterscheidet sich vom Share Sale (Verkauf von Anteilen).
Käufer (Erwerber)
Juristische oder natürliche Person, die die Vermögenswerte oder das Unternehmen von Ihnen erwirbt.
Transaktionsbedingungen
Grundlegende Vereinbarungen des Kaufs: Preis, Zeitplan, Art der Vermögenswerte, Haftung, Gewährleistung.
Aktionäre / Gesellschafter
Eigentümer der Anteile am Unternehmen; große Vermögensverkäufe erfordern oft deren Genehmigung.
Geschäftsführer / Vorstandsvorsitzender
Person, die für die Geschäfte der Gesellschaft verantwortlich ist und Vorstandsbeschlüsse unterzeichnet.
Kaufvereinbarung (Purchase Agreement)
Der detaillierte Vertrag zwischen Käufer und Verkäufer, der alle Bedingungen des Verkaufs regelt.
Escrow / Treuhander
Unabhängige Dritte, die Kaufpreiszahlungen bis zur Erfüllung aller Bedingungen verwalten.
Rechtliche Körperschaft
Offizielle juristische Person — z.B. GmbH, AG, KG — die von Gesetzes wegen gegründet wurde.

Teil Ihres Unternehmens-Betriebssystems

Dieses Dokument ist eine von 3,000+ Geschäfts- und Rechtsvorlagen, die in Business in a Box enthalten sind.

  • Lückenfüller-Format — fertig in Minuten
  • 100 % anpassbares Word-Dokument
  • Mit allen Office-Suites kompatibel
  • Als PDF exportieren und elektronisch teilen

Erstellen Sie Ihr Dokument in 3 einfachen Schritten.

Von der Vorlage zum unterschriebenen Dokument – alles in einem Business Operating System.
1
Laden Sie eine Vorlage herunter oder öffnen Sie sie

Greifen Sie auf über 3,000+ geschäftliche und rechtliche Vorlagen für jede Aufgabe, jedes Projekt oder jede Initiative zu.

2
Bearbeiten und füllen Sie die Lücken mit KI aus

Passen Sie Ihre vorgefertigte Geschäftsdokumentvorlage an und speichern Sie sie in der Cloud.

3
Speichern, Teilen, Senden, Unterschreiben

Teilen Sie Ihre Dateien und Ordner mit Ihrem Team. Erstellen Sie einen Raum für nahtlose Zusammenarbeit.

Sparen Sie Zeit, Geld und erstellen Sie konsequent hochwertige Dokumente.

★★★★★

"Fantastischer Wert! Ich kann nicht mehr darauf verzichten. Es ist Gold wert und hat sich schon vielfach bezahlt gemacht."

Managing Director · Mall Farm
Robert Whalley
Managing Director, Mall Farm Proprietary Limited
★★★★★

"Ich benutze Business in a Box seit 4 Jahren. Es ist die beste Quelle für Vorlagen, die ich je gesehen habe. Ich kann es jedem nur empfehlen."

Business Owner · 4+ years
Dr Michael John Freestone
Business Owner
★★★★★

"Es war so oft ein Lebensretter, dass ich es gar nicht mehr zählen kann. Business in a Box hat mir so viel Zeit gespart und wie Sie wissen, Zeit ist Geld."

Owner · Upstate Web
David G. Moore Jr.
Owner, Upstate Web

Führen Sie Ihr Unternehmen mit einem System — nicht mit verstreuten Tools

Hören Sie auf, Dokumente herunterzuladen. Beginnen Sie, mit Klarheit zu arbeiten. Business in a Box bietet Ihnen das Business Operating System, das von über 250.000 Unternehmen weltweit genutzt wird, um ihr Geschäft zu strukturieren, zu führen und auszubauen.

Kostenlos starten · Keine Kreditkarte erforderlich