Vorstandsbeschluss Bewilligung der Ausstellung von Firmenkreditkarten im Namen des Geschäftsführers

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FreiVorstandsbeschluss Bewilligung der Ausstellung von Firmenkreditkarten im Namen des Geschäftsführers

Auf einen Blick

Was es ist
Ein Vorstandsbeschluss ist ein formales Dokument, mit dem der Vorstand oder die Geschäftsführung einer Kapitalgesellschaft (z. B. GmbH oder AG) eine geschäftliche Entscheidung trifft und dokumentiert. Diese Vorlage regelt speziell die Genehmigung zur Ausstellung von Firmenkreditkarten im Namen des Geschäftsführers. Das Dokument wird als kostenloses Word-Template zum Download bereitgestellt und ist online bearbeitbar.
Wann Sie es brauchen
Sie benötigen diesen Beschluss, wenn Ihre Gesellschaft Geschäftsführern oder Mitarbeitern Firmenkreditkarten zur Verfügung stellen möchte – etwa für Dienstreisen, Hotelreservierungen oder sonstige geschäftliche Ausgaben. Der Beschluss dokumentiert die Zustimmung des Vorstands und schafft eine rechtliche Grundlage für die Kreditkartennutzung.
Was enthalten ist
Das Dokument enthält eine Präambel mit Begründung (Geschäftsnotwendigkeit, häufige Dienstreisen, Hotel- und Sitzungsraumanforderungen), die formale Beschlussfassung und die Genehmigung zur Ausstellung von Firmenkreditkarten. Es bietet Raum für Datumsangaben, Gesellschaftsnamen und die Unterschriften der Vorstandsmitglieder.

Was ist ein Vorstandsbeschluss zur Bewilligung von Firmenkreditkarten?

Ein Vorstandsbeschluss ist ein formal dokumentiertes Beschlussdokument, mit dem das Leitungsorgan einer Kapitalgesellschaft (Geschäftsführung oder Vorstand) eine geschäftliche Entscheidung trifft und genehmigt. Diese Vorlage befasst sich speziell mit der Genehmigung zur Ausstellung von Firmenkreditkarten im Namen des Geschäftsführers. Das Dokument wird als kostenloses Word-Template angeboten und ist online bearbeitbar. Es enthält eine Präambel mit Begründung (beispielsweise häufige Dienstreisen und Hotelreservierungen), die formale Beschlussformel und Unterschriftsfelder für Geschäftsführer oder Vorstandsmitglieder. Das Dokument dient als Nachweis gegenüber Banken und internen Stakeholdern.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Ohne einen schriftlichen Vorstandsbeschluss wird die Bank die Ausstellung von Firmenkreditkarten möglicherweise ablehnen oder stark verzögern, da sie keinen Nachweis hat, dass die Gesellschaft diese Form der Zahlungsmittel offiziell genehmigt hat. Ein Mangel an Dokumentation schafft auch interne Unklarheiten: Wer darf die Kreditkarte nutzen? In welcher Höhe? Wie wird sie kontrolliert? Dieser Beschluss schafft Rechtssicherheit und Kontrolle. Er dokumentiert die Geschäftsnotwendigkeit (Dienstreisen, schnelle Zahlungen), definiert Grenzen (wer, Limits, Gültigkeitsdauer) und schützt das Unternehmen vor Missbrauch und Kontrollmängeln. Besonders für Unternehmen mit mehreren Geschäftsführern oder Mitarbeitern ist ein klarer, unterzeichneter Beschluss ein wichtiger Teil der Corporate Governance.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Geschäftsbedarf für Dienstreisen, Hotelreservierungen und ähnliche AusgabenStandard – Allgemeine Firmenkreditkarten-Genehmigung
nur bestimmte Personen erhalten eine Kreditkarte mit AusgabenlimitBegrenzte Kreditkarten für spezifische Mitarbeiter
monatliche Limits oder Kategoriegebunden Beschränkungen notwendigKreditkartenvollmacht mit Ausgabenkontrolle
Widerruf oder Beendigung einer KreditkartenvollmachtRückrufbeschluss oder Kreditkartensperre
mehrere Gesellschaften oder Tochterunternehmen mit zentraler VerwaltungGenehmigung für Unternehmenskreditkarten (Konzern)
Kreditkarteneinsatz mit detaillierten Richtlinien und BerichtsanforderungenVorstandsbeschluss mit Verwendungsrichtlinien

Häufige Fehler vermeiden

❌ Unklare oder fehlende Ausgabengrenzen

Warum es wichtig ist: Ohne klare Limits entstehen unkontrollierte Ausgaben und Buchhaltungsprobleme.

