1
Vertragsparteien und Datum eintragen
Füllen Sie [DATUM], [NAME IHRES UNTERNEHMENS], [BUNDESLAND/STAAT], [IHRE VOLLSTÄNDIGE ADRESSE] sowie Daten des Lizenznehmers aus. Dies sollte mit Ihren tatsächlichen Registrierungsdaten übereinstimmen.
💡 Verwenden Sie die gleiche Schreibweise wie in Ihren anderen Verträgen und offiziellen Dokumenten.
2
Anhang A — Produktbeschreibung erstellen
Detaillieren Sie in Anhang A, welche genau Software, Versionen und Module lizenziert werden. Seien Sie so spezifisch wie möglich (z. B. 'Version 2.5 der CRM-Anwendung inklusive Standard-Modul'). Dies verhindert später Missverständnisse über den Leistungsumfang.
💡 Aktualisieren Sie Anhang A bei jeder neuen Softwareversion oder Kunden-Upgrade separat.
3
Anhang B — Rechenzentren definieren
Listen Sie auf, an wie vielen physischen Standorten oder Rechenzentren die Software laufen darf. Geben Sie die Anzahl und ggf. genaue Orte an. Sie können auch Bedingungen für Standortwechsel festlegen, z. B. '14 Tage Vorankündigung'.
💡 Dies ist kritisch für Ihren Umsatz: Je mehr Standorte, desto höher die Gebühren. Passen Sie dies an Ihr Geschäftsmodell an.
4
Anhang C — Preisgestaltung und Zahlungsbedingungen festlegen
Legen Sie die Lizenzgebühren (Pauschal, pro Benutzer, pro Rechenzentrum usw.), Zahlungsfristen (z. B. '30 Tage netto'), Zahlungsart (Banküberweisung, Kreditkarte) und Bedingungen für Gebührenerhöhungen fest. Definieren Sie auch, was bei Verzug geschieht (Verzugszinsen, Kontosperrung).
💡 Machen Sie Zahlungsbedingungen aggressiv — diese Klausel ist für Ihren Cashflow entscheidend.
5
Beratungs- und Schulungstage eintragen
Ersetzen Sie [NUMMER] unter 'Beratungsdienstleistungen' und 'Schulung' durch die tatsächliche Anzahl von Tagen, die Sie kostenlos bereitstellen. Z. B. '5 Manntage Beratung im ersten Jahr' oder '2 Schulungstage vor Go-Live'.
💡 Seien Sie konservativ: Jeder kostenlose Tag kostet Sie Ressourcen. Überschreiben Sie keine Budgets, indem Sie zu großzügige Kontingente versprechen.
6
Benachrichtigungsfristen anpassen
Für Standortwechsel und Mängelmeldungen gibt es [NUMMER]-Tages-Fristen. Wählen Sie Fristen, die realistisch für Ihren Betrieb sind (z. B. '10 Tage' oder '30 Tage'). Je kürzer die Frist, desto schneller Sie handeln können.
💡 Längere Fristen geben dem Kunden mehr Flexibilität, aber verzögern Ihre Fehlerbehebung. Balancieren Sie nach Bedarf.
7
Anpassungen an lokale Rechtsprechung vornehmen
Obwohl die Vorlage deutschlandweit gilt, sollten Sie prüfen, ob Ihre Jurisdiktionsklausel klar ist (z. B. 'Gerichtsstand: Berlin' oder 'österreichisches Recht'). Lassen Sie einen Anwalt die Haftungsbegrenzungen und Gewährleistungsausschlüsse prüfen.
💡 In AT und CH können Haftungsbegrenzungen unter bestimmten Umständen unwirksam sein. Eine Rechtsprüfung durch lokale Anwälte ist empfohlen.
8
Unterzeichnung und Datenspeicherung
Drucken Sie den vollständig ausgefüllten Vertrag aus. Lassen Sie beide Parteien unterzeichnen und datieren. Speichern Sie ein signiertes Exemplar ab und senden Sie ein signiertes Exemplar an den Kunden.
💡 Beglaubigungen sind in der Regel nicht notwendig, außer bei sehr großen Deals. Digitale Signaturen sind in Deutschland seit 2001 rechtlich gleichgestellt.