1
Parteienangaben eintragen
Füllen Sie die Namen, Rechtsformen und vollständigen Adressen beider Parteien (Eigentümer und Lizenznehmer) ein. Notieren Sie auch das Bundesland oder den Staat, unter deren Gesetzen die Unternehmen gegründet wurden.
💡 Verwenden Sie offizielle Registerdaten aus dem Handelsregister, um Konsistenz zu wahren.
2
Datum und Gültigkeitsbeginn setzen
Tragen Sie das Datum der Unterzeichnung ein und definieren Sie, ab wann die Lizenz gültig wird (normalerweise nach Zahlung der Gebühr).
💡 Das Aktivierungsdatum kann vom Unterzeichnungsdatum abweichen, wenn z. B. erst die Zahlung erfolgen muss.
3
Video-Clips beschreiben und Anhang A vorbereiten
Erstellen Sie einen Anhang A, der die lizenzierten Video-Clips detailliert beschreibt (Titel, Dauer, Registrierungsnummern bei der Urheberrechtsbehörde, ggf. Links). Je spezifischer, desto sicherer der Vertrag.
💡 Nutzen Sie Beschreibungen statt vager Angaben wie 'alle Videos auf der Website'; das verhindert Missverständnisse.
4
Website-Adresse und Nutzungsort festlegen
Notieren Sie die exakte URL oder Domain der Website, auf der die Video-Clips verwendet werden. Falls mehrere Websites zugelassen sind, listen Sie alle auf oder verwenden Sie eine Klassifizierung (z. B. 'alle Subdomains von example.com').
💡 Eine klare Adresse schützt den Eigentümer vor unautorisierter Nutzung auf anderen Seiten.
5
Lizenzgebühr und Zahlungsfrist eintragen
Definieren Sie den Betrag der Lizenzgebühr (z. B. als einmalige Summe oder stufenweise), die Währung, die Zahlungsfrist (z. B. 30 Tage nach Unterzeichnung) und die Kontoverbindung des Eigentümers.
💡 Machen Sie deutlich, dass die Nutzung erst nach vollständiger Zahlung beginnt, um Zahlungsausfallrisiken zu minimieren.
6
Exklusivität und Sublizenzierungsrecht klären
Entscheiden Sie, ob die Lizenz exklusiv (nur dieser Lizenznehmer) oder nicht-exklusiv (auch andere Lizenznehmer möglich) sein soll. Regeln Sie auch, ob der Lizenznehmer die Rechte an Dritte weitergeben darf.
💡 Nicht-exklusive Lizenzen sind günstiger; exklusive Lizenzen rechtfertigen höhere Gebühren.
7
Kündigungsgründe und -verfahren festlegen
Definieren Sie, unter welchen Bedingungen jede Partei den Vertrag kündigen kann (z. B. bei Zahlungsverzug, Vertragsbruch, geschlossene Website). Legen Sie die Kündigungsfrist fest (z. B. 30 oder 60 Tage).
💡 Eine klare Kündigungsregelung schützt beide Seiten und vermeidet rechtliche Grauzone.
8
Besondere Bedingungen und Signatur
Ergänzen Sie länderspezifische Klauseln (z. B. anwendbares Recht: deutsches Recht, Schiedsverfahren) und fügen Sie Unterschriftszeilen beider Parteien hinzu. Beide sollten das Dokument datiert unterzeichnen.
💡 Arbeiten Sie mit einem Anwalt, um länderspezifische Besonderheiten (DE/AT/CH) korrekt abzubilden.