Fix: Definieren Sie monatliche oder transaktionsspezifische Ausgabenlimits im Beschluss oder einer Nebenvereinbarung.

❌ Keine Nennung der berechtigten Personen

Warum es wichtig ist: Die Bank weiß nicht, wer Kreditkarten erhalten darf, und kann die Ausstellung ablehnen.

Fix: Führen Sie alle Personen namentlich auf, die Zugang zu Firmenkreditkarten erhalten sollen.

❌ Fehlende Unterschriften

Warum es wichtig ist: Ein Beschluss ohne Unterschriften ist rechtlich nicht bindend und wird von Banken nicht akzeptiert.

Fix: Alle Vorstandsmitglieder müssen das Dokument original unterzeichnen, nicht per E-Mail genehmigen.

❌ Keine Regelung für Widerruf oder Änderung

Warum es wichtig ist: Sie können die Kreditkarte nicht einfach sperren, wenn sich Geschäftsbeziehungen ändern.

Fix: Fügen Sie eine Klausel ein, die es dem Vorstand erlaubt, die Genehmigung per neuen Beschluss zu ändern oder zu widerrufen.

❌ Verwirrung zwischen Geschäftsführer und Vorstand

Warum es wichtig ist: Bei GmbHs gibt es keinen Vorstand – nur Geschäftsführer; bei AGs gibt es Vorstand und Geschäftsführung.

Fix: Prüfen Sie die Rechtsform Ihrer Gesellschaft und verwenden Sie die korrekte Terminologie im Beschluss.

❌ Keine Einleitung der geschäftlichen Gründe

Warum es wichtig ist: Gerichte oder Revisoren können die Notwendigkeit des Beschlusses in Frage stellen, wenn die Begründung fehlt.

Fix: Entwickeln Sie eine ausführliche Präambel, die die geschäftliche Notwendigkeit klar macht.

Die 8 wichtigsten Klauseln, erklärt

Präambel – Geschäftlicher Grund

In einfacher Sprache: Erklärt, warum die Kreditkartengenehmigung erforderlich ist (Dienstreisen, Hotelreservierungen, Sitzungsräume).

Beispielformulierung
Die Art des Geschäftes von [NAME IHRES UNTERNEHMENS] verlangt Dienstreisen, sowohl von [GESCHÄFTSFÜHRER/TREUHÄNDERN] als auch von [ANGESTELLTEN]; und es ist schwierig geworden, Reiseziele vor Ende der Check-in-Zeit eines Hotels zu erreichen; und Die meisten Hotels verlangen eine Garantie mittels Kreditkarte, um eine Zimmerreservierung aufrecht zu erhalten.

Häufiger Fehler: Die Präambel ist zu kurz oder zu vage, was Zweifel an der geschäftlichen Notwendigkeit hinterlässt.

Beschlussformel – Genehmigung der Ausstellung

In einfacher Sprache: Der formale Beschlusssatz, der die Genehmigung zur Ausstellung von Firmenkreditkarten ausspricht.

Beispielformulierung
Es wird hiermit beschlossen und genehmigt, dass [NAME IHRES UNTERNEHMENS] Firmenkreditkarten im Namen des Geschäftsführers [NAME DES GESCHÄFTSFÜHRERS] ausstellen darf.

Häufiger Fehler: Die Beschlussformel ist unterzeichnet, aber Unterschriftsvollmachten und Grenzen sind nicht klar definiert.

Umfang der Genehmigung

In einfacher Sprache: Definiert, welche Personen Kreditkarten erhalten dürfen und zu welchen Zwecken sie verwendet werden dürfen.

