1
Datum und Parteien eintragen
Geben Sie das effektive Datum der Vereinbarung ein. Tragen Sie den Namen Ihres Unternehmens (Lizenzgeber) und den Namen des Partners (Lizenznehmer) vollständig ein. Notieren Sie Bundesland/Staat und vollständige Adresse beider Parteien.
💡 Nutzen Sie offizielle Firmennamen aus dem Handelsregister, um Verwechslungen auszuschließen.
2
Definitionen anpassen
Ersetzen Sie [NAME IHRES UNTERNEHMENS], [IHRE WEBSITE ADRESSE] und [WEBSITE ADRESSE DER ZWEITEN PARTEI] mit den tatsächlichen URLs und Firmennamen. Beschreiben Sie in Anhang 'A', welche konkreten Webseiten lizenziert werden.
💡 Seien Sie präzise: Nennen Sie einzelne Webseiten oder Kategorien (z. B. 'alle Seiten unter /documentation/').
3
Lizenzumfang festlegen
Bestimmen Sie, ob die Lizenz exklusiv oder nicht ausschließlich ist. Legen Sie fest, welche Rechte der Lizenznehmer erhält (Reproduktion, öffentliche Kommunikation, Caching, etc.).
💡 Nicht ausschließliche Lizenzen sind in der Regel kostengünstiger für Sie; exklusive Lizenzen erzielen höhere Preise.
4
Gebühren und Zahlungsbedingungen eintragen
Wenn nicht kostenlos, definieren Sie Lizenzgebühren, Zahlungsplan und Zahlungsart. Geben Sie an, ob die Gebühr einmalig oder wiederkehrend ist.
💡 Erstellen Sie einen klaren Zahlungsplan mit Fristen und Konsequenzen bei Zahlungsverzug.
5
Ausnahmen und Beschränkungen konkretisieren
Listen Sie auf, welche Inhalte NICHT lizenziert werden (z. B. bestimmte Services, Markenzeichen, vertrauliche Informationen). Definieren Sie geografische oder zeitliche Beschränkungen, falls vorhanden.
💡 Je präziser die Ausnahmen, desto weniger Raum für Missverständnisse.
6
Kündigungsklauseln hinzufügen
Legen Sie fest, wie die Lizenz endet und unter welchen Bedingungen sie gekündigt werden kann. Definieren Sie Kündigungsfristen und Konsequenzen nach Beendigung.
💡 Regeln Sie, ob der Lizenznehmer die Website-Inhalte nach Kündigung weiterverwenden darf oder löschen muss.
7
Rechtsprechung und Streitbeilegung festlegen
Bestimmen Sie, nach welchem Recht dieser Vertrag ausgelegt wird (deutsches Recht, österreichisches Recht oder Schweizer Recht). Definieren Sie, wie Streitigkeiten beigelegt werden (Gerichtsverfahren, Schiedsverfahren, Mediation).
💡 Deutsches Recht ist Standard; erwägen Sie internationale Streitbeilegung, wenn Parteien in verschiedenen Ländern sitzen.
8
Unterzeichnung und Zeugen
Beide Parteien signieren und datieren den Vertrag. Ggf. benötigen Sie Zeugen oder notarielle Beglaubigung, je nach Anforderungen Ihrer Branche und Rechtsprechung.
💡 Bewahren Sie signierte Kopien auf und halten Sie digitale Versionen in einem sicheren System vor.