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Identifizieren Sie Unternehmen und Vertreter
Tragen Sie in den PrĂ€ambel-Blöcken Ihren Firmennamen, GrĂŒndungsjurisdiktion und vollstĂ€ndige Adresse ein. Ebenso den Namen, die Rechtsform und Adresse des Vertreters oder der Vertriebspartnerunternehmen.
đĄ Nutzen Sie die amtlich registrierten Namen und Adressen aus dem Handelsregister oder GeschĂ€ftsausweis.
2
Definieren Sie Produkte, Kunden und Gebiet
FĂŒllen Sie die AnhĂ€nge A (Produkte), B (Kunden/Kundengruppen) und C (geografisches Gebiet) aus. Seien Sie möglichst prĂ€zise â nennen Sie konkrete Produktkategorien, Kundentypen (z.B. Einzelhandel, Online) und BundeslĂ€nder oder Regionen.
đĄ Je prĂ€ziser diese Definition, desto weniger Konflikte spĂ€ter. Beispiel: 'Anhang A: Textilien und Stickerei; Anhang B: ModeeinzelhĂ€ndler mit mehr als 5 Filialen; Anhang C: Bundesland Nordrhein-Westfalen'.
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Legen Sie Laufzeit, KĂŒndigungsfrist und Erneuerungsbedingungen fest
Tragen Sie das Startdatum und Enddatum ein (z.B. '1. Januar 2026' bis '31. Dezember 2027'). Geben Sie an, um wie viele Jahre sich der Vertrag automatisch verlĂ€ngert (meist 1 Jahr). BestĂ€tigen Sie die KĂŒndigungsfrist (ĂŒblicherweise 1 Monat vor Ablauf).
đĄ Automatische Erneuerung ist branchenĂŒblich, aber achten Sie darauf, dass die Frist lang genug ist, um rechtzeitig reagieren zu können.
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Vereinbaren Sie die Verkaufsprognose (Anhang D)
Legen Sie eine realistische Jahresprognose fest â z.B. 'Mindestens 50.000 EUR Nettoumsatz pro Jahr' oder 'mindestens 100 Bestellungen monatlich'. Diese dient als Messstab fĂŒr die Best-Effort-Klausel und kann Grundlage fĂŒr KĂŒndigungsgrĂŒnde sein.
đĄ Prognose sollte ambitioniert, aber erreichbar sein. Konsultieren Sie Ihre Verkaufsunterlagen oder Branchenerfahrung.
5
Definieren Sie Provisionsquote und Abrechnung (Anhang F)
Tragen Sie die Provisionsquote ein (z.B. '5% des Nettobetrags'). Geben Sie an, auf welche Basis sich die Quote bezieht, und ob es gestaffelte Quoten gibt (z.B. 5% bis 100.000 EUR, 6% danach). Notieren Sie auch den Zahlungstag (z.B. '15. Tag des Folgemonats').
đĄ Typische Provisionen liegen bei 3â10% je nach Branche. Gestaffelte Modelle motivieren höhere UmsĂ€tze.
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FĂŒllen Sie Zahlungsbedingungen und RĂŒckzahlungsregeln aus
Definieren Sie klar, innerhalb welcher Tage ein Zahlungsausfalls zur RĂŒckzahlungspflicht fĂŒhrt (z.B. '30 Tage nach FĂ€lligkeit'). Geben Sie an, dass der Vertreter ausbezahlte Provisionen zurĂŒckzahlen muss, falls die Kundenrechnung nicht eingezogen wird. Verzögerungen bei Stornierungen oder unvollstĂ€ndigen Lieferungen sollten auch adressiert sein.
đĄ Klare Grenzwerte schĂŒtzen das Unternehmen vor ZahlungsausfĂ€llen und halten den Vertreter verantwortlich.
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Regeln Sie Konkurrenzprodukte und NebentÀtigkeiten (Anhang E)
Listen Sie alle anderen Produkte auf, die der Vertreter bereits vertreten darf. Geben Sie an, dass neue Konkurrenzprodukte nur mit schriftlicher Genehmigung hinzukommen dĂŒrfen und das Unternehmen diese verweigern kann.
đĄ Dies schĂŒtzt Ihre ExklusivitĂ€t und verhindert, dass der Vertreter zu konkurrenznah wird.
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ErgÀnzen Sie Rabatte, Probenpreise und letzte Details
Notieren Sie, mit welchem Rabatt (%) der Vertreter Muster kaufen kann. Geben Sie die Zahlungsfrist dafĂŒr an (z.B. '30 Tage nach Rechnungsdatum'). ĂberprĂŒfen Sie nochmals alle Datumsfelder und ProzentsĂ€tze auf PlausibilitĂ€t und Konsistenz.
đĄ Nutzen Sie die Revisionsansicht Ihres Word-Editors, um alle eingefĂŒgten Werte zu prĂŒfen, bevor Sie drucken oder digital versenden.