Beispielformulierung
Die Kreditkarten dürfen verwendet werden für [DIENSTREISEN / HOTELRESERVIERUNGEN / SITZUNGSRAUMANMIETUNGEN / GESCHÄFTLICHE AUSGABEN], wie vom Geschäftsführer genehmigt.

Häufiger Fehler: Keine Angabe von Ausgabengrenzen oder Kategorien führt zu unklarer Nutzung und Kontrollmängeln.

Gültigkeitsdauer

In einfacher Sprache: Legt fest, wie lange die Genehmigung gültig ist oder ob sie befristet ist.

Beispielformulierung
Diese Genehmigung bleibt in Kraft bis auf Widerruf durch weiteren Vorstandsbeschluss.

Häufiger Fehler: Ohne Gültigkeitsdauer können alte Beschlüsse nicht von neuen unterschieden werden.

Haftung und Verantwortung

In einfacher Sprache: Regelt, wer für Kreditkartenverpflichtungen haftet und wie die Abrechnung erfolgt.

Beispielformulierung
Alle Transaktionen auf den Firmenkreditkarten sind Verbindlichkeiten von [NAME IHRES UNTERNEHMENS], und die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Überwachung der Kartennutzung.

Häufiger Fehler: Keine klare Haftungszuweisung führt zu Streitigkeiten über Bezahlung und Verantwortung.

Änderung oder Widerruf

In einfacher Sprache: Regelt, wie und unter welchen Bedingungen die Genehmigung geändert oder widerrufen werden kann.

Beispielformulierung
Dieser Beschluss kann durch weiteren schriftlichen Vorstandsbeschluss mit derselben Mehrheit geändert oder widerrufen werden.

Häufiger Fehler: Ohne Widerrufsmechanismus ist es schwierig, die Kreditkarte zu sperren, wenn sich die Geschäftslage ändert.

Unterzeichnung und Bestätigung

In einfacher Sprache: Bestätigt die Unterschriften der Vorstandsmitglieder und dokumentiert die Beschlussfassung.

Beispielformulierung
Unterzeichnet am [DATUM] durch die Geschäftsführer/Vorstandsmitglieder: [UNTERSCHRIFT] / [NAME UND TITEL].

Häufiger Fehler: Unterschriften fehlen oder sind nicht eindeutig, was die Rechtsgültigkeit des Beschlusses gefährdet.

Eintrag ins Geschäftsführerregister

In einfacher Sprache: Dokumentiert, dass dieser Beschluss im Geschäftsführer- oder Vorstandsregister einzutragen ist.

Beispielformulierung
Dieser Vorstandsbeschluss wird in das Geschäftsführerregister der Gesellschaft eingetragen und aufbewahrt.

Häufiger Fehler: Fehlende Eintragung führt zu rechtlicher Unklarheit und Probleme bei der Bankenkommunikation.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Gesellschaftsnamen eintragen

    Ersetzen Sie [NAME IHRES UNTERNEHMENS] mit dem vollständigen, rechtlichen Namen Ihrer Kapitalgesellschaft (GmbH, AG, usw.).

    💡 Verwenden Sie den Namen, wie er im Handelsregister eingetragen ist.

  2. 2

    Datum der Beschlussfassung angeben

    Tragen Sie das Datum ein, an dem der Vorstand diesen Beschluss tatsächlich fasst (z. B. Tag einer Vorstandssitzung).

    💡 Das Datum sollte nach dem Entwurf, aber vor der Unterzeichnung liegen.

  3. 3

    Geschäftlichen Grund konkretisieren

    Ergänzen Sie die Präambel um spezifische Beispiele aus Ihrer Branche oder Geschäftstätigkeit (Dienstreisen, Hotelreservierungen, Konferenzen usw.).

    💡 Je konkreter der Grund, desto weniger Anfechbarkeit des Beschlusses.

  4. 4

    Berechtigte Personen und Limits definieren

    Nennen Sie, wer Zugang zu Kreditkarten erhält (Geschäftsführer, einzelne Mitarbeiter) und ob es monatliche oder kategorische Limits gibt.

    💡 Ohne klare Grenzen entstehen Kontrollprobleme und Missbrauchsrisiken.

  5. 5

    Gültigkeitsdauer festlegen

    Entscheiden Sie, ob die Genehmigung unbegrenzt gilt oder an ein Enddatum gebunden ist.

    💡 Befristete Genehmigungen (z. B. 1 Jahr) ermöglichen regelmäßige Überprüfung und Bestätigung.

  6. 6

    Unterschriften einholen

    Sorgen Sie dafür, dass alle erforderlichen Vorstandsmitglieder oder Geschäftsführer das Dokument original unterzeichnen (nicht digital).

    💡 Original-Unterschriften sind rechtlich bindender als digitale Signaturen bei Vorstandsbeschlüssen.

  7. 7

    Kopien verteilen und archivieren

    Geben Sie Kopien an die Bank, die Buchhaltung und den Geschäftsführer; archivieren Sie das Original im Gesellschaftsregister.

    💡 Die Bank benötigt eine beglaubigte Kopie, um die Kreditkarte auszustellen.

Häufig gestellte Fragen

Wer braucht einen Vorstandsbeschluss für Firmenkreditkarten?

Jede Kapitalgesellschaft (GmbH, AG, eG) sollte einen Vorstandsbeschluss haben, bevor sie Firmenkreditkarten ausstellt. Dieser dokumentiert die Zustimmung der Geschäftsführung und schützt die Gesellschaft rechtlich. Kleinere Gesellschaften mit nur einem Geschäftsführer benötigen einen Beschluss ebenfalls, um gegenüber der Bank Autorität nachzuweisen.

Kann ich einfach eine Kreditkarte auf den Namen der Gesellschaft beantragen?

Die meisten Banken benötigen einen Vorstandsbeschluss oder eine unterzeichnete Vollmacht, um eine Firmenkreditkarte auszustellen. Dies ist ein Standard-Compliance-Verfahren. Ohne Beschluss wird die Bank den Antrag wahrscheinlich ablehnen oder verzögern. Ein schriftlicher, unterzeichneter Beschluss beschleunigt den Prozess und signalisiert Professionalität.

Was ist der Unterschied zwischen einem Vorstandsbeschluss und einer Kreditkartenvollmacht?

Ein Vorstandsbeschluss ist eine formale Entscheidung des Leitungsorgans (Vorstand oder Geschäftsführung), die grundsätzlich genehmigt, dass Kreditkarten ausgegeben werden dürfen. Eine Kreditkartenvollmacht ist ein separates Dokument, das eine einzelne Person bevollmächtigt, eine bestimmte Kreditkarte zu nutzen. Beide sind wichtig: Der Beschluss gibt den Rahmen vor, die Vollmacht regelt Einzelheiten.

Wie lange ist ein Vorstandsbeschluss gültig?

Ein Vorstandsbeschluss bleibt in Kraft, bis er durch einen neuen Beschluss geändert oder widerrufen wird. Es gibt keinen automatischen Verfallsdatum. Best Practice ist, Beschlüsse alle ein bis zwei Jahre zu überprüfen und zu bestätigen, besonders wenn sich Geschäftsleiter oder Organisationsstruktur ändern. Ein widerrufener oder veralteter Beschluss kann Rechtsprobleme verursachen.

Kann ein Geschäftsführer einen Vorstandsbeschluss allein fassen?

Bei einer GmbH mit mehreren Geschäftsführern müssen alle unterzeichnen oder eine Mehrheit die Entscheidung fassen (abhängig von der Satzung). Ein einzelner Geschäftsführer in einer Ein-Personen-GmbH kann den Beschluss selbst fassen und unterzeichnen. Bei einer AG sind die Regeln strenger; der Vorstand handelt kollektiv. Prüfen Sie Ihre Satzung für die erforderliche Mehrheit.

Muss der Beschluss beglaubigt oder notariell beurkundet sein?

Nein, ein Vorstandsbeschluss für Firmenkreditkarten muss nicht notariell beurkundet sein. Eine einfache schriftliche Form mit Original-Unterschriften ist ausreichend. Banken akzeptieren gelegentlich beglaubigte Kopien (durch einen Notar), aber dies ist nicht erforderlich. Bewahren Sie das Original im Gesellschaftsregister auf und geben Sie Kopien an die Bank.

Was passiert, wenn die Firmenkreditkarte missbräuchlich verwendet wird?

Die Gesellschaft haftet für alle Kreditkartentransaktionen, da die Karte auf ihren Namen ausgestellt ist. Der Geschäftsführer oder Mitarbeiter kann intern haftbar gemacht werden (z. B. durch Schaden-Ersatzforderung oder Kündigung), aber nach außen trägt die Gesellschaft die Verantwortung. Ein klarer Beschluss mit Ausgabenlimits und Regelungen reduziert das Risiko. Überwachung und regelmäßige Kontoauszugsprüfung sind notwendig.

Kann ich eine Vorlage verwenden oder brauche ich einen Anwalt?

Eine professionelle Vorlage wie diese reicht für die meisten Unternehmen aus. Sie sollte jedoch an Ihre spezifische Rechtsform (GmbH, AG, eG), Ihre Satzung und Ihre Geschäftsanforderungen angepasst werden. Wenn Ihre Gesellschaft komplexe Strukturen hat oder hohe Ausgabenlimits plant, ist eine anwaltliche Überprüfung sinnvoll. Ein Anwalt kann die Vorlage überprüfen und spezifische Risiken identifizieren.

Im Vergleich zu Alternativen

vs Kreditkartenvollmacht (Einzelperson)

Eine Kreditkartenvollmacht ist ein einfaches Dokument zwischen der Gesellschaft und einer einzelnen Person und bevollmächtigt diese, eine bestimmte Kreditkarte zu nutzen. Ein Vorstandsbeschluss ist formaler und dokumentiert die Genehmigung auf Leitungsebene. Der Beschluss ist notwendig, wenn mehrere Personen Zugang erhalten sollen oder wenn die Bank eine formale Genehmigung verlangt. Für Ein-Personen-Unternehmen kann eine Vollmacht ausreichen; für größere Organisationen ist ein Vorstandsbeschluss besser.

vs Kreditkartenpolitik oder Richtlinien

Ein Vorstandsbeschluss ist die Genehmigung, Firmenkreditkarten auszustellen; eine Kreditkartenpolitik legt Regeln für deren Verwendung fest (z. B. erlaubte Ausgabenkategorien, Genehmigungsprozesse, Reporting). Der Beschluss ist rechtlich bindend für die Gesellschaft; die Politik ist eine interne Anweisung. Sie brauchen beide: Der Beschluss schafft die Grundlage, die Politik regelt die tägliche Nutzung.

vs Scheckbuch oder Kontoüberweisungen

Firmenkreditkarten bieten Flexibilität und schnelle Zahlungen unterwegs; Schecks und Überweisungen erfordern Bankbesuche oder Online-Banking-Zugang. Kreditkarten sind für Dienstreisen praktischer, da der Beleg sofort verfügbar ist. Überweisungen bieten mehr Kontrolle und Nachverfolgung. Viele Unternehmen nutzen beide Methoden: Kreditkarten für Unterwegs, Überweisungen für große oder regelmäßige Ausgaben.

vs Persönliche Kreditkarten mit Unternehmenserstattung

Persönliche Kreditkarten des Mitarbeiters mit späterer Erstattung durch das Unternehmen sind einfach und flexibel, können aber zu Verzögerungen, Streitigkeiten über Erstattungen und unvollständigen Belegen führen. Firmenkreditkarten bieten klare Kontrolle, bessere Buchhaltung und schnellere Abwicklung. Für Vielreisende ist eine Firmenkreditkarte professioneller und kostet-effizienter.

Branchenspezifische Hinweise

Consulting und professionelle Dienstleistungen

Berater und Projektmanager reisen häufig zu Kunden; Kreditkarten für Hotel- und Restaurantausgaben sind Standard.

Vertrieb und Außendienst

Außendienstmitarbeiter benötigen schnell verfügbare Kreditkarten für Fahrtkosten, Übernachtungen und Kundenessen.

Technologie und IT-Services

IT-Profis reisen zu Kundenstandorten; Kreditkarten für Hardware, Software und Dienstreiseausgaben sind notwendig.

Immobilien und Bauwirtschaft

Projektleiter und Handwerksbetriebe benötigen Kreditkarten für Materialausgaben und Baustellen-Logistik.

Hospitality und Veranstaltungsmanagement

Event-Manager reisen zu Locations und benötigen Kreditkarten für Vorauszahlungen und Reservierungen.

Finanz- und Versicherungsdienstleistungen

Makler und Vertriebsmitarbeiter reisen zu Kunden; Kreditkarten sind Teil der Geschäftsausstattung.

Hinweise zur Rechtsprechung

Im deutschen Recht (BGB, GmbHG, AktG) muss die Gesellschaft dokumentieren, dass ein Organ (Geschäftsführung oder Vorstand) die Kreditkartenvollmacht genehmigt hat. Ein schriftlicher Vorstandsbeschluss erfüllt diese Anforderung. Deutsche Banken akzeptieren diese Form regelmäßig.

In Österreich (GmbH-Gesetz, Aktiengesetz) gelten ähnliche Anforderungen wie in Deutschland. Ein Vorstandsbeschluss ist auch hier die Standard-Dokumentation. Österreichische Banken erwarten diese Genehmigung.

In der Schweiz (Schweizer Obligationenrecht, GmbH-Recht) sind die formalen Anforderungen ähnlich, aber etwas flexibler. Ein Vorstandsbeschluss wird empfohlen, ist aber nicht immer zwingend. Schweizer Banken akzeptieren auch einfache Vollmachtsschreiben. Prüfen Sie die Satzung Ihrer Schweizer Gesellschaft.

Vorlage oder Anwalt — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenStandard-GmbHs oder AGs mit einfachen Strukturen und klaren Geschäftsanforderungen für Dienstreisen und Hotelreservierungen.€0 (Vorlage kostenlos); Eigenaufwand ca. 30 Minuten zum Anpassen.1–2 Tage vom Entwurf bis zur Unterzeichnung und Bankeinreichung.
Vorlage + RechtsprüfungGesellschaften mit komplexeren Strukturen, hohen Ausgabenlimits oder spezifischen Branchenregelungen, die eine anwaltliche Überprüfung wünschen.€150–400 für anwaltliche Überprüfung (abhängig von Umfang).3–5 Tage (Überprüfung durch Anwalt hinzufügen).
MaßgeschneidertKonzerne mit mehreren Gesellschaften, komplexe Genehmigungshierarchien, oder spezielle vertragliche Anforderungen mit Kreditkarten-Konzernen.€500–1500 für Anwalt-Entwurf und Verhandlungen.2–3 Wochen (Anwalt entwirft, Rücksprachen, finale Prüfung).

Glossar

Vorstandsbeschluss
Formal dokumentierte Entscheidung des Vorstands oder der Geschäftsführung einer Kapitalgesellschaft.
Geschäftsführer
Leitungsorgan einer GmbH oder ähnlichen Gesellschaft, das die Geschäfte führt und die Gesellschaft vertritt.
Firmenkreditkarte
Kreditkarte, die auf den Namen der Gesellschaft ausgestellt ist, aber von Mitarbeitern oder Geschäftsführern genutzt wird.
Dienstreise
Geschäftsreise eines Mitarbeiters oder Geschäftsführers zu beruflichen Zwecken.
Hotelreservierung
Vorbuchung eines Hotelzimmers mit Garantie durch Kreditkartendaten.
Vorauszahlung
Zahlung vor Inanspruchnahme einer Leistung (z. B. Sitzungsraum).
Vollmacht
Berechtigung einer Person, im Namen der Gesellschaft zu handeln oder zu zahlen.
Kapitalgesellschaft
Unternehmensform wie GmbH oder AG, bei der das Gesellschaftskapital in Anteile zerlegt ist.
Check-in-Zeit
Zeitpunkt, ab dem ein Hotelzimmer zur Verfügung steht (typischerweise 15:00 oder 16:00 Uhr).
Treuhänder
Person, die im Auftrag und im Vertrauen einer anderen Person handelt oder Vermögen verwaltet.
Beschlussfassung
Formal dokumentierte Abstimmung und Entscheidung eines Organs einer Gesellschaft.